12.02.2012 03:11 | Meine Presse Merkliste0

Schaffner ausgefallen: ÖBB-Zug konnte nicht fahren

23.07.2010 | 14:42 |   (DiePresse.com)

In Attnang-Puchheim war für einen Pendlerzug von Salzburg nach Linz Endstation: Es gab keinen Schaffner für den Zug. Die Passagiere mussten auf den nächsten Zug warten. Die ÖBB bedauern den Vorfall.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Ein Regionalzug von Salzburg nach Linz hat Donnerstag früh bereits in Attnang-Puchheim gestoppt. Der Grund war Personalmangel: Ein Schaffner war ausgefallen - und ohne Schaffner dürfen Züge nicht fahren. Die ÖBB bedauern den Vorfall, berichten die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN).

Der Regionalexpress 1657 mit dem Ziel Linz Hauptbahnhof fuhr planmäßig um 5.10 Uhr vom Salzburger Hauptbahnhof ab und erreichte Attnang-Puchheim um 6.16 Uhr. Doch dort war dann Endstation. Die Fahrgäste dort und in den weiteren Bahnhöfen entlang der Strecke wurden informiert, dass der Zug wegen "organisatorischer Probleme" beziehungsweise wegen "Personalmangels" ausfalle. Die Fahrgäste mussten 23 Minuten auf den nächsten Zug warten, teilten die ÖBB mit - man habe sich für diese Lösung entschieden, weil es länger gedauert hätte, einen anderen Schaffner aufzutreiben.

ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif erläuterte in den OÖN, der ursprüngliche Zugbegleiter sollte in Attnang-Puchheim von einem Kollegen abgelöst werden. "Leider hat sich der Kollege kurzfristig bei einem Unfall verletzt, ein Ersatz ist leider nicht zur Verfügung gestanden", begründete Seif, warum es zum Ausfall des Regionalexpresses gekommen sei. Es sei aus Sicherheitsgründen auch gesetzlich nicht möglich, die Fahrt ohne den Zugbegleiter fortzusetzen. Er stellte fest: "Wir möchten uns bei den Fahrgästen wegen der Unannehmlichkeiten entschuldigen." Zugausfälle wegen Personalproblemen kämen so gut wie überhaupt nicht vor, erklärte Seif.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

29 Kommentare
 
1 2
Gast: Vorteilscardbesitzer
26.07.2010 08:28
0 0

Guter Pressesprecher!

"Zugausfälle wegen Personalproblemen kämen so gut wie überhaupt nicht vor, erklärte Seif."
Aber Verspätungen dafür sehr oft - wird dann aber unter "verspäteter Grenzübergabe" abgelegt - man erspart sich die Wahrheit, die ist ja nicht so wichtig!

Daher einfach einmal den Fahrschein für einige Zeit verweigern, das kann ja nicht so schlimm sein - passiert bei der ÖBB sonst auch laufend, dass die bezahlte Dienstleistung nicht erbracht wird.

jopc
24.07.2010 19:20
0 4

lest mal das, dann stänkert weiter.

http://www.oebb.at/de/Konzern/Daten_und_Fakten/index.jsp

http://www.oebb.at/holding/de/Pressecorner/Publikationen/GB_09_Holding.pdf

http://mct.sbb.ch/mct/konzern_kennzahlen

http://mct.sbb.ch/mct/konzern_medien.htm?cmd=491EA49BA641A2E74AEBE4C1B9DF0110

aufgrund dieser zahlen gilt, zumindest für mich:
kein mensch will die SBB schlechtreden, aber ich lass auch die ÖBB nicht schlechtreden.

Antworten PERSIL
24.07.2010 21:23
2 2

Re: lest mal das, dann stänkert weiter.


42 und schon in Pension?


Antworten Antworten jopc
24.07.2010 22:53
0 3

Re: Re: lest mal das, dann stänkert weiter.

hey stänkerer, ich hab dich schon mal gefragt:

welche 7 mrd subventionen?

Antworten Antworten Antworten jopc
25.07.2010 12:28
0 0

Re: Re: Re: lest mal das, dann stänkert weiter.

fazit:

es reicht bei euch nicht mal zur beantwortung einer relativ einfachen frage.
es reicht nur zum stänkern, dazu gehört allerdings nicht viel.

Gast: Kibietz
23.07.2010 18:34
9 4

Da gehört mal brachial aufgeräumt!

