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Demo gegen Bettelverbot: Ein Missverständnis

19.11.2011 | 18:14 |   (Die Presse)

Nach Protesten gegen das Verkaufsverbot von Straßenzeitungen auf Weihnachtsmärkten rudern deren Veranstalter zurück: Alles sei ein Missverständnis, ein solches Verbot gebe es gar nicht.

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„Occupy Advent“: Eine echte Besetzung, wie es der Titel der Veranstaltung – in Anlehnung an die „Occupy Wall Street“-Bewegung – suggeriert, ist es zwar nicht geworden, aber eine kleine, friedliche Demo: 50 bis 60 Menschen, darunter viele Verkäufer der Obdachlosenzeitung „Augustin“, zogen Samstagmittag vom Burgtheater zu Wiens größtem Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz, um mit Sprüchen wie „Suppenküchen für jeden Christkindlmarkt“ gegen das Bettelverbot auf einigen Adventmärkten zu protestierten.

Die Vorgeschichte: Die „Augustin“-Redaktion hatte bei Veranstaltern von Wiener Adventmärkten nachgefragt und herausgefunden, dass auf acht Märkten das Betteln generell verboten und auch der Verkauf nichtkommerzieller Straßenzeitungen (darunter eben auch der „Augustin“) auf dem Marktgebiet nicht erwünscht sei.

Nun, eine kleine Protestbewegung und zahlreiche Medienberichte später, sehen die Veranstalter der Weihnachtsmärkte das anders. Alles sei ein Missverständnis gewesen, sagt etwa Akan Keskin, der den Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz organisiert, gegenüber Ö1. Es habe nie ein Verbot für Augustinverkäufer gegeben. Auch die Agentur MagMag, die etwa das Weihnachtsdorf im Alten AKH organisiert, will nun den Verkauf des „Augustin“ nicht generell verbieten, sondern die Zahl der Verkäufer beschränken.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.11.2011)

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32 Kommentare
 
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Jeden tag - um ca. 06.50.............

das ist 02.45 in oe - stehe ich an der ersten kreuzung auf dem weg ins buero - kinder versuchen meine windschutzscheibe noch mehr zu verschmieren - um diese zeit ist nicht viel los an den kreuzungen - mein wuzzi-puzzi beitrag wird ihr leben nicht verbessern - ich bin auch sicher, dass sie das geld nicht fuer sich behalten koennen/duerfen - ich sollte es auch nicht tun - dieses unterstuetzen der kindersklaverei - ich muss es auch nicht tun - also - wo ist das problem - geben sie, wenn sie wollen - geben sie nicht, wenn sie nicht wollen...........

Gast: Rückgrat
20.11.2011 17:17
0 0

Schnee Agentur

Der einzige Mensch scheint dort der Hund zu sein.

Gast: Pensador
20.11.2011 15:27
7 0

Sinnvolle Arbeit statt sinnlose Blatteln "verkaufen".

Es ist richtig, Bettler gabs schon immer.
Da gabs aber auch noch kein ausgebautes Sozialsystem. Wieso gibts dann heute x-fach mehr Bettler als früher?
Weil es eine importierte Bettelei gibt, die nicht nur als klassische Bettelei auftritt, sondern in verschiedensten Formen, z. B. als Bandenbettelei. Am beliebtesten aber als
"Verkauf" irgendwelcher Blatteln, die ohnehin keiner liest. Wenn man diese Leute, die von angeblichen "Menschenfreunden" zum Hausieren vor Einkaufszentren usw. abgestellt werden und sich dort mit Frustration und Langeweile quälen müssen, zu irgendeiner sinnvollen Beschäftigung, von der sie auch was haben einteilen würde, hätten sie mehr davon. Und die Herstellkosten der Blatteln wären sinnvoller als Arbeitsentgelt für die Bettler angelegt.

