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Sexuelle Nötigung? Anzeige gegen "Missio"-Direktor

27.06.2011 | 11:33 |   (DiePresse.com)

Leo Maasburg soll eine Frau zu sexuellen Handlungen genötigt haben, der Nationaldirektor von "Missio Austria" bestreitet diese Vorwürfe. Schönborn soll laut Sachverhaltsdarstellung informiert gewesen sein.

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Gegen den Leiter der Päpstlichen Missionswerke ("Missio"), Leo Maasburg, ist Anzeige wegen sexueller Nötigung erstattet worden. Mutmaßliches Opfer ist eine heute 45-jährige ehemalige Vertraute des prominenten Geistlichen. Die Frau, die vom Wiener Anwalt Werner Schostal vertreten wird, hat dieser Tage eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien übermittelt. Darin heißt es auch, dass Kardinal Christoph Schönborn über die Vorfälle informiert gewesen sein soll. Eine weitere Anzeige richtet sich gegen einen Schulseelsorger in Tirol, der die Frau als Minderjährige missbraucht haben soll.

Maasburg weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Nötigung mit aller Entschiedenheit zurück. In einer Aussendung unterstreicht er: "Tatsache ist lediglich, dass es mit Frau A. vor Jahren eine freundschaftliche Bekanntschaft gab. Frau A. war zum Zeitpunkt unserer Bekanntschaft bereits volljährig. Es gab nie eine sexuelle Beziehung. Es ist nie zu einer Nötigung und mir gegenüber auch nie zu einem Vorwurf dieser Art gekommen". Maasburg ortete Verleumdungen und ungerechtfertigte Unterstellungen und verwies auf einen Gerichtsgutachter, der bei der Frau einen dringenden Stalkingverdacht geäußert hatte.

Übergriffe während Dienstzeit

Laut Sachverhaltsdarstellung, die Schostal für das mutmaßliche Opfer, verfasst hat, soll sich 1994 Folgendes zugetragen haben: Mehrmals soll es laut Schilderung der Frau, die von Maasburg unter anderem mit dem Aufbau eines katholischen Radiosenders betraut worden war, zu sexuellen Übergriffen gekommen sein, unter anderem in Bayern und auch in einer Wiener Wohnung, wie es in der Sachverhaltsdarstellung heißt. Da sich die Vorfälle bereits 1994 ereignet haben sollen, muss allerdings noch geklärt werden, ob der Fall strafrechtlich nicht bereits verjährt ist. Maasburg bestreitet in einer Aussendung jemals Vorgesetzter oder Arbeitgeber des mutmaßlichen Opfers gewesen zu sein.

An der Geschichte ist "nichts dran"

Für den Sprecher von "Missio", Eugen Waldstein, ist an den Vorwürfen "nichts dran". Er sprach von einem Gutachten, das man selbst habe einholen lassen und das den Geistlichen und früheren Begleiter und Beichtvater von Mutter Teresa entlaste. Waldstein verwies auch auf einen angeblich psychisch labilen Zustand der Frau, den dieses Gutachten ebenfalls bestätige. Im Falle von öffentlichen Anschuldigungen stellte Waldstein rechtliche Schritte in Aussicht.

Bereits als Minderjährige soll es bei der Frau zu sexuellen Übergriffen durch einen anderen Geistlichen in Tirol gekommen sein, was dieser in einem Schreiben auch zugegeben hat. Vor wenigen Tagen sei zudem ein weiteres Entschuldigungsschreiben des Mannes eingelangt, erklärte ein Betreuer der Frau.

Keine Antwort aus dem Vatikan

Mehrmals wandte sich das mutmaßliche Opfer an kirchliche Einrichtungen, um auf den angeblichen Missbrauch aufmerksam zu machen. Erstmals 1994 an den damaligen Wiener Weihbischof Christoph Schönborn, wie die Frau im November 2010 in einem Schreiben an die Glaubenskongregation in Rom berichtete: "Der Weihbischof hat mich zwar beruhigt, dann aber wieder weggeschickt. Bei späteren Begegnungen hat mich der Herr Kardinal nie darauf angesprochen." Eine Antwort aus dem Vatikan ist bisher ausgeblieben.

