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Vassilakou will Flucht ins Grüne bekämpfen

14.09.2011 | 18:17 |  KÖKSAL BALTACI (Die Presse)

Die Sehnsucht nach dem Häuschen im Grünen mit allen Mitteln bekämpfen und der Stadtflucht einen Riegel vorschieben: Geht es nach Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, sollen die Wiener in Wien bleiben.

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Wien. Nicht nur Wien wächst immer schneller, auch der Bevölkerungszuwachs in den Umlandbezirken und Vororten übertraf in den vergangenen Jahren die Prognosen. Für Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ein Dorn im Auge. Sie sieht der zunehmenden Stadtflucht mit Skepsis und Argwohn entgegen. Die „romantische Sehnsucht“ vieler junger Familien nach dem Häuschen im Grünen stelle Wien vor enorme Herausforderungen und müsse bekämpft werden.

Die Zahlen: Laut Statistik Austria lebten in der Bundeshauptstadt am 1. Jänner heurigen Jahres 1.714.142 Menschen, um 15.320 bzw. 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit stieg die Bevölkerungszahl Wiens in einem Jahr dreimal so stark wie im Durchschnitt Österreichs. Ein Ende ist nicht in Sicht: Das Wachstum hat sich auch im ersten Quartal 2011 fortgesetzt. Der Bevölkerungszuwachs ist zum überwiegenden Teil der Zuwanderung zu verdanken.

Gleichzeitig zeigt die Binnenwanderung in Wien einen ausgeprägten Trend zur Suburbanisierung. Vor allem junge Wiener zwischen 20 und 34 Jahren zieht es immer häufiger aufs Land. Allein im vergangenen Jahr zogen 28.899 Menschen aus Wien weg, 2009 waren es sogar 29.116.

 

Angsträume und Monokulturen

Eine Entwicklung, der Vassilakou „einen Riegel vorschieben“ will. „Jedes junge Pärchen mit einem Kind glaubt, aufs Land ziehen und sich den Traum vom viel zitierten Häuschen im Grünen erfüllen zu müssen“, diagnostizierte die Planungsstadträtin am Dienstagabend im Gespräch mit Experten und Wirtschaftstreibenden. Thema der Veranstaltung, die von der „Presse“ in Kooperation mit T.O.C. (Tecno Office Consult) organisiert wurde, war die Stadtentwicklung in Wien.

Der immer größer werdende Speckgürtel rund um Wien und das damit einhergehende tägliche Pendeln sind laut Vassilakou mit allen Mitteln zu bekämpfen. Das Leben in der Stadt müsse wieder attraktiver werden, damit die Wiener wieder gern in Wien leben.

„Die Anforderungen an die Lebensqualität in Wien sind auch durch die Abwanderung stark gewachsen“, so die Vizebürgermeisterin. „Die Menschen in Wien müssen das Gefühl haben, den öffentlichen Raum barrierefrei nutzen und sogar mitgestalten zu können. Angsträume und Monokulturen mit beispielsweise wohnraumdominierten Bezirken haben ausgedient.“

Vassilakou sprach sich auch für den Schutz von Gewerbegebieten aus. Es dürfe nicht angehen, dass in manchen Stadtteilen nach Sonnenuntergang kein Mensch mehr auf der Straße zu sehen sei, weil es an Gastronomie und Unterhaltung mangle. „Und man betteln muss, damit sich in der Gegend zumindest ein kleiner Gastro-Betrieb ansiedelt.“

 

Menschen nicht umerziehen

Man könne die Leute nicht umerziehen, entgegnet Buwog-Chef Daniel Riedl. „Das funktioniert vielleicht bei Kaugummis, nicht aber bei Immobilien und der Stadtplanung. Vielmehr muss man ihre Bedürfnisse erkennen und befriedigen.“

