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Wiental-Radweg nach nur einem Monat wieder gesperrt

29.10.2010 | 18:42 |  von Andreas Wetz (Die Presse)

Vor der Wahl eröffnete Wien das 5,3 Millionen teure Prestigeprojekt im Wienfluss-Flussbett. Ab Montag ist der "Bike-Highway" wieder gesperrt. Radfahrer und Verkehrsplaner staunen.

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Der 1. Oktober war ein schöner Tag für die rot-grüne Zusammenarbeit in Wien. Gemeinsam mit den Gemeinderäten Christoph Chorherr und Sabine Gretner eröffneten die Stadträte Rudolf Schicker (Verkehr) und Ulrike Sima (Umwelt) den spektakulären Radweg durch das steinerne Bett des Wienflusses. Der Zeitpunkt war gut gewählt, die Gemeinderatswahl stand kurz bevor. Unter großem Medieninteresse verkauften die Beteiligten den neuen „Bike-Highway“ als Meilenstein für den Radverkehr. Ein Monat später spricht darüber niemand mehr. Mit 1.November ist das Befahren des 5,3 Millionen Euro teuren Prestigeprojekts nämlich schon wieder verboten.

Bis einschließlich 20.März darf der Abschnitt zwischen Kennedybrücke (U4-Station Hietzing) und Auhof dann nicht mehr befahren werden. Berücksichtigt man zusätzlich, dass die Nutzung der Verbindung auch im Sommer nur bei Tageslicht erlaubt ist, stellt sich heraus, dass der vermeintliche Hochleistungsradweg nicht einmal die Hälfte des Jahres geöffnet hat. Die Debatte um die Zweckmäßigkeit des Großprojekts geht inzwischen so weit, dass selbst die unermüdlichsten Kämpfer für mehr Radkultur in der Stadt das Betonband im Flussbett infrage stellen.

Nachtsperre hemmt Berufsverkehr

Einer von ihnen ist Hans Doppel von der Radlobby Argus. Er kritisiert, dass die Kosten für den Radweg (den sich die Radfahrer mit Spaziergängern und Hundehaltern teilen) in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Das Argument der Stadt, das Flussbett aus Haftungsgründen nicht dauerhaft freigeben zu können, sei fadenscheinig. In praktisch allen Tourismusregionen hätte man für das Befahren von Privatwegen entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Das Vorgehen der Stadt kommuniziere eine fatale Symbolik, nämlich: „Wir stehen zum Radverkehr nur dann, wenn es keine Probleme gibt. Sobald es aber haarig wird, ist es schlagartig vorbei mit der Courage der Stadtväter.“ Doppels Fazit: Bleiben die knappen Öffnungszeiten des Wienfluss-Radwegs bestehen, gebühre dem „unverhältnismäßig teuren“ Projekt das Prädikat fragwürdig.

1,5 Mio. Euro kostete das Prestigeprojekt pro Kilometer. An der Oberfläche ist ein Kilometer Radweg ab 130.000 Euro zu haben. Entsprechend vorsichtig sind deshalb inzwischen die politisch Verantwortlichen. Fragen danach, ob der Preis in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen (bzw. der Dauer der Benutzbarkeit) steht, will weder das Büro von Verkehrsstadtrat Schicker („dafür ist das Ressort Sima zuständig“) noch jenes der Angesprochenen beantworten. Stattdessen müssen Beamte die seinerzeit getroffenen Entscheidungen ihrer weisungsbefugten Ressortchefs rechtfertigen. Beispielsweise mit dem Argument, dass der Radweg am Wochenende von Erholungssuchenden schon jetzt gut angenommen werde. Die Frage, warum es überhaupt notwendig war, parallel zur U4 und zum Radweg in der Auhofstraße einen „Highway“ zu errichten, bleibt unbeantwortet.

Anders ist das bei der Bedeutung der Verbindung für den Berufsradverkehr, den die beiden Stadträte Schicker und Sima im Zuge der Eröffnung besonders hervorstrichen. Während einer Befahrung stadtauswärts von der Kennedybrücke bis Auhof (Werktag, 9Uhr, wolkenlos und trocken) kamen dem Autor gerade einmal fünf Radfahrer entgegen. Michael Meschik, der sich am Institut für Verkehrswesen der Universität für Bodenkultur auf Radverkehr spezialisiert hat, wundert diese Beobachtung nicht. Er macht die knappen Nutzungszeiten dafür verantwortlich. „Man stelle sich nur vor, die Stadt käme auf die Idee, wichtige Einfall- und Pendlerrouten wie beispielsweise die Triester Straße bei Dunkelheit für den Autoverkehr zu sperren.“ Eine praxisorientierte Nutzung für Berufstätige wäre unmöglich.