2007 wandte sich die Frau schließlich an die Ombudsstelle der Erzdiözese Wien. Deren Leiter meinte in einer Stellungnahme an das mutmaßliche Opfer via E-Mail: "Nach meiner Einschätzung (...) handelte es sich vermutlich um sexuelle Nötigung. Letztgültig kann das aber nicht von Fachleuten beurteilt werden, sondern nur von einem Gericht, da es sich um den Vorwurf eines Straftatbestandes handelt."

Gegenüberstellung mit Psychiater

Im selben Schreiben kündigt die Ombudsstelle an, Schönborn die Akten über den Fall weiterzuleiten. Weiters heißt es in dem Mail-Verkehr: "Ich weiß nicht, ob der Herr Kardinal zuerst die Bearbeitung durch die Kommission abwarten möchte oder bereits vorher auf Ihre Fragen und Bitten reagiert." Schließlich sei es zu einer Gegenüberstellung des mutmaßlichen Opfers mit Maasburg in Begleitung eines Psychiaters gekommen, was die Erzdiözese Wien auch bestätigt.

Schönborn pocht auf Beichtgeheimnis

Kardinal Christoph Schönborns Sprecher, Michael Prüller, erklärte, dass es bereits 1994 Kontakt mit Schönborn gegeben habe, allerdings habe es sich um ein Beichtgespräch gehandelt. Aus diesem Grund habe man auch das Beichtgeheimnis einhalten müssen, ein offenes Gespräch über die angeblichen Vorkommnisse habe es hingegen nicht gegeben. Zudem ist man in der Erzdiözese nicht der Ansicht, dass es sich um Missbrauch gehandelt habe: Die Frau sei zum Zeitpunkt der angeblichen Übergriffe volljährig gewesen, mündig und in der Lage, sich an ein Gericht zu wenden. Die Frau selbst sieht dies anders und erklärte, dass es sich bei dem Gespräch mit Schönborn um kein Beichtgespräch gehandelt habe.

"Im Zweifel" für die Therapie

Auch an die von Schönborn eingesetzte Opferschutzanwaltschaft unter dem Vorsitz von Waltraud Klasnic wurde der Fall weitergeleitet. Diese hat der Frau eine Therapie am Knappenhof in der Höhe von 11.369 Euro zugesprochen, allerdings keine finanzielle Entschädigung. Schönborns Sprecher betonte, dass dies "im Zweifel" geschehen sei, da sich die Frau in einem psychisch labilen Zustand befunden habe und "Gefahr im Verzug" gewesen sei.

Maasburg bestreitet die Vorwürfe

In der Sachverhaltsdarstellung wird Schönborn laut Schostal "Unterlassung der Verhinderung einer mit Strafe bedrohten Handlung" (§ 286 StGB) vorgeworfen. Im Falle Maasburgs beziehungsweise des anderen Geistlichen laute der Vorwurf nach Angaben des Anwalts des mutmaßlichen Opfers "Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses" (§ 212 StGB), "geschlechtliche Nötigung" (§ 202 StGB) sowie "sexueller Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person" (§ 205 StGB).

Maasburg, der die Vorwürfe bestreitet, ist seit 2005 Nationaldirektor von "Missio Austria". Zuvor war er Priester der Erzdiözese Wien und enger Vertrauter sowie Beichtvater von Mutter Teresa, in deren Seligsprechung er involviert war. Maasburg galt darüber hinaus als einer der Favoriten für die Nachfolge des Grazer Diözesanbischofs Egon Kapellari, bevor dessen Amtszeit vom Vatikan nochmals verlängert wurde.

