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Wien: Kampf um Taximarkt vor Gericht

01.02.2012 | 18:12 |  FELIX LILL UND EVA WINROITHER (Die Presse)

Mitte Februar startet in Wien eine dritte Taxizentrale. Erst am Dienstag hat die Bundeswettbewerbsbehörde ein Verfahren wegen Marktmissbrauchs eingeleitet.

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Wien. Die Wiener Taxiwelt gibt Gas. Zumindest, wenn man die Geschwindigkeit misst, mit der sie sich zur Zeit verändert. Am Dienstag reichte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) einen Antrag beim Kartellgericht ein. Die Behörde ist der Meinung, dass vonseiten der beiden großen Taxizentralen „31300“ und „40100“, die gemeinsam rund 2500 der insgesamt 4500 Wiener Taxis unter Vertrag haben, Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung vorliege.

Durch Exklusivitätsbestimmungen in den Funkverträgen der Zentralen ist es Taxiunternehmern nicht erlaubt, Aufträge auch von anderen Anbietern anzunehmen („Die Presse“ berichtete). Darin sieht der Wettbewerbshüter BWB ein unfaires Spiel: „Auf diese Weise wird anderen Mitbewerbern der Markteintritt verwehrt“, erklärt Stefan Keznickl, ein Sprecher der Behörde.

Im Fall von „31300“ habe es zusätzlich zu den Verträgen eine Dienstanweisung gegeben, die bei der Zentrale unter Vertrag stehenden Taxiunternehmern die Annahme von Aufträgen durch andere Vermittlungssysteme nochmals explizit untersage.

 

Vorteil für die Konkurrenz

Mit dem Antrag der BWB ist nun ein kartellgerichtliches Verfahren anhängig. Sollte die Wettbewerbsbehörde Erfolg haben, würden die entsprechenden Klauseln in den Funkverträgen von „40100“ und „31300“ für rechtswidrig und daher nichtig erklärt.

Die Bundeswettbewerbsbehörde rechnet nun mit einem raschen Verfahren und hofft, dass der Fall in wenigen Monaten abgeschlossen ist. Leopold Müllner, Geschäftsführer der größten Wiener Taxizentrale „40100“, sagte zur „Presse“, bei ihm seien noch gar keine Unterlagen eingetroffen.

Über das Verfahren freuen könnten sich die Konkurrenten, die in den letzten Monaten auf den Wiener Markt gedrängt sind. Die beiden App-Anbieter „myTaxi“ und „get-a-taxi“ haben derzeit Schwierigkeiten, mit Taxiunternehmern neu ins Geschäft zu kommen, um die eigene Flotte zu vergrößern. Die beiden App-Anbieter sehen den Grund hierfür in den Verträgen der großen Zentralen.

Auch die dritte Funkzentrale, „Taxiruf Wien“, mit der Nummer 36100 könnte von dem Verfahren profitieren. Ab Mitte Februar werden die Frankfurter Unternehmer Ralph und Holger Brück in Wien den Betrieb aufnehmen. Ihren Weg in den Wiener Taximarkt wollen die beiden Deutschen, die nach eigenen Angaben die zweitgrößte Funkzentrale in Frankfurt betreiben, mit geringeren Gebühren für ihre Funkzentrale finden: Der neue „Taxiruf Wien“ kostet die Fahrer nur mehr 336 Euro brutto im Monat, die Konkurrenz verlangt rund 600 Euro.

Die Wiener Taxiinnung begrüßt den neuen Teilnehmer auf dem Markt: „Was die Gebühren für die Funkzentralen betrifft, ist Wien sicher zu teuer“, sagt der Obmann der Wiener Taxiinnung, Christian Gerzabek.

Auch bei den Taxigästen will die neue Funkzentrale punkten: mit besserem Service. „Unser Beiname lautet: ,Die Freundlichen‘. Wenn die Mitarbeiter in der Taxizentrale freundlich sind und auch die Fahrer, dann kommen die Leute gerne wieder“, so Betreiber Ralph Brück. Mit rund hundert Taxis werden die Brücks voraussichtlich starten. Längerfristig benötigen sie bis zu 500 Taxis, um den Betrieb aufrechterhalten zu können.

Mit dem Verfahren der BWB dürften die Chancen gut stehen, bald neue Taxiunternehmer unter Vertrag nehmen zu können. Denn abgesehen von den geringeren Gebühren setzt die neue Funkzentrale auch auf Wettbewerb: „Wir sind ein Dienstleistungsuntenrehmen“, sagt Ralph Brück. „Uns steht es überhaupt nicht zu, den Taxiunternehmern die Verwendung von Apps oder das Fahren bei anderen Zentralen zu verbieten.“ Wenn der Fahrer dadurch mehr Kunden bekomme, sei das gut fürs Geschäft.

