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Blackout: Was, wenn der Strom ausbleibt?

15.10.2011 | 18:21 |  von andreas wetz (Die Presse)

Das Risiko für einen Blackout steigt, die Folgen wären ohne Notfallpläne fatal. Österreichs Politik nimmt das Thema wenig ernst. Mehrere Ministerien streiten, wer zuständig ist.

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Am 13. Juli 2011 gingen um Punkt 22.34 Uhr im deutschen Hannover alle Lichter aus. 500.000 Menschen waren ohne Strom, die Folgen besorgniserregend: Mit Notaggregaten hielt die Feuerwehr die Beatmungsgeräte von Intensivpflegepatienten am Laufen, in der Stadt kam es zu Plünderungen. Eine halbe Stunde nach Mitternacht war der Spuk dann vorbei, das Netz ging wieder „online“.

Dieses Mal hatte der Rest Europas Glück: Wegen der kontinentalen Vernetzung können sich lokale Ausfälle in der Stromversorgung nämlich auch kaskadenartig über Grenzen hinweg ausbreiten. Was ein solcher Blackout für Österreich bedeuten würde, haben nun Wissenschaftler und ehemalige Militärs herausgearbeitet. Ergebnis: Der Begriff der nationalen Katastrophe ist nicht zu weit hergeholt. Gleichzeitig steigt das Risiko für großflächige Netzausfälle deutlich an, bundesweite Notfallpläne existieren nicht. Die gute Nachricht jedoch lautet: Eine nachhaltige Vorsorge in die nationale Sicherheit wäre mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln machbar. Die Politik müsste sich nur dafür interessieren.

Chaos binnen Stunden. Was wirklich geschieht, wenn das Licht für mehrere Stunden ausgeht, hat Udo Ladinig im Auftrag des Militärkommandos Niederösterreich in akribischer Kleinarbeit nachgezeichnet. Der Oberst a.D. kam zu dem Schluss, dass bereits wenige Stunden nach dem Breakdown nichts mehr geht (siehe Grafik). Industrie, Schienenverkehr, Internet, Fest- und Mobilnetz fallen sofort aus. Auch die Wasserversorgung kommt dort, wo Pumpen im Einsatz sind, zum Erliegen. Ebenso die 2656 Tankstellen, denn: Notstromeinrichtungen fehlen.

Nach sechs Stunden stehen deshalb auch private und behördliche Kfz still: Mangels Treibstoff gehen die Flotten von Polizei, Rettung und Feuerwehr außer Dienst, die Akkus des Behördenfunks leeren sich. Ohne Kommunikationsmöglichkeiten spitzt sich die Krise zu. Öffentliche Ordnung und Sicherheit geraten in Gefahr. Chaos droht.

Gewaltige Kosten. Richtig ungemütlich wird es in Ladinigs Szenario zwischen Stunde sieben und 24. Spätestens dann geht auch den Notstromaggregaten der Treibstoff aus. Krankenhäuser stehen still, Leichen können weder gekühlt noch abtransportiert werden, ohne Wasser und Pumpen versagt das Abwassersystem. Damit steigt die Seuchengefahr schlagartig. Nach einem Tag ohne Treibstoffnachschub ist selbst das Bundesheer handlungsunfähig.

Zu alledem kommt der enorme wirtschaftliche Schaden. In einer noch unveröffentlichten Studie des Energieinstituts an der Linzer Kepler-Universität („Blackouts in Österreich“) wurde ein taggenaues Rechenmodell entwickelt. Für einen 24-stündigen Ausfall am 13.10. 2011 ermittelte das System einen (theoretischen) volkswirtschaftlichen Schaden von 875 Mio. Euro. Studienleiter Johannes Reichl: „Dabei haben zumindest Teile der Industrie vorgesorgt. Den privaten Sektor würde ein Blackout unvorbereitet treffen.“

Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass ein Blackout nach 24 Stunden vorbei ist. „Das Hochfahren nach einem Totalausfall kann bis zu einer Woche dauern“, sagt Heinz Kaupa, Technikvorstand der Austrian Power Grid (AGP), die in Österreich 95 Prozent des Übertragungsnetzes betreibt. Auch die Wahrscheinlichkeit dafür steigt. 2003 und 2006 registrierte man in der Schweiz und in Deutschland Zwischenfälle, die nur um Haaresbreite keinen Blackout auslösten. Kaupa: „Damals hatten wir richtig Glück.“ Generell beobachtete die APG in den vergangenen Monaten, dass die Netze immer labiler werden. Stabil ist ein Netz nämlich nur dann, wenn sich Produktion (Kraftwerke) und Konsum (Verbraucher) die Waage halten. Kippt dieses Gleichgewicht, kippt das Netz. Die Risikofaktoren mehren sich. Zum Beispiel durch die AKW-Abschaltungen in Deutschland. Auch der verstärkte Einsatz von Wind- und Solarkraft macht Probleme, weil diese Anlagen mit dem Aufgehen der Sonne schlagartig die Netze labil machen. Die zunehmenden Gefahren durch Hacker-Angriffe sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Was in Österreich fehlt, ist eine bundesweite Notfallvorsorge. Dabei wäre die im Vergleich zu den Kosten für eines Blackout gar nicht teuer. Laut dem Szenario, das Ladinig für das Militärkommando Niederösterreich erstellt hat, würden bereits 91 „kristenfeste“ Tankstellen im Bundesgebiet ausreichen, um Notstromversorgung und Einsatzfähigkeit der Blaulichtorganisationen zu sichern. Die Kosten für die nötigen Notaggregate an den Tankstellen schätzt er auf 7,3 Mio. Euro. Zum Vergleich: Ein Tag Blackout kostet 875 Mio.

Das Interesse der Politik an dem Thema ist enden wollend. Trotz Verpflichtungen. In der 2009 in Kraft getretene EU-Richtlinie 119/EG heißt es: „Die Mitgliedstaaten gewährleisten, dass die Vorräte (Anm.: Treibstoff) zu jedem Zeitpunkt verfügbar und physisch zugänglich sind.“ Mit Pumpen, die am Stromnetz hängen, ist das im Fall eines Blackouts jedoch nicht möglich. Lösung ist noch keine in Sicht. Derzeit sind Bundeskanzleramt, Innen-, Wirtschafts- und Verteidigungsministerium damit beschäftigt zu klären, wer überhaupt zuständig ist.

(c) Die Presse / HR

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.10.2011)

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74 Kommentare
 
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Gast: MAMALEONE
19.10.2011 20:34
0 0

SZENARIO

Was passiert kann man als logischer Mensch sich leicht zusammenreimen.
Ohne Strom:
Kein Wasser =keine Toilettspülungen
Keine Handys=keine Kommunikation
Kein Licht=Überfälle, Raub, keine Alarmanlagen
Keine öffentlichen Verkehrsmittel=lange Wege
Kein Benzin/Diesel=keine Nahrungsmittel
usw.
Empfehle die Seiten im Netz: Krisenvorsorge
Buch: Europa vor den Crash

keine sorge österreich ist gewappnet

wozu haben wir denn ein atomkraftwerk auf abruf bereit, welches uns unser von allen seiten angehimmelte kreisky für 1mrd€ beschert hat, nur um es nacher nie in betrieb zu nehmen

ach ja rote wirtschaftspolitk, einfach nur noch amüsant, wenn sie dabei nur nicht so enorm viel steuergeld verschwenden würden...

nun mal ernsthaft:

österreich muss meiner meinung dirngendst damit anfangen die heiliegn kühe zu schlachten

wenn wir schon auf atomkraft verzichten wollen, dann sollten wir zumindest die wasserkraft voll ausbauen, soll heißen auch die hainburger au.

an jedem wirtschaftlich sinnvollen ort gehört ein wasserkraftwerk hin, in den bergen soltlen außerdem neue speicherkraftwerke errichtet werden die die ganze windenergie aus deutschland, dänenmark, rumänien,uvm speichert

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wen störts?

Strom kommt aus der Steckdose und bald schon ökomäßig von Windradln in der Nordsee durch die Luft. Jedenfalls werden die Politiker ihre Verantwortung wahrnehmen, wenn es die ersten Toten gibt. (Vermutlich wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen)

Gast: Jarloslaw Mumbek
17.10.2011 15:43
1 0

1. April im BH-Penionistenheim oder was soll das?

Das ist doch alles an den Haaren herbeigezogen. Die Raffinerie Schwechat ist energieautark, die kann wochenlang weiterproduzieren und mit LKW das ganze Land beliefern. Das Hochspannungsnetz kann man binnen Minuten wieder hochfahren und kein Krankenhaus hat nur für wenige Stunden Sprit im Notaggregat ...

Antworten Gast: M. Gaensdorfer
18.10.2011 12:30
0 0

Re: 1. April im BH-Penionistenheim oder was soll das?