Wenn der Kunde in einer Stadtwohnung mit Dachterrasse wohnen wolle, solle er sie auch bekommen. Für ihn stehe die Individualität im Vordergrund, wobei er bei jedem neuen Bauprojekt auf eine soziale Durchmischung Wert lege. Denn: „Für eine Wohnungsgesellschaft gibt es nichts Schlimmeres als soziale Brandherde.“ Die Folgen solcher Brennpunkte hat man laut Riedl in jüngerer Vergangenheit an den brennenden Autos in Paris und Berlin sehen können. Auch wenn in Wien soziale Unruhen und Krawalle eher unwahrscheinlich seien, weil die Stadt „historisch gut gebaut“ sei, stehe sie vor großen Aufgaben wie etwa der „optimalen Verwertung von Ressourcen“, erklärte Philipp Kaufmann. Er ist Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) und mahnte „Mut zum Paradigmenwechsel hin zur Nachhaltigkeit“ ein. Nachhaltigkeit forderte bei der von Rainer Nowak, redaktionellem Leiter der „Presse am Sonntag“, moderierten Podiumsdiskussion auch die Wiener Architektin Regina Freimüller-Söllinger. Moderne Stadtplanung sei ein interdisziplinärer, grenzübergeifender Prozess und müsse auch die übernächste Generation berücksichtigen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.09.2011)

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552 Kommentare
 
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Antworten Gast: Karl Huber
15.09.2011 09:22
6 1

Also im Packl "Faschismus".

Oder wie..?

Gast: Griechische Pleite
15.09.2011 08:51
8 0

Kommunismus im grünen Mäntelchen

In Wien wiederholt sich, was wir in Graz leider schon länger haben. Grüne, die autistisch agieren bzw. mit einer ominösen "Basis", deren Zusammensetzung niemand kennt, Beschlüsse an der Bevölkerung vorbei fassen. Seit sie an den Schalthebelchen (man bedenke, dass sie bis jetzt, Gott sei Dank, nur auf kommunaler Ebene aktiv sein dürfen) sitzen, ist der Wille der Bevölkerung auf einmal nicht mehr von Bedeutung, bzw. weiß die grüne Avantgarde, in guter kommunistischer Tradition, besser, was für diese gut ist. Das einzig Gute an der Situation ist, dass sie eine Probe ihrer ihrer links-linken Politik vor den nächsten Nationalratswahlen geben...

24 1

Blödsinn

Die Leut sind deshalb in manchen Bezirken nicht mehr abends auf der Straße, weil dann bestimmte andere Menschen vermehrt auf den Straßen sind, die ersteren Menschen das Leben in Wien nicht immer lebenswert machen... aber die Grünen haben für alles eine Ausrede !

Mögen mir meine Nachfahren verzeihen,...

...dass ich einmal so dumm war, diese Partei zu wählen!

Antworten Gast: asdasd
15.09.2011 09:21
7 0

Re: Mögen mir meine Nachfahren verzeihen,...

Zu spät. Das Unglück ist angerichtet.

1 5

Re: Mögen mir meine Nachfahren verzeihen,...

genau dieser typus mensch ist es der mich zum rasen bringt;
"es tut mir leid" und "verzeihung bitte" sind die standardfloskeln solcher.
HIER wird nichts verziehn und das leid tragen die anderen, SO schauts aus !

Gast: Wennssowäre
15.09.2011 08:23
0 1

Wohnung versus Haus im Grünen

Was sieht man auf den Immobilienseiten im Internet? Häuschen = eine abgewohnte Kleinwohnung aus dem späten 19. Jh. in Wien? Viele würden gern in der Stadt wohnen.

eigenartige Wortwahl

Stadtflucht bekämpfen - erinnert nur mich das an die Diktion der DDR (Republikflucht)?

Vielleicht also durch eine Mauer nach Berliner Vorbild? Wien mit einer Mauer rundherum - interessante Idee.

Gast: grünemeyer
15.09.2011 08:00
2 1

nicht schlecht

Die Schlagzeile "Vass. will Flucht ins Grüne bekämpfen" spricht für sich... das wird ihr schon gelingen.... leider (die grünen Bezirkspolitiker gehen ihr da fleißig zur Hand!)

10 1

Hat Vassilakou nicht auch ein Haus im Grünen?

