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Rettungsgasse "funktioniert nicht 100-prozentig"

11.01.2012 | 14:25 |   (DiePresse.com)

Die Einsatzkräfte ziehen nach zehn Tagen gemischte Bilanz: Vor allem auf mehrspurigen Autobahnen haben die Fahrer "Orientierungsprobleme". In der Anfangsphase will die Polizei noch nicht streng bestrafen.

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Seit zehn Tagen müssen Autofahrer auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen die Rettungsgasse bilden. Manche Fahrzeuglenker haben noch so ihre Probleme damit und irren zwischen den Fahrspuren umher, andere wiederum nutzen den freien Streifen, um sich unerlaubt vorzuschummeln. Die Einsatzkräfte ziehen nach wenigen Tagen eine durchwegs positive Bilanz, auch wenn es noch "nicht 100-prozentig funktioniert". Probleme bereiten vorwiegend mehrspurige Fahrbahnen.

Auf mehrspurigen Fahrbahnen "kommt es leider noch zu vielen Missverständnissen, sodass es für uns Feuerwehren oft noch immer schwer ist, an den Einsatzort zu gelangen", hieß es vonseiten des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes am Mittwoch. Die Helfer berichten von Fällen, wo Lenker umdrehen und in der gebildeten Rettungsgasse versuchen, bis zur nächsten Ausfahrt retour zu fahren. Dies ist vor kurzem auf der Stockerauer Schnellstraße (S5) passiert, dort ist dem Einsatzfahrzeug ein solcher Autolenker entgegen gekommen.

Rettungsgasse
Mit Jahreswechsel wurde die Bildung einer Rettungsgasse auf allen Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich Pflicht. Eine Fahrspur muss bei Erliegen des Verkehrs nun für die Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen freigehalten werden.

>> Fragen und Antworten zur Rettungsgasse

Eine andere Erfahrung sei, dass die Rettungsgasse zum Teil gebildet, dann aber von undisziplinierten Lenkern verstellt wird und somit die Einsatzfahrzeuge stecken bleiben. "Wir wissen, dass am Beginn der Einführung in den Köpfen der Lenker natürlich noch Umdenken angesagt ist, daher müssen wir auch Geduld haben und die Gewöhnungsphase abwarten", so der Bundesfeuerwehrverband. Gut funktioniere die Rettungsgasse auch aus Sicht der Feuerwehren auf zweispurigen Fahrbahnen.

Orientierungsprobleme auf mehrspurigen Straßen

Auch die Erfahrungen der Polizei zeigen, dass die Bildung der Rettungsgasse ganz gut im zweispurigen Bereich funktioniert. Auf drei- oder vierspurigen Fahrbahnen haben Autofahrer "teilweise Orientierungsprobleme". "Dort funktioniert es nicht immer, wenn Fahrer auf drei Spuren nach rechts ausweichen müssen. Sobald nämlich einer nicht mitmacht, funktioniert es nicht", sagte Otmar Bruckner vom Verkehrsdienst im Innenministerium. Ausländische Lenker würden vereinzelt aufgrund von Verständnisproblemen durch die gebildete Gasse fahren.

Von ähnlichen Erfahrungen berichten auch die Einsatzfahrer von ÖAMTC und Arbö. Unsicherheiten gebe es, wann die Rettungsgasse zu bilden sei, und auf mehrspurigen Fahrbahnen funktioniere die Bildung der Rettungsgasse noch nicht so gut. ÖAMTC-Chefjurist Andreas Achrainer appellierte neuerlich in Richtung Exekutive, nicht zu strafen und vorerst auf Aufklärung zu setzen.

"Keine Massenanzeigen in Anfangsphase"

Die Intention der Polizei in der Einführungsphase sei, nicht mit voller Härte zu strafen, hieß es aus dem Innenministerium. Die Regelung ist neu, Aufklärung und Bewusstseinsbildung stünden zunächst im Vordergrund. "Wir müssen zwischen Ernstfall und Prävention unterscheiden", meinte Bruckner. Bei einem Unfall hat die Versorgung der Beteiligten und die Absicherung der Unfallstelle Priorität. Da werde kaum ein Beamter am Pannenstreifen stehen und Strafzettel verteilen, sagte Bruckner. Wird allerdings ein Einsatzfahrzeug bei der Zufahrt behindert, wird gestraft. "Aber es wird keine Massenanzeigen in der Anfangsphase geben."

Die bisherige Erfahrung mit der Rettungsgasse zeige aber eine "deutliche Verbesserung für uns", betonte Bruckner. Es habe ja bisher schon gegolten, dass Fahrzeuglenker Einsatzfahrzeugen Platz machen müssen. Mit der Rettungsgasse gibt es nun eine Spezialbestimmung dazu, wie das zu funktionieren hat. "Bisher war es ein Kampf Meter um Meter, dieser Kampf wird nun erleichtert und es wird immer schneller gehen, bis wir zur Unfallstelle gelangen."

