Mehr als nur Gänse essen

Traditionen gibt es um Martini mehr, als nur Gänse zu essen. Von Kasmandln und verschreckten Wölfen.

Seit vielen Jahren ziehen die Kinder rund um Martini als Kasmandln durch die Orte im Lungau.
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Seit vielen Jahren ziehen die Kinder rund um Martini als Kasmandln durch die Orte im Lungau.
Seit vielen Jahren ziehen die Kinder rund um Martini als Kasmandln durch die Orte im Lungau. – (c) kasmandl.at

Für Gänse und Diätärzte gibt es wahrscheinlich bessere Tage, als die rund um das Fest des Heiligen Martin von Tours. Wie es dazu kam, dass wir in Erinnerung an den Soldaten der Reiterei der Kaiserlichen Garde in Amiens, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte, am 11. November in Österreich etwa 250.000 Gänse verspeisen – jedes Mahl mit Rotkraut und Knödel jenseits der 1000 Kalorien –, darüber gibt es verschiedene Theorien: Vom Martinsschoß, eine am Martinstag fällige Lehnspflicht, bis zur Rache an den schnatternden Gänsen, die das Versteck Martins verrieten und er deshalb Bischof werden musste.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.11.2017)

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