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Fall Kampusch: 10.000 Euro Strafe für Adamovich

24.12.2009 | 13:03 |  VON MANFRED SEEH (DiePresse.com)

Der Leiter der Evaluierungs-Kommission im Fall Kampusch ist in Wien wegen übler Nachrede verurteilt worden. Kampuschs Mutter hatte geklagt, weil Adamovich sie in Interviews indirekt beschuldigte.

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WIEN. Keine Spur von Weihnachtsfrieden im Prozess, den die Mutter von Natascha Kampusch, Brigitte Sirny, gegen den Leiter der Kampusch-Evaluierungskommission, Ludwig Adamovich, angestrengt hatte: Am 24. Dezember (der ungewöhnliche Termin wurde durch Überlastung des Gerichts erklärt) musste der frühere Präsident des Verfassungsgerichtshofes eine Verurteilung hinnehmen.

Der 77-jährige Spitzenjurist erhielt wegen übler Nachrede 10.000 Euro Geldstrafe. Die Hälfte der Strafe wurde bedingt nachgesehen. Sollte die Geldstrafe nicht beglichen werden, drohen 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. Rechtskräftig ist dieses Urteil nicht. Adamovich hat sofort volle Berufung angemeldet. Die Gegenseite hat bezüglich etwaiger Rechtsmittel vorerst „keine Erklärung" abgegeben.

Adamovich hatte Anfang August dieses Jahres in einem Interview mit der „Kronen Zeitung" über die achteinhalb Jahre andauernde Entführung von Natascha Kampusch gesprochen und dabei auch auf die Rolle der Mutter des Opfers hingewiesen. Es sei denkbar, so Adamovich zum Schicksal von Natascha Kampusch, „dass diese Gefangenschaft allemal besser war, als das, was sie davor erlebt hat." Mit ähnlichen Äußerungen wurde der ehemalige Höchstrichter, der als Leiter der Kampusch-Kommission diverse Akten zu dem Fall kennt, auch in zwei anderen Medien zitiert. Die Mutter des Opfers hatte daraufhin durch ihren Anwalt Wolfgang Miller eine Privatanklage wegen übler Nachrede einbringen lassen.

Zur Verurteilung kam es nun, nachdem am Donnerstag, gleich zu Beginn der Verhandlung, ein möglicher Vergleich gescheitert war. Brigitte Sirny - sie war selber nicht zum Prozess ins Straflandesgericht Wien gekommen - hätte sich eine deutliche Entschuldigung erwartet. Adamovich wäre zu gewissen Zugeständnissen bereit gewesen („Ich wollte eine vernünftige Formel"), der Forderung der Privatanklägerin nachzukommen, erachtete er aber als „totale Kapitulation" - daher sei er anfänglich darauf nicht eingegangen, wie er der „Presse" nach der Verhandlung erläuterte.

Versuch, Strafe zu vermeiden

Gegen Ende der Verhandlung, nachdem Richterin Birgit Schneider alle Beweisanträge abgewiesen hatte - darunter auch die Anträge auf Ladung von Brigitte Sirny und Natascha Kampusch - wollte Adamovich einer sich abzeichnenden Verurteilung entgehen. Und erklärte sich bereit, der Forderung von Anwalt Miller doch nachzukommen. Dieser meinte aber lapidar: „Zu spät." Damit war eine Verurteilung unausweichlich. Obgleich Adamovich noch zu bedenken gab, dass es ihm mit seinen Äußerungen nicht darum gegangen sei, die alleinige Schuld auf die Mutter von Natascha Kampusch abzuladen. Sondern: „Ich wollte aufrütteln, weil die ganze Geschichte (die anfänglichen Ermittlungen, Anm.) dahingeplätschert ist."

Urteilsbegründung laut Richterin Schneider: Die von Adamovich angebotenen Beweisthemen hätten keine Relevanz zu dem von ihm erhobenen Vorwurf gehabt. Frau Sirny sei in der Öffentlichkeit eines gegen die guten Sitten verstoßenden Verhaltens bezichtigt worden. Dies sei „geeignet gewesen, die Frau verächtlich zu machen." Als Milderungsgrund führte die Prozessleiterin den „bisherigen ordentlichen Lebenswandel" an. Erschwerend wertete sie das Zusammentreffen von „drei Fakten" (gemeint: Adamovich hatte seine Äußerung in drei Medien getätigt).

Er überlege nun, den Vorsitz als Leiter der Evaluierungskommissiion zurückzulegen, meinte Adamovich. Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig sei, könne dies in den nächsten Tagen erfolgen. Möglicherweise werde er auch bei der nächsten Sitzung der Kommission (11. Jänner) seinen Rücktritt bekannt geben.