Autofahrer bei Unfall auf A3 "vorbildlich"

Rotkreuz-Mitarbeiter berichten von positiven Erfahrungen aus Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und Tirol. "Erst gestern hat die Bildung der Rettungsgasse auf der A3 im Burgenland vorbildlich funktioniert und die Rotkreuz-Helfer sowie andere Einsatzkräfte konnten rasch zur Unfallstelle gelangen", sagte Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes. Das Rote Kreuz informiere die Bevölkerung in Erste-Hilfe-Kursen, über die Rotkreuz-Homepage sowie Social Media-Kanäle über die richtige Bildung der Rettungsgasse.

Ein wichtiger Appell der Helfer: Die Rettungsgasse muss auch nach dem Passieren des ersten und nachfolgender Einsatzfahrzeuge erhalten bleiben und darf erst aufgelöst werden, wenn der Verkehr wieder fließt.

(APA)

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39 Kommentare
 
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Gast: Rettungsgassenirsinn
21.01.2012 14:47
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Leute gibt es in A :(

Soviel zu hirnrissigen Auslegungen, wo dann mit Strafe auch noch gedroht wird. Auf der Dauerbaustelle Vorchdorf Steyrermühl (http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/ticker-salzkammergut/art1104,800105) kam der Vorwurf, dass die (hirnrissige) Rettungsgasse nicht funktioniert hätte.

Wo soll denn da Platz sein, um eine Rettungsgasse bilden zu können? Wenn gerade einmal 2 Fahrzeuge nebeneinander fahren können, weil auf der Gegenrichtung die Autobahn neu gemacht wird?

Wozu überhaupt diese Rettungsgasse. Wofür haben wir denn den Pannenstreifen?

Gast: Kibietz
12.01.2012 16:44
1 0

Müssen wir auf dem Gehsteig auch die Rettungsgasse machen?

Falls die fahrradpolizei daher-tatü-tatad?

Gast: Großstadtbewohnerin
12.01.2012 11:19
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Unglaublich!

Bitte allen, die eine dermaßen einfache Regelung nicht kapieren, sofort den Führerschein abnehmen. Ist ja völlig unverantwortlich, solche Leute Autofahren zu lassen ...

Re: Unglaublich!

Theorie und Praxis sind 2 Paar Schuhe!

Im Jahre 2012 fahren die Menschen Gassi

Diese Aktion ist sinnlos und paradox.

Nie zuvor starben weniger Menschen im Straßenverkehr als heutzutage (was auch daran liegen kann, dass viele Grün-Innen lieber Öffis fahren)...

und wenn es wirklich mal schwer verletzte geben sollte, kommt sowieso der Hubschrauber. Der schafft das ganze dann ohne dass wir alle "Gassi fahren" müssen.

Man kann darüber abstimmen:

Kennen Sie sich bei der Rettungsgasse aus?
ja
nein

Allerdings sollte die Fragestellung vielleicht so lauten:
Halten Sie die Rettungsgasse für eine gute Lösung?
ja
nein

Gast: nina blum
11.01.2012 22:07
0 0

Würde man die Rettungsgasse ganz links machen

und den Mittelstzraifen barrierefrei machen und asphaltieren, dann könnte auch auf der zweiten Richtungsfahrbahn eine Rettungsgasse gebildet werden.
Das ergäbe dann nach Adam Riese 2 x 4 Minuten Zeitvorteil!

Sind die Deutschen gescheiter???

Also in D klappt das fast immer schon: wenn der Verkehr zähflüssiger wird oder die Vekehrsleitsysteme einen Stau ankündigen, schaut man halt regelmäßig in den Rückspiegel, ob von hinten Blaulicht kommt, bzw. spätestens beim Stau fährt man genauso, wie nun in Österreich vorgeschrieben, nach links oder rechts, je nach Spur. Ist das so schwer?? Und die Verkehrsdichte auf D-Autobahnen ist noch a bisserl dichter als auf den meisten Ö-Strecken. Bei den Negativ-Kommentierern sollte m.E. mal die Fahrtauglichkeit überprüft werden.

Antworten Gast: sehr richtig
12.01.2012 01:23
2 1

Re: Sind die Deutschen gescheiter???

im Stau fährt man nun in Österreich genauso wie in Deutschland nicht. Man steht.

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Re:im Stau fährt man nun in Österreich genauso wie in Deutschland nicht. Man steht.

echt ?

schon mal was von Schrittgeschwindigkleit oder Stop and Go gehört, gelesen.... ?

