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Fehlplanungen beim Wiener Hauptbahnhof

10.05.2010 | 18:49 |  MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

Rechnungshof-Prüfer stellen dem 1,2-Milliarden-Projekt ein teilweise verheerendes Zeugnis aus. Die Kritikpunkte: schlechte Verkehrsanbindung und fehlende Kostenkontrolle.

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WIEN. Es ist das größte Infrastrukturprojekt Österreichs und gehört zu den derzeit größten Baustellen Europas – der Hauptbahnhof Wien, der auf dem Areal des Südbahnhofs entsteht und von großzügigen Immobilienprojekten umrahmt wird. Der Rechnungshof (RH) hat sich das 1,2 Milliarden-Projekt angesehen, und seit Montag liegt der Bericht über den Hauptbahnhof, die Verkehrsanbindung und die Immobilienprojekte vor. Und stellenweise liest sich dieser Bericht, als hätten griechische Stellen bei dem heimischen Großprojekt mitgeplant:
•Fehlplanung bei U-Bahn-Anbindung.
In dem Bericht heißt es wörtlich: „Die Anbindung des Hauptbahnhofs an das U-Bahn-Netz wurde von der Stadt Wien nicht als vorrangiges Ziel verfolgt.“ Die Stadt argumentiert gegenüber dem RH, dass die U2 durch drei wichtige Stadtentwicklungsgebiete geführt wird um diese zu erschließen – der Anschluss an den Hauptbahnhof gehe sich eben nicht mehr aus.

Während die U2-Verlängerung im Süden (Karlsplatz bis Gudrunstraße) ab 2019 in Sichtweite des Hauptbahnhofes verhungern wird, zerreißt der Rechnungshof die Argumente der Stadt förmlich in der Luft: Die U-Bahn-Trasse durch die Entwicklungsgebiete bringe deutlich weniger als von der Stadt behauptet; die Erschließungswirkung der 700 Millionen Euro teuren U-Bahn liege massiv unter jenem Wert, der anzustreben sei.



„Die Anbindung des

Hauptbahnhofs an das U-Bahn-Netz wurde von der Stadt Wien nicht als vorrangiges Ziel verfolgt.“

Aus dem Rechnungshofbericht

Dazu kommt: Der Hauptbahnhof wird um mehr als eine Milliarde Euro neu gebaut – trotzdem wird die U1 nicht integriert sondern verhungert rund 440 Meter vor dem Bahnhof. In anderen Worten: Wer künftig mit der U1 anreist, muss sein Gepäck zu Fuß fast sieben Minuten bis zum Hauptbahnhof schleppen. Als wäre das nicht genug, hält der Rechnungshof wörtlich fest: „Die Kapazitätsreserven der U1 waren knapp kalkuliert.“ Im Klartext: Es ist fraglich, ob die Kapazität der U1 als einzige U-Bahn-Linie überhaupt ausreicht. Und damit bewahrheitet sich, was die „Presse“ bereits am 29. Mai 2009 exklusiv berichtet hatte: Die Prüfer zerlegen förmlich die Argumente der Stadt und fordern eine U2-Anbindung des Hauptbahnhofs.
•Standseilbahn ist gestorben. Der nächste Tiefschlag für die Stadt: Bisher wurde argumentiert, dass der Hauptbahnhof über eine Standseilbahn (Automatic Peopole Mover – APM) an die U1 angebunden wird. Nur: Das Projekt APM ist gestorben. Offiziell bestätigen will das (vor der Wien-Wahl) weder Stadt Wien noch ÖBB. Doch die Kostenexplosion des ÖBB-Projektes (mehr als 50 Millionen statt veranschlagten 25,4 Millionen Euro) bedeutet das Ende – was die ÖBB in die Bredouille bringt. Die Bundesbahnen haben sich einem Immobilienentwickler gegenüber zu einer hochwertigen Verkehrsanbindung verpflichtet. Die wahrscheinlichste Variante: Die Station Südtirolerplatz muss saniert und völlig umstrukturiert werden.