Tiroler Pater suspendiert

Ein Tiroler Franziskanerpater steht im Verdacht, die 45-Jährige als Minderjährige im Vatikan missbraucht zu haben. Er wurde am Wochenende von seiner Funktion als Schulseelsorger suspendiert, berichtete die "Tiroler Tageszeitung". In einem Brief an die Ombudsstelle Innsbruck, welcher der APA vorliegt, bekannte sich der Pater vor Monaten schuldig. Sein Geständnis soll der Franziskanerpater jedoch wieder zurückgezogen haben. Der Orden will laut "TT" den Fall prüfen und überlegt, nach den erst kürzlich erlassenen Richtlinien der Bischofskonferenz zu Missbrauchsfällen selbst Anzeige zu erstatten.

 

(APA)

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56 Kommentare
 
1 2
Antworten Gast: Bri L-R
27.06.2011 16:23
3 2

Re: verjährung

mehr vernetzen?
Wir sind *VIELE*, und daher arbeitet die Zeit FÜR uns!

Nur nicht stillschweigen, immer wieder was outen...je nach Möglichkeit...diese verlogenen Fassaden voller Schein-Heiligkeiten bröckeln zusehends...


Gast: Vermutung
27.06.2011 12:38
4 2

der Teufel rührt wieder einmal kräftig um,

und zunächst ist er (klarerweise) wieder einmal erfolgreich! Wie gut, dass wir dafür die Wiener Spö haben, die uns vor allem Bösen beschützt,gell !?

Gast: Thalius
27.06.2011 10:47
4 8

Verleumdet, verleumdet, es wird schon was hängenbleiben...

Es ist einfach widerlich und unerträglich, wie schnell hier Leute einen Menschen auf Grund einseitiger Behauptungen verurteilen - als ob sie alle dabeigewesen wären. Im derzeitigen Umfeld ist es sehr einfach, jemanden mit unbewiesenen Behauptungen anzupatzen. Gedankenlos wird einfach etwas nachgeplappert, weil es ja so schön ist, Schuldige zu haben, noch dazu wenn sie diesen anrüchigen Beruf des Priesters ausüben!
Sollte auch nur der Hauch eines gerechtfertigten Verdachts bestanden haben, wäre Dr. Maasburg NIEMALS zum Nationaldirektor von Missio ernannt und niemals als Kandidat für die Nachfolge Bischof Kapellaris genannt worden. Für wie blöd halten diese Leute eigentlich die Kirche???

Für wie blöd halten diese Leute eigentlich die Kirche???

Umgekehrt hat es Jahrzehnte lang prächtig funktioniert. Da hatten Misshandelte keinen Funken einer Chance auch nur ein Satzerl über die Verbrechen die an Ihnen begangen wurden zu sprechen. Zu diesem Fall kann ich nichts sagen weil ich nicht dabei war, von meinen Fällen aber sehr wohl. Und ich lasse mir ganz sicher nicht das Wort verbieten. Von *niemandem*.

Antworten Gast: meson
27.06.2011 11:25
3 1

Re: Verleumdet, verleumdet, es wird schon was hängenbleiben...

naja, diese Anschuldiger GLAUBEN das halt, was sie so verzapfen. In diesem Berufsgläubigenumfeld muss das ja wohl gestattet sein!?

Antworten Antworten Gast: Thalius
27.06.2011 11:42
0 3

Re: Re: Verleumdet, verleumdet, es wird schon was hängenbleiben...

Was sind "Berufsgläubige"???

Gast: Rick
27.06.2011 09:35
4 6

Sagenhaft

was die Poster hier alles zu wissen vermeinen. Haben sie geheime Quellen - oder einfach nur einen Hass auf alles Kirchliche?

