31.07.2010 06:29 | Meine Presse Merkliste0

Lawinenabgang in Tirol: Drei Schwerverletzte

11.03.2010 | 17:40 |   (DiePresse.com)

In St. Anton am Arlberg wurden vier Niederländer im freien Skiraum von einer Lawine über felsiges Gelände mitgerissen. Eine Person, die zunächst für tot gehalten wurde, konnte erfolgreich wiederbelebt werden.

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Bei einem Lawinenabgang bei St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck) sind am Donnerstagnachmittag drei Personen schwer verletzt worden. Eines der Opfer, das laut Polizei St. Anton bereits als verstorben gemeldet wurde, konnte auf dem Weg ins Krankenhaus wieder reanimiert werden. Zwei der Schwerverletzten wurden in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.

Zu dem Lawinenabgang war es im freien Skiraum im Skigebiet St. Anton gekommen. Die Lawine löste sich im Bereich des sogenannten Kapallschrofen und riss die vier Wintersportler über felsiges Gelände mit. Es handelt sich um vier niederländische Urlauber im Alter von etwa 30 bis 35 Jahren.

(APA)

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2 Kommentare
Gast: xxx
11.03.2010 20:05
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Rücksichtslos und Glück gehabt

Wer Absperrungen ignoriert und dann in der Klemme sitzt, gehört kräftig zur Kasse gebeten.
Zu meinen, immer und überall wie es genehm ist herumzufahren, weil ohnehin Retter kommen, gehört bestraft. Wie kommen die Helfer der Bergrettung dazu für undisziplinierte Ignoranten ihr Leben zu gefährden? Ich habe im Jänner beim Schindlergrat mit englischen Jugendlichen geschimpft, die unter der Absperrung durchkrochen, um dann mit ihren Snowboards über die verschneiten Felsen zu fahren. Es nützte gar nichts. Zum Glück kamen sie gut hinunter. Wer keine Grenzen akzeptieren will, wird möglicherweise sein Leben frühzeitig beenden müssen.

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Re: Rücksichtslos und Glück gehabt

Sie haben völlig Recht. Wir hätten bestimmt weniger solche Fälle wenn die Kosten für die Rettungseinsätze endlich zu 100% den rücksichtslos Verursachenden angelastet würden.