Ihr Parteikollege Chorherr jedenfalls hat eines.
Und es ist nicht verwunderlich. Ich wohne mitten in Wien und leide extrem unter nächtlichen Ruhestörungen, wie zB. getunte Autos und Hupen, Böller und (letzte Nacht wieder) Alarmanlagen, die die ganze Nacht durchheulen (und die Polizei darf nichts machen).
Vom Böllerlärm um den Jahreswechsel herum von Mitte Dezember bis Mitte Jänner rede ich gar nicht.
Jede zweite Nacht gibt es massive Ruhestörungen was dazu führen wird, daß ich auch einmal wegziehen werde, da ein gutes Leben nicht nur Grünpolitikern vorbehalten sein soll, selbst wenn es diese so sehen.

Gast: schlehwein
15.09.2011 07:51
10 0

Und ein kleines PS:

Diese Figuren wollen die Stadtflucht ja bekämpfen, indem sie eine Metropole durch Schikanen und Verordnungen zur Kuhweide machen. Das ist noch gefährlicher als die diktatorischen Zwangsrücksiedelungsphantasien der Frau V.

13 1

Grüne Diktatur

Eine Partei und eine Obfrau so überflüssig wie Frostbeulen.

13 1

Okay

jetzt weiß ich, warum sie die Wahl verloren hat.

Die importierten Wähler bringen wohl nicht ausreichend Lebensqualität mit, aber für eine eigene Partei-Stimme ist man halt nicht wählerisch.

Gast: werbistdu
15.09.2011 07:47
17 1

Jertzt haben sie den Schaden...

den die Roten und Grünen angestellt haben.
Welcher normale Österreicher will noch in einer Stadt leben, in der man das Gefühl hat im Ausland zu sein?

Antworten Gast: andi007
15.09.2011 08:09
1 1

Re: Jertzt haben sie den Schaden...

ca. 1,7Millionen

Re: Re: Jertzt haben sie den Schaden...

die rede war von österreichern ... ;)

Antworten Antworten Gast: asdasd
15.09.2011 09:24
3 0

Re: Re: Jertzt haben sie den Schaden...

Blödsinn! Ich MUSS in Wien vegetieren, spätestens in der Pension LEBE ich dann auch auf dem Land. Jeder der kann verlässt doch das sinkende Schiff.

Gast: schlehwein
15.09.2011 07:39
11 0

Hier geht es überhaupt nicht

um provinzlerische Zivilisationsangst und hysterisches Wiederkäuertum (für so etwas sind sonst eigentlich die Grünen zuständig). Ich lebe gern in der Stadt, speziell in Wien, und denke nicht daran, meine Familie und mich z. B. vom Kulturangebot auzuschließen und in einem Kaff den Rasen zu mähen. Es ist ausschließlich die Frechheit dieser unwichtigen Person, Menschen ihre Lebensentwürfe diktieren zu wollen, die mich auf die Palme bringt.

23 3

Als Auslandsoesterreicher

.. betreffen mich solche Meldungen nicht direkt - aber als Wiener fuehle ich mich doch emotional mit meiner alten Heimat verbunden.

Was diese Gastarbeiterin mit unserer ehemals schoenen Stadt auffuehrt, ist tragisch. Bedenken Sie auch, dass viele solcher Entwicklungen nicht umzukehren sind. Nichts wie weg mit dieser Partei - der Schaden darf nicht noch groesser werden!
~


1 27

Re: Als Auslandsoesterreicher

... bleiben sie dort, im Ausland!!!!

20 1

Lebensqualität

Habe Freunde mit zwei Kindern, die in der Stadt wohnen. Eines der Kinder wollte keine neuen Schi kaufen, weil sie ihnen eh nur wieder gestohlen werden.(ihr Keller wurde schon oftmals aufgebrochen und auch in der Wohnung gab es einen Einbruchsversuch). Wir wollten nicht, dass unsere Kinder so aufwachsen, deshalb wohnen wir nicht in Wien.

Antworten Gast: karl aller
15.09.2011 09:01
1 8

Re: Lebensqualität

Super Gschichterl und sicher die Begründung, aus Wien wegzuziehen.

Ich kenne ein Pärchen, die waren in tirol Schifahren und die Schi wurden vor der Hütte gestohlen.
Jetzt haben sie aufgehört schizufahren.

Auch super, oder?

