Fall Kampusch: Strache attackiert Justiz

29.11.2011 | 12:43 |   (DiePresse.com)

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ortet in der Causa Kampusch einen veritablen Justiz-Skandal. Der Fall "stinke an allen Ecken und Enden".

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"Unglaubliche Pannen", "Lügen", "Vertuschungen", "unfähige Dilettanten" - FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat am Dienstag zu einem verbalen Rundumschlag im Fall Kampusch ausgeholt. Er ortet  einen veritablen Justiz-Skandal und fordert eine Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens. "Der Fall stinkt an allen Ecken und Enden", so Strache.

Er ritt heftige Attacken gegen die in den Entführungsfall eingebundenen Staatsanwälte. Denen seien "Seilschaften" wichtiger gewesen als "Mut zur Aufklärung". Strache hält die Einzeltäter-Theorie für grundfalsch. Diesbezüglichen Aussagen einer "glaubwürdigen Tatzeugin", einem zwölfjährigen Mädchen, das zwei Männer im Entführungsauto gesehen haben will, habe man wenig bis keine Beachtung geschenkt.

Der Akt sei "viel zu früh" geschlossen worden. Unter anderem sollen wichtige Zeugen nicht befragt und DNA-Spuren nicht gesichert worden sein. Priklopils Freund Ernst H. soll zu einem Zeitpunkt seelenruhig Dinge aus dem Haus entfernen haben können, als bereits die Spurensicherung anwesend war. Als die Verhaftung von H. unmittelbar bevorstand, hätte dies eine Weisung im letzten Moment verhindert.

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Vergleich mit dem Fall Lucona

Und schließlich erinnerte Strache an den Chefermittler im Fall Kampusch, der sich im Juni 2010 das Leben nahm. Der Kriminalist soll kurz vor der Klärung des Falles gestanden sein und diesen laut Strache "von den Dimensionen und Verstrickungen her mit dem Fall Lucona" verglichen haben.

Die FPÖ fordert die Wiederaufnahme der Ermittlungen, eine Sondersitzung im Parlament, einen runden Tisch, an dem alle Partei- und Klubchefs sitzen sollen sowie eine parlamentarische Befragung der Staatsanwälte - "unter Wahrheitspflicht" betonte Strache.

(APA)

 
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138 Kommentare
 
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Gast: Karawankensepp
01.12.2011 08:07
5

Wenn Strache alles so genau kennt....

Der Strache, der bekanntlich alles weis und kennt, ein Justitzexperte ist, wird hoffentlich noch diese Woche eine Anzeige einbringen, oder?
Er als Chef der anständigen, ordentlichen, ehrlichen und fleißigen Freiheitlichen wird hier als gutes Beispiel voran gehen müssen. Er erwartet dies doch von den anderen auch immer!

Bin schon gespannt wann Starche die Anzeige startet?

Bin neugierig wann er mithilft beim Scheuch folgende Ungereimtheiten aufzuklären:
Connect Affäre
Part of the Game
BMW Versicherungsfall in Ungarn
Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung

Da könnte sich Strache profilieren mit seinem Saubermacher Image, aber bitte ohne Volksabstimmung Herr Strache.

Antworten Gast: Parteischublade
03.12.2011 19:26
1

Re: Wenn Strache alles so genau kennt....

Da geht es doch um WIENER SKANDALE, nicht um Parteisachen.

Gast: Gastyx
30.11.2011 22:05
1

ungeheuerlich

Man stelle sich vor, diese Ungereimtheiten hätten im Umfeld Haiders stattgefunden, wie schnell ein Scheiterhaufen errichtet worden wäre. Hier aber scheint der ÖVP und SPÖ díe Suppe zu dünn und das ist ein Skandal für das Parlament und die Republik. Es erinnert an Broda und Proksch, Norikum, Apfalter und Praschek sammt anderen mysteriösen Todesfällen und verschwundenen Beweisstücken.