Kein Geld für Beleuchtung

Das für die Sperre zuständige Amt für Wasserbau stellt das gar nicht in Abrede. Hier argumentiert man mit dem Thema Sicherheit. Das Bett des Wienflusses ist nämlich als Überschwemmungsgebiet deklariert. Bei schweren Gewittern könne der Wasserstand innerhalb von zehn Minuten um einen halben Meter steigen, weshalb ein eigener Sicherheitsdienst engagiert wurde, der Benutzer im Anlassfall warnen soll. Im Winter hingegen sei das Aufbringen von Streumitteln aus ökologischen Gründen nicht möglich, und: Auf eine Beleuchtung während der Nacht wurde (oder gerade wegen der hohen Baukosten) aus budgetären Gründen verzichtet.

Das ist mitunter ein Grund, warum Oliver Dunjic den Wienfluss-Radweg fast nur in seiner Freizeit nutzt. Der Student aus Hietzing bewältigt ganzjährig alle Wege mit dem Rad, darunter auch die Strecke zur Uni. Aber: Neben den Sperren im Winter und bei Dunkelheit empfindet er auch die Routenführung als unpraktisch. Ins Flussbett hinein kommt man nämlich nur über eine der wenigen Rampen. Zeitvorteile bringt die Verbindung lediglich jenen, die sie vom Anfang bis zum Ende befahren (was im Berufsverkehr kaum jemand tut). Dunjic: „Für mich sind die Radwege an der Oberfläche praktischer.“

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.10.2010)

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142 Kommentare
 
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Birdy
02.11.2010 19:14
0 0

Hihihi....

Auch den Hausbesorger "Neu", den die Roten noch vor den Wahlen so hochgejubelt haben - man hört nix mehr von ihm...:-))))))
Hausbetreuer - von ursprünglich 8 haben bereits 6 das Hangerl geworfen, gratuliere Herr Ludwig!

periskop
02.11.2010 13:43
0 0

Heute, bei herrlichem Sonnenschein, milder Temperatur und Windstille - also bei idealem Radfahrwetter - habe ich keinen Menschen auf dem neuen Radweg gesehen. Er ist ja gesperrt!

Noch verrückter hätten die vielen Millionen, die dieser Weg gekostet hat, nicht verschleudert werden können!
Hier hat die Wiener Stadtverwaltung eine einsame Spitzenleistung vollbracht!

Antworten heduda
02.11.2010 17:33
0 0

Re: Heute, bei herrlichem Sonnenschein, milder Temperatur und Windstille - also bei idealem Radfahrwetter - habe ich keinen Menschen auf dem neuen Radweg gesehen. Er ist ja gesperrt!

ja,sowas ist wircklich verrückt.
gerad den häüpl würds nicht schaden da ganzjährig auf und abzufahren.
man könnte doch auf EIGENE GEFAHR machen.mit dem MTB hast du auch kein problem bei schnee.und eigene beleuchtung ist ja auch keines.

Gast: julieta
31.10.2010 11:58
5 1

Wientalradweg gehört ausgebaut

Ich nutze den Radweg täglich am Weg zur Arbeit und er bringt durchaus Zeitersparnis, und zwar nicht wenig. noch besser wäre eine Weiterführung bis ins Zentrum. Die oberirdischen Radwege sind nicht ideal, wenn man meint, die RadlerInnen können eh dort super fahren - dann bitte Verbreiterung der Wege wie zB in Kopenhagen. Den Hinweis im Artikel auf die U4 verstehe ich nicht, die Auhofstraße sollte der Autor auch mal befahren, damit er weiß was mühselig vorankommen heißt. Was die Kosten betrifft, wäre interessant zu erfahren, wie viel der Radweg selbst gekostet hat und wie viel die ohnehin notwendigen gewordenen Erhaltungsarbeiten im Wiental. Richtig ist, dass die Öffnungszeiten zu kurz und die Schranken auch geöffnet hinderlich sind, außerdem ist der Radweg überhaupt nicht beschildert, was etwas eigenartig erscheint. Liebe Presse, bitte daher nicht gleich wieder gegen Ausbau des Radverkehrs wettern, schaut, dann haben die conservativos in ihren SUVs mehr Platz und weniger Stau auf den Straßen..