Antworten Antworten Gast: nicht mein karl
15.09.2011 10:24
4 0

Re: Re: Lebensqualität

Solche Kommentare machen aus dem Forum einen Kindergarten. Wie alt sind Sie? 5?

Gast: Insiderwähler
15.09.2011 07:16
12 1

Was hat die genommen?

Ich weiß zwar nicht was sie genommen hat abe es war entweder zu viel oder zu wenig!

Gast: Na und?
15.09.2011 07:13
5 3

Wiener, Ihr seid selber schuld!!!

Ihr habt es zugelassen, daß Ihr zu Fremden in der eigenen Stadt geworden seid. Und immer brav den Häupl und seine Hawara gewählt.

Ihr seid ganz einfach zu dumm und zu faul, Eure eigene Zukunft zu gestalten.

Jetzt, wo Ihr nach dreißig, vierzig Jahren Eure Stadt ruiniert habt wollt Ihr aufs Land. Zu den "Gscherten"! Ja, die haben halt immer schon auf gepflegte Ortschaften geschaut und sich auch in der Freizeit hingestellt und was getan.

In Wien ist das natürlich undenkbar!
Noch nie hat man einen Wiener freiwillig eine Straße kehren oder in einem Verein hackeln gesehen.

Normalerweise sollte man um Wien eine Mauer bauen, damit die ganzen Wahnsinnigen unter sich bleiben.

Gast: fi ha
15.09.2011 07:10
9 0

wieso wollte denn frau vassilakou nicht in athen bleiben

obwohl sich dort auch nach sonnenuntergang jede menge leute auf den straßen herumtreiben?
(wiewohl zu hoffen ist, daß das nicht gerade die eltern kleiner kinder sind, die es in ihrer wohnung mit den gschrappen nicht aushalten)

das gfrett mit den grünen ist, daß sie nur die erfüllung ihrer eigenen träume für zulässig halten.
und daß sie alle anderen mit gewalt zwingen wollen, in dieser grünen pubertätstraumwelt in massenkäfigen und mit vorgeschriebenen massenhofrunden zu leben, obwohl die meisten das hassen und dort total unglücklich sind, weil sie lieber mit ihrer eigenen familie in einer grünen realität leben wollen, wo sie ihr leben nach ihren eigenen vorstellungen selber organisieren können.

15 0

.. müsse bekämpft werden?

Umerziehung ist die Parole!

Gast: gast12345
15.09.2011 06:48
13 0

Tatbestand der Verhetzung ??

Eigentlich hetzt Frau Vasilakou gegen die Landbevölkerung.?? Ist dass nicht schon Rassistisch ?

Antworten Gast: andi007
15.09.2011 08:11
1 3

Re: Tatbestand der Verhetzung ??

nein, gegen die landbevölkerung zu schreiben ist nicht rassistisch!

Gast: 14bezirk
15.09.2011 06:48
15 1

Untragbar

Hoffentlich werden die Wiener schon bald eine Gelegenheit bekommen, Vassilakou samt den Grünen abzuwählen.

So geht’s nicht weiter. Das ist keine Politik. Das geht in Richtung Regime.


Gast: Eierbär
15.09.2011 06:38
14 0

Wer macht mal ne Wortanalyse bei den Grünen?

Ich wette die Wörter "verbieten", "verhindern", "bekämpfen" und "neue Steuern" stehen ganz oben auf der Hitliste ihrer Lieblingswörter.

Gast: BigEye
15.09.2011 06:18
10 0

bitte schafft die grünen ab

wie die meisten grünen ist diese frau ist wirklich völlig daneben!
offensichtlich zu lange in der griechischen sonne gelegen.
unfassbar das die von irgend jemandem eine stimme bekommt und auch noch in höchster politischer ebene ihre geistigen dünnpfiffe freien lauf lassen kann!

