Ein junger Mallnitzer ist am Freitag gegen 14.30 Uhr am Mölltaler Gletscher, als er mit einem Freund abseits der Pisten abfuhr, von einer Lawine erfasst und unter dieser begraben worden. Sein Begleiter alarmierte die Rettungskräfte und begann nach ihm zu graben. Als der Verschüttete nach lediglich 20 Minuten geborgen wurde, betrug seine Körpertemperatur laut ÖAMTC nur mehr 28 Grad. Der Mallnitzer wurde reanimiert.
"Er wurde auch intubiert, konnte aber - weil sich seine Vitalfunktionen verbesserten - in stabilem Zustand mit einer Körpertemperatur von 30 Grad vom Hubschrauber abtransportiert werden", sagte ein ÖAMTC-Sprecher. Er sprach von einem wohl "lebensrettenden Einsatz". "Es hätte wohl anders ausgesehen, wäre er nur noch zehn Minuten länger unter dem Schnee begraben gewesen." Der junge Mann wurde ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen.
Die Bergung erfolgte unter Mithilfe der Bergrettung samt Hunden und ob des schwer zugänglichen Geländes per Seil. Der Unfall war in der Nähe eines neu errichteten Liftes passiert.
(APA)
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