Antworten Gast: Castel Gandolfo
27.06.2011 20:49
2 2

Nein, aber man kenn diesen Leo Maasburg bis unter die Unterhosen


Gast: Speckpater
27.06.2011 09:27
2 2

Wenn ein Priester einer Frau VOR deren Ehebruch zu ihr sagt, “Es werde ihr nichts passieren”

sagt das alles. Sich als den schönen anbeten zu lassen, reicht nicht aus.

Da hatte sein Vater ‘Niki’ mehr Charakter, und nicht nur beim täglichen Frühstück im “Sacher”.
(Und der hat zumindest etwas zur Befreiung Österreichs von den Nazis beigetragen; Regierung im “Auersberg”)

Gast: Heinrich W.
27.06.2011 08:40
4 3

Nur nicht in die Nähe kommen von diesem Menschen Dr. L.M.

Salbungsvolle Worte und Selbstdarstellung reichen nicht aus.
Und sich beim nobelsten Kardinals-Schneider in Rom anläßlich seinen eigenen Priesterweihe einzukleiden auch nicht.

Beichtgeheimnis als Vorwand für Vertuschung

Schönborn benutzt jetzt auch noch das Beichtgeheimnis, das im Mittelalter durch den Sündenablass die Cashkuh der Kirche war, als Deckmantel, um seine Vertuschung zu begründen.
Was hatte denn die Frau durch die sexuelle Nötigung, die ihr widerfuhr, für eine Sünde begangen, dass sie durch ein angebliches Beichtgeheimnis, geschützt werden soll?
Der einzige Fehler, den man ihr eventuell anlasten kann, ist, dass sie gläubig war. Und genau das sollte allen zu Denken geben, was nämlich geschieht, wenn man/frau den Männern der Kirche Glauben schenkt.

Gast: fromme
27.06.2011 08:01
6 3

aussen hui, innen pfui

Endlich wissen wir, was Maasburg mit der Mutter Teresa zudecken wollte. Fromme Fassade, Fromme Sprüche, um Menschen zu täuschen, damit niemand in seine Geschichte hineinschaut, denn dort ist schon seit langem alles verdreckt.

Antworten Gast: wuko
27.06.2011 17:39
0 4

Re: aussen hui, innen pfui

wir wissen??? Sind Sie dabei gewesen? Ich weiß nichts und Sie wissen genau so viel!

Erklärung Maasburg (1)

"Die jüngst und überraschend gegen mich erhobenen Vorwürfe der Nötigung weise ich mit aller Entschiedenheit zurück.

Tatsache ist lediglich, dass es mit Frau A. vor Jahren eine freundschaftliche Bekanntschaft gab. Frau A. war zum Zeitpunkt unserer Bekanntschaft bereits volljährig. Es gab nie eine sexuelle Beziehung. Es ist nie zu einer Nötigung und mir gegenüber auch nie zu einem Vorwurf dieser Art gekommen.

Tatsache ist weiter, dass niemals ein Abhängigkeitsverhältnis bestand, und zwar weder in juristischer noch in seelsorglicher Sicht: Niemals war ich der Arbeitgeber oder Dienstvorgesetzte von Frau A., niemals ihr Spiritual bzw. Seelenführer.

Ich habe meinerseits den Abbruch des Kontaktes betrieben, als mir bewusst wurde, dass ich Frau A. jene Hilfe nicht geben kann, derer sie wohl bedurft hätte. In der Zeit unserer Bekanntschaft hatte ich ihre psychischen Vorbelastungen mehrere Jahre nicht erkannt und später unterschätzt, insbesondere auch ihr Stalking in den Jahren 2004 bis 2008, welches durch über tausend Mails und SMS von Frau A. an mich belegbar ist. Die nun erhobenen Vorwürfe, die nicht den Tatsachen entsprechen, kann ich nur als Folge ihrer psychischen Probleme und als einen Akt der Rache für den Abbruch des Kontaktes interpretieren."