Antworten Gast: Gast
05.11.2010 17:12
0 0

Re: Wientalradweg gehört ausgebaut

Eine Weiterführung des Radweges bis ins Zentrum wäre ja eine gute Idee.Würde für die Radfahrer aber keinen Vorteil bringen,da am "Fahrradhighway" trotz heutigem Schönwetter schon seit 01.11.2010 Wintersperre herrscht.Betreffend "keine Beschilderung" .Die Bodenmarkierungen (siehe Bildergalerie "Bild 6") haben wahrscheinlich das Budget geprengt.

Antworten heduda
01.11.2010 15:34
0 2

Re: Wientalradweg gehört ausgebaut

julieta,bin dein ergebener romeo!.
verliebt in dein denken.Chapeau!.

Antworten periskop
31.10.2010 16:00
2 2

Re: Wientalradweg gehört ausgebaut

Die oberirdischen Radwege sind wirklich ein wenig verwahrlost, dort hätte man mit einem kleinen Bruchteil des Geldes viel mehr erreichen können!
Wieso verstehen Sie den Hinweis auf die U4 nicht? Deren Trasse liegt doch von Hütteldorf bis zur Wienmündung im Wientalbett! Von dort sehe ich auch täglich den unbenützten neuen Radweg! Man kann in die U4 auch mit dem Fahhrrad einsteigen. Es ist zwar in der Hauptverkehrszeit nicht erlaubt, aber wer weiß das schon und wer kümmert sich darum?
Die Auhofstraße befahre ich seit Jahrzehnten immer wieder, den neuen Radweg nur das erste und das letzte Mal. Mühselig war es in der Auhofstraße für mich noch nie!
"Die Presse" wettert auch nicht gegen den Radverkehr, obwohl in Wien das öffentliche Verkehrsnetz so dicht ist, dass es eigentlich keinen vernünftigen Grund gibt, mit dem Fahrrad zu fahren. Die Leute, die hier im Stadtgebiet mit dem Rad unterwegs sind, sind durchwegs sehr jung und machen den Eindruck aus Protest zu fahren, was sich auch in einer besonderen Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern und in der Mißachtung aller Verkehrsampeln ausdrückt!
Diese Protesthaltung merkt man auch in Ihrem Ausfall gegen "die conservativos in ihren SUVs". Wenn nur die nicht mehr fahren würden, würde man auf der Straße gar keinen Unterschied merken!

Antworten Antworten McCormick
01.11.2010 15:33
0 1

Re: Re: Wientalradweg gehört ausgebaut

"Man kann in die U4 auch mit dem Fahhrrad einsteigen. Es ist zwar in der Hauptverkehrszeit nicht erlaubt, aber wer weiß das schon und wer kümmert sich darum?"
Bisher hat noch jedesmal der Fahrer eine Durchsage gemacht, dass es nicht erlaubt ist und ich habe es schon erlebt, dass die U-Bahn nicht weitergefahren ist, bis der Radfahrer wieder ausgestiegen ist.

Antworten Antworten heduda
31.10.2010 17:30
2 4

Re: Re: Wientalradweg gehört ausgebaut

jedweder ausfall gegen SUVs ist gerechtfertigt.in denen sitzen die, meistens,oldies mit ihrer steinzeitphilosophie(ist auch protesthaltung) der fortbewegung und dem unbändigen drang zur angeberei.chronische midlifekrise eben.
vernünftiger grund um mit dem fahrad zu fahren=bombenkondition,nullliter verbrauch,ein auto weniger,keine jahreskarte(bedeutende geldersparniss) und weniger tote auf den strassen um nur weniges zu nennen.ausserdem machts spass.und ausserdem bin ich NICHT jung.aber jung geblieben.

Antworten Antworten Antworten periskop
31.10.2010 19:06
3 0

Re: Re: Re: Wientalradweg gehört ausgebaut

@heduda: Auch mir macht Radfahren Spass! Allerdings habe ich keinen Spass im dicht verbauten Gebiet, sondern dann, wenn ich in der Auhofstrasse beginne und zum Wienerwaldsee, nach Pressbaum oder schöner nach Wolfsgraben fahre!
Ausfälle gegen Oldies sind niemals gerechtfertigt, für jemanden, der selbst nicht mehr jung ist, sogar schizophren! Diese sind auch nicht die SUV-Fahrer. Der einzige den ich kenne, ist Kleingewerbetreibender, der oft Transporte hat, die mit einem kleinen PKW nicht zu machen sind, für die es aber nicht sinnvoll ist, einen LKW einzusetzen.


