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"Soko Ost": 13 Festnahmen bei 12.000 Kontrollen

22.03.2010 | 12:45 |   (DiePresse.com)

In fünf Bundesländern war die "Soko Ost" vergangenes Wochenende mit 900 Beamten bei einer Schwerpunktaktion im Einsatz. Innenministerin Fekter will den "Fahndungsdruck auf Organisierte Kriminalität" erhöhen.

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12.100 Kontrollen von Personen und Fahrzeugen, 900 eingesetzte Beamte, 190 Kontrollpunkte in fünf Bundesländer und 13 Festnahmen - das ist die Bilanz der Soko Ost-Aktion am vergangenen Wochenende. Innenministerin Maria Fekter wollte mit der Aktion nach der Zerschlagung des georgischen Mafia-Clans ("Operation Java") den Fahndungsdruck auf die Organisierte Kriminalität weiter erhöhen.

Von Freitag- bis Samstagnachmittag wurden in Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten Haupt-, aber auch Nebenrouten Richtung von zivilen und uniformierten Einheiten systematisch unter die Lupe genommen. Augenmerk wurde dabei vor allem auf Kfz-Diebstahl und illegale Migration gelegt. Von den 13 Festnahmen waren sechs wegen illegaler Migration, vier nach einem Geschäftseinbruch, zwei nach Autodiebstählen und eine aufgrund eines Haftbefehls.

Insgesamt wurden vier gestohlene Fahrzeuge sichergestellt sowie Beute in der Höhe von etwa 5000 Euro, darunter Baumaschinen, Bargeld, Kfz-Pickerl und -Papiere, Kupferkabel und Diesel.

Man habe im Zuge der Schwerpunktaktion eine "Unmenge an Daten" gesammelt und man werde "weitere Nadelstiche setzen", sagt Bundeskriminalamts-Direktor Franz Lang. Besonders die Festnahme jener Einbrecher, die Kfz-Pickerl aus einer Zulassungsstelle entwendet hatten, sei erfreulich, weil dadurch eine größere Anzahl von Autodiebstählen verhindert werden konnte, so der BK-Chef.

Fekter zeigte sich mit dem Resultat der Soko Ost-Aktion am vergangenen Wochenende sehr zufrieden. Seit der Einführung der Soko Ost im Juli 2009 wurden 336 Personen festgenommen.Sie will durch solche Schwerpunktaktionen "Österreichs zum sichersten Land der Welt machen".

(APA)

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101 Kommentare
 
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Saskatoon
24.03.2010 09:26
0 0

bei 13 ist feierabend

anscheinend immer bei 13 dienstschluß ...?

Alfie
23.03.2010 14:37
0 0

Dilemma

Die rechten Recken stehen jetzt natürlich vor einem Dilemma. Sie sind zwar immer für mehr Polizepräsenz und Kontrolle, aber in diesem Fall hat die ganze Aktion - außer Kosten - nix gebracht. Daher werden jetzt halt alle Beteiligten, vom kleinen Polizisten, der sich seinen Sonntag um die Ohren schlagen musste, bis zum Ministerium, als inkompetent bezeichnet. Das scheint überhaupt in Österreich beliebt zu sein, alle anderen sind Deppen, nur ich nicht.

Hier also mein Vorschlag für die nächste "Aktion Schaf": Ein Teil der veranschlagten Kosten wird in ein Team blau investiert (Team rot ist die Polizei). Team blau besteht aus schon verurteilten Häftlingen, denen man Haftverkürzung und/oder Asylanwärtern, denen man positive Abwicklung versprechen kann. Diese werden dann in "gestohlene" Autos, zB aus Gemeindefuhrparks gesetzt und können von Team rot aufgegriffen werden.

Dann sind alle zufrieden. Die Ministerin kann einen Gewinn verbuchen. Die Aktion war erfolgreich, wir hatten 313 Aufgriffe. Die Konservativen sind zufrieden, weil scharf durchgegriffen wurde und man denen endlich gezeigt hat, wo der Bartl den Most holt. Jetzt ist Oesterreich wieder sicherer. Und die Polizisten haben ordentlich ueben koennen.

Gast: Miranda
23.03.2010 12:42
0 0

EIN großer Erfolg

ist es auf jeden Fall. So einen Einsatz sollte man immer wieder machen. Ohne Vorwarnung. Natürlich ist JEDER Einsatz zu begrüssen. Nicht wie die weinseelige lahma...ige Art.
" Fir wos...es kummt do eh nix raus....."
Das sind aber sowieso die Obergscheiten, die immer wissen, wie man es machen sollte. Ich finde es gut.

Gast: vbn
23.03.2010 11:12
0 0

Natürlich war das ein Erfolg ...