Die RH-Kritik einer schlechten Verkehrsanbindung wies Planungsstadtrat Rudi Schicker postwendend zurück: „Die Umsteigerelationen werden eindeutig verbessert. Es wird beim Hauptbahnhof leichter als beim Westbahnhof sein.“ Kapazitätsprobleme bei der U1, wie vom RH angedeutet, werde es auch nicht geben, so Schicker.
•Kostenexplosion im Umfeld. „Die von der Stadt Wien zu finanzierenden Schätzkosten der technischen Infrastruktur (z. B. Straßenbau) erhöhten sich von Juli 2007 bis Februar 2009 um mehr als das Doppelte von 123 auf 259 Mio. Euro.“ Das kommentiert Schicker so: Es sei völlig unklar, auf welcher Basis der RH rechne, „dafür bleibt der Rechnungshof jegliche Quellenangabe schuldig.“
•Frage der Wirtschaftlichkeit. Im RH-Bericht heißt es wörtlich: „Das Projekt konnte nur durch die . . . Zusammenlegung mehrere ÖBB-Betriebssstandorte betriebswirtschaftlich positiv dargestellt werden. Dies führte zu einer erheblichen Ausweitung des Gesamtprojektes. Die voraussichtlichen Finanzierungskosten flossen nicht in die ÖBB-internen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen ein.“

Generell ortet der RH eine „mangelnde Kostenkontrolle“. Die Kosten sind von 2007 bis 2009 von 1,072 Mrd. Euro auf 1,2 Mrd. Euro gestiegen (die ÖBB erklärt dazu, die Kosten seien inflationsbereinigt stabil) – die Immobilienerlöse, mit denen der Bahnhof teilfinanziert werden soll, sanken im selben Zeitraum aber von 328 auf 263 Millionen Euro; eine Valorisierung fehlt. Dazu eine ÖBB-Sprecherin zur „Presse“: Man werde die Empfehlungen des Rechnungshofes umsetzen; teilweise seien Empfehlungen bereits umgesetzt worden.

•Fehlplanungen im Bund. Die vom Bund jährlich vorgesehenen Mittel von 87,5 Mio. Euro für die Finanzierung der vierten Ausbauphase der Wiener U-Bahn – einschließlich der Verlängerung der Linie U2 nach Süden – werden nicht ausreichen, die jährlichen Bauraten zu finanzieren, hält der RH fest. Die Folge: Der Bund wird trotz des verordneten Sparzwangs Schulden in der Höhe von rund 550 Millionen Euro eingehen müssen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.05.2010)

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83 Kommentare
 
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Gast: Ösi
12.05.2010 13:16
1 0

Antiquariat Rechnungshof

Wenn man es nicht besser wüßte, dann könnte man auf den Gedanken kommen, der Rechnungshof ist das letzte Überbleibsel aus der kuk - Zeit.
Da macht sich ein Rechnungshof Gedanken darüber, wie die optimale Verkehrsanbindung einer Verkehrsleiche, wie der Bahn, passieren soll. Hat der Rechnungshof noch nicht mitgekriegt, dass die Bahn nicht nur im Sterben liegt, sondern schon lange gestorben ist?
Züge werden eingestellt, Strecken geschlossen, jeder der kann fährt mit dem Auto.
Und in der Stadt fährt man U-Bahn, Bus oder Tram, vielleicht noch mit der Schnellbahn.
Der Zentralbahnhof ist für den Hugo. In Wien Meidling steigen die meisten Pendler schon aus. Die paar Reisenden, die den Südbahnhof brauchen, für die hätte es eine Schnellbahnstation auch getan. Ach ja, die gibts ja schon.
Na dann: Ergebnis einer intelligenten Kontrollinstanz hätte gelautet: Projet umsonst, Milliarden beim Fenster hinausgeworfen!
Aber ohne Bauen kein Schmieren! Ohne Immobilien keine Hintenrumgeschäfte, wobei selbstverständlich immer die übliche KHG-"es gilt die Unschuldsvermutung" zu unterstellen ist; für JEDEN der zwanzig unbekannte Erbtanten hat und bei einem mickrigen Beamtengehalt Villen und Yachten besitzt.

Gast: Nachleser
11.05.2010 17:00
3 0

Kritik nicht gefragt?

Schon bemerkenswert, das dieser Artikel in nicht einmal 24 Stunden von "ganz vorne" in den Wiener Lokalteil "verschwunden" ist.

Gast: GAst
11.05.2010 14:42
6 0

Programmatisch

Ist das ncicht das typisch für grosse Bauprojekte, die eh vom Steuerzahler bezahlt wrden?
Ich denke da nur an AKH, Zwentendorf, Skylink...und jetzt eben Hauptbahnhof. Mit dem ausgben von Steuergeldern tun sich die Beamten und Politiker halt leicht.
Sauerei!

