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Tierschützer-Prozess: "Kein Forum für politische Statements"

02.03.2010 | 15:31 |   (DiePresse.com)

Von Demos begleitet hat in Wiener Neustadt der Prozess gegen 13 Tierschützer begonnen. Die Richterin betont, dass die Verhandlung keine Bühne für polarisierende Aussagen sei. 34 Verhandlungstage sind angesetzt.

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Unter großem Medien- und Publikumsinteresse hat am Dienstag am Landesgericht Wiener Neustadt der Prozess gegen 13 Tierschützer begonnen. Sie sind wegen der Beteiligung an einer kriminellen Organisation angeklagt. Grundlage der Anklage ist Paragraf 278 a, der so genannte "Mafia-Paragraf". Sechs der Angeklagten  stehen ausschließlich wegen dieses Paragrafen vor Gericht.

Richterin Sonja Arleth stellte eingangs fest, dass es in dem Verfahren lediglich um den Prozessstoff gehe. Das Gericht diene nicht als Forum für politische Statements oder polarisierende Aussagen. Arleth betonte das Interesse an einem fairen Prozess und das Ziel einer effizienten, sachlichen und nüchternen Prozessführung.

Staatsanwalt Wolfgang Handler nahm Bezug auf die mediale Bezeichnung "Tierschützer-Prozess": "Um den Tierschutz als solchen geht es nicht", dieser stehe außer Frage. Im Verfahren gehe es um materielles Recht.

Alle Angeklagten bekannten sich nicht schuldig. Mit den Ausführungend er fünf Anwälte ist der erste Prozesstag am Nachmittag zu Ende gegangen. Er wird am Donnerstag fortgesetzt.

 

Staatsanwalt erläutert Kontakt zu militanten Briten

Zum angeklagten Paragraf 278 a erläuterte Handler die österreichischen Kontakte zu internationalen Netzwerken des Tierrechtspektrums, ausgehend von der britischen ALF (Animal Liberation Front) in den 1970er Jahren. Handler verwies auf Kontakte des Erstangeklagten, dem Obmann des Vereins gegen Tierfabriken Martin Balluch, zu militanten Briten.

Nachher führte der Staatsanwalt Kampagnen, Nötigungsversuche, Sabotageakte und Sachbeschädigungen mit zig Tausenden Euro Schaden an. So sei 1997 die Anti-Pelz-Kampagne gegen Kürschner und Nerzfarmen gestartet und 2006 zu einer Offensive gegen die Pelzindustrie intensiviert worden. Ziele waren die Modekette "C & A", "Peek & Cloppenburg", "Escada", "Fürnkranz" und Kleider Bauer".

Der Zweitangeklagte habe die Aktionen gemeinsam mit Martin Balluch vorbereitet, habe Örtlichkeiten ausgekundschaftet, Kontakte aufgenommen und sei bei der Erstürmung einer Pelzfarm in den Niederlanden dabei gewesen. Die weiteren Angeklagten hätten ebenfalls u.a. Unternehmen kontaktiert, Recherchen und Inspektionsfahrten begangen, Bekennerschreiben verfasst und Sitzungen organisiert.

Verteidiger: Vorwürfe "an den Haaren herbeigezogen"

Nach dem Staatsanwalt kam Stefan Traxler zu Wort. Der Anwalt vertritt vier VGT-Zugehörige und einen weiteren Angeklagten. Traxler bezeichnete die im Akt genannte Schadenssumme von 1,3 Millionen Euro als "an den Haaren herbeigezogen".

Für ihn sei schwierig zu entscheiden, ab wann ein VGT-Mitglied zu einer kriminellen Organisation gehöre, so der Anwalt. Er fragte, warum von den zahlreichen Verdächtigen 13 übrig geblieben seien, die 14. Person aber nicht angeklagt wurde. Im Raum stehe auch die Frage der Grenze zwischen ideologischem Denken und Kriminalität.

Die Staatsanwaltschaft habe über Jahre hindurch Telefonprotokolle und E-Mail-Verkehr der Verdächtigen vorliegen - viele der Vorwürfe seien darin nicht auffindbar.

Auch die Anwälte der weiteren Angeklagten bezeichneten die Vorwürfe unter anderem als "von der strafrechtlichen Relevanz her lächerlich".