Indizien gegen die Mutter?

Noch vor der Verurteilung hatte Adamovich allerdings auf diverse Indizien hingewiesen, die seine Position abstützen sollten. An die Adresse der Privatanklägerin meinte er in öffentlicher Verhandlung: „Es gibt ein Verhalten von Frau Sirny, von dem man mit gutem Grund davon ausgehen kann, dass es sich um ein Offizialdelikt handelt - zwar um ein verjährtes, aber um ein Offizialdelikt." Präzise Angaben blieb der Angeklagte aber schuldig.

Er bleibe aber dabei: Schon vor der Entführung habe sich „Frau Kampusch in einer misslichen Situation befunden". Weiter: „Es gab Symptome, die auf sehr starke psychische Belastung schließen lassen." Unter anderem: „Es gab eigenartige Szenen, als Frau Kampusch mit ihrem Vater von einem Besuch aus Ungarn zurückkam." Konkreter wurde Adamovich auch hier nicht, allerdings wurden auch diesbezügliche Protokolle nicht als Beweismittel zugelassen.

Auch habe die Mutter seinerzeit einen Fitnessklub aufgesucht, Natascha Kampusch, damals ein kleines Mädchen, habe sie mitgenommen. Es könne in dem Klub zu einem „Kontakt mit dubiosen Personen gekommen sein", erklärte Adamovich unter Verweis auf ein 1998, nach der Entführung, erstelltes Gutachten von Kinderpsychiater Max Friedrich.

„Auch Vater spielte Rolle"

Adamovich: „Ich bin absolut davon überzeugt, dass es Frau Kampusch schlecht gegangen ist. Ich habe nicht gesagt, dass nur die Mutter schuld ist. Auch der Vater hat eine gewisse Rolle gespielt."

Natascha Kampusch sei es im Zuge der Entführung offenbar möglich gewesen, das Verlies zu verlassen. Als er, Adamovich, vorigen August im Ötschergebiet auf Urlaub gewesen sei, habe ihn eine Wirtin erkannt und ihm erklärt: „Da, wo Sie jetzt sitzen, ist sie (Kampusch, Anm.) gesessen, mit dem Priklopil (gemeint: der später durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Entführer Wolfgang Priklopil, Anm.)."

Adamovich: „Es gibt eine ganze Liste von Aufenthalten außerhalb des Verlieses. Es wurde auch das nachbarliche Schwimmbad benützt." Adamovich eindringlich zur Richterin: „Es wird nicht bedacht, wie weit Frau Kampusch die Möglichkeit hatte, sich selbst zu befreien." Es gebe Hinweise darauf, dass sich „eine liebevolle Beziehung zu ihrem Entführer entwickelt hat".

Priklopil - „ein Auftragstäter"?

Über den Entführer meinte der Angeklagte: „Es spricht sehr vieles dafür, dass andere im Hintergrund gestanden sind und dass Priklopil ein Auftragstäter war." Ein ursprünglicher Plan könnte „gescheitert sein". So etwa sei das Verlies zum Zeitpunkt der Entführung gar nicht fertig gewesen. Dieses sei erst im Laufe der Zeit ausgebaut worden. Dies spreche dafür, „dass die Entführung nicht so abgelaufen ist, wie sie geplant war." Am Ende sei dann „Priklopil mit dem Mädchen dagestanden."

(Red.)

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173 Kommentare
 
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Gast: gast
23.12.2010 14:49
0 1

Adamovich hat gewonnen.

Adamovich hat gewonnen.

23.12.2010

Ich glaube die ganzen Lügen nicht, die von ihr.

Gast: Wanghauser
27.12.2009 17:04
18 0

und jetzt mischt sich auch noch die Innenministerin ein?

...mit einer Äußerung, die eine kaum verhüllte Ankündigung einer Drohung Richtung Justiz ist?

Quo vadis Österreich?
Berlusconismus marschiert schon über die Alpen.

Ob Familie K. gute Eltern waren steht nicht zur Debatte. Herr A. hat solche Äußerungen nicht in der Öffentlichkeit zu machen.
Das weiß er selbst am besten, ich hoffe für ihn, er hat auch die Größe und die Einsicht, dies klar zuzugeben, sich zu entschuldigen. Und er soll nicht auch noch die Frau Fekter in den Abgrund mitreißen. Der Fall hätte die Potenz dazu .....

luis
27.12.2009 14:11
0 1

lärm um nicht's!!

dem einen geht das geld nicht ab(adamovich) die andere ist mediengeil(kampusch)!

also, viel lärm um nicht's!!