 

Keine Auswirkung auf den Preis

Die Wiener Taxiinnung sieht das freilich nicht so. „Grundsätzlich freuen wir uns über alles, was den Wettbewerb belebt“, sagt Obmann Gerzabek. „Was aber nicht geht, ist, wenn sich Taxifahrer sowohl die Kunden über die App als auch über die Funkzentrale holen.“ Der Kunde kenne sich ja nicht mehr aus. Und wer sei dann für die Beschwerden zuständig? „Man kann ja nicht auch einfach bei McDonalds einen Hamburger von einer anderen Firma kaufen“, sagt er.

Auf die Wiener Taxipreise wird sich weder das Verfahren noch die Taxizentrale auswirken. Die bestimmt der Landeshauptmann. „Sonst gäbe es bald Chaos und Anarchie am Taxistand“, sagt Obmann Gerzabek. Im Vergleich ist das Taxifahren in Wien mit 12,92 Euro für sieben Kilometer allerdings sogar billiger als in Salzburg mit 15,09 Euro. Europaweit gesehen liegt Wien im unteren Mittelfeld: Am teuersten ist das Taxifahren in Zürich (31,35 Euro), am billigsten in Lissabon (7,98 Euro).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.02.2012)

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27 Kommentare
 
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Gast: taxler0815
27.04.2012 11:17
0 0

TAXXIINNUNG "gekauft"?!?!

Lieber Hr. Gerzabek!
Nachdem Sie durch die Beziehungen und Verstrickungen Ihres Parteifreundes Hrn. KR Leo Müllner (40100) zum Obmann "gewählt" wurden, scheinen sich die "Alt-Granden" (ehemalige „Taxiunternehmer“, alle schon in Pensionsalter) schon so sicher zu sein, dass Sie sich für sie sprechen lassen!
Alle Achtung!

Sie vergessen dabei: die Funkzentrale 40100 ist NICHT Mitglied der Branche Taxi/Mietwagen in Wien!!

Wie man es damals aber zumindest in die Branche Transport geschafft hat, ist mir ein Rätsel! Die transportieren sich nur selbst in Ihren unzähligen Dienstwägen! Haben als Funk selbst kein einziges Taxi angemeldet!
„Komisch“ das Sie dann nicht für die neue Taxifunkzentrale 36100 sprechen!
Aber womöglich haben diese eine andere Gewerbeberichtigung?!
Wenn ja, hat 40100 und 31300 dann noch die Richtige?!!

Manch ein Funktionär, der nun für Leo Müllner einen Pseudo-Manager Posten hat, kann vielleicht noch selbst ein oder mehrere Taxis besitzen. Aber in der Regel geben die Herrschaften dann ihr Gewerbe schnell auf!! Und stimmen dann natürlich immer für ihren Arbeitgeber (40100) ab! So kann´s gehen!!

Zu den Standplatztelefonen: diese werden seit JAHREN nur sehr selten gewartet und sind deshalb meist „Ausser Betrieb“! Was natürlich logisch ist, hat man dann als Funkzentrale die Chance eines Anrufes.

Früher waren die Telefone Eigentum der Taxiinnung Wien, aber Leo Müllner hat es geschafft diese zu übernehmen! Zum Leidwesen einer GANZEN Branche!

DANKE Hr. Gerzabek!

Foxilady
02.02.2012 21:01
0 0

Wer lange genug am Ufer sitzt

sieht die Leichen seiner Feinde vorbeikommen!
Ja, ja "lieber" Leo - Gottes Mühlen mahlen zwar langsam, aber die mahlen! Hoffentlich wird auch 31300 bald zur Rechenschaft gezogen!
Jahrzehntelang wurde das Gewerbe von den FahrtenVERMITTLERN, die sich aus gutem Grunde zu selbsternannten FUNKZENTRALEN!!!erklärten in jeder nur erdenklichen Weise ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Nichts war da undenkbar. Ob man nun die VÖT (Vereinigung österr. Taxiunternehmer) natürlich ganz legal! "aufgekauft" hat oder die Standplatztelefone "sterben" lies - kreativ div. Gesellschaften (Flughafen, etc.) gründete,der ORF mittels Zahlungssystems "eingesackt" wurde - durch Einführung des Datenfunks schlug man gleich mehrfach zu! Erst wurden völlig überteuerte Funkgeräte aus der Schweiz besorgt (die Unternehmer durften sie natürlich NICHT einführen!!!) und dann, so nebenbei, war der Zugriff auf die Lenker frei! Hier verschaffte man sich ein lecker Zubrot durch die Funkkarten und - nebenbei - auch eine umfassende Datenbank. Und die Taxiunternehmer zahlten, zahlten+wurden immer mehr "entmündigt"+gedemütigt.
JETZT wird sich zeigen ob Hr. KommR (gratuliere!) Gerzabek wirklich zum Gewebe steht oder doch schon auch a bissl zu "alten Freunden"... . Ein Plakat allen mit seinem Konterfei wirds nicht so bringen. Das Gewerbe gehört den Unternehmern! Vermittler sollten sich aufs Vermitteln beschränken und,ehrlich,lieber Christian,der Kunde weiß sich schon zu helfen. Sorge nur bitte für gute Lenkerausbildung!