Demos vor dem Gericht

Vor dem Gericht wurde Solidarität mit den Angeklagten demonstriert. Mehrere Dutzend Aktivisten und Sympathisanten versammelten zu einer Demonstration. "Tierschutz lässt sich nicht mundtot machen", "Tierschutz darf nicht kriminalisiert werden", "§ 278 a: Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle", stand u.a. auf Transparenten zu lesen.

Demo in Wiener Neustadt: ''Gemeint sind wir alle''

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300 Seiten starker Strafantrag

Sechs der 13 Beschuldigten, davon fünf vom Verein gegen Tierfabriken (VGT) mit Obmann Martin Balluch an der Spitze, sind ausschließlich nach § 278 a angeklagt. Balluch selbst hatte im Vorfeld des Verfahrens in Wiener Neustadt wiederholt die Öffentlichkeit gesucht, um auf die seiner Ansicht nach fragwürdige Anwendung des sogenannten Mafia-Paragrafen auf NGO's aufmerksam zu machen. Unterstützung kam kurz vor dem Prozess von 220 Prominenten, Künstlern und Privatpersonen, die sich aus Solidarität selbst anzeigten.

Bis zum 17. Juni sind 34 Verhandlungstage angesetzt. Im mehr als 300 Seiten starken Strafantrag sind weiters u.a. Nötigungen bzw. -versuche, Sachbeschädigungen, Sabotageakte durch Einleiten von Buttersäure, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Tierquälerei angeführt. Beschrieben werden u.a. verkaufsstörende "Stürmungen" von Textilgeschäften oder einer Nerzfarm im Rahmen diverser Kampagnen. Großen Raum nimmt der Faktenkomplex "Kleider Bauer" ein, zu dem allein Dutzende Zeugen geladen wurden.

(APA)

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156 Kommentare
 
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Gast: seitichdiemenschenkenneliebeichtiere
08.03.2010 13:35
0 0

für tierschutz

Ich wünsche mir mehr mutige Mensche die sich für die Rechte der Tiere und unsere Umwelt einsetzen!!Vor allem die EU-Politiker wären hier gefragt, sonst fällt ihnen auch für jeden Schwachsinn eine Regelung ein.Und wie steht es mit jenen Verantwortlichen welche die Rainbow Warrior versenkt haben?? Hierbei ist ein Mensch getötet geworden-wurde den veranrwortlichen Mitgliedern der französischen Regierung der Prozess gemacht?Gesetze gelten wohl nicht für alle.

Gast: Gast
07.03.2010 13:02
1 0

VGT

Der VGT und Martin Balluch haben in Österreich mit legalen Mitteln einfach schon zuviel erreicht.
Verbot der Pelztierfarmen, Legehennenbatterieverbot... wohlgemerkt mit legalen Mitteln!
Das dies wirtschaftlichen Interessen entgegensteht, ist offensichtlich.
Und um etwas anderes geht es in Österreich ja nicht.
Gerade weil der Tierschutz sowie Martin Balluch ihn versteht, mit legalen Mitteln zu konkreten Ergebnissen (siehe oben) und Gesetzesänderungen führte, soll er nun ausgeschalten bzw. diffamiert werden!
Eben weil er sich keiner Sachbeschädigungen bedient, sondern intelligent genug ist, auf der richtigen Ebene (Gesetze) etwas zu bewirken.
Das zeigt die traurige Realität in Österreich.
Geschiedene Väter und Tierschützer werden mit Mafia- und Terroristenparagraphen verfolgt und schwerkriminelle Verbrecher können derweil in Ruhe ihr Handwerk erledigen.
Die eifrige SOKO Pelztier hat wohl trotz allen Bemühens in mehrjähriger Überwachung nichts Belastendes gefunden und kann vielleicht bei der SOKO geschiedene Väter einmal brillieren und sich bis dahin vom anstrengenden Einsatz ausruhen, denn bei wirklichen Verbrechen schaut sie eh weg.
Ich bin kein Tierschützer, aber ein Befürworter des demokratischen Staates mit Meinungsfreiheit.
Sachbeschädigungen gehören im Rahmen der Schwere des Deliktes geahndet.
Eine Volksbefragung über diesen Paragraphen wäre angebracht! Aber ich vergaß, das wäre ja nur in einer wirklichen Demokratie der Fall.

