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Familie Zogaj ist ausgereist: Legale Rückkehr möglich

16.07.2010 | 12:08 |  Von Georgia Meinhart (Die Presse)

In Salzburg gestartet, in Wien umgestiegen: Arigona Zogaj ist mit zwei Geschwistern und ihrer Mutter in den Kosovo geflogen. Die Medienhatz vor der Abreise war "abscheulich", sagt die Volkshilfe.

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LINZ. Von Salzburg über Schwechat nach Pristina: Um 19.40 Uhr hob eine AUA-Maschine mit den Zogajs an Bord in Richtung Kosovo ab. Damit endet vorerst Österreichs wohl bekanntester Asylfall. Bis zuletzt wurde versucht, Arigona, ihre minderjährigen Geschwister Albin (11) und Albona (10) und ihre Mutter Nurie vor der medialen Öffentlichkeit abzuschirmen. Vergeblich: weder der Tag, noch die genauen Flugzeiten der Ausreise blieben geheim.

Die vier sowie ein Begleiter der Volkshilfe wurden in Pristina bereits am Flughafen von den Behörden erwartet. Diese geleiteten sie in einen Extra-Raum, wo abgeschirmt von den übrigen Passagieren die Einreiseformalitäten erledigt wurden. Anschließend konnte die Familie über einen Hinterausgang zu einem bereitstehenden Bus gehen und mit diesem das Flughafengelände verlassen. Sie fuhren zu einem kurzfristig organisierten Quartier.

Medienhatz "abscheulich"

In den vergangenen Tagen hätten Fernsehteams und Paparazzi am Wohnort der Zogajs in Frankenburg Tag und Nacht gelauert, schildert Walter Deil von der Volkshilfe Oberösterreich der „Presse“: „Was da passiert ist, ist wirklich einfach nur abscheulich.“ Als die Ausreise immer näher rückte, sei die Medienhatz immer aggressiver verlaufen: „Mitschülern von Arigona wurde Geld für ein Interview angeboten“, sagt Deil. Auch Fotos im Paparazzi-Stil tauchten auf: auf einem war Arigona im Bikini auf einem privaten Badeplatz am Attersee zu sehen.

Familie Zogaj: Chronologie eines Flüchtlingsdramas

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Auf dem Salzburger Flughafen verabschiedeten sich schließlich Betreuer der Volkshilfe und Freunde der Familie, darunter auch der aus Traun stammende Freund Arigonas und dessen Eltern. Von dort ging es nach Wien-Schwechat, wo die Zogajs schließlich in einen Direktflug nach Pristina umstiegen.

Mit nicht mehr als je einem Koffer in der Hand beginnen die vier Familienmitglieder nun ein Leben in einer Heimat, die sie 2002 bei ihrer illegalen Einreise nach Österreich verlassen hat. Begleitet werden sie von einer Vertrauensperson, die Albanisch spricht – die Muttersprache, die die Kinder nur noch bruchstückhaft beherrschen: sie alle sprechen oberösterreichischen Dialekt.

(c) APA/BARBARA GINDL

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Wohnort wird geheim gehalten

Details zu Begleitern oder dem Ort der vorläufigen Wohnung in Pristina werden zurückgehalten: man wolle weiter versuchen, die Familie zu schützen, erklärt Deil. Was allerdings schwierig werden dürfte: „Auch in Pristina warten Fernsehteams und Journalisten.“

Im Hintergrund wird allerdings bereits an der Wiedereinreise mit Schülervisa (Arigona, Albin, Albona) und als Saisonarbeitskraft (Nurie Zogaj) gearbeitet. Bürgen, die für die Lebenserhaltungskosten garantieren, wurden jedenfalls schon gefunden, sagt Pfarrer Josef Friedl, der die Familie seit 2007 betreut: „Sie werden, falls sie zurückkommen dürfen, dem Staat nicht zur Last fallen.“ Die bisherige Wohnung der Zogajs in Frankenburg werde vom Besitzer weiter kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) kündigte jedenfalls an, dass die Zogajs im Fall eines Visumsantrags auf die Unterstützung der österreichischen Botschaften hoffen dürften. Das gelte für diesen Fall wie für alle anderen Fälle auch.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16. 7. 2010)

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579 Kommentare
 
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Gast: Ich bin ein Gast
18.07.2010 17:25
0 0

Warum dieses Theater?

Warum wird hier so getan als wär der Kosovo der absolute Albtraum. Pristina entwickelt sich langsam zu einer modernen Stadt und die Kriminalitätsrate ist eine der niedrigsten des ganzen Balkans. Der Krieg ist längst vorbei. Einzig die Arbeitslosenquote ist noch hoch. Aber Arigona wurde laut dem ORF in Pristina schon ein Job angeboten. Also bitte, hier wird ein Theater veranstaltet als wenn jemand nach Nordkorea oder Somalia zurückgeschickt worden wäre.

Antworten Gast: aus Mittelerde
18.07.2010 22:24
0 0

Re: Warum dieses Theater?