Antworten Antworten Antworten Antworten heduda
01.11.2010 14:52
0 1

Re: Re: Re: Re: Wientalradweg gehört ausgebaut

sind keine ausfälle gegen oldies,nur kritik gegen suvsfahrende oldies.natürlich auch gegen junge protzer.ist schon ein unterschied ob da einer mit dem BMW,MERCEDES oder HUMMER herumkurft,oder eine familie in einem moderaten,den bedürfnissen angepassten suvs.schauen sie in die suvs,sind meistens ältere leute.ihre protzige masse(die des autos) macht mich ärgerlich.ein männchen im panzer,was das grössenverhältniss betrifft.die hummer kommen ja aus dem(amerik.) militär.wer so was fährt demonstriert schon eine gewisse lebenseinstellung.könnte auch angst sein.trotzdem ich mag die suvs nicht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
01.11.2010 10:40
1 0

Re: Re: Re: Re: Wientalradweg gehört ausgebaut

Erstens frage ich mich, wie Sie aus dem U-Bahnwaggon den unbenutzten Radweg sehen wollen.
Ich benutze den Wienflussradweg oft, fahre z.B. zu SportsExperts, Mediamarkt etc. also nicht nur nach Purkersdorf. Bin auch keiner von den "Jungen die aus Protest...". Die Auhofstraße ist übrigens fürchterlich mühsam.
Wenn Sie nur einen SUV Besiter kennen, der noch dazu "was transportiert" - ich kenne etliche und von denen bräuchte nur ein einziger einen SUV ...ein Landarzt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten periskop
01.11.2010 14:18
1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Wientalradweg gehört ausgebaut

An die Leute, die sich alle "Gast" nennen und mir geantwortet haben:

Mit der U4 fahren Sie wohl kaum, sonst wüssten Sie, dass man etwa ab Unter St. Veit den Radweg sieht. Auch vom Hackinger Steg kann man ein ziemliches Radwegstück überblicken.
Wenn das Novotel direkt neben "rasenden Autos" liegen würde, hätte es keine Gäste. Nur der neue Radweg hat diese Autos rechts und links direkt neben sich. Ihre Abgase sind schwerer als Luft und sammeln sich daher unten beim Radweg!
Ihre "Jogger, Skater, Hundebesitzer. Eltern mit Kindern"
können sich nur auf dem Radweg aufhalten, solange es dort praktisch keine Radfahrer gibt!
Eine Renaturierung des Wienflussbettes (streckenweise gibt es das schon) ändert nichts daran, dass man dort zwar- da haben Sie recht - ohne Hindernisse und daher zeitsparend unterwegs sein kann, sich aber immer nur in der Schlucht zwischen den Mauern des Wienflussbettes befindet. Auch wenn es dort ein paar Pflanzen gibt, ist man keineswegs in der "Natur" !


periskop
30.10.2010 22:05
3 2

Gigantische Geldvernichtung!

Wenn man sich die wenigen Menschen anschaut, die diesen neuen "Radweg" benützen, so sind es vorwiegend Hundebesitzer, die ihre Lieblinge dort ungestört äußerln führen können!
Radfahrer fahren lieber den seit Langem bestehenden Radweg, wo man teilweise die Auhofstraße benützt, teilweise auf eigenem Radweg neben dem Hietzinger Kai fährt und nach dem Ende der Auhofstraße einen wunderschönen Radweg am Lainzer Tiergarten entlang und durch den Konsumwald hat. Der neue Radweg endet dann seltsamerweise ca. 250 m bevor der alte den Wienfluss überquert, sodass man dieses Stück auf der Hauptstraße fahren muss.
Wer diesen Radweg in der gemauerten Schlucht des Wienflusses geplant hat, kann keine Ahnung von den dortigen Verhältnissen gehabt haben, sonst hätte er gewußt, dass man parallel zu einem schönen Radweg nicht noch einen unnützen hässlichen errichten kann!
Hier wurden Millionen völlig sinnlos verschwendet!