Natürlich kann man seinen Kopf in den Sand stecken und so tun, als wäre alles in Ordnung. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen oder auch nur einer über den Tellerrand Österreichs hinaus zeigt, wie manche Bereiche unserer zum Überleben notwendigen Infrastruktur gefährdet sind.

Jemandem, der sich als mündiger Bürger darüber den Kopf zerbricht und seine Gedanken auch anderen mitteilt, mit der Überschrift „1. April oder BH-Pensionistenheim …“ irgendwelchen Klischees folgend entgegenzutreten, beweist nicht unbedingt geistige Größe.

Ein wenig Recherche hätte ergeben, dass der im Artikel zitierte Mag. Udo Ladinig zwar Oberst a. D. ist – allerdings in seiner Freizeit bis zum Oberst in der Miliz gedient hat. Als „twice a citizen“! Und das, obwohl er in seinem Brotberuf als Generaldirektor in einem internationalen Konzern nicht gerade mit Freizeit gesegnet war.

Diesen Dienst an der Gemeinschaft in’s Lächerliche zu ziehen, sollte ihnen die Schamesröte in’s Gesicht treten lassen.

Re: 1. April im BH-Penionistenheim oder was soll das?

Leider kein Aprilscherz, bis in die Tanks der Tankstellen geht noch mit Schwerkraft, dann geht dort ohne Strom aber nichts mehr raus in KFZ Tanks oder Kanister.
Herkömmliche mobile Notstromaggregate können aber keine digitalen Zapfsäulen betreiben, nur Pumpen und Scheinwerfer.
Diesel-KFZ können noch von den Genoltankstellen der Raiffeisenorganisation mit Schwerkraft betankt werden, wenn die Tanks dort oberirdisch angebracht sind.
Benzin ist aber OUT.

Es geht nur Eigenvorsorge- im Kanister in der Garage.

Gast: Heinereiner
17.10.2011 15:37
0 0

Warum wird dem Leser unterschlagen,

dass der Stromausfall in Hannover nur 20 Minuten gedauert hat? Und dass es noch nie das geschilderte Chaosszenario gegeben hat - weder hier noch woanders weltweit? Und wieso werden nicht Netzexperten sondern fachfremde Bundesheerpensionisten zur Erstellung dieser "Expertise" herangezogen?

Gast: Otto I
17.10.2011 15:34
0 0

In Deutschland drehen sich seit Jahren 30.000 Windräder

und nix Großes ist bisher passiert. Da will sich wohl wieder einer aus der Pension heraus wichtig machen.

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Re: In Deutschland drehen sich seit Jahren 30.000 Windräder

Stimmt, außer das die Leute über den Ökoschmäh gewaltig abgezockt wurden.

Jetzt müssen sie bei jeder Flaute ordentlich Strom importieren. Und das von den um nichts besseren AKWs über der Grenze.
Wie dumm sind eigentlich die Deutschen?

Antworten Antworten Gast: Erna Wohlsta
17.10.2011 18:13
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Die Deutschen sind nicht dumm,

die wissen ganz genau, dass die deutschen Subventionen für Erneuerbare Energien und für AKWs genau gleich hoch sind (je 8,5 Mrd. EUR pro Jahr). Und dass die Erneuerbare Energien deutlich mehr Strom produzieren und weniger gefährlich sind. Und dass bei Erneuerbaren Energien die Abhängigkeit von Uran exportierenden Staaten (es handelt sich um so extrem vertrauenswürdige Länder wie Russland oder Kongo ...) gleich Null ist.

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Re: Die Deutschen sind nicht dumm,

Sie glauben wohl auch jeden Schmarrn, den Greenpeace und Global 2000 verzapfen.
Informieren sie sich bitte, oder denkens einmal selber nach.

Gast: byrdfan
17.10.2011 13:47
0 0

Ganz egal welche Energieform gerade genützt wird

die Monopolisten (also die Machthaber in der Politik und Wirtschaft) werden IMMER abkassieren.

es geht denen nur darum, zu kanalisieren, also Kanäle aufzubauen, durch die die Energie fliessen muss (oder billigerweise gleich das Geld, denn dann erspart sich der machthaber den teuren Aufwand selber Energiekanäle zur Verfügung stellen zu müssen...).