Die größte Schweinerei kam ja von diesem Pfarrer Friedl. Der behauptet glatt, dass es im Kosovo nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder zu sterben oder kriminell zu werden.
Das ist doch ein Skandal sondergleichen. Eine Ohrfeige für alle Kosovaren. Dieser Pfarrer hat sich restlos disqualifiziert.
Ich hoffe, dass der jetzt endlich in der Versenkung verschwindet.
Einfach nur noch unerträglich dieser Mensch.


Antworten Antworten Gast: shrink
19.07.2010 18:08
0 0

Re: Re: Warum dieses Theater?

Der wirre Josef?
http://diepresse.com/home/politik/534675/index.do?gal=534675&index=36&direct=&_vl_backlink=/home/index.do&popup=
(Bild 36)
In der Tat, eine schallende Ohrfeige für alle Kosovaren.

Gast: Marmorfliese
18.07.2010 16:29
0 1

Arigona

Um Gottes Willen! Die armen Kinder sprechen nur noch bruchstückhaft albanisch. Hat also ihre Mutter seit 2002 nur deutsch mit ihnen gesprochen oder vielleicht gar nicht?
Wie kann es denn außerdem sein, dass die Mutter in Betracht zieht, als Saisonarbeiterin wieder nach Österreich zurückzukommen, wenn sie so schwer krank ist? Saisonarbeitsstellen sind ja bekanntermaßen nicht die leichtesten Arbeiten.
Will man uns hier für dumm verkaufen?

Gast: herzl
18.07.2010 13:20
0 0

Drängler

Ich erlebe diese Besserwisser, Nörgler beim Fahren, die drängeln bei 110 km/h, fahren aneinandergeschmiegt auf der Autobahn, ist ein Rätsel die Evolution die sie hervorgebracht hat.

dadahans
18.07.2010 12:08
0 0

Spießer - Forum

Es ist halt leider so... die "Presse" wird davon nicht verschont: nörgelnde, besserwisserische, schmalllippige, bürokratische, geifernde (usw.) Österreicher haben die Oberhoheit in den verschiedensten Internetforen der Tagesmedien und bedienen damit das Klischee des Österreichers als Angehörigen eines "Gebirgs-Trottel-Volkes"!
Dass ich dabei mit mache, zeigt nur den gesamten Schwachsinn eines Systems, der mit pseudo-demokratischen Ansprüchen verbrämt wird... Ich soll mich in Zukunft nicht mehr mit solchen Spießer - Postern herumschlagen, meint eine Freundin!?

Antworten Gast: lämpel
18.07.2010 13:09
0 0

Re: Spießer - Forum

bemüht, aber *nicht ausreichend!*

lt grün wäre das trotzdem positiv!

Karl Kater
18.07.2010 11:00
0 2

News

Heute gibt es noch gar keine aktuellen Nachrichten aus Pristina?

Dabei haben wir uns schon so sehr daran gewohnt.


Antworten Vario
18.07.2010 13:15
2 0

Re: News

Was ist eigentlich in Ihrem Leben passiert, dass Sie es permanent notwendig haben, auf sozial Schwächste hinzutreten und ständig zu ätzen? Offensichtlich haben sie mit ihrem Ego größere Probleme, andernfalls sie einen derartigen Stil nicht notwendig hätten.

Antworten Antworten Karl Kater
18.07.2010 17:55
0 1

Re: Re: News

Sozial Schwächste fliegen nicht in der Business Class, sind nicht in Schlössern zu Gast und haben keine dedizierte PR- und Rechtsabteilung.

Aber ihr Posting gehört eindeutig zu den schwächsten hier.

Antworten Gast: kurier der kaiserin
18.07.2010 13:10
0 0

Re: News

doch, doch, der onkel der zogajs lebt angeblich in der schweiz und sein haus steht verlassen in pristina.

Gast: Gast
18.07.2010 10:35
2 1

Ich bin erschüttert...

... von Geifer und Hass der in diesem und anderen Foren zu sehen ist.
In der Krone haben sie ehrenwerterweise das Forum dazu aus diesem Grund überhaupt geschlossen.
Eines der reichsten Länder der Welt hat sich ein paar Menschen entledigt und rund 20% der Östtereicher feiern das als ein Ereignis.
Ich habe mich noch nie mehr geschämt Österreicher zu sein.
(Ja, ja - jetzt kommt sicher gleich die Response, dass ich ja gleich mit in den Kosovo ausreisen kann, wenn es mir hier nicht paßt - Leute, laßt es einfach gut sein...)

Antworten Gast: Tina 2
27.07.2010 00:40
0 0

Re: Ich bin erschüttert...

Gehts noch ?
Wurden sie als baby zu heiß gebadet ?

Antworten Gast: Schwarz Erich
18.07.2010 11:22
0 1

Re: Ich bin erschüttert...