Stärke, Wachsamkeit und Durchschlagskraft zeigen sind wichtige Bestandteile bei der KriminalitätsVORBEUGUNG.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum auch nur eine einzige Polizeiaktion kritisiert wird.

Verfolgungsdruck aufbauen und mit aller gesetzlich möglichen Härte vorgehen - das einzige Patent zur Bewusstseinsbildung.


Gast: ET
23.03.2010 10:54
0 0

Erfolg

Großer Erfolg?
100.000 Euro <> 4 Autos + 5000 Euro Wertsachen + 11 Personen Verhaftung.
Das nennt man großer Erfolg?

Teutone
23.03.2010 09:07
0 0

Man hat mit Kanonen auf Spatzen geschossen..

..vielleicht auch ein wenig dem Aktionismus verhaftet, welcher sich in den Medien ja so schön wiederfindet. Aber die echten Profis, die lächeln milde über solche Aktionen. Mein Fall: Ein Geländeauto aus Japan, Wert ca. 70.000 Euro. Alarmanlage vom feinsten. Gestohlen am 2. Tag. Wiedergefunden in einem Parkhaus 10 Tage später. Die komplette Elektronik ausgetauscht, neue, perfekte Fahrzeugpapiere bereits mit ebeso perfekten Kennzeichen im Kofferraum.
Laut Aussage der Polizei würde dieses Fahrzeug jede Kontrolle mühelos passieren.
DAS sind unsere echten Problem in Sachen Autodiebstahl. Eine perfekte Infrastruktur in Verbindung mit hochwertiger Diebstahlstechnologie...

parapente
23.03.2010 08:13
0 0

Der volle Erfolg ist erst dann gegeben,


wenn 900 Polizisten KEINE Festnahme mehr machen!

Antworten Gast: Hansi
23.03.2010 08:32
0 0

Re: Der volle Erfolg ist erst dann gegeben,

....Jaaaa - dann bräuchten wir auch KEINE POLIZISTEN MEHR und könnten endlich "wirklich frei" unser Leben gestalten.

- was ich aber EHER annehme, war da der "finale Fangschuss" oder ähnliche Unmenschlichkeiten als Alternative zu den Festnahmen gemeint.

Gast: GAST
23.03.2010 07:45
1 1

vollkommen dümmliche aktion

wenn diese aktion nicht VORHER schon via medien groß angekündigt worden wäre, dann hätte es nicht 13 (!) festnahmen sondern vermutlich mehrere tausend gegeben.

die aktion selbst war ok, der aufwand in relation von 13 (!) festnahmen lächerlich, aber ich denke die "expetern" haben dazugelernt dass man sowas nicht vorher ankündigen sollte, wenn die banden lt. eigenen aussagen ja auch "gut vernetzt" sind.

dümmer gehts wirklich nicht mehr...

Antworten Druven
23.03.2010 21:51
0 0

Re: vollkommen dümmliche aktion

Vater des Gedanken dahinter war wohl eher die Abschreckung.
Da hat das Innenministerium die letzten Cent für diese Aktion zusammengekratzt und einmal groß auf die Kacke gehauen - weil in Zukunft für solche Schwerpunktaktionen natürlich das Geld fehlen wird und der Abschreckungseffekt eher gering gewesen wäre, hätte man die Aktion im Stillen durchgeführt.
So, jetzt glauben die bösen Straßenräuber, dass die Polizei in Österreich auch ernsthaft arbeitet und werden es sich natürlich eineinhalb mal überlegen, ob sie das ernst nehmen sollen oder nicht.

Antworten Hanna Fi
23.03.2010 08:44
0 2

Re: vollkommen dümmliche aktion

Die Ankuendigung war doch nur, damit unsere armen Beamten nicht zu viel zu tun bekommen ...
(sind ja jetzt schon sooo ueberlastet ...)

Gast: Wersolldasbezahlenbürger
23.03.2010 07:17
0 0

Voller Wahlerfolg

finde ich auch. Nur auf die Dauer ein wenig teuer, sollte vor jeder Wahl ein solcher Zinnober abgeführt werden. Außerdem wäre die Planbarkeit für potenzielle Kriminelle zu leicht. Also bitte weiter Schleierfahndung wie ursprünglich zu Schengen angekündigt.

Gast: Beobachter
23.03.2010 01:22
0 2

KOTTAN ERMITTELT

Im Film wie in der Realitaet. Unuebertroffen, die Ineffizienz beim Verbrecherfang. Unuebertroffen, die Effizienz wenn mit Radar-und Laserwaffen ausgestattet und als Steuereintreiber unterwegs.
Und die COBRA-Schlangen, wenn sie bei Tierschuetzern einbricht.

naehich
23.03.2010 00:06
1 0

Tolle Uberstundenverguetungsaufbesserungsaktion

Die Ergebnisse sind gemessen am Aufwand jedenfalls laecherlich.
Was kommt als naechstes? Naechtliche Hausdurchsuchung bei allen Oesterreichern? Da bleibt sicher auch was haengen fuer Frau Fekters Pressekonferenz.

