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Großbrand in Krems: Chemieunfall verhindert

13.10.2010 | 11:53 |   (DiePresse.com)

Ein Galvanisierungsbetrieb stand in den Morgenstunden in Flammen. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf eine Halle übergreifen konnten, in der sich Hunderte Liter Säuren und Laugen befanden.

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In den frühen Morgenstunden ist in Krems auf dem Areal eines Galvanisierungsbetriebs ein Großbrand ausgebrochen: Ab 5:00 Uhr brannte es aus bisher unbekannter Ursache. 115 Feuerwehrleute waren im Einsatz und verhinderten einen Chemieunfall: Denn das Feuer drohte, auf eine Halle überzuspringen, in der sich Hunderte Liter Säuren und Laugen befanden. Inzwischen ist die Gefahr eines Chemieunfalls gebannt, gab das niederösterreichische Landesfeuerwehrkommando bekannt.

Eine Werkstätte des Verzinkungs-Betriebs stand in Vollbrand. Es handelte sich um eine Nebenhalle mit direkt angeschlossener Verzinkungsanlage, so die Feuerwehr Krems. Die angrenzenden Bereiche wurden unter anderem mit Hilfe mehrerer C-Rohre geschützt.

Feuer um 7:20 Uhr gelöscht

Die Feuerwehr Krems wurde von der Dynea Betriebsfeuerwehr unterstützt. Ebenfalls im Einsatz waren die Feuerwehren Rohrendorf, Mautern und Langenlois.

Nach etwa 45 Minuten dauerndem Löschangriff war der erste Erfolg sichtbar, um 7:20 Uhr hieß es dann "Brand aus". Eine Brandwache stand weiter im Einsatz.

Der Sachschaden dürfte enorm sein, verletzt wurde jedoch niemand. Betont wurde seitens der Feuerwehr, dass für die Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefährdung bestanden habe.

 

(APA)

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