Antworten Gast: Gast
01.11.2010 10:47
0 0

Re: Gigantische Geldvernichtung!

Für wen machen Sie hier den Kampfposter?
Der Weg beim Novotel, den Sie als so schön beschreiben, geht direkt neben der Westeinfahrt neben rasenden Autos dahin, die Auhofstraße hat 12 Stopptafeln und einen Bahnschranken, im Wienflussbett sind Sie 30% schneller unterwegs.
Wenn Sie im Wienflussbecken keine Radler sehen, müssen Sie aber schon sehr intensiv wegschaeun. Außerdem freuen sich die Jogger, Skater, Hundebesitzer. Eltern mit Kindern genau so über den neu gewonnenen Platz.
Wenn Sie etwas tu wollen, setzen Sie sich doch für die Renaturierung ein, dann wird es dort mindestens so schön wie in der Auhofstraße....

Antworten Gast: gast
31.10.2010 11:27
0 3

Re: Gigantische Geldvernichtung!

was sagen sie dann zu den gigantischen rettungspaketen für die bankenmanager? was sagen sie zu den 5 milliarden, die der koralmtunnel kostet?

wahrscheinlich hätten sie sich noch mehr aufgeregt, wenn der radweg statt direkt neben dem wienfluss auf der straße eine eigene spur bekommen hätte. das wär auf jeden fall kostengünstiger gewesen...

Antworten Antworten periskop
31.10.2010 18:42
6 0

Re: Re: Gigantische Geldvernichtung!

@Gast: Zu anderen Themen sage ich dann etwas, wenn sie zur Debatte stehen.
Bin ich aufgeregt? Auf jeden Fall halte ich es für unsinnig, parallel zu einem bestehenden Radweg einen schlechteren zu bauen!

5 1

Re: Gigantische Geldvernichtung!

Bald werden die Grünen in Wien mitregieren. Dann werden sich ähnliche verkehrstechnische Schildbürgerstreiche soga rnoch sprunghaft vermehren!

Gast: gödels friend
30.10.2010 19:30
2 1

typisches Ösi-Projekt

viel Beton und wenig Hirn, passt aber perfekt zum
Rinter Zelt, zu Zwentendorf oder zur lärmgeschützten Mülldeponie im 22ten.
(ich werde das Fahrverbot einfach ignorieren, gutes
Licht und vorsichtig fahren)

Helmut71
30.10.2010 18:52
0 0

dann machts halt

Lampen damit man nachts auch fahren kann.

freddy
30.10.2010 17:16
5 0

die Wintersperre ist wirklich unverständlich


Sam Lowry
30.10.2010 17:04
3 0

Nicht lange genug

Zu wenig, zu spät.

Dieser Radweg würde mehr Sinn machen, wenn er nicht bei der Kennedybrücke endet, sondern in der Innenstadt.

Und so wie auch bei der normalen Autobahn sind die Zufahrtsstraßen entscheidend - diese wurden in die Planung aber offensichtlich gar nicht einbezogen.

Jedenfalls ist der Radweg sinnvoller und billiger als z.B. der neue Pratervorplatz ...

Antworten Gast: Gast
01.11.2010 10:50
0 0

Re: Nicht lange genug

Stimmt, die Rampe Ober St. Veit orientiert sich am Autoverkehr. Eigentlich hätte sie etwas weiter stadteinwärts beim ARBÖ hingehört, dort ist auch die Durchfahrt nach Baumgarten. Außerdem fehlt eine bei der Guldenbrücke und der Deutschordensstraße.

Ratio
30.10.2010 16:50
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Das rote Gesindel hat mit zig Millionen auch in diesem Fall Wählertäuschung begangen.

Das Schlimme ist aber, dass der Bürger diese Wahlwerbung samt Zinsen finanzieren muß.

Was lassen wir uns alle noch gefallen?

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Re: Das rote Gesindel hat mit zig Millionen auch in diesem Fall Wählertäuschung begangen.

übrigens: der wiener wahlkampf ist vorbei HC…

samuli
30.10.2010 15:45
1 6

Straßenmaut für jeden

Autos zahlen 1.000 EUR im Jahr (sogar billiger als eine ÖBB Jahreskarte!)
Radler zahlen 100 EUR

damit könnte man Radwege und Straßen finanzieren ohne die Bevölkerung zu belasten.

 
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