Antworten Gast: Kats T.
27.06.2011 20:56
2 2

Ha Ha


Antworten Gast: Kirchentreue
27.06.2011 07:30
8 5

Re: Erklärung Maasburg (1)

Schon wieder versucht der Monsignore alles schön zu reden. Es fehlt nur noch, dass einer von den fundamentalistischen Freunden von Maasburg behauptet, dass die ganze Story vom Satan angezettelt wurde. Maasburg pflegte schon immer sehr merkwürdige Beziehungen. Die Früchte davon haben wir jetzt und der Schaden für unsere Kirche ist durch solche Typen, wie er enorm.

Gast: traumreise
26.06.2011 19:48
6 8

Erreicht der

(Radikal-)Feminismus sein Ziel durchwegs durch Falschbeschuldigungen??

Beginnend mit a) der originellen
Interpretation von Statistiken auf Basis von Dunkelziffern (..siehe Veröffentlichungen von Frauenhäusern),
b) der pauschalen Vorverurteilung von Buben und Männern als potentielle Gewalttäter und
c) risikolose mediale Selbstinszenierungen von OpferInnen zwecks Verbreitung von Falschanschuldigen (siehe Prozessverlauf Jörg Kachelmann)

Antworten Gast: Brigitte Lunzer Rieder / Altemanze , verheiratet, 1 Sohn
27.06.2011 16:02
3 2

Re: Erreicht der

Soso. Das übliche Emanzen-Bashing? Um von eklatanten Fehlern jetziger Machthaberer abzulenken, hm?! Nicht daß Frauen (mit etwas Macht) nicht auch gewisse Verfehlungen & sogar ärgste Straftaten begehen könn(t)en..o nein! Um das gehts nicht, sondern um diesen Reflex, mit dem die Opfer (weil hier wieder mal eines davon WEIBLICH ist) selbst als `schuldige`hingestellt werden!
Bin selbst Betroffene von excessiver Gewalt & Mißbrauch über Jahre in der Kindheit. Täter; höchstrangige Männer. Zugelassen auch von verräterischen Frauen, die nicht halfen, und das auf ihre eigene Machtlosigkeit schoben...

Ich wurde so zur `Emanze`, als es dieses Wort noch gar nicht gab im Sprachgebrauch! Es ist ein Ehrentitel, da unsereins für echte FREIHEIT kämpft.
.
Übrigens auch für Andere, Männer, Kinder, Tiere...zumindest etwas mit ;-)

Antworten Gast: psychologe
26.06.2011 22:24
4 4

Re: Erreicht der

Da die sexuelle Nötigung vor allem mit der Machtausübung über das Opfer zu tun hat, sind die Anschuldigungen mehr als höchstwahrscheinlich. Maasburg bewies in seiner bisherigen Tätigkeit, dass er vor allem an Macht interessiert ist. Sein Deckmantel „Mutter Teresa“ dreht sich im Grab um wird ihm in diesem Fall nicht helfen.

Re: Re: Erreicht der

Ich frage mich, woher Sie das alles wissen.

Gast: Christine Simkovics
26.06.2011 17:26
2 0

Ferndiagnosen

Wie kann ein Gutachten eines Arztes der dieser Person nie begegnet ist ein Attest ausstellen, welches einen Angeklagen völlig entlastet?

Da müssen die Gerichte entscheiden,

Maasburg wäre nicht der einzige Priester, der Opfer einer Stalkerin geworden ist.

Antworten Gast: Tuts das ja nicht aufarbeiten, sonst kommt am Ende noch die Wahrheit raus!
26.06.2011 17:18
8 5

Re: Da müssen die Gerichte entscheiden,

je eh, am besten von öVP-Gerichten oder ähnlichem(Klasnicgerichten) - das Sprücherl mit dem Speiben kennen sie ja eh schon!

Antworten Antworten Gast: JedemSeineWahrheit
27.06.2011 12:29
1 4

die Verdächtigungssprücherl sind aber

mindestens so zum Kotzen.

Gast: la vache qui rit
26.06.2011 14:18
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wird trotzdem abgesetzt

Verdacht genügt doch, wen interessieren denn schon Fakten? Und schließlich ist der Mann Priester, was soll er denn noch alles tun, jeder Priester ist immer schuldig. Wozu braucht man dann bitte noch ein Verfahren?

Gast: jfk078
26.06.2011 12:44
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Stellungnahme Maasburg

http://www.missio.at/news/aktuelles/stellungnahme-zu-noetigungsvorwuerfen.html

Persönliche Erklärung von Dr. Leo-M. Maasburg:

"Die jüngst und überraschend gegen mich erhobenen Vorwürfe der Nötigung weise ich mit aller Entschiedenheit zurück. "

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Re: Stellungnahme Maasburg

Vielen Dank für das Link! Das bringt doch einiges Licht in diese Vorwürfe!

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an den haaren herbeigezogen

Diese frau ist psychisch labil, aber es reicht um pater maasburg anzupatzen. Jetzt mich bitte nicht mißverstehen, auch anschuldigungen von psychisch labilen oder kranken muss nachgegangen werden. Schließlich sind diese leichte opfer. Aber der erste schritt ist doch bitte nicht öffentlicher rufmord in den medien!!! Es erinnert mich an hexenverfolgungen. Die nachbarin ist schnell beschuldigt und die öffentliche meinung ist schnell gefasst. Etwas bleibt immer hängen. Noch etwas ist auffällig. Warum sind 99,9 % aller anschuldigungen (so leider wohl auch hier) verjährt)? Die person war 1994 eine erwachsene frau. Vielleicht um ein ordentliches gerichtsverfahren samt beweisverfahren zu verhindern, das womöglich, oh schreck, freispricht. Nein, wozu ein gerichtsurteil, wenn das urteil der öffentlichen meinung und der medien genügt, um jemanden zu zerstören.

der erste schritt ist nicht öffentlicher rufmord in den medien!!!

Die Frau hat unzählige Schritte kirchenintern gesetzt! Sie nutzten nur nichts! Deshalb wandte sie sich an die Öffentlichkeit und die staatlichen Gerichte. Die Kirche ist ein absolutistisches autoritäres System, das von innen sich nicht ändern kann, oder soll Jesus kommen und was machen?
Die k. Kirche agiert gegen ihre internen Kritiker oder Aussteiger wie eine destruktive Weltuntergangssekte. Es ist Zeit, dass sie nun endlich untergeht.

Antworten Antworten Gast: joclaca
27.06.2011 12:42
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wie der Fall "Kachelmann & Co" zeigt,

kann der Wahrheit nicht immer Genüge getan werden, denn es bedarf stets an Beweisen. Im Fall Kachelmann wäre es sogar tragisch, wenn die Anklägerin die Wahrheit gesagt hätte, da sie danach einige Lügen und Inszenierungen aufgetischt hat, die sie vielleicht trotz der Tat nun indizienmäßig eher dahin führt, dass man ihr nicht glaubt.

Sie sehen also, die Dinge sind etwas komplexer und ein "autoritäres System", wie sie die Kirche bezeichnen, war sie höchstens dort und zu jener Zeit, wo einzelne Päpste gegen ihren eigentlichen Auftrag gehandelt haben UND ZUGLEICH die Macht hatten, dies auch umzusetzen. Heute ist der Papst von Macht weit entfernt bzw. hat er in seinem Unternehmen nicht mehr Macht als jeder Eigentümer bzw. Vorstandsvorsitzende. Es bedarf aber auch in ihr Regeln und von Destruktivität kann daher keinerlei Rede sein, sondern durch Regeln soll Chaos verhindert und für eine Ordnung gesorgt werden, die Voraussetzung in einer Gemeinschaft ist und je größer diese, um so wichtiger dies!

Antworten Gast: Pedro
26.06.2011 15:05
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Re: an den haaren herbeigezogen

sehr guter Beitrag

 
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