Dafür schämen Sie sich, dass ist aber sehr zynisch. Der genannten Familie geht es sicher nicht schlecht. Dafür leben in Österreiche Hunderte auf der Straße, weil sie sich keine Wohnung leisten können. Dafür können Sie sich als Österreicherin schämen.
In Afrika sterben tägllich Kinder, weil sie nichts zum Essen haben, dafür können sie sich schämen..............

Antworten Karl Kater
18.07.2010 10:58
0 2

Re: Ich bin erschüttert...

Jemandem, der als "Gast" ein paar dutzend Mal den gleichen Käse postet, muss nicht geantwortet werden.

Gast: Österreicherlein
17.07.2010 19:41
10 1

Medienhatz??

Volkshilfe: Die Medienhatz vor der Abreise war "abscheulich" ????
Ständige Medienpräsenz war das erklärte Ziel der Zogajs sowie der Volkshife, ORF und restlichen Medien. Warum soll das bei der Abreise anders sein?
Sorry Zogajs, Ihr habt das provoziert!

Antworten Gast: das goldene wiener herz
18.07.2010 13:12
0 0

Re: Medienhatz??

ich sehe am obigen foto nur 10 personen - wo ist der rest der hatz?

Gast: Flokki
17.07.2010 18:11
3 1

Land der Hämmer.....

Österreich inkl. Österreicher entwickelt sich immer mehr zum Land der Hämmer zukunftstreich.
nicht genug das man die Familie Zogaj einfach in den Zug gesetzt hat, nein, man lässt Ihnen noch ein riesiges Hintertürl offen zur Rückreise.
Vielleicht meine lieben Steuerzahler und Spendenzahler sollten wir uns Gedanken machen, ob wir sie nicht auch noch mit Limousinenservice zurück chauffieren!!
Ach ja, eine 5 Zimmerwohnung sollte dann aber schon zur Verfügung stehen ( 19 Bezirk ) , wir wollen ja unser Niveau nicht senken!!!

Gast: Frage
17.07.2010 17:48
0 0

§§ 146 ff StGB

Kennen Sie sich aus? Könnten Sie es freundlicherweise erläutern?

Reblaus
17.07.2010 16:13
10 2

Finanziert aus Spendengeldern jetteten die Zogajs in der Luxusklasse nach Hause …


Abschiebung einmal anders:
Statt Economy-Class und bewacht von Polizisten flogen die Zogajs am Donnerstag Business-Class in den Kosovo.
Bedeutet:
Bequemere Sitze, etliche Videokanäle und eine zuvorkommende Behandlung durch die Stewardessen. Auch das Essen war dann für eine Abschiebung mehr als ungewöhnlich:
Statt herkömmlicher Bord-Kost wurden der Familie Shrimps-Cocktail und Mozzarella mit Tomaten serviert.

619 Euro pro Person
Die bessere Behandlung ließen sich die Zogajs dann auch einiges kosten:
Insgesamt 2.675 Euro zahlten sie aus Spendengeldern für die Business-Class-Abschiebung.

Die Flugtickets der Erwachsenen (Mutter Nurie, Arigona und ein kosovarischer Betreuer) kosteten pro Person 619 Euro, Albin (11) und Albona (10) zahlten den Kindertarif um 409 Euro.

Antworten Gast: bpeter
18.07.2010 10:49
2 0

Re: Finanziert aus Spendengeldern jetteten die Zogajs in der Luxusklasse nach Hause …

Sie haben keine AHNUNG!
Aber agressive Postings schreiben.
C-Class bedeutet auf diesen Flügen weder bessere Sitze noch Videokanäle. Das haben diese Kurzstreckenmaschinen nämlich gar nicht an Board.
619 € ist der übliche Preis für diesen Flug. Y und C auf diesen Strecken sind preislich bei one eway meist nahezu gleich. nachzulesen auf www.aua.com......
Ihnen gehört als Volksverhetzer sofort die Staatsbürgerschaft entzogen!
Und dann ab auf internationales Territorium , am besten ein Floß mitten im Atlantik!

Antworten Gast: carola
17.07.2010 18:41
0 8

Re: Finanziert aus Spendengeldern jetteten die Zogajs in der Luxusklasse nach Hause …

Woher wissen Sie das alles?

Antworten Gast: zoi89
17.07.2010 18:37
5 1

Re: Finanziert aus Spendengeldern jetteten die Zogajs in der Luxusklasse nach Hause …

die werden sich im kosovo ja gar nimmer auskennen:

waaaas!!! so einfach haben wir mal in inserem häuschen gelebt- puuuuh- na dann schnell mit den notwendigen papieren her, um die wiedergutmachung im doofen österreich abzuholen.

sappalot, auch keiner da, der sie bedauert und bewundert!, ausser die löblichen überweisungen von friedls-spendengeldern und dem verhinderten hochzeiter.

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Antworten mr.vain-
17.07.2010 15:17
2 1

Wie oft Posten Sie uns das eigentlich noch?

Etwas mehr kreativität würde auch Ihnen nicht schaden!

Antworten Gast: Augen auf!
17.07.2010 14:45
4 1


 
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