Gast: Abra Ka Dabra
27.12.2009 12:02
3 0

"Wer anderen eine Grube gräbt, ist selbst ein Schwein"

A. hat N.K. eine Falle gestellt, indem er sie mit seinen provokanten Äußerungen zur Richtigstellung und solcherart zur Aufklärung drängen wollte

und ist dabei untergegangen.

Gast: 1999
26.12.2009 23:03
2 1

Jörg Haider hätte sich gefreut. Schade!


Antworten Gast: U. Sch.
27.12.2009 12:06
0 2

Re: Jörg Haider hätte sich gefreut. Schade!

Sicherlich!

Wenn er nicht besoffen in den Tod gerast wäre.

Aber dann hätte man ihm auch sein Desaster an der Hypo Alpe Adria und sein einschlägiges Kärnter Nachtleben vorgehalten.

Antworten Antworten Gast: Zynicus
27.12.2009 15:54
0 1

Re: Re: Jörg Haider hätte sich gefreut. Schade!

Sehen Sie!

Und genau so wie die Kampusch-Geschichte aus welchen Gründen auch immer nicht aufgeklärt worden ist, ist die "schlampige" behördliche Untersuchung des "Unfallherganges" und der "Alkoholisierung" Haiders zu hinterfragen!

Ich glaube nicht an Zufälle! Und es würde mich gar nicht überraschen, wenn dieselben Zeitgenossen involviert wären, die Lucona läßt auch schön grüßen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Franky
29.12.2009 17:44
2 0

Re: Re: Re: Jörg Haider hätte sich gefreut. Schade!

Heuer gab es nur ca. 2100 Personen, die UFOs gesichtet haben.
Würde mich nicht wundern, wenn sie auch einer davon sind.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zynicus
29.12.2009 18:34
0 0

Obrigkeitsgläubige Narren, die nicht viel fragen,

sondern brav ihre Stimme denen geben, die ja alle wählen, sind das Futter für den SPÖVP-Morast.

Holy Ghost
26.12.2009 20:58
19 0

Tarnen und täuschen.

Der Auftrag der Kommision, war herauszufinden
wer für die Untersuchungspannen zuständig ist.
Das wurde ein Mann beauftragt welcher seine
Karriere der ÖVP zu verdanken hat. Und der sollte das schwarze Innenministerium kontrollieren ?.
Was dort wirklich schiefgelaufen ist, werden wir nie
erfahren. Mit seinem Ablenkungsmanöver hat er
brav von seinem Auftrag abgelenkt.

Antworten Gast: Zynicus
27.12.2009 15:59
0 0

Lieber Heiliger Geist!

Die Untersuchungspannen im Innenministerium passierten zu Zeiten tiefstroter Innenminister, weshalb die Fitnessclubbesucher wohl auch in Kreisen der Genossen zu suchen sein dürften!!! Die alten Seilschaften vom Club 45 vielleicht???

Antworten Antworten Heike P.
27.12.2009 18:30
0 1

die Fitnessclubbesucher sind eine Hirngeburt von Adamovich

und wie immer im Konjunktiv

*höhn*

Antworten Antworten Antworten Gast: Zynicus
28.12.2009 11:44
0 0

Re: die Fitnessclubbesucher sind eine Hirngeburt von Adamovich

Kennen Sie die Untersuchungsprotokolle? Adamovich hat sie gelesen!!!

Antworten Antworten Antworten Antworten Heike P.
28.12.2009 18:49
0 0

Solang der verurteilte Adamovich im Konjunktiv spricht,

weiß er einen Scheißdreck.

"Es könne in dem Klub zu einem "Kontakt mit dubiosen Personen gekommen sein" ist eine lupenreine Spekulation im Konjunktiv, eine Hirngeburt in der Möglichkeitsform wie das meiste, was er gegen das Opfer und seine Mutter erbricht.

*nochmal höhn*

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zynicus
30.12.2009 18:52
0 0

ALLE denkbaren Spuren müssen verfolgt werden!

Denn so, wie die "Sache Kampusch" derzeit dargestellt wird, ist sie äußerst unwahrscheinlich verlaufen!!!!

Da können Sie höhnen, so viel Sie wollen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Heike P.
31.12.2009 11:15
0 0

Im ERFINDEN immer neuer "Spuren" ist er großartig,

der verurteilte Gschichtldrucker.