Antworten Gast: w-tx1
03.02.2012 01:45
0 0

Re: Wer lange genug am Ufer sitzt

Gratuliere!
Gut geschrieben!

Fahre selber bei Norman.
die abholungen vom flughafen kann er sich selber machen.
der zwang zu immer neuen funkgeräten ist auch eine abzocke.
und die funkkarten sind ein gutes zubrot.

meine firma lässt sich das alles nicht mehr lange gefallen und wird mal den neuen funk testen, da sind die geräte gratis und die monatspauschale weit billiger.

und bei den ganzen kartenzahlungen verdienen die zentralen auch noch mit.

und die innung macht gar nichts.
warum sind taxis nicht von der kurzparkzone ausgenommen?
da gibt es schon grosse schwierigkeiten mit den ablösen.

der Norman und die VÖT wird sich hoffentlich endlich einmal um die kunden bemühen, die unternehmer und die fahrer!


Gast: alter taxler
02.02.2012 17:26
0 0

schwierig

jeder neue hats schwer.
wenn ich anrufe und aufgrund der wenigen angeschlossenen wagen bis zu einer halben stunde warten muss überlege ichs mir.
nichtsdestotrotz würde ich mich freuen
, wenn die selbstherrlichen funkzentralen eine aufs maul kriegen.

Gast: freetaxi
02.02.2012 11:05
0 0

ja, der Kunde ist völlig doof, aber auch nur, weil er sich

all dies bieten lassen muss und nicht weil er unfähig wäre, mehrere bzw. ein zweites System zu nutzen, welches im Übrigen ohnehin nur jene nutzen, die ein Smartphone haben ;-)

Es muß nicht immer alles so bleiben, wie es war und schon gar nicht irgend etwas, was den Wettbewerb verhindert und damit Kosten hoch hält!

Gast: honkism
02.02.2012 09:44
1 0

lächerlich!

„Man kann ja nicht auch einfach bei McDonalds einen Hamburger von einer anderen Firma kaufen“

was für ein pfosten. der vergleich ist schwachsinning. es spricht natürlich nichts dagegen, wenn sich der taxler zusätzlich aufträge übers web holt. wenn die telefonzentralen so super sind, werden sie sich durchsetzen, wenn nicht, dann sterben sie halt aus. who cares.

auf jeden fall können weder kunden noch taxler etwas dafür, wenn geschäftsmodelldinos ihre felle davon schwimmen sehen. wer hindert sie, selbst ein webservice anzubieten? da haben halt ein paar strukturblutegel vergessen, dass sie auch von außen überholt werden können. eine dose mitleid und weiter geht es!

Attersee
02.02.2012 09:30
4 0

Lieber Herr Gerzabek

...da kenne sich der Kunden nicht mehr aus....

Das ist gelinde gesagt ein Unsinn. Dem Kunden ist es herzlich wurscht, welchen App oder Telefonnummer er nutzt. Wichtig ist die Qualität der Dienstleistung die danach in Form des Taxifahrers und des Fahrzeuges, das als Taxi dient, geleistet wird. Die folgenden Attribute sind wirklich wichtig: Sprachkenntnisse ( wenigstens österreichisch), Ortskenntnisse (ohne Erklärungen und Mithilfe durch den Fahrgast ) Dienstleistungs-bereitschaft des Fahrers ( Hygiene, Sauberkeit und Verkehrssicherheit des Fahrzeuges, Türe öffnen, Gepäck einladen, Kleidung usw....) Ich kann dem beipflichten, dass dem Fahrgast jede Konkurrenz lieb ist, um den bedauernswerten Ist-Zustand zu verbessern. Diese neue Taxizentzrale ist herzlich willkommen!!

Glosar
02.02.2012 09:