Mit etwas gutem Willen hätte man den Zug sicher mit einem "Ersatzschaffner" weiterfahren lassen können.

Da gehört mal richtig aufgeräumt das Lohn- und Pensionsystem entrümpelt sowie das Privilegienrecht (Pragmatisierung und Beamtenstatus abgeschaft und solch unfähige Mitarbeiter die nicht in der Lage sind auf plotzliche Ereignisse angemessen zu reagieren rausgeschmissen.

Aber da haben ja die Gewerkschaften was dagegen. Es wird nix helfen den aufgeblasernen ÖBB-Apperat entrümpeln ist die einzige Alternative.

Kein Wunder das die Pendler lieber mit dem Auto fahren, keiner will dauernd Ärger in seiner Arbeitstelle weil die ÖBB immer Verspätung hat!!

Antworten jopc
23.07.2010 20:17
1 11

Re: Da gehört mal brachial aufgeräumt!

Punkt 1:
du bist des lesens nicht mächtig, also behalt deine blöden kommentare für dich.

Punkt 2.
alle trollvotteln die das geschwafle auch noch mit grün bewerten sind um keinen deut besser.

ahnung null, note 5, setzen.

Sebifredi
23.07.2010 15:35
12 3

Attnang-Puchheim bekanntlich ein sogenanntes Eisenbahnernest

und dort findet man keinen Frühpensionisten( so ab 42), der sein Burnout kurz vergisst und helfend einspringt?

0 9

Deswege: Nur Vorsorgeuntersuchungen und Steuern auf Ungesunde Ernährung fördern die Gesundheit - damit der Zug in den Schienen bleibt!

Verantwortungsvolle Tätigkeiten hat nicht jede Arbeiterin. Wer könnte von sich aus schon behaupten, dass wen ich krank werde, dann steht die ganze "Mühle" ?

Deswegen hat auch Werner Faymann mehrene Stellvertreter, da auch Österreich nicht stehen bleiben darf - sollte er einmal verhindert sein.

So wie die Schutzbefohlene Bürgerin aufmerksame Arbeitgeberinnen benötigt, so benötigt auch der Körper eine hohe Qualitative Betreeung. Das Beispiel zeigt, welche Verantwortung eine Arbeiterin gegenüber der Gemeinschaft hat.

Deswegen wird schon längst gefordert:

* jährliche Vorsorgeuntersuchungen
* höhere Steuern auf ungesunde Nahrungsmitteln

...damit die Bürgerin gesund und vital bleibt. Dann klappt es auch mit dem Zug.

Antworten LUPO
23.07.2010 13:46
7 0

Re: Deswege: Nur Vorsorgeuntersuchungen und Steuern auf Ungesunde Ernährung fördern die Gesundheit - damit der Zug in den Schienen bleibt!

„So wie die Schutzbefohlene Bürgerin aufmerksame Arbeitgeberinnen benötigt“ - welchen Parteijob üben sie aus.

EvE_
23.07.2010 13:15
1 11

Breaking News!

In China ist ein Reissack umgefallen!!!!!!

Gast: Draco
23.07.2010 13:01
11 1

SAUSTALL ÖBB

Ich fahre wiederholt mit dem Regionalexpress von der Obersteiermark nach Graz, einem Pendlerzug. Ebenso verwende ich häufig solche Züge im Ennstal. Daß diese von einem Schaffner begleitet werden, kommt eher selten vor. Was soll also der ganze Zirkus? Ohne den Mann und sein System irgendwie mögen zu wollen: Als Mussolini an die Macht kam, errang er sich die Sympathien weiter Kreise der Bevölkerung dadurch, daß er das total verkommene italienische Eisenbahnsystem in Ordnung brachte, indem er korrupte, faule und schlampige Eisenbahner jeder Kategorie nach Sizilien oder in dei Kolonien versetzen und einige besondere Subjekte auch gleich an die Wand stellen ließ.

Antworten Gast: Blondie
23.07.2010 16:21
2 7

Re: SAUSTALL ÖBB

daß er das total verkommene italienische Eisenbahnsystem in Ordnung brachte!!

HAAAHHHHHAAAAAAAAAHHHHAAAAAAA
der beste Witz des Tages!!

Antworten Antworten Gast: gast
23.07.2010 20:03
1 8

Re: Re: SAUSTALL ÖBB

hahaha..ihnen ist entgangen, daß mussolini nicht mehr ist.