Tanke: Staat kassiert Steuer - Tankwart muss sie abführen - ist eigentlich sehr komfortabel für den Eintreiber, der braucht sich nichtmal die Arbeit zu machen selber abzurechenn oder einzutreiben (so wie seine Vorgänger die Vögte, die oft unter Gewaltanwendung das Geld von den Untertanen ein"treiben" mussten).

Es wird also sicher auch darauf geachtet werden, dass bei weiterer Anwendung alternativer Energie "kassiert" werden kann - vom Staat, von den Monopolisten in Wirtschaft und Finanzwelt, usw.!

Aus kann eigentlich nur der tüchtige/fleissige, der sich im Schweisse (mit Schweissen!) seines angesichts selber was basteln kann.

Ein Bekannter z.b. reaktivierte in Eigenregie 2 alte Hämmer - verkauft heute über 300.000 kwh Alternativstrom - auch nicht schlecht.

Aber wiegesagt, er buddelte jahrelang allein herum, schweisste, betonierte, also ich bin ich das nicht neidig; auch muss er immer die Anlagen warten, und instandhalten (was auch nicht jeder kann).

Also - nicht jedermannssache, aber wo ein Wille, wo Fleiss da ein Weg...

Gast: Heinz12
17.10.2011 13:35
0 0

ÖBB hat eigenes Netz, aber ...

Es stimmt, dass die ÖBB ein eigenes Netz für die Oberleitungen hat, aber ... die Signalanlagen, etc. hängen auf dem normalen Stromnetz.

D.h. die Züge können theoretisch weiterfahren, aber nur auf Sichtverbindung!

Wie lange werden dann wohl Züge fahren??

Schätz' unseren Abgebordneten täts net schaden


einmal im Dunkeln bei 5 °C im Wohnzimmer darüber zu reflektieren ob zB Gender Budgeting oder das Herumdoktern an der Bundeshymne tats. die vorrangigen Probleme dieses Landes betreffen.


Info über Balckout - immer aktuell

Wer sich laufend über das Problem Blackout informieren möchte, sei auf die Facebook Gruppe
"Blackout-eine Katastrophe?" verwiesen,
http://www.facebook.com/groups/power.blackout/
oder, wenn man Xing-Mitglied ist, bitte der gleichnamigen XING Gruppe beitreten.
Wenn Sie in XING eingelogged sind:
https://www.xing.com/net/prid9c1bax/blackout/

Antworten Gast: Nein, danke, das Angebot spricht mich nicht an!
16.10.2011 19:19
1 0

Re: Info über Balckout - immer aktuell

Der gehobene Leser wird die Nachteile vom Gesichtsbuch und Co. so gut kennen das er auf diese kommerzielle Werbeeinschaltung sicher gerne Verzichten wird.

Auch wenn gut gemeint, Datenschützer raten nicht ohne Grund davon ab von derartigen Angeboten die Finger zu lassen.

Gast: Die liebe EU
16.10.2011 15:31
1 1

Auf Österreich hauen und gleichzeitig den Wahnsinn mit den SmartStromZählern erzwingen.

Also, für Wien stimmt das mal nicht, Wien kann solange es das SmartStromNetz nicht gibt Autoakt schalten, und das hat ja schon mal wunderbar funktioniert, einzig ein kurzes Flimmern an den damals noch erlaubten Glühlampen war zu registrieren.

Zugegeben, Wien ist nicht Österreich, dennoch wären so ziemlich alle Metropolen in Europa froh, könnte ihnen derartiges zur Verfügung stehen.

Die EU jammert über Österreich einerseits, macht aber durch die SmartStromZähler anderseits das Stromnetz für ganz Europa zu einem Glückspiel mit unbekanntem Ausgang, die Probleme sind derartig groß und das Projekt derartig Hirnrissig das sich selbst Spektrum der Wissenschaft veranlaßt gesehen hat zu zeigen was Sache ist, und dort steht leider viel, nur nix gutes drinnen darüber!

Re: Auf Österreich hauen und gleichzeitig den Wahnsinn mit den SmartStromZählern erzwingen.

Bei einem großflächigen Verteilnetzblackout gibt es auch für Wien keinen Strom. - Finster.

Dank EU gibt es wenigstens eine Richtline die Ende 2012 in Kraft geht (Richtlinie 2009/119/EG des Rates vom 14. September 2009) die für Treibstoffe vorschreibt:
"Notfallverfahren.
-----------------------
Die Mitgliedstaaten müssen in der Lage sein, ihre Sicherheitsvorräte oder ihre spezifischen Vorräte erforderlichenfalls ganz oder teilweise in den Verkehr zu bringen. Zu diesem Zweck müssen sie Interventionspläne erstellen. Für den Fall einer bedeutenden Versorgungsunterbrechung müssen sie Maßnahmen für die Durchführung dieser Pläne vorsehen. Es gelten besondere Regeln, unabhängig davon, ob ein wirksamer internationaler Beschluss zum Inverkehrbringen von Vorräten vorliegt oder nicht."