Gast: columbus
05.03.2010 18:39
1 0

sog. "Väterrechtler" und "Tierschützer"


Manche glauben eben über dem Gesetz zu stehen.

Und wenn es dann eng wird, fängt das große Jammern und Weinen an



Gast: Beobachter
05.03.2010 15:41
2 1

Bitte ernsthaft hinterfragen!

Wieso sollte jemand genau jene Personen und Organisationen kriminell angreifen, gegen die er sich öffentlich in aller Deutlichkeit stellt? Das wäre doch völlig verblödet.

Wenn die Angeklagten tatsächlich getan hätten was ihnen vorgeworfen wird, wieso brachte dann selbst die Jahre lange, schwerste Überwachung von bis zu 267 Personen keine handfesten Beweise für irgendwelche kriminellen Taten?

Bitte verwechseln Sie unbequemes Auftreten auf nervenden Demonstrationen nicht mit Sachbeschädigungen!

Und finden Sie es wirklich unbedenklich, wenn 267 unbescholtene Bürger überwacht werden weil offenbar unklar ist wer wegen einzelnen Straftaten aus völlig unterschiedlichen Gegenden zu völlig verschiedenen Zeiten und nicht vergleichbaren Tathergängen verfolgt werden soll?

Stimmt es Sie nicht nachdenklich wenn diese Überwachungsprotokolle dann einfach verschwinden und den Betroffenen niemals mitgeteilt wird, dass sie überwacht wurden obwohl dies im Gesetz gefordert ist?

Leider sind dies wahllos herausgegriffen nur einige der Ungereimtheiten in diesem Fall ...

Gast: Martha
05.03.2010 15:40
2 1

Seien wir ehrlich - dass Kleider Bauer schlecht geht

ist jedem Österreicher offensichtlich, die Filialen sind immer eher leer. Offensichtlich braucht man die "pös-pösen" Tierschützer für einen geordneten Rückzug aus dem Geschäft ...

Gast: Hugerbauer
05.03.2010 15:38
1 1

Ich kann da keine Straftat herauslesen.

Hat wohl der Herr Graf über die Stränge geschlagen ... aber das weiß jeder Geschäftspartner, der schon mal mit ihm zu tun hatte.

Gast: Geiger HR
05.03.2010 15:30
2 2

Seltsam, genau wenn der Kleider B. es braucht

werden bei ihm Scheiben zerschlagen: Was wetten wir, dass dies NICHT Tierschützer waren?

Gast: Astrowolf
05.03.2010 14:37
1 0

Tierschutz als Deckmäntelchen?

Hr. Balluch ist ohne Zweifel ein mutiger Mann. Doch verbergen sich hinter Tierschutz meist politische Absichten.

In seinem Fall geht es um die in linken geistigen "Elitekreisen" verpönte Jagd! So hat Hr. Balluch mit Lärmentwicklung einige Jagdgesellschaften gezielt gestört - worauf unfassbare 10.000.- Verwaltungsstrafe stehen. (Das bekommt nicht mal ein Mörder!)

So vermute ich, dass Hr. B. eine "false-flag-action" inszeniert hat, in welcher es weniger um Tierschutz geht, als um linken AKTIONISMUS gegen die verhasste konservative Lebensart.

Wer auch immer etwas bewirken möchte, muss FÜR seine Sache eintreten. Wer GEGEN etwas kämpft oder protestiert, stärkt mit seiner emotionalen Energie die bekämpfte Seite. (Siehe Vraniktzy versus Haider.)

Antworten dexxi
05.03.2010 16:22
0 0

Re: Tierschutz als Deckmäntelchen?

lustige denselbern Spruch haben sie im Standart auch abgelassen.

Gratulation für soviel Ideenreichtum!

Antworten Gast: Breinstein
05.03.2010 15:31
2 0

Da irren Sie.

Die Mehrheit der Österreicher - und nicht nur Linke - sind gegen Jagd und Jäger.

3 4

Warum ich "Vier Pfoten" unterstütze!