Gast: Fenninghaus
30.11.2011 17:37
0

...blender,...

...strache und pilz, die vernadererzwilinge,...
zur aktuellen finanzkrise fehlt ihnen der durchblick,..
aber in so lokalgeschichten wird wieder einmal fest drauflosgebellt,...

ablenken von der eigenen unfähigkeit, die wahren probleme dieses landes konstruktiv mitzugestalten,..
was täten die ohne kampusch???

Antworten fefe
01.12.2011 07:52
2

Re: ...blender,...

Sie sind geschmacklos. Das ist keine "Lokalgeschichte", wenn die Vorwürfe stimmen. Ob sie stimmen oder nicht wurde ja ganz offensichtlich noch nicht geklärt.

Im Gegensatz zu dem Casino-Gesindel, dessen Aktivitäten die Politik höchstens - demütig, freilich - kommentieren darf. Die machen sowieso was sie vorhaben. Der Protest eines Oppositionspolitiker wäre erst recht nur reiner Populismus. Was am Geldmarkt geschieht, können weder die Politiker noch die Bevölkerung beeinflussen. Wenn wir einander gegenseitig die Köpfe einschlagen, ist es auch egal.

Wie man ja sieht, liegt der Fall Kampusch durchaus im Machtbereich der Politiker. Bis jetzt haben sie diese dazu genutzt, das abzuwürgen. Das muss sich ändern.

Gospodin Pensionow
30.11.2011 13:49
4

Aufruf an den "Bürger Strache"

Lassen wir einmal Ihr Geplärr und Geraunze nach einem Untersuchungsausschuss beiseite. Sie scheinen ja unwiderlegbare Beweise für eine Straftat zu haben; da brauchen Sie keinen U-Ausschuss, der durchaus wieder solchen, nämlich Ausschuss, produzieren könnte und somit nur viel Geld kostete. Es wäre daher Zeit, Anzeige zu erstatten, wie es Bürgerpflicht wäre und ist, und zwar wegen "Behinderung von Ermittlungen im Zusamenhang mit einer schweren Straftat" Auch gegen Frau Kampusch, die ja das Opfer dieses Verbrechens geworden ist. Da im Zusammenhang mit ihm (dem Verbrechen) der Verdacht auf "Allerhöchste Kreise" und die durch "diese" verursachte Vertuschung geäußert wird, wäre es auch im Sinne etwaiger weiterer Opfer - auch das steht ja im Raum und wird dort "locker" stehen gelassen -, öffnete Frau Kampusch endlich den Mund und sagte die Wahrheit - wenn Sie es nicht ohnehin schon getan hat, was halt "gewisse" Verschwörungstheoretiker halt nicht und nicht gelten lassen wollen. Ziehens den Mantel "Politiker" aus, Bürger Strache und handeln Sie! Oder haltens für immer die Go...!

Antworten Gast: Entsetzter
30.11.2011 14:45
7

Re: Aufruf an den "Bürger Strache"

So einen Abwimmel-Schmarren habe ich befürchtet.

Als Abgeordneter ist er wenigstens immun.

Wien ist ein riesiger Sumpf.

Antworten Antworten Gast: Karawankensepp
01.12.2011 07:42
0

Re: Re: Aufruf an den "Bürger Strache"

Der größere Sumpf ist im Freiheitlichen Kärnten!

Wann wird hier einmal nachgesehen wo das Geld hingekommen, dass die vielen Schulden verursacht hat?

Von 900 Mio auf über 3,5 Mrd in 10 Jahre Freiheitlicher Regierung!
Kärnten müsste ja glänzen oder?

Antworten Antworten Antworten Gast: Davon laufen
01.12.2011 10:00
2

Re: Re: Re: Aufruf an den "Bürger Strache"

Was hat der Strache mit Kärnten zu tun und der Pilz?