Gast: pfff....
20.11.2011 13:08
0 3

....

na schön, die sache nervt mich ziemlich,
heuer werden meine geschenke in augustin eingepackt...
dann liegt mal was sinnvolles unter den weihnachtsbäumen -auch gut.
danke dass man mich auf diese wertvolle erkenntnis gebracht hat.

Antworten Gast: G. Herzmayr
20.11.2011 15:23
1 2

Re: ....

Schjenken Sie Ihr Geld dem Alpenverein und nicht den Kommunisten

Antworten Antworten Gast: pfff...
20.11.2011 16:34
0 0

Re: Re: ....

ich habe nicht angedeutet dass ich geld verschenken werde sondern dass ich die geschenke ohnehin einpacken muss -dann eben in etwas sinnvolleres als glitzerpapierl mit infantilen motiven, wenn das kommunistisch wirkt, dann ist das bloß eine sekundärerscheinung...

1 4

man solte weihnachtsmärkte mit so einem

verbot haben meiden.

weihnachtsmärkte finden auf öffentlichen plätzen statt.

die haben dort gar nichts zum verbieten!

Gast: joseph
20.11.2011 10:34
8 2

bettelverbot

wenn man von ring bis zur wollzeile 5 x, vor jeden hofer, billa oder zielpunkt taeglich von suedlaendern angebettelt wird ist das einfach zu viel.

daher generelles bettelverbot.

Was ist mit nordländischen Bettlern?

Oder inländischen?

Antworten Gast: Ingmar B.
20.11.2011 15:04
0 0

Gelten Rumänen schon als Südländer???


Antworten Antworten Gast: Pensador
20.11.2011 15:31
0 0

Re: Gelten Rumänen schon als Südländer???

Gefehlt in Geografie?
Schau auf die Landkarte:
Der grösste Teil Rumäniens liegt in Südosteuropa.

Antworten Antworten Gast: Michael gladreschnig
20.11.2011 15:24
1 0

Re: Gelten Rumänen schon als Südländer???

Ja

6 3

Re: bettelverbot

in einem land wo ALLES verboten und vergesetzt / geregelt / verklausuliert und extrem "verwaltet" ist, dass die es nicht schaffen diese sache hier mit der organisierten bettelei zu checken wunderts mich schon ein bisschen!

man kann mittlerweile NIRGENDS in ruhe ungestört sitzen oder einfach ganz normal auf der strasse gehen, OHNE DASS MAN STÄNDIG RECHTS ODER LINKS RICHTIG ANGESCHNORRT WIRD!!!

Viele verstehen dass wort NEIN einfach nicht, oder wenn man ihnen etwas gibt, dann ist es ihnen zu wenig, und wollen mehr haben! Wo sind wir denn? SCHLUSS DAMIT!!!

EIN BETTELVERBOT GEHÖRT HER.

und die gutmenschen sollen sich schleichen. wenn sie ihr schlechtes gewissen beruhigen möchten und unbedingt etwas hergeben müssen, dann durch die richtigen wege. erlagscheine gibt es zu genüge in jeder bankfiliale!!!

man soll tauben NICHT füttern!!!

3 3

Re: Re: bettelverbot

sie sind ein armer mensch.

wir werden für sie beten!

3 3

Re: Re: Re: bettelverbot

von mir aus du kannst den ganzen tag BETEN wenn du willst, aber nicht BETTELN... ;-)

und arm bin ich sicher nicht...

3 4

Re: Re: Re: Re: bettelverbot

doch arm im geiste.....

1 3

Re: bettelverbot

in einem land wo ALLES verboten und vergesetzt / geregelt / verklausuliert und extrem "verwaltet" ist, dass die es nicht schaffen diese sache hier mit der organisierten bettelei zu checken wunderts mich schon ein bisschen!

man kann mittlerweile NIRGENDS in ruhe ungestört sitzen oder einfach ganz normal auf der strasse gehen, OHNE DASS MAN STÄNDIG RECHTS ODER LINKS RICHTIG ANGESCHNORRT WIRD!!!