Antworten Alfie
23.03.2010 07:05
1 0

Re: Tolle Uberstundenverguetungsaufbesserungsaktion

Vielleicht kann man daraus auch schliessen, dass es einfach niemanden zu fangen gab? Ist doch gut, oder?

Antworten Antworten naehich
23.03.2010 11:09
0 0

Eh gut

nur: dass wir entgegen der Unkenrufe der Rechtsrechten und der Frau Fekter und der paranoiden, xenophoben Bevoelkerung in einem recht sicheren Land leben, war schon vorher klar. Und die Resourcen, die man da verbraten hat, haette man besser nutzen oder eben fuer die Anlaesse sparen koennen, wo sie wirklich benoetigt werden und die Exekutive sich mal wieder - Ueberraschung - ueber mangelnde Resourcen beklagt.

Antworten Antworten Gast: GAST
23.03.2010 07:48
1 0

Re: Re: Tolle Uberstundenverguetungsaufbesserungsaktion

@alfie
kaum zu glauben, dass es noch immer so naive menschen wie dich gibt, die man anscheinend echt mit den allerbilligsten schmähs zufriedenstellen kann.
schon mal überlegt, dass man diese aktion groß angekündigt hat, damit an diesem wochenende JA KEINE verbrecher gefasst werden sollen?
warum das so gemacht wurde, wissen anscheinend wirklich nur die "experten"

Antworten Antworten Antworten Alfie
23.03.2010 08:27
1 1

Re: Re: Re: Tolle Uberstundenverguetungsaufbesserungsaktion

Wenn Sie das Gegenteil von naiv so definieren: Paranoide, verbitterte, xenophobe Kleingeister, die sich davor fuerchten, dass Ihr Haeuschen im Schrebergarten ausgeraubt wird, und jeden Tag darueber jammern wie schlecht alles ist, und wie kriminell alle sind, dann, ja dann bin ich gerne naiv.

Antworten Antworten Antworten Antworten naehich
23.03.2010 11:12
1 0

Ich auch ...

Waere ja fast lustig wie sich die Krone/ und sonstigen Schmierblattleser in eine Paranoia und Xenophobie reinsteigern lassen, wuerde es nicht bedeuten, dass sie zunehmend freiwillig die politische Macht im Staat an Leute wie Strache oder eben auch Fekter delegieren. Und das ist etwas vor dem man mit Recht Angst bekommen kann.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Alfie
23.03.2010 12:20
1 0

Re: Ich auch ...

Da haben Sie recht. Ich schwanke zwischen milder Belustigung und blankem Entsetzen, wobei letzteres vor allem im Presseforum auftritt. Eigentlich umso schlimmer, da die Presse in der - eher limitierten - oesterreichischen Presselandschaft doch am oberen Rande angesiedelt ist.


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Ich glaub,

eine überfallsartige Kontrolle aller einschlägigen Gürtellokale mit 900 Mann hätte eine bessere Fangquote ergeben.
(Wenn 900 Maxerln überhaupt dazu gereicht hätten)

Was da alles ans Tageslicht gekommen wäre, hätte unsere liebe Frau Maria in höchste Verzückung und Freude versetzt.

Aber das nächste Mal werden ihre Wiener Freunde von der Polzei sie aufklären, wo es etwas zu holen gibt für die Quote.

Kreis6
22.03.2010 21:42
0 0

100 000 Euro machen

die Kosten der Aktion aus, ich glaube die 13
Festgenommenen hätten weniger Kosten verursacht, wenn sie in Beschäftigung
geblieben wären.

Cuchulainn
22.03.2010 21:19
2 0

Fekters Sandsack

Ein Sandsack gegen den Tsunami!

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"Ein Sandsack gegen den Tsunami!"

Da surf' ich locker drüber!

Antworten Antworten Gast: look a like tsunamisurfer
22.03.2010 22:25
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Re:

Über den sandsack vielleicht- nicht aber über den deich!

Gast: IchLachMichTot
22.03.2010 20:40
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lächerlicher erfolg

900 Polizisten und 16 gefasste Täter soll ein großer Erfolg sein? Das ist doch wohl ein Witz! Und wozu wird diese Aktion, just zu der Zeit wo sie stattfindet, noch groß in den Medien publiziert? Welchen "Vollpfosten" ist die spitzen-Idee eingefallen?

 
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