Stephansplatz: Vassilakou setzte Schlussstein

Der Wiener Stephansplatz wurde um 11,5 Millionen Euro generalsaniert, am Freitag wurde feierlich der letzte Stein verlegt.

 (v.l.), Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne), Dompfarrer Toni Faber, BV Innere Stadt Markus Figl (ÖVP)
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 (v.l.), Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne), Dompfarrer Toni Faber, BV Innere Stadt Markus Figl (ÖVP)
(v.l.), Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne), Dompfarrer Toni Faber, BV Innere Stadt Markus Figl (ÖVP) – APA/HANS PUNZ

Die Wiener Planungs- und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) möchte noch keinen Schlussstrich unter ihre Politkarriere ziehen, wie sie heute versichert hat, einen Schlussstein hat sie am Freitag aber sehr wohl gelegt: jenen am Wiener Stephansplatz. Der wurde in den vergangenen Monaten aufwendig generalsaniert.

Der Baubereich umfasste den kompletten Stephansplatz inklusive der angrenzenden Einmündungen der Rotenturmstraße, der Brandstätte und der Schulerstraße sowie die komplette Churhausgasse. Die Straßenoberfläche des Stephansplatzes wurde laut Stadt entsprechend dem Siegerkonzept von Architekt Clemens Kirsch ausgeführt.

36.400 Granitplatten bzw. Steine wurden für die Pflasterung der Oberfläche verwendet. Das entsprechende Material stammt großteils aus dem Waldviertel. Verbaut wurden auch 1.500 Tonnen Asphaltbeton und 5.500 Tonnen Drainagebeton. Letzterer soll sicherstellen, dass Wasser leichter versickert und Schäden durch Eisbildung reduziert werden.

Bei der Gelegenheit wurden auch diverse Einbauten erneuert - konkret 200 Meter Erdgasleitungen, 4.500 Meter Stromkabel und 400 Meter Wasserleitungen. Im Zuge der Arbeiten wurden auch zwei neue Trinkhydranten installiert - für Besucher, aber auch für durstige Fiakerpferde. Die Stephansplatzsanierung kostete laut Rathaus insgesamt 11,5 Millionen Euro.

Der Platz vor der Kathedrale besteht in seiner heutigen Form erst seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Ursprünglich waren Stephansplatz, Stock-im-Eisen-Platz und Graben drei eigenständige, durch mehrere Häuser voneinander getrennte Plätze. Die betreffenden Bauten sind inzwischen verschwunden - so wie die Autos. Diese dürfen seit Errichtung der U-Bahn in den 1970er-Jahren nicht mehr am "Steffl" vorbeibrausen.

(APA)

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