Viele verstehen dass wort NEIN einfach nicht, oder wenn man ihnen etwas gibt, dann ist es ihnen zu wenig, und wollen mehr haben! Wo sind wir denn? SCHLUSS DAMIT!!!

EIN BETTELVERBOT GEHÖRT HER.

und die gutmenschen sollen sich schleichen. wenn sie ihr schlechtes gewissen beruhigen möchten und unbedingt etwas hergeben müssen, dann durch die richtigen wege. erlagscheine gibt es zu genüge in jeder bankfiliale!!!

man soll tauben NICHT füttern!!!

Gast: Meissl G
20.11.2011 09:34
5 0

Frau Stenzel

Bitte entfernen sie die organisierten Horden von Ostblockbettlerbanden, die aggresiv und mit gefälschten Berechtigungsschildern auf der Brust und mit gefälschten Ramschblättern als Alibi, unverschämt und mehr als aufdringlich betteln.
Im Sommer konnte man im im Stadtpark nicht mehr in Ruhe sitzen und jetzt durchkämmen ganze Rudel in frechster und aufdringlichster Weise die Lokale in der Innenstadt, stören die Gäste beim Essen und das Personal hat größte Mühe, sie hinauszubefördern.

Das sind jene, die ungeschoren die Innenstadtbesucher vergrämen und die wirklichen Augustinverkäufer, die meist friedlich sind, in Mißkredit bringen und den Ruf der Obdachlosen schädigen.


Gratiszeitungen

Verteilung von allen Gratiszeitungen (Österreich, Heute inklisive..) sollten im öffentlichen Raum (U-Bahn inklusive) verboten sein. Der Schmutz (und auch der Inhalt) ist einfach unerträglich....

Gratiszeitungen

Verteilung von allen Gratiszeitungen (Österreich, Heute inklisive..) sollten im öffentlichen Raum (U-Bahn inklusive) verboten sein. Der Schmutz (und auch der Inhalt) ist einfach unerträglich....

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Re: Gratiszeitungen

bei dem bildungsniveau der österreicher sind diese gratiszeitungen schon das richtige! kleinkariertes zeug. ganz oberflächlich. und immer "polemisch"... uuiii... noch ein sturm im wasserglas!

Antworten Antworten Gast: antitv
20.11.2011 14:26
0 0

Re: Re: Gratiszeitungen

die gratiszeitungen werden genommen, weil sie gratis sind, aus keinem anderen grund.

praktisch auch als hosenschutz auf den öffisitzen.

2 0

Augustin und andere

Die Augustinverkäufer sind doch (meistens) die, bei denen alles mit rechten Dingen zugeht, die nicht wahnsinnig aufdringlich werden und bei denen man auch durchaus eine Zeitung kauft.

Die nervigen sind die mit der einzelnen Alibizeitung (auch schon das Bezirksblatt und ähnliches gesehen), die einen auf Parkplätzen oder in Parkhäusern verfolgen. Wenn einem so einer mit fast Null Abstand auf den Fersen ist und auch nicht mehr weggeht und immer aufdringlicher wird, dann wirds einfach ungut. Vor allem für Frauen, die allein unterwegs sind, kann das nicht mehr lustig sein.

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
19.11.2011 21:55
8 0

Früher

Früher gab es in der Innenstadt etwa 50 Augustinverkäufer. Diese waren durchwegs Österreicher, lustig und freundlich.

Heute gibt es mindestens vier mal so viele, die meisten sprechen nicht einmal richtig Deutsch und werden teilweise aufdringlich und unfreundlich oder extrem jämmerlich.

Antworten Gast: niederösterreicher
20.11.2011 08:55
0 6

Re: Früher

Welcher Österreicher spricht schon richtiges Deutsch?

Re: Re: Früher

Danke für den Stumpfsinn des Tages!

 
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