6 0

Umschreibung für Geld verbrennen

Wer vom Westen nach Wien kam hatte Jahrzehnte lang die Auswahl 52/58, 18 oder die in U6 umbenannte Stadbahnlinie G. Bis dann endlich die U3 kam und etwa zur selben Zeit die ÖBB sich einem Anhalten der Züge in Hütteldorf nicht merh widersetzen konnten. Für einen zeitgemäßen Zugbetrieb und zum Zwecke einer Geldlukrierung durch Liegenschaftsverkauf hätte ein Ausbau des Bahnhofes Meidling zum "Süd-Ost-Bhf" völlig genügt. Nach Ungarn,... führende Züge der Westbahn hätten - nach Aufenthalt in Hütteldorf - über die bestehenden Gleise der Verbindungsbahn nach Meidling geführt werden können; die paar km mit verringerter Geschwindigkeit sind wohl kein Problem. Auch eine Weiterführung von Zügen über Wien-Mitte und Praterstern nach Norden (Prag, Warschau,..) wäre möglich, man muss nur wollen. Somit ist der neue Hauptbahnhof absolut entbehrlich. Und das Ganze nichts anderes als Geldverbrennen.

Gast: Hinsichtlich & Rücksichtlich
11.05.2010 10:18
7 0

Genossen machen keine Fehler, Genossen machen immer alles richtig!

Der Schicker ist der Allerbeste! Der Rudi hat den Schwarzenbergplatz zum schönsten Platz der Welt gemacht. Der Rudi ist einfach ein Genie! Freundschaft!

Antworten Gast: Der Geschmack bin ich!
11.05.2010 12:16
0 0

Re: Genossen machen keine Fehler, Genossen machen immer alles richtig!

Er kann sich gegen die Wirtschaftsmafia nicht durchsetzen.

Antworten Antworten Captain_O
11.05.2010 14:14
3 0

Re: Er kann sich gegen die Wirtschaftsmafia nicht durchsetzen.

Qualifiziert das?

Gast: Österreicher
11.05.2010 10:03
0 0

zahlt alles die EU!

Unsere Systembanken müssen jetzt nur noch ein paar Schuldner in Europa finden, dann ist wieder alles bezahlt :(

Gast: FRAGENDER
11.05.2010 08:20
2 1

Die Argumente des RH stimmen

WENN der Hauptbahnhof ein echter Hauptbahnhof wird - das weiß aber heute noch niemand: Denn es gibt Planungen, dass im neuen Hauptbahnhof nur die früher im alten Südbhf und Ostbhf endenden Züge stehen bleiben sowie jene 8 Zugpaare, die in Ost-West-Richtung durch Wien durchfahren. Alle anderen Züge aus Westen enden nach wie vor im Westbhf (der ja gerade toll umgebaut wird und dem man Fahrgäste zuführen muss wegen der Pachtverträge mit den Geschäften dort). Übrigens wird der neue Hbf so klein gebaut, dass der gesamte Westbahnverkehr dort gar keinen Platz hätte (außer man findet intelligente Lösungen). ERGEBNIS: Für die paar Reisenden aus den 8 Ost-West-Zügen pro Tag zusätzlich reicht die U1 allemal! (Dass es Schwachsinn ist, einen Hauptbahnhof zu bauen und dann nicht alle hochwertigen Züge dorthin fahren zu lassen, muss jedermann klar sein.)

Antworten Gast: gast
11.05.2010 11:03
1 0

Re: Die Argumente des RH stimmen

Es ist in der Tat selstsam (oder dumm?), dass beide großen Bahnhöfe der Stadt zugleich umgestaltet werden.

Und dass der WestBhf der ja zum "nur noch ein Regionalbahnhof" degradiert werden soll, nun doch mit einem Hotel und einem Einkaufszentrum aufgewertet wird, ist auch irgendwie komisch...