Wenn jeder den entsprechenden Abstand zum Vordermann (auch Frau) einhält, bleibt genügend Platz um auf die Seite zu fahren und Einsatzkräften freie Fahrt zu garantieren.

Dazu bräuchte es keine derart schwachmatigen (weil auf den seltsamen Taferl völlig unerkennbarer) Neuregelungen, sondern einfach nur (auch an Fr. Manhatton gerichtet) logisches Denken ;-))

Oh ich vergass; dies gewöhnte man den Bürgern ab, weil allzu logisch sein, dürfens ja auch nicht, wie könnt man sonst die nächste Wahl gewinnen.

Gast: designhorror
11.01.2012 21:48
4 0

Weniger ist Mehr

wer die schilder gemacht hat würd mich interessieren... noch nie was von informationsdesign gehört? von leitsystemen? gestaltung generell?
Ein derart überladenes und kleinteiliges straßenschild zu entwerfen ist doch absurd.

Re: Weniger ist Mehr

Sehr international ist das Schild auch nicht.

Ah, es fahren ja nur Österreicher auf unseren Autobahnen!

Gast: UKW
11.01.2012 21:40
6 1

Jetzt hat es die SPÖ endlich geschafft, der ASFINAG einen Werbeauftrag in Millionenhöhe zu erteilen um den Blätterwald zufrieden zu stellen

Rettungsgassen sind zwar Nonseeens, aber sie müssen anständig beworben werden, weil klar war, dass sich niemand auskennt und niemand daran hält. Das ist der wahre Grund für die Einführung der Rettungsgasse.

Gast: Papa Schlumpf
11.01.2012 21:35
7 1

Ja, denkt der Gesetzgeber überhaupt nicht nach?

Er muss doch auf die Frauen Rücksicht nehmen. Und die fahren ja so wie die Fahrer mit Hut ausschließlich auf der mittleren Spur! Egal was passiert!

Gast: Vielfahrer
11.01.2012 21:18
5 0

es wäre so einfach ...

Die Rettungsgasse gibt es - ohne den Namen - in Wien seit Jahrzehnten.

Situation:
Im Stau vor der Ampel, es kommt eine Rettung.
... und siehe da: innerhalb von Sekunden bildet sich in der Mitte eine freie Spur. Dise setzt sich fort. Man glaubt es nicht aber es geht.

Natürlich dauert es dann in Summe die halbe Minute. Und halbe Minuten summieren sich. Weiss ich schon...

Aber das allgemeine Dummstellen im Chor "kenn mich nicht aus" "so kompliziert" "völlig unmöglich" ... das müsste nicht sein.

Ich glaube, dass die meisten Problem damit gelöst wären, wenn die Anweisung lauten würde: "erst wenn der Verkehr STEHT (!!!) - dann Rettungsgasse bilden".

Dann kommt niemand mehr aud die Idee, die "freie Spur" einfach zu befahren. Dann macht jeder mit. Und wenns wieder geht ... dann fahren auch wieder alle.

Unmöglich?

Bei einem stehenden Stau von 2 km Länge, wieviel freien Platz zwischen den Fahrzeugen (in LÄNGS-Richtung) braucht es, damit alle auf die Seite fahren können ?

INSGESAMT ... etwa 5-7 m. Fünf Meter !

Tausendmal vorgezeigt seit Jahrzehnten.

In Wien.

Hey Freunde. Bleibt locker.
Tut einfach das was ihr schon immer getan habt.

Und nennt es dann Rettungsgasse, ok?


wer kennt sich aus?

Muss am FR nach Wien - Südosttangente. Was tue ich, wenn ich als nicht so gut ortskundiger Fahrer herausfinde, dass ich zufällig links die Rettungsgasse bildete, da Stau, ich aber 200 m weiter drauf komme, dass ich rüber muss nach rechts, weil da meine Abfahrt ist. Bisher konnte ich rüberwechseln. Aber jetzt geht das nicht mehr, oder? Und auf der SO-Tangente ist immer Stau am FR nachmittag. ich bitte um Antwort von Gneissern.

Antworten Gast: Großvati Bär
12.01.2012 08:20
1 2

Re: wer kennt sich aus?

Nehmens doch die Bahn!
Da ersparen Sie sich den Ärger und die Peinlichkeiten.