Gast: pendler
15.09.2011 06:17
14 0

ich stimme ihr nicht zu!

wir pendeln gern nach wien hin und her und unsere grüne oase hier lassen wir uns nicht wegreden! das war für uns die beste entscheidung damals weg von wien und ab in die "peripherie". für den gleichen preis haben wir hier ein ganzes haus bekommen und jede menge grün. es ist ruhig. ich kann hier machen was ich will und KEINER regt sich auf, weil es eben keiner da ist!
ach ja, wir stehen eine stunde früher auf, und während der fahrt unterhalten wir uns mit den kindern, weil wir jetzt die zeit haben täglich etwas gemeinsam zu unternehmen, so wissen wir wenigstens was sich tut in ihren leben oder wie es ihnen geht!

so frau grünIn, sorry aber ihre bevormundung der bürger ist unangebracht, ihre grünen märchen -ironischerweise und typisch österreich SIE gehören der "grünen partei" doch wollen den menschen das grüne verbieten.

sie erinnern mich an die WKÖ die eigentlich FÜR die geschäftsleute da sein sollte, immerhin zahlen die deren zwangsbeiträge -die dann frei verspekuliert werden- ABER GEGEN eine sonntagsöffnung sind (!) weil bla bla bla...

sie sollten mehrere gutachten erstellen lassen, wo ersichtlich ist dass es KEINE notwendigkeit gibt aus der stadt auszuwandern, anhand des beispiels der WKÖ die sofort ein gutachten erstellen lies über die "nicht notwendigkeit eines sonntagsöffnens" immerhin -so das argument- ist wien doch KEINE Turistenstadt und der 1. bezirk schon gar nicht! Es gibt am sonntag KEINE Turisten in der innenstadt, alle sind in der Kirche oder im Hotel!

13 0

Jetzt haben sie sich so Mühe gegeben mit ihren Überwachungskammeras und jetzt ziehen sie weg!

Nächsten Frühjahr ziehe ich nach Hollabrunn. Mit dem "Wiesel" Regionalzug brauche ich 30 Minuten nach Floridsdorf.
Genauso lange wie jetzt, vom 22. mit der U-Bahn und Bim.

Vergleich der Lebensqualität: 100:1


12 0

ich weiss net

was sich der trampel reinzieht, aber ich will auch was davon haben^^

Gast: ihrkinderlein
15.09.2011 05:26
9 0

von wegen grünflucht

den wählerstimmen nach (z. b. klosterneuburg) sind es doch hauptsächlich grünwähler, welche gerne die stadt verlassen und sich in den grünen bobovierteln rund um wien ansiedeln und deren kindern nicht die gelegenheit gegeben wird, sich in den parks von favoriten bis ottakring mit ihren altersgenossen zu unterhalten

0 0

Re: von wegen grünflucht

auf die unterhaltung meiner kinder mit schmalzlockigen ostanatoliern in div. wiener parks kann ich gut und gerne verzichten^^

Gast: euelenspiegel111
15.09.2011 05:09
9 0

Bei den Grünen

konnte/kann ja alles unterschlüpfen, was sonst das Tageslicht scheut.
Nun dürfte da bei einigen die grosse Sehnsucht nach der "Mauer" durchgebrochen sein.

Ich kenne bereits etliche Wiener, die es dort nicht mehr ausgehalten haben und aufs Land zogen. Und ich kann sie verstehen...

Gast: schlehwein
15.09.2011 03:34
5 0

An sich ein bedauernswerter Fall

wie die gleichfalls arme Frau Glawischnig, die Kinder ab zwei Jahren der elterlichen Obhut entziehen will. Ich bin auch dafür, dass Verwirrten eine Therapie ermöglicht wird. Aber öffentlich und mit einem Vizebürgermeistergehalt? Da darf man sich nicht wundern, dass es den Krankenkassen schlecht geht. Außerdem sollte eine solche Therapie doch dazu führen, die Bevölkerung zu schützen, und nicht ihr das Leben zu erschweren.

Wenn man aus Gegenden wegziehen will,

wo deutschsprachige Kinder in der Schule zur Minderheit werden - versteht das vielleicht eine Griechin nicht, ein Wiener aber schon.

Fr. Vassiliakou möge sich einmal in Deutschland informieren, wo in manchen städtischen Gegenden die Reste der deutschsprachigen Kinder von islamistischen Jugendlichen zunehmend gemobbt werden (auch mit körperlicher Gewalt !) - dann weiß sie, was auf Wien zukommt.