Die vielen Wiener Roten und die wenigen Schwarzen sollen ihnen dankbar dafür sein, dass sie den stinkenden Kopf des Fisches säubern, was sie selber seit Generationen nicht fertig bekommen.

Viele Wähler laufen ihren Parteien wegen der Korruption und der getuschelt schlechten Moral der Bonzen davon.

Der Wilhelminenberg ist weithin sichtbar: der Kirche sind die Leute auch davongelaufen, weil sie vertuscht.

Antworten Antworten Gospodin Pensionow
30.11.2011 16:03
4

Re: Re: Aufruf an den "Bürger Strache"/Entsetzter

"Awimmel"! Geht's Ihnen noch gut? "Der" soll endlich etwas TUN, wenn er schon etwas WEISS ("Er" hat ja immerhin von Beweisen gesprochen). Statt dessen macht er es wie der Herr Pilz - sich hinter der Immunität verschanzen und kräftig anpatzen. So habe ich "Arbeit für das Volk" nicht verstanden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Entsetzter
01.12.2011 09:27
1

Re: Re: Re: Aufruf an den "Bürger Strache"/Entsetzter

Ich würde die beiden nicht wählen aber das ist die Aufgabe der Opposition, im Sumpf herumzustochern und genau dafür sind die Abgeordneten immun.

pescador
30.11.2011 13:38
8

Endlich Wahrheit

Es wird Zeit, dass in diesem Fall endlich die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Man sieht zwar Leute im Dunkeln stehen, aber ihr Gesicht sieht man noch nicht. Wir würden uns wundern!

Antworten Gospodin Pensionow
30.11.2011 13:51
6

Re: Endlich Wahrheit/pescador

Na dann "blitzen" Sie sie halt an - Leitzahl 17 dürfte genügen - bei Ihrem "Wissensstand"!

Antworten Antworten Gast: L.W.
30.11.2011 16:08
4

Schlecht geschlafen ?

Oder sind Sie immer so schlecht drauf ?

Gast: Pensador
30.11.2011 13:07
9

Die paranoiden Blaubraunen als Trittbrettfahrer


springen spät aber doch auf den Kampusch-Zug auf.

Zitat WC Strtache:
"stinke an allen Ecken und Enden"

Und wer es wagt das zu kritisieren, wird von bezahlten Berufspostern aus dem Kickl-Hauptquartier gleich zum bösen Linkslinken gestempelt.


Antworten Gast: @ letzten Loch
30.11.2011 13:53
8

Re: Die paranoiden Blaubraunen als Trittbrettfahrer

Bei Ihnen langt's nicht einmal zum bösen Linxlinken, sondern bloß zum typischen "warroom"-Genossen.

Kanitverstan
30.11.2011 12:34
5

Die Gerüchte von existierendem Fotomaterial, das ein nacktes Mädchen – Kampusch – mit hohen Beamten zeigt, ebben jedenfalls nicht ab.

siehe : Oberösterreichische Nachrichten - ... und nichts als die Wahrheit ? Der Fall Natascha Kampusch und kein Ende in Sicht.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/leitartikel/Kommentar;art11085,767858

Antworten Kanitverstan
30.11.2011 14:19
1

PS.: Gerüchte

An sich ist es problematisch, Gerüchte weiterzugeben. Allerdings haben wir meines Wissens in Österreich seit kurzem - für eine Demokratie völlig ungewöhnlich - eine Gesetzeslage, die es Zeitungen verbietet, vorliegende Dokumente aus Akten (zB. von Whistleblowern) zu veröffentlichen. (Deswegen auch die legendäre "Wos waor mei Leistung" - Vorlesung.)

Bei mir verstärkt sich der Eindruck, dass einige Leute wesentlich mehr wissen, als sie sagen dürfen. Und wenn ein grundseriöses Blatt wie die OÖN in einem Leitartikel solche Gerüchte weitergibt, ist das bemerkenswert.