Die betreiben professionelle Tierschutzarbeit. Und wenn sie einmal in einen Betrieb eindringen, um dort betriebene Tierquälereien aufzuzeigen, dann werden die Gesetzesverstöße der Tierhalter gefilmt, die Beweise an die Öffentlichkeit und die zuständigen Stellen gebracht.

Das ist auch völlig in Ordnung, und ja: auch als Jurist bekenne ich mich dazu, daß das (an sich rechtswidrige Eindringen in Tierfarmen samt den dabei nötigen Sachbeschädigungen) die geringwertigeren Rechtsgüter verletzt, im Vergleich zur damit verhinderten weiteren Tierquälerei.


Antworten Gast: Gebbes
12.02.2011 12:26
0 0

Re: Warum ich

Schaut dir mal die wahren Tierschützer an unter

www.petatotettiere.de
an

Gruß
Gebbes

Antworten Gast: leser
05.03.2010 15:07
4 1

Re: Warum ich

Interessant, dass sie als Jurist das begehen von strafbaren Handlungen gut heißen. Ich hoffe, die Anwaltskammer wird auf sie aufmerksam, sie Troll.

Antworten Gast: XEROX
05.03.2010 14:29
0 0

Re: Warum ich

Danke für diesen klaren Kommentar. Herausragend.

Gast: gast
05.03.2010 13:23
2 5

Das war ein Terroranschlag. Alarmfahndung einleiten, Subjekte lebenslänglich wegsperren!

Schon wieder machen Tierschützer Terror.

Wieder werden anständige Menschen gefährdet.

Wann misten wir endlich aus?

Wann sperren wir diese Tierschutzterroristen endlich weg?

Tierschutz ist Menschenhass.

Ich rufe dazu auf, aus Protest gezielt vom Aussterben bedrohte Fischsorten, nur Hühner und Hühnereier aus Käfighaltung, und nur Kosmektikartikel, an deren Entwicklung Tierversuche zum Einsatz kamen, zu kaufen.

Nieder mit dem Tierschutz!

Für Menschenschutz!

Antworten Gast: Birgit Kübler
06.09.2010 04:26
0 0

Re: Das war ein Terroranschlag. Alarmfahndung einleiten, Subjekte lebenslänglich wegsperren!

Jeder, der sich für das Wohlergehen von Tieren engagiert, ist mir mehr als lieb, und ich schätze und bewundere alle Tierschützer und Tierrechtler. Jeder, der gegen Tierschutz ist, verachte ich zutiefst. Ich bin auch gegen Umweltverschmutzung durch Luftballons, die viele Menschen gen Himmel steigen lassen, denn sie bedeuten für Tiere eine große Gefahr. Googeln Sie mal mit: Luftballons Tierschutz. Umweltschutz ist Menschen-, Tier- und Pflanzenschutz. Luftballons steigen zu lassen, bedeutet Umweltverschmutzung und einen qualvollen Tod vieler Tiere, die diesen Müll schlucken. Dieter Thomas Heck: "Wer Tiere nicht liebt, ist kein Mensch!" Denken Sie darüber nach, Herr oder Frau Gast! Sie haben sich hier gewaltig geoutet, schämen Sie sich! Stellen Sie sich mal vor, ein höheres Wesen würde mit Ihnen genauso umgehen, wie Profitler, die mit Tierleid sich eine goldene Nase verdienen! Wo bleibt bei Ihnen das Mitgefühl für unsere wehrlosen Mitgeschöpfen?

Antworten Gast: Mag. Arno Bichlreiter
05.03.2010 15:33
2 0

Danke für dieses Posting

das perfekt die seltsame Geisteswelt zeigt, in der Tierschutzhasser und Unterstützer des § 278 leben. Danke!

Antworten Antworten Gast: berger
05.03.2010 16:33
1 0

Du,

das Post oben war offensichtlich ironisch gemeint.

Antworten Gast: Eynhuf
05.03.2010 13:37
2 0

Re: Das war ein Terroranschlag. Alarmfahndung einleiten, Subjekte lebenslänglich wegsperren!

Jahwolll! Machen wir Österreich zu einem besseren und sichereren Platz indem wir alle, wie gast, unsere Gehirne an der Biegung des Flusses begraben. La Vida Loca!