14 4

Ein massives Plädoyer für die Auflösung dieses unnötigen Moloches ÖBB


Da hat die ÖBB 50.000 Mit"arbeiter", von denen 20.000 unnötig in der Gegend herumstehen und auf den 51. Geburtstag zwecks Früphpensionierung warten, und dann ist man unfähig einen Zug weiterzufahren, weil ein Fahrscheinzwicker fehlt???

7.000 Millionen Euro jährlich wird dem Steuerzahler abgepresst, um diesen Sauladen und seine Roten Bonzen zu finanzieren, und dann sind sie nicht fähig einen Pendlerzug zu fahren. Schma-ROT-zerbande!

Antworten jopc
23.07.2010 20:24
0 11

Re: Ein massives Plädoyer für die Auflösung dieses unnötigen Moloches ÖBB

lumpi und die anderen 7 narren die mit grün bewerten haben ein schweres problem das da heißt:
absolute ahnungslosigkeit.

der fahrscheinzwicker wie er ihn abschätzig nennt ist der zugführer. er, und nur er gibt abfahrtsaufträge. ohne abfahrtsauftrag darf der lokführer laut gesetz keinen einzigen meter fahren.

aber ist ja wurscht, gesetz hin oder her, hauptsache wir können auf die ÖBB prügeln.

Antworten Antworten Gast: Draco
23.07.2010 23:11
2 3

Re: Re: Ein massives Plädoyer für die Auflösung dieses unnötigen Moloches ÖBB

haberzettlholtdiegoschn

Antworten Gast: Wuff
23.07.2010 15:41
4 12

Re: Ein massives Plädoyer für die Auflösung dieses unnötigen Moloches ÖBB

Das Wölfchen heult mal wieder und viele heulen mit und warum? weil es schick ist.

Wölfchen deine Kommentare zum heulen huhuhuhhuuuuu

Antworten Gast: bahnfreund
23.07.2010 13:32
1 13

Re: Ein massives Plädoyer für die Auflösung dieses unnötigen Moloches ÖBB

In diesem Fall wäre es nun einmal besser gewesen die ÖBB heätten 50.001 Mitarbeiter gehbat, oder?

Danke auch für das Lob an die ÖBB, es werden ja 30.000 Mitarbeiter bezichtigt einen anständigen Job zu machen.

PERSIL
23.07.2010 11:38
14 4

Jetzt kostet uns


dieser Sch....verein schon 7 Mrd. Steuergeld, ohne Fahrkarten und dann sind sie nicht einmal fähig, den normalen Betrieb aufrechtzuerhalten.

Konkurs ist die einzige Lösung um diesen Ballast loszuwerden.

Hauptsache, die komische zuständige Ministerin will die Strafen für "Schnellfahrer" verschärfen.

Abwählen!


Antworten jopc
23.07.2010 20:29
0 9

frage an radio eriwan

welche 7 mrd steuergeld???????????????????

Antworten Antworten jopc
24.07.2010 12:47
0 4

Re: frage an radio eriwan

statt rot zu stricheln wäre eine antwort auf meine frage hilfreich.

sonst seid ihr nur stänkerer.

Entropix
23.07.2010 11:18
8 2

und selbstverständlich

war dem Schaffner nicht zuzumuten, bis Linz weiter zu fahren ;-)

Antworten Gast: Vielleicht
23.07.2010 12:18
3 5

Re: und selbstverständlich

hat der Schaffner einen anderen Zug begleitet und konnte somit nicht wieterfahren. Erst nachdenken, dann posten. Im Artikel steht diesbezüglich nichts genaues.

Antworten Antworten Entropix
23.07.2010 14:04
5 2

Re: Re: und selbstverständlich

wenn ein Betrieb mit so vielen Tausenden Mitarbeitern nicht im Stande ist, einen davon sofort zu ersetzen, dann ist das wohl der ultimative Beweis dafür, dass der Laden ins Jenseits geschossen gehört ;-)

Antworten Antworten Antworten WM
23.07.2010 19:17
1 2

Wirklich?

Ihrer Forderung bedeutet, dass zumindest in jedem Wechselbahnhof mehrere Schaffner und Lockführer auf so einen seltenen Fall als Reserve warten, einen SOFORTIGEN Ersatz zu bieten. Nicht auszudenken, wenn einem Eisenbahner etwas auf offener Strecke passiert, da sollten doch alle paar Kilometer eine Personalreserve vorhanden sein....

 
1 2