Antworten Gast: fu hu
11.01.2012 23:16
1 0

Re: wer kennt sich aus?

wenn sie von natur aus schüchtern und vorsichtig defensiv sind bleiben sie dort, wo sie spur wechseln müssen, einfach stehen bis sich der stau aufgelöst hat und wechseln dann gesetzeskonform im wieder fließenden verkehr in die gewünschte spur. erfordert aber nervenstärke um einwände und handzeichen der hinter ihnen stehenden zu ignorieren :)

wenn sie eher extrovertiert, kontaktfreudig und risikobereit sind nehmen sie persönlichen kontakt mit dem autofahrer auf der sie reinlassen soll und achten tunlichst darauf, beim spurwechseln kein einsatzfahrzeug zu behindern und - um eventuellen meinungsverschiedenheiten vorzubeugen - dabei nach möglichkeit nicht von exekutivorganen beobachtet zu werden.

oder sie sind so flexibel und spontan und lassen sich vom verkehr treiben und das schicksal walten und lassen sich überraschen wohin es sie führt. ist halt nur zu empfehlen wenn sie sehr viel zeit haben und offen für alles sind.


4 0

Re: wer kennt sich aus?

eigentlich jeder der halbwegs denken kann, und dafür brauchte es bisher (wegen der angeblichen 4 Sekunden?) keine Vorschriften !

ALs ehemaliger Berufsfahrer auch im Ausland tätig weiss ich, es wurde kein EInsatzfahrzeug wirklich behindert, denn sobald das Martinshorn und Blaulicht auf sich aufmerksam machte, weicht (wich?) eigentlich Jede(r) sofort dorthin aus, wo Platz vorhanden war.

Ausserdem meine Liebe, sind 200 meter eine ausreichend lange Strecke dafür ;-)

Mir scheint, man musste weitere Planposten schaffen.

Re: Re: wer kennt sich aus?

sie schreiben sehr unverständlich

Antworten Antworten Antworten Gast: xxxx
11.01.2012 22:05
1 0

Re: Re: Re: wer kennt sich aus?

Deutsch halt!

Das ist wieder

ein husch-pfusch-Erlass sondergleichen. Wie soll man erkenn ob es ein Stau ist oder nur zähflüssiger Verkehr. Verwirrung ist vorprogrammiert und Verwirrung ist noch gefährlicher als normales Freihalten des Pannenstreifens.
Wenn man etwas derartes wie eine Rettungsgasse einführen will, dann funktioniert das nur mit elekrtronisch gesteuerten Überkopfwarnschildern.

ich fahre bis ich stehe ... dann rechts ran ... oder links .. wer weiss das schon so genau


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mit der Rettungsgasse hat man den Rätseln der STVO nur ein weiteres angefügt:

Pannenstreifen dürfen nicht befahren werden, wenn sie ein Einsatzfahrzeug behindern, das weiß man erst, wenn ein Einsatzfahrzeug ihn befahren will
soweit relativ klar, aber nun kommt es
"trotz Vorliegens der Voraussetzungen keine Rettungsgasse bildet, wenn damit eine Behinderung von Einsatzfahrzeugen"
so, was gilt nun:
fährt das einsatzfahrzeug in der Rettungsgasse oder auf dem Pannenstreifen?
Warum tönen die ASFINAG, dass die Rettungsgasse notfalls durch befahren des Pannenstreifens gebildet werden muss
was macht der Autfahrer, gefangen in seinem Auto, wenn rechts und links die Einsatzfahrzeuge vorbeipfeifen

Auf wessen Mist ist das gewachsen?
Muss man nun 5 Jahre warten, bis dieser Blödsinn ausjudiziert worden sit!!

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Re: mit der Rettungsgasse hat man den Rätseln der STVO nur ein weiteres angefügt:

ist sicher ein grüner Vorstoss gewesen, denn die wissen auch nicht in welche Richtung sie eigentlich bei starkem Wind pinkeln sollen ;-)

Antworten Gast: gast 249
11.01.2012 19:02
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Re: mit der Rettungsgasse hat man den Rätseln der STVO nur ein weiteres angefügt:

Das Hauptproblem ist für mich, dass es zwar nun auf vielen Autobahnen einen Pannenstreifen gibt, dessen Funktion aber als solcher gar nicht mehr existiert. Wenn ein Wagen liegenbleibt, passiert das nicht immer auf dem Pannenstreifen. Und falls doch, werden die anderen ihn dort auch überholen müssen. Eigentlich ist der Pannenstreifen nun also eine Ausweichspur zum Bilden einer Rettungsgasse auf einer anderen Spur. Entbehrt irgendwie jeder Logik. Was soll da jetzt besser funktionieren als für Einsatzfahrzeuge den Pannenstreifen freizuhalten? Breite Fahrzeuge? - da hätte der Hinweis gereicht, dass im Staufall der Pannenstreifen breiter freigehalten wird (d.h. man fährt in der 1.Fahrspur weiter links). Sinn macht die Rettungsgasse nur bei Strassen ohne Pannenstreifen.

 
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