(Und : nein, ich habe mit der FPÖ nichts am Hut.)

Gast: louser
15.09.2011 02:44
3 0

Kaspar Ignaz Marx

Seit der sinnlosen Verschmelzung der (echten) Grünen mit der AL ( Alternative Liste bzw. Linke) gilt in dieser Partei die Parole "Kaspanaze raus, Karl Marx rein !"

Gast: ein gast
15.09.2011 02:27
6 0

das erinnert frappierend an die 5-jahrespläne in der sowietunion

unmittelbar außerhalb der wiener stadtgrenze endet gott sei dank jedes bisschen "macht", das diese ... hat oder glaubt zu haben!

aber auch innerhalb wiens gedenke ich etwas mitzureden, solche erich honecker-methoden marke DDR, wo an die massentierhaltung erinnernder einheitswohnraum vom staat zugeteilt wurde und wo das einfamilienhaus auch ein rotes tuch war, werde ich auch in zukunft als solche entlarven!

wenn man es mir verbieten würde, mir meinen größten lebenstraum von meinem eigenen haus zu verwirklichen (ein haus ganz nach individuellen wünschen und vorstellungen nämlich: sehr oft gibt es eine wohnung, die so gebaut ist, ganz einfach nicht - folglich muss man es erst neu erzeugen!), würde ich alles hinschmeissen, würde sofort meinen job kündigen, würde sämtliche versuche, mich in irgend einen betrieb wieder als arbeitskraft hineinzustecken, durch ungeschicktes arbeiten augenblicklich sabotieren und statt dessen sozialhilfe kassieren!
es wäre also für den staat und die steuerzahler ein schreckliches verlustgeschäft, obendrein würde die dringend benötigte ankurbelung der schlüsselkonjunktur der bauwirtschaft wegfallen, was, wenn viele leute so handeln, massenhaft arbeitsplätze kosten würde!
ich scherze nicht, ich arbeite wirklich nur für den bau meines hauses!

ich würde es mir sicher nicht gefallen lassen, wenn man mir vorschreibt, was ich mit meinem geld tun darf und was nicht und ich habe auch noch niemanden kennengelernt, der oder die es sich vorschreiben lässt!!!!!

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
15.09.2011 01:25
22 0

die leute bleiben solange...

... in der stadt, bis sie kinder haben und diese alt genug sind, um in kindergarten oder schule zu gehen. und dann kann man nur mehr schauen, dass man weg kommt! denn als verantwortungsvolle eltern muss man dafür sorgen, dass die kinder nicht in eine schule mit 70 primitiv-zuwanderer-kindern kommen, wo sie nur verlieren können. das ist ein faktum. selbst leute, die, bevor sie kinder haben, den zuwanderer-anteil in den schulen als "chance" (ich hasse dieses wort) betrachten, werden, wenn dann kinder da sind, vom selbsterhaltungstrieb gepackt, und machen sich mit ihren schützlingen aus dem staub.

Antworten Gast: Gast 44
15.09.2011 09:02
5 0

Re: die leute bleiben solange...

Volle Zustimmung. Jeder, der die Möglichkeit hat, schaut dass er das Weite sucht.

Antworten Gast: little_brother_is_watching_you_too!
15.09.2011 02:15
0 0

Re: die leute bleiben solange...

...70% soll es heissen.

Dabei wünsche ich ihr viel Spaß ;)

Gelingen wird es ihr allerdings nicht. Auf dem Land hat man nämlich noch etwas, das man in Wien nicht mehr hat: Ruhe, Platz und vor dem Fenster Wiese und Wald, und nicht Betonwände oder das Wohnzimmer des Nachbarn.

Wenn man in Wien ein Drittel der hässlichen Neubauten wieder abreisst und stattdessen Grünflächen, Wiesen und Teiche hinbaut, dann könnte ich mir eventuell überlegen, wieder nach Wien zu ziehen.