---

Was jedenfalls deutlich wird : die Verfahrenseinstellung ohne argumentative Entkräftung der Vorwürfe und ohne öffentliche Aufklärung der Ungereimtheiten hat wohl nicht zu einer Beruhigung und Klärung geführt - sondern hat bei vielen Menschen (siehe Postings) das Misstrauen in die Justiz eher verstärkt.

Antworten Antworten fefe
01.12.2011 07:58
2

Re: PS.: Gerüchte

Das Misstrauen in die Justiz ist wohl berechtigt. Da verurteilen Richter jemanden für eine aufreizende Aufschrift auf einem T-Shirt und gehen womöglich am Abend als Kindergärtner zu einem Kollegen von Priklopil. Verfolgt wird er dafür in Österreich sowieso nicht werden.

Diese Situation ist unerträglich.

Kanitverstan
30.11.2011 12:27
3

Es gibt ein Leben nach dem Tod !

Endlich ist es bewiesen : es gibt ein Leben nach dem Tod.

Ich habe noch bei kaum einem Thema derart viele Kampf-Postings erlebt.

Wer organisert das ?

Nachdem Prikopil ein Einzeltäter war und er laut Untersuchungsbehörden nicht zu einem Netzwerk gehört hat, bleibt dafür nur eine vernünftige Erklärung : das muss Prikopil aus dem Jenseits besorgen.

Wenn schon sonst nichts klar ist - diese uralte Frage der Menschheit ist nunmehr geklärt : es gibt ein Leben nach dem Tod !

Gast: Belogener Steuerzahler
30.11.2011 12:14
9

österreichische Politiker lügen nie, oder?

Auf alle Fälle wird hier versucht, einer der größten Skandale der zweiten Repuplik zu vertuschen, dass ist sicher.

In Sachen Vertuschung sind ja unsere Staatsdiener Vollprofis, so auch beim Rückzug unseres ehemaligen Finanzminister, Josef Pröll, wo das "gemeine" Volk auch nur das zu höhren bekommen hatte, was es sollte!

Caterpillar
30.11.2011 11:54
9

Die Kampusch-Saga riecht in der Tat.


Antworten census
02.12.2011 11:41
1

Re: Die Kampusch-Saga riecht in der Tat.

Stinkt, schon eher!

Gast: geoopster Heike
30.11.2011 11:49
6

der Neuigkeitswert

von Straches KIND ist inzwischen leider NULL.
Das "Kind" wurde bereits 2006 und 2008 medial ausgiebig erörtert - mit immer denselben "Indizien", die das rechte Parlamentsgefolge vom Rzeszut jetzt wieder als angeblich NEU präsentiert. Jetzt wissen wir, wohin die Reise geht. Wir kennen die Handschrift.

Das kommt auch DAVON, dass die JUSTIZ Rufmörder freispricht und tatenlos zusieht, wie zwei Wichtelmännchen vertrauliche Polizeiprotokolle und Akten jahrelang rechtswidrig an Hinz und Kunz verteilen.

SSKM

Antworten ambrosius
30.11.2011 13:34
4

Re: der Neuigkeitswert

würde sich aber leicht widerlegen lassen, der Schwangerschaftsvorwurf. Von Kampusch selbst, die hat aber kein Interesse daran diesen Beweis anzutreten. Hmmmm ...

Gast: Gast95623
30.11.2011 11:35
13

Kampusch ist die wichtigste Zeugin

Was mit ihr in diesen 8 Jahren wirklich passierte hat Sie entweder wahrheitsgetreu sowieso zu Protokoll gegeben oder sie sagt zum Sebstschutz oder warum auch immer nicht die volle Wahrheit. Die Details gehören sowieso nicht in der Öffentlichkeit publiziert und breitgetreten, aber wenn sie mehr wissen sollte, wäre es eine edle Tat von ihr, wenn sie damit rausrückt, damit vielleicht ein paar andere Kinder und Jugendliche den Horror des sexuellen Missbrauchs nicht erleben müssen.

 
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