Verhütung für Wildtiere oder doch der Abschuss?

Im Lainzer Tiergarten gibt es viel zu viel Wild. Wie reduzieren? Das birgt Stoff für heftige Konflikte.

Der Schaugatter wird bald Geschichte sein.
Schließen
Der Schaugatter wird bald Geschichte sein.
Der Schaugatter wird bald Geschichte sein. – (c) Clemens Fabry

Die Büchse der Pandora bleibt doch geschlossen. Beinahe hätte man im Lainzer Tiergarten eine Linie überschritten, die lange als ein Tabu galt: Dort, in den früheren Jagdgründen des Kaisers, gibt es bekanntlich zu viel Wild, vor allem die Wildschweine sind ein Problem. Um diese zu reduzieren, war geplant, den Einsatz medikamentöser Verhütung zu testen. Immuno-Kontrazeption heißt die Methode (sie wird bereits in Zoos oder in Wildtier-Projekten angewendet, bei Wildpferden im Donaudelta, zum Beispiel), dabei wird den Tieren körperfremdes Eiweiß mittels Narkosegewehr gespritzt, das löst eine Immunreaktion aus, die offenbar zu Unfruchtbarkeit führt.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 629 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen
Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen