Seit Mittwoch, den 1. Februar, hat die mangofarbebe Jahresvignette endgültig ausgedient, die petrolfarbene Vignette muss dann bei Fahrten auf Autobahnen und Schnellstraßen aufgeklebt sein. Wer von einem der 110 Mautaufsichtsorgane ohne gültige Vignette erwischt wird, muss bei einem mehrspurigen Kfz eine Ersatzmaut von 120 Euro zahlen. Der Strafrahmen im Verwaltungsstrafverfahren kann sich bis zu 3000 Euro erstrecken. Die Jahresvignette kostet für Autofahrer 77,80 Euro. Die petrolfarbene ist bis zum 31. Jänner 2013 gültig.
Die kalten Temperaturen dieser Tage erschweren das Anbringen der Vignette. "Bei kälteren Temperaturen als plus fünf Grad besteht die Gefahr, dass die Vignette nicht vollständig kleben bleibt und sich gleich wieder ablöst. Sie wird damit sofort ungültig, denn - wie bei allen wiederabgelösten Vignetten - erscheint die Aufschrift 'ungültig'", erklärt Sieglinde Rernböck vom ARBÖ.
Die Scheibe muss beim Aufkleben außerdem sauber und trocken sein. Die empfohlenen Klebestellen sind links oben oder im Bereich des Rückspiegels auf der Windschutzscheibe. Strafen drohen auch, wenn die Vignette falsch aufgeklebt wird. Unzulässig ist das Anbringen der Vignette mit zusätzlichen Klebestreifen oder Folien. Dieses Vorgehen gilt als Vignettenmanipulation und wird mit 240 Euro geahndet.
(APA/Red.)
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