1 2

Re: Dabei wünsche ich ihr viel Spaß ;)

naja ... es gehört dann schon eine gehörige portion euphemismus dazu, die wiener vororte als paradies im grünen zu bezeichnen. viel mehr als einen kompromiss würd ich persönlich das ja nicht nennen ;)

Re: Re: Dabei wünsche ich ihr viel Spaß ;)

Kommt darauf an, wo man hinzieht. In Richtung Wienerwald ist es schon noch ziemlich grün.
Ich habe auf jeden Fall hier ein Haus gemietet um einen Preis, um den man in Wien gerade mal eine Zweizimmerwohnung mit 60 qm bekommt und das auch nur in den Vierteln, in denen ich persönlich nicht leben möchte. Das Haus liegt direkt am Naturschutzgebiet, von daher habe ich auch wirklich Grünblick.

Nach Wien fahre ich selten rein, so etwa 1-2x die Woche, wenns hoch kommt. Übrigens fahren wir mit den Öffis und nicht mit dem Auto (wir haben gar keines, weil wir es im Alltag nicht brauchen). Wir hatten einmal eines, haben es aber verkauft, weil es eh nur auf der Straße herumstand (ja, hier kann man noch gratis auf der Straße vor dem Haus parken).


Verglichen mit anderen Städten

Ist Wien verdammt grün.
Alleine der Prater ist ein Hammer, Donauinsel, und die größeren Parks. So schlimm ist es nicht in der Stadt. Wien ist im Sommer großartig und ich würde nie raus wollen. Im Winter allerdings ein deprimierender Ort.
Was die Leute wohl nicht ertragen können, ist es, sich die Grünflächen teilen zu müssen. Man will sein abgezirkeltes Territorium - und das geht nun mal in einer Stadt nicht ohne weiters.
Man könnte aber beim Wohnbau mehr eigene Gartenanlagen mit wenigen qm einplanen, das würde viel bringen.

Re: Verglichen mit anderen Städten

Da haben Sie Recht - Wien ist teilweise wirklich sehr schön und sehr grün.

Allerdings wohnen in diesen Vierteln nur sehr wohlhabende Menschen. Dem Normalbürger bleibt der Grünblick verwehrt. Er muss schon irgendwohin fahren, um das Grün genießen zu können - und wie Sie eh schon selbst sagen, wenn man das tut, dann sind 1000e andere auch schon da. Manchmal will man aber seine Ruhe haben und nicht wieder andere Menschen sehen.

Ich habe selbst ca. 15 Jahre in Wien gelebt. Als junger Erwachsener ist das toll, da legt man noch nicht soviel Wert auf Ruhe und Natur. Vor allem nicht dann, wenn man vom Land kommt und dies ohnehin in der Kindheit hatte. Da will man Action und Lokale.
Irgendwann wird man dann aber ruhiger und mag den Trubel nicht mehr so gerne.

Und die Wohnsituation in Wien ist tatsächlich ein Problem. Die schönen Wohnungen mit ein bisschen Grün kann man sich nicht leisten (oder nur auf Kredit und wer will das schon) und die günstigen Wohnungen haben nur den Blick auf die Mauer des Nachbarhauses oder das Wohnzimmer des Nachbarn. Bei den Neubauten werden sie auch nicht klüger - in der Nähe der Vetmed ist einiges gebaut worden. Aber wirklich Haus in Haus, mit gerade mal einem Gehweg dazwischen. Kaum Abstand. Das dafür immer weniger Leute viele Tausend EUR Eigenmittel aufwenden wollen, kann ich gut verstehen. Ich würde es auch nicht wollen.

Ich wohne in einer "grauen Wüste"

Und ich habe Kinder. ABER - aufs Rad und in nicht einmal 10 Minuten bin ich auf der Insel, im Donaupark, an der alten Donau.
Sicher wäre ein eigener Garten bequemer, ich hätte auch die Möglichkeit in den Speckgürtel zu ziehen. Es ist mir aber den Stress nicht wert, der sich daraus ergäbe - jeden Tag mit dem Auto oder in der Bahn nach Wien reinpendeln. Danke, nein.
Abgesehen davon muss ich immer wieder die Mentalität der Siedlungshäusler erleben, wenn ich in solchen Gegenden bin - und die ist auch nicht unbedingt meins. Da ist nämlich eine andere Form der Enge, die ich unerträglicher finde als die physische.

 
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