Gast: deckard
05.03.2010 12:45
1 5

Ermittlungen auf Zuruf

Am 4. April 2007, um exakt 8 Uhr 40, greift Peter Graf, Hälfteeigentümer des Textilriesen „Kleider Bauer“, zum Telefon und ruft die Polizei an. Graf ist wütend. Und das völlig zu Recht. Bei seinem Mercedes E 280 wurden in der Nacht sämtliche Reifen aufgestochen, das Auto mit roter Farbe überschüttet. Dem BMW Cabrio seines Bruders Werner Graf, dem die andere Hälfte des Kleider Bauer gehört, widerfuhr zur selben Zeit Ähnliches: Zwei Reifen waren aufgestochen, die Karosserie mit einer ätzenden Flüssigkeit beschmiert.

Im Klartext: Es geht um Sachbeschädigung. Die Polizei zieht alle Register. Nächster Tag, 10 Uhr. Beim Generaldirektor treffen die Spitzen des Ministeriums ein. Verfassungsschutz, Terrorfahnder, Bundeskriminalamt, Wiener Polizei, alle sind da. Und die zu Recht erbosten Brüder Graf sind auch da und stellen ihre Sicht der Dinge dar. Das Ergebnis laut Protokoll: „Ausschöpfen sämtlicher administrativer Mittel, Übernahme der Koordination der Ermittlungstätigkeit national und international, Einrichtung einer Sonderkommission“. Danach schreibt Erich Zwettler, Spitzenbeamter im Haus, eine weitere E-Mail. Darin hält er fest, was alle wissen: Es gibt keinen Beweis für eine Täterschaft der Demonstranten, „keinerlei Tatverdacht“, gar nichts. Die Sonderkommission wird personell massiv ausgestattet: sechs Beamte von der Kriminaldirektion 1, sieben Beamte von der KD3, drei Beamte vom Wiener Verfassungsschutz, elf Beamte vom Bundeskriminalamt, fünf Beamte vom Bundesamt für Terrorbekämpfung plus die Observationsgruppe des BKA. Man bedenke: Es geht noch immer um die Sachbeschädigung von zwei Pkws, und es gibt noch immer keinen Beweis, der in die Ecke der wenig sympathischen militanten Tierschützer führt.

Antworten Gast: Wienerin
10.03.2010 12:11
0 0

Re: Ermittlungen auf Zuruf


Der Cabrio BMW gehört Frau
Graf und diese ist nicht in die Firma involviert!

Verbrecherisches Gesindel !

Antworten Gast: Dr.N.N.
05.03.2010 15:36
1 1

Man sollte auch noch erwähnen

dass das Überschütten eines Autos 1) nur dann strafbar ist, wenn die Farbe nicht abgeht und 2) ist es selbst dann nur ein Vergehen, das vom Bezirksgericht abzuhandeln ist. Strafrahmen: max. 1 Jahr. Und wenn der Herr Graf es noch so sehr will - das ist kein Verbrechen. Und es wird auch keines, weil es vom Unrechtsgehalt her eben nicht auf einer Stufe mit Mord & Totschlag steht.

Antworten Antworten Gast: wiener
10.03.2010 12:01
0 0

Re: Man sollte auch noch erwähnen


BLÖDMANN !

Gast: horaz
04.03.2010 23:16
3 12

summa cum laude

DDr. Balluch ist großartig! Beweisführung und Argumentation sind brilliant. Am meisten zu bewundern ist jedoch sein ununterbrochener Einsatz für Mensch, Tier und Natur! Ich kann ihm nur gratulieren!

Antworten Gast: Gast
05.03.2010 13:20
2 1

Re: summa cum laude

Argumentation und Beweisführung??
Auf die Frage der Richterin mit "ohne Sachbeschädigung" zu antworten ist ungefähr so brilliant wie ein Mörder sagt "er wars nicht" oder "es war ein Unfall".
Außerdem soll ein Zeuge/Beschuldigter den Sachverhaltsablauf schildern und nicht schon die Rechtsbeurteilung des Gerichtes vorwegnehmen.

Antworten parapente
05.03.2010 09:06
12 4

Re: summa cum laude


Danke, solche "Tierschützer" braucht keiner!

 
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