Antworten Denker
11.05.2010 10:08
2 1

Re: Habe schon vor einigen Monaten hier darauf hingewiesen,

dass Prof. Ostermann (Univ.Prof. für Eisenbahnwesen der TU Wien) im letzen Herbst vor mehreren hundert Verkehrsfachleuten in einem Vortrag (unter Hinweis auf die Schwierigkeiten einer derartigen Schätzung - da keine historisch relevanten Daten vorhanden) das zusätzliche Aufkommen für den Fernverkehr für den neuen Zentralbahnhof mit etwa 2600 Reisende / Tag angegeben hat, was mit ihren 8 Zugpaaren (also etwa je 80 Zu- und Aussteigende pro Zug) recht gut übereinstimmt. Selbstverständlich kommt der schon heute bestehende Regionalverkehr dazu und wäre eine zweite U-Bahn-Anbindung auf jeden Fall ein Gewinn.

Anderseits frage ich mich schon seit Jahren von wo der Rechnungs(!!!)hof mit seinem insgesamt rund 300 Leuten die Kompetenz hernimmt über alle Arten von Projekten (auch nicht wirtschaftlicher Natur) zu urteilen.

Letztlich ist dieses Projekt ein von der schwarz/blauen Regierung ausgehendes und von der schwarz/roten Regierung übernommenes Konjunkturförderungsprojekt.

Antworten Antworten baerald
11.05.2010 11:17
2 1

Re: Re: Habe schon vor einigen Monaten hier darauf hingewiesen,

Tja, bei manchen Dingen muß man nicht unbedingt "Experte" sein, sondern reicht ein "gesunder Hausverstand" durchaus... Würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass "Experten" allzu oft den Blick für die Realität verloren haben dürften...

Gast: fliegenpilz
11.05.2010 07:51
3 0

ulkig

Es ist zum Totlachen. Österreichs Hauptstadt bekommt beim Hauptbahnhofbau nicht einmal eine optimale U-Bahnanbindung hin. Den Reisenden kann man nur 3wettertaft empfehlen, wenn sie ihre Koffer gegen den wiener Wind zur U schleppen.
Als gerechten Ausgleich fordere ich daher den sofortigen Bau der Schleife Selzthal. Damit sich Unvernunft wieder mit Vernunft ausgleichen kann.

dr. philpp
11.05.2010 07:41
4 0

Intelligente Menschen wussten das eh schon immer......


Gast: gast
11.05.2010 07:00
8 0

schade

Gibt es in diesem Land denn überhaupt keine Grossprojekte mehr, die einem als Bürger NICHT peinlich sein müssen?
Projekte die nicht überteuert, verhunzt, korruptionsverseucht und zielsicher am Bedarf und Menschenverstand vorbei geplant und umgesetzt sind?

Edain
11.05.2010 00:36
2 12

Macht's euch nicht ins Hoserl.

Verkehrstechnisch ist die Anbindung des Hauptbahnhofes absolut in Ordnung - die U1 vor der Tür (falls notwendig Personenförderbänder und fertig), 3 Straßenbahnlinien und vor allem die S-Bahn-Stammstrecke. Die fährt untertags praktisch im U-Bahn-Takt und man erreicht damit in wenigen Minuten alle (!) U-Bahn-Linien direkt bei frisch renovierten Bahnhöfen (U6 Meidling, U3/U4 Landstraße, U1/U2 Praterstern). Wenn man noch ein einfach verständliches Leitsystem installiert, dass sich auch Ankömmlinge leicht bei der Stammstrecke orientieren können, gibt's verkehrstechnisch nichts zu jammern - nicht perfekt, aber absolut in Ordnung.

Noch zum Thema U1-Überlastung: Man darf nicht vergessen, dass die U1 auf der anderen Seite durch die Verlängerung der U2 zur Gudrunstraße spürbar entlastet wird - wozu braucht man die U2 überhaupt beim Bahnhof, sie bedient im Wesentlichen die selben Bereiche wie die U1 und bindet so wenigstens die Stadterweiterungsgebiete an.

Die Kostenexplosion ist natürlich eine Katastrophe - aber wer hätte denn bei großen Bauprojekten in Österreich nicht damit gerechnet? Als ob das eine rote Spezialität wär, das ist doch lächerlich - weil der Sobotka soviel besser wirtschaftet, oder wie?

Der Hauptbahnhof ist eine verkehrstechnische Notwendigkeit - sicher soll man die Kostensteigerung und die Ausführung (Flugdach?!) hinterfragen: Aber im Hinblick auf die Anbindung an den Rest Wiens gibt's nicht allzuviel zu bemäkeln.

0 0

Re: Macht's euch nicht ins Hoserl.