Nur gibt es bis jetzt keine Umsetzungspläne dazu. aber es ist ja noch ein ganzes Jahr zeit!

Re: Re: Auf Österreich hauen und gleichzeitig den Wahnsinn mit den SmartStromZählern erzwingen.

Da gibt es auf der Homepage von Cyber Security Austria eine sehr interessante Ausarbeitung :-(.

http://www.cybersecurityaustria.at/CSA/HOME_files/CSA%20-%20Smart%20Metering%20und%20mögliche%20Auswirkungen%20auf%20die%20nationale%20Sicherheit%202.pdf

Antworten Antworten Gast: Die liebe EU
16.10.2011 17:50
0 0

Re: Re: Auf Österreich hauen und gleichzeitig den Wahnsinn mit den SmartStromZählern erzwingen.

Die Autaktschaltung erfolgte als in Mitteleuropa das Stromnetz vor einigen Jahren zusammenbrach, viel schlimmer kann es nicht mehr kommen. Wie lange das Wien durchhalten hätte können keine Ahnung, denke aber das die Reserven für ein Woche gereiht hätte.

Der Zusammenbruch erfolgte zu einem ohnedies eher kritischen Zeitpunkt, meines wissen war es gegen 18:00 in der kalten Jahreszeit.

Es gibt auch einige Sparkandidaten, sollte es länger dauern da wäre mal die zeitweise Abschaltung der U-Bahn und S-Bahn außerhalb der Hauptverkehrszeit, und die Stromversorgung vom AKH müßte zusätzlich mit ihrem Notstromnetz müßte regulierend eingreifen

Gast: Markus Trullus
16.10.2011 13:47
2 0

Ne technische Lösung gäbe es schon...

Also eine Lösung scheint mir langfrsitig sinnvoller als die Stromnetzversorgung: die Wasserstoffversorgung. Die derzeitigen Pipelines könnten genutzt werden. Die Pumpen zum Druckerhöhen können mit eben diesen Wasserstoff bertrieben werden, das Netz plus ein paar Speicher könnte eine mehrtägige Ausfallsicherheit darstellen; und in jedem Häuser- oder Wohnblock steht eine stationäre Brennstoffzelle, und produziert Strom nach Bedarf. Ich weiß, jetzt kommen die Neunmalklugscheißer und erklären, dass das aus diesem oder jenem Grund nicht geht. Ich weiß schon, Fliegen schwerer als Luft geht auch nicht... usw...!

Antworten Gast: letthesunshine
16.10.2011 14:10
4 2

Re: Ne technische Lösung gäbe es schon...

das thema wasserstoff ist doch schon längst gegessen ... genauso wie biosprit.

weil beides (derzeit) absolut unsinnig ist.

Gast: Stromgast
16.10.2011 13:27
2 1

Geplappere

Solarkraftwerke beginnen nicht schlagartig Strom zu liefern sondern zu bekannten Uhrzeiten fährt die Stromerzeugung langsam hoch.
Was Windkraftwerke mit dem Sonnenaufgang zu schaffen haben, bleibt ungeklärt.
Weiters kann man diese Teile auch abschalten.
Zu Atomkraft-Abstimmungszeiten haben sie uns auch schon erklärt, daß das Stromnetz durch Kleinkraftwerke instabil wird.

Antworten Gast: Hubmann123
17.10.2011 15:39
0 0

Was wollens von einem Oberst iR

der nicht mal von Elektrizitätsnetzen eine Ahnung hat ... und von modernen Erzeugungsformen wie Photovoltaik noch weniger?

Re: Was wollens von einem Oberst iR

Die unzulässige Vermengung ihrer negativen Klischeevorstellungen über Personen, die es beim Militär (in deren Freizeit wohlgemerkt) zu mehr als zum Gefreiten gebracht haben mit Kenntnissen über Photovoltaik und ihr daraus gezogener "logische" Schluss, dass Ladinig irrt, läßt auch anderes folgern. Bei den Ihrem Namen zugefügten Ziffern kann man wohl davon ausgehen, dass Sie bis drei zählen können ...

 
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