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Schweinegrippe: 41-Jähriger stirbt in Salzburg

20.11.2009 | 14:24 |   (DiePresse.com)

Nach drei Wochen auf der Intensivstation ist der Bayer gestorben. Sein Zustand besserte sich bereits, als es zu Komplikationen kam. Drei weitere Patienten sind noch auf der Intensivstation.

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In Österreich gibt es vermutlich den dritten Schweinegrippe-Todesfall: In Salzburg ist ein 41-jähriger Bayer, der als erster Patient auf der auf der Intensivstation der Salzburger Landeskliniken (SALK) behandelt wurde, in der Nacht auf Freitag gestorben. Plötzliche Komplikationen (Gehirnblutung) hätten zum Tod des Mannes geführt, teilte SALK-Pressesprecherin Mick Weinberger mit. Die genaue Todesursache werde eine Obduktion zeigen.

Der 41-Jährige war vor über drei Wochen auf die Intensivstation in die II. Medizin eingeliefert worden. In den ersten beiden Wochen war sein Zustand sehr kritisch. Er musste künstlich beatmet werden und lag in künstlichem Tiefschlaf. Anfang der Woche hatte sich sein Zustand gebessert, und es war schon überlegt worden, ihn wieder auf die Normalstation zu verlegen. Plötzlich verschlechterte sich sein Zustand, erläuterte Weinberger.

Drei weitere H1N1-Patienten befinden sich auf der Intensivstation der SALK in kritischem Zustand: Ein 77-jährige Mann, der ursprünglich wegen eines chronischen Nierenleidens eingeliefert worden war und dann an der Grippe erkrankt ist, eine 40-jährige Frau sowie ein 44-jähriges Unfallopfer.

Die 40-Jährige befindet sich seit Freitag auf der Intensivstation. Sie hat eine Lungenentzündung zusätlich zu H1N1 dazubekommen, wird beatmet und ist in künstlichem Tiefschlaf. Der 44-jährige Faistenauer, der am Montag nach einem Verkehrsunfall in Seewalchen (OÖ) schwerst verletzt in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen wurde, befindet sich mit einem Polytrauma weiterhin im künstlichen Tiefschlaf. Auch bei ihm sei der H1N1-Virus festgestellt worden

Der Zustand einer 62-jährigen Risikopatientin hat sich laut Weinberger gebessert, und ein sechs Monate altes Baby - auf der Intensivstation des Kinderspitals - befinde sich ebenfalls auf dem Weg der Besserung.

Impfansturm ebbt ab

Ruhiger war die Situation in den restlichen Bundesländern. Auch der Ansturm auf die Impfzentren ebbte weiterhin ab. So ließ in Wien der Andrang an den 21 Impfstellen in der zweiten Woche um etwa zwei Drittel nach. Demnach nahmen seit Montag "nur" 9.889 Wiener die Vorsorgemaßnahme in Anspruch, bilanzierte Landessanitätsdirektorin Karin Spacek am Freitag. Zum Vergleich: Zu Spitzenzeiten waren in der Vorwoche mehr als 5.000 Dosen täglich injiziert worden.

 

(APA)

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5 Kommentare
Gast: Seele
20.11.2009 18:59
0 2

Irrsinnig rauchender Schlot in Liesing

Und keine Information über den rauchenden Schlot, der in der Nacht irre viel ausstößt, dass die Vorhänge innerhalb eines Tages grau sind, die Blumen auf der Terrasse am Eingehen sind, die Geruchsbelästigung, nicht nur in der Nase, sondern auch an der Zunge und sich im Magen bemerkbar macht. Haut und Wäsche stinken abartig danach...seit Wochen, Augen brennen....und NIEMAND schreibt etwas darüber, oder unternimmt etwas (!!!!)....ein uralter Backstein-Fabrikschlot raucht seit Wochen, in Liesing...und am Abend und in der Nacht, ist der Rauch so abartig stinkend, dass man die Fenster nicht mehr öffnen kann!!!

Was für gefährliche GIFTSTOFFE werden da Nachts verbrannt????? Unter Tags raucht der Schlot nur leicht, aber am späteren Nachmittag und Nachts geht die Post ab!!! Irre!

Warum schreibt da NIEMAND darüber??? Warum wird nichts dagegen unternommen?

hömal
20.11.2009 14:50
2 1

PANIK!!!

Hilfe, wo kann ich mich verstecken???

Gast: Ing. Humer
20.11.2009 14:38
1 1

Schämt euch liebe Journailie für eure Kumpanei mit der Pharmaindustrie.

Heute nach längerer Zeit wieder die Krone gelesen. Und siehe da ein Leserbrief der genau die miesen Machenschaften der Journailie und der Pharamindustrie erkennt. Das Volk ist mit genug Bauernschlauheit gesegnet um das zu erkennen.

Zehntausende Tote gibt es bei der alten Grippe und weil kein Milliardengeschäft zu machen ist, wurden diese Toten namenslos und ohne Öffentlichkeit unter die Erde gebracht.

Übrigens sterben jeden Tag Menschen und werden zu Krüppeln gemacht durch Autos. Wann werden die endlich verboten.

Ach so mit so einem Verbotsgeschreibe würde man der Industrie schaden, wodurch man keine Gelder für Anzeigen lukrieren könnte.

Gast: HH
20.11.2009 14:02
2 0

Hygiene-Maßnahmen im Krankenhaus?

Wie kann das denn bitte passieren, dass sich das Virus in einem Krankenhaus verbreitet. Sollte das nicht eine Institution sein, wo Vorkehrungen getroffen werden, dass genau das nicht passiert?

Antworten Gast: arancia
20.11.2009 16:12
2 1

Es hat sich ja kaum wer impfen lassen, vom Personal

Wen wundert das? Meine Kinder haben sich das Schlimmste im Krankenhaus geholt. Wegen einer Mittelohrentzündung am Wochenende. Das ist schon ein Grund sich impfen zu lassen. Wenn man heute wegen einem Beinbruch od. sonst etwas im KH behandelt wird, dann nimmt man H1N1 gleich mit