- erstens hat die SPÖ in Wien beim Ausbau der U-Bahn vergessen auch die steigenden Passagierzahlen zu berücksichtigen, daher sind die Stationen zu klein und auf eine U-Bahnanbindung am Hauptbahnhof wurde wohl eher absichtlich vergessen ...

- trotzdem fahren viele mit der S-Bahn zur U-Bahn - zu diesem verkehrsplanerischen Irrsinn fehlen einem die Worte. Keine U-Bahnanbindung für einen Großbahnhof - der gleiche Fehler wurde ein zweites Mal gemacht.

- Ihre Argumenation mit der Entlastung der U1 durch die U2 - das soll ein Witz sein, oder ?

- das mit den Personenförderbändern war ein Witz von Ihnen ?

Antworten Antworten Edain
15.05.2010 00:28
0 0

Re: Re: Macht's euch nicht ins Hoserl.

Können's mir rational erklären, was daran abwegig ist, neben der U1 die S-Bahn (die eben untertags auf der Stammstrecke einer U-Bahn praktisch ebenbürtig ist, nur mit mehr Kapazität) zu nutzen, um alle Linien zu erreichen? Vom Hauptbahnhof sind's in 5 min bei der U6 Meidling und in derselben Zeit bei U3/U4 Landstraße, und das ganze im 3-7 Minuten-Takt (wechselnd). Und es gibt ja eben noch die U1.

Was ist an Förderbändern, die den (auch fußläufig leicht machbaren) Weg zur U1 noch verkürzen, "witzig"? Ist auf jedem größeren Flughafen Usus, warum sollte das für einen Bahnhof unsinnig sein?

Entlastung der U1 durch die U2 - jein, Sie haben insofern Recht, als dass es keine massive Entlastung wird, aber die U2 Gudrunstraße wird in jedem Fall einige der bisherigen U1 Reumannplatz-Kunden aufnehmen.

Antworten Gast: markus
11.05.2010 09:59
7 2

Re: Macht's euch nicht ins Hoserl.

du bist sicher von der spö weil so viel blindheit kann nicht sein.

Antworten Antworten Edain
11.05.2010 15:04
0 3

Re: Re: Macht's euch nicht ins Hoserl.

Gegenargumente?

Antworten Gast: schreker
11.05.2010 09:20
7 0

Re: Macht's euch nicht ins Hoserl.

Aber wirklich viel mitm dem Zug fahren tust Du nicht, gell?

Antworten Antworten Edain
11.05.2010 15:04
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Re: Re: Macht's euch nicht ins Hoserl.

Ich fahre fast täglich mit dem Zug, Mistelbach-Floridsdorf bzw Mistelbach-Meidling. Wieso?

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Re: Re: Re: Macht's euch nicht ins Hoserl.

Na das qualifiziert auch zu Aussagen über die Fahrgastzahlen, Bewegungsverläufen und Parkplatzsituation am (ehem.) Süd-, Ost- und West-Bahnhof. Ein neuer Experte! Bitte gleich beim Herrn Lauda melden, wenn der etwas zur ÖBB zu sagen hätte bräuchte er vielleicht ein Sprachrohr.

Antworten Antworten Antworten Antworten Edain
11.05.2010 18:10
0 2

Re: Re: Re: Re: Macht's euch nicht ins Hoserl.

Ich beschäftige mich in meiner Freizeit relativ viel mit Raum- und Verkehrsplanerischen Fragen, besser informiert als der Durchschnittsposter bin ich schon, ja. Haben Sie Gegenargumente gegen das, was ich geschrieben habe oder nur beißenden Sarkasmus ohne Inhalt?

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Re: Re: Re: Re: Re: Macht's euch nicht ins Hoserl.

Zitat: "Die S-Bahn fährt unter praktisch Tags im U-Bahn Takt." Nicht schlecht Herr Specht, von welcher Stadt sprechen Sie?
Die U1 ist bereits heute jeden normalen Werktag 1,5 Stunden in der Früh und am Abend an der Belastungsgrenze (ja, ich bin seit Jahrzehnten U-Bahnbenutzer).
Super, ich darf mit der S-Bahn zur U1 fahren, tolle Idee. Und U1 und U2 haben sooo viele gemeinsame Stationen (2) und decken daher das selbe Stadtgebiet ab.
Ich glaube, sie sind ein Bezirksrat.

 
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