Die neuen "Spuren" werden ihm nie ausgehen, er wird immer "neue offenen Fragen" gebären, kaum dass die alten geklärt sind.

"Das Schreckliche ist schrecklich genug" - nur nicht für IHN.

Sie muss sich für diesen Film nicht rechtfertigen, denn der Film gibt ihr recht. Mit dieser leisen Dokumentation zahlt das Fernsehen Natascha Kampusch auch etwas zurück von der Schuld, die alle Medien auf sich laden, wenn sie einfach nicht aufhören können, wenn sie immer noch mehr wissen wollen und irgendwann sogar Dinge, die gar nicht passiert sind. Aus Natascha Kampusch sollte eine Sexsklavin gemacht werden, aus Priklopil der Chef eines Kinderpornoringes. Als seien achteinhalb Jahre im Verlies, 3096 Tage, nicht schon obszön genug. "Man mag das Schreckliche, wie es schrecklich ist, nicht lassen", sagt Natascha Kampusch.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/309/497612/text/


Gast: Presseleser
26.12.2009 17:12
13 0

Das wars


Ich habe noch nie einen so kleinlauten Ex-VGH-Präsidenten wie Adamovich nach der Urteilsverkündung gesehen.

Vielen Dank, Herr Adamovich.
Sie haben dem Ruf des VGH sehr geschadet.



Gast: joh03
26.12.2009 11:21
18 5

Vorschlag

Ich gebe der Klägerin einen guten Vorschlag:
Möge sie in die Berufungsbeantwortung den Vorschlag aufnehmen, dass der ach so medientolle alte Herr anstatt einer Geldstrafe eine Freiheitsstrafe von 3 Monaten- abzusitzen in dem Keller-Gefängnis der Natascha Kampusch - verurteilt werden soll. Dann werden solche herabwürdigende Kommentare in Zukunft von ihm nicht mehr stattfinden. Soll er es doch selbst erleben !!

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Re: Vorschlag

erst denken, dann deutsch lernen, dann vorschlag machen!

Antworten Antworten Gast: Sprachlehrer für Deutsch
26.12.2009 18:46
1 0

Re: Re: Vorschlag

Deutsche Sprache-schwere Sprache !
Substantiva werden mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben.

0 1

Re: Re: Re: Vorschlag

...und ausrufezeichen ohne abstand gesetzt! ;-))

Antworten Antworten Gast: Ösi
26.12.2009 17:34
4 0

Selbsterkenntnis

Bingo, lieber cato! Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Ich empfehle, wie die Innenministerin, für die Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft noch einen Blitz-Kurs in Groß- und Kleinschreibung. Dann klapps auch mit der Einbürgerung!
PS: Kellerverliesvorschlag exzellent, jedoch vorher noch ordentlich Katzenstreu ins WC schütten. Und einen immergeilen Prikopil-Ersatz, damit die Krone was zum Schreiben hat.

1 0

Re: Selbsterkenntnis

ach ösi, ganz locker bleiben, wenn sich jemand nicht an die amtliche rechtschreibung hält! der stil und die aussage sind davon nicht betroffen! oder sollte die orthografie das einzige sein, was aus schulzeiten noch präsent ist?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Der kleine Stowasser
27.12.2009 17:35
0 0

Re: Re: Selbsterkenntnis

Wahrscheinlich hat der PC des M. Procius Cato Uticensis im Gegensatz zu censorius keine Großbuchstaben, schätze so um 220 v. Chr.( entleibte sich selbst nach der Schlacht bei Thapus in Utica).

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Re: Re: Re: Selbsterkenntnis

na endlich! lol

Gast: peterle
26.12.2009 07:51
7 5

Ein Alterslimit wäre dringend nötig

Man sollte sich endlich einmal dazu durchringen alle offiziellen und solche halboffiziellen Funktionen und Ämter mit einem gesetzlichen Höchst-Alterslimit von 70 Jahren zu begrenzen.
Jeder Mensch ist einfach im höheren Alter körperlich und intellektuell erheblich eingeschränkt.
Mediziner und Psychologen wissen das.
Warum weiss es aberder Gesetzgeber nicht?
Weil man sich für die "eigenen Häuptlinge" ein nettesd Altersspielzeug reservieren will?
Das kann aber schwer ins Auge gehen wie man sieht.
Bei normalen Staatsdienern weiss man ja auch, dass sie mit 65 aufhören müssen.
Was auch völlig richtig ist.

Das würde dann übrigens auch für die Bundesspräsidenten gelten. Und das wäre auch gut.

 
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