Mauthausen: Urheber der Massenschlägerei geschnappt

17.09.2010 | 16:41 |   (DiePresse.com)

Der 22-Jährige soll in einer Linzer Diskothek zwei Personen mit einem Messer verletzt haben. Dieser Vorfall hatte in Mauthausen zu einer Massenschlägerei geführt.

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Die Polizei hat einen 22-jährigen Albaner in Lambach (Bezirk Wels-Land) in Oberösterreich festgenommen. Er soll in der Nacht auf den vergangenen Samstag in einer Linzer Diskothek zwei Türken mit einem Messer verletzt haben. Dieser Vorfall hatte in Mauthausen zu einer Massenschlägerei mit mindestens 20 türkischen und tschetschenischen Staatsbürgern geführt.

Der 22-Jährige hatte den zwei Türken in der Disco Stichverletzungen zugefügt und auf seiner Flucht auch die tschetschenischen Türsteher bedroht. "Kommt's her, wenn's euch trauts", soll er laut Hermann Feldbacher von der Sicherheitsdirektion mit gezücktem Messer gesagt haben. Der Mann, der wegen eines ähnlichen Delikts schon einmal vor Gericht gestanden war, flüchtete. Dass sie den Messerstecher entkommen ließen, warfen Freunde der verletzten Türken den Türstehern vor. Davon wiederum fühlten sich die Tschetschenen laut Polizei so provoziert, dass es nach einer Fahrt nach Mauthausen zu einer Massenschlägerei kam.

Der 22-Jährige wurde von der Polizei ausgeforscht und einvernommen. Obwohl er nicht geständig ist, wurde der Mann anhand von Zeugen- und Opferaussagen eindeutig identifiziert und festgenommen. Er wird wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung sowie gefährlicher Drohung angezeigt.

(APA)

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15 Kommentare
Gast: zensur?
20.09.2010 08:14
0 0

was lese ich da?

wegen ähnlicher delikte? und trotzdem noch da?

na endlich ist unsere ach so langweilige, bürgerliche welt bunter, schöner, einfach multi geworden. wir können auf keinen dieser schätze verzichten. jeder ist eine bereicherung.

albaner? ja klar, wahrscheinlich politisch verfolgt. oder so.

der sicherheitscode lautet arm. wie wahr.

Warum????

wollen wir unbelehrbaren Österreicher uns nicht diesen wunderbaren Sitten und Folklorebräuchen anpassen. Kein Zugereister oder Asylant geht ohne 40cm Messerklinge ausser Haus. Selbstverständlich, nach Beratung, diverser Rechtsverdreher, nur ein Jausenmesser.

faschiertes statt neue menschen

..es geht nicht ganz friedlich in dem Schmelztiegel :)

Antworten Gast: gast
19.09.2010 10:43
3 0

man sollte froh sein,

dass an diesem konflikt anscheinend keine "autochthonen" österreicher beteiligt waren. sonst könnte man sich in den medien wochenlange suderei über den angeblich grassierenden rassismus in österreich anhören.
aber so warens halt "nur" ehrbedingte interethnische konflikte.

wenn man auf die schnelle 60 bis 100 "mitstreiter" auftreiben kann, sagt das einiges über die konfliktkultur aus.
von "einfachen" nachbarschafts- oder parkplatzstreitigkeiten mit derart gut unterstützten zeitgenossen ist dringend abzuraten.

(vorbestrafter) Albaner, Türken, Tschetschener

Was für wunderbare multikulturelle Gesellschaft!

Gast: Tonus
18.09.2010 12:58
2 0

Schlachtfeld

Nachdem er nur "soll", wird er wohl wieder auf freien Fuß gesetzt werden

Gast: Gast
18.09.2010 12:43
6 0

Ist das ein Beispiel

für die wunderbare Vielfalt in dem Lande?

Gast: nasowas
18.09.2010 11:15
6 0

das ist das neue österreich

dank unser verantwortungsvollen rotgrün-politik

Gast: so ist das
17.09.2010 23:51
2 0

Multikulti...

...kann man werten wie man möchte.

Gast: speibender regenbogen
17.09.2010 23:23
7 0

und wie immer gings um die ehre...

weil die tschtschenen den angreifer nicht aufhielten, konnten sich die türken nicht ihrer ehre selbst verteidigen, um den albaner selbst zu justizieren. deshalb begingen die tschetschenen ehrverletzung und mußten deshalb zur verantwortung gezogen werden.auch wenn die ganze aktion wahrscheinlich nur eine alibiaktion war, um die selbst unterlassene verfolgung des angreifers zu kaschieren, kann angenommen werden.

abschlußfrage: wieviele österreicher waren an dieser aktion beteiligt?
zum glück haben wir keine parallelgesellschaften.

Ein einschlägig vorbestrafter ausländischer Gewalttäter....

... hat bis zum Prozess in U-Haft genommen zu werden und nach Verbüßung der Strafe dorthin verfrachtet zu werden, wo er ursprünglich herkommt!!!

Re: Ein einschlägig vorbestrafter ausländischer Gewalttäter....


Er sollte auch seine Strafe im Heimatland absitzen dürfen!

Re: Re: Ein einschlägig vorbestrafter ausländischer Gewalttäter..../parapente

Wie denn und - vor Allem - wo denn? Als "Opfer des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit in Österreich" auf einer Parkbank im Sonnenschein sitzend und seine Rückkehr nach Ö planend?

Der Mann, der wegen eines ähnlichen Delikts schon einmal vor Gericht gestanden war,

er sollte in Österreich ein ordentliches Gerichtsverfahren erfahren und die entsprechende Strafe in seiner Heimat in Albanien verbüßen dürfen. Dorthin gehört er und nie mehr zurück zu uns.

Wie alle diese straffällig gewordenen Verbrecher das Recht haben sollten, wieder ihre gewohnte Heimat, diesmal zur Wiedersehensfreude hinter vergitterten Fenstern, zu erleben.

Re: Der Mann, der wegen eines ähnlichen Delikts schon einmal vor Gericht gestanden war,/Erich Bahn

Auch für Sie: ich bin mir absolut nicht sicher, dass ein derart Abgeurteilter in Albanien "einsitzen" muss - schon gar nicht in Gefängnissen, in die man Österreicher würfe, würden sie in Albanien kriminell! Wer kontrolliert das?

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