Ein Salzburger soll jahrelang seine drei Enkeltöchter in Seewalchen am Attersee sexuell missbraucht haben. Der 68-Jährige sitzt derzeit in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen, sagte Behördenleiter Franz Haas. Die Staatsanwaltschaft hat zwei Sachverständigen-Gutachten in Auftrag gegeben. Dem Mann droht im Fall einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.
Der langjährige Obmann des Salzburger Landesverbands der Kleingärtner soll sich über Jahre im Haus seiner Tochter in Seewalchen in Oberösterreich an den Enkelinnen (heute acht bis 17 Jahre) vergangen haben. Er wurde in seinem Stammlokal in Salzburg festgenommen und befindet sich seit 11. Juni in U-Haft, berichtet der ORF Salzburg.
Er habe vor einigen Wochen seinen Rücktritt erklärt, sagte Joahnn Petschnig, der Vizepräsident der Kleingärtnerverbands, zu den "Salzburger Nachrichten", die Motive waren bislang aber unbekannt. "Genaueres wussten wir nicht, Gesprächsstoff ist es erst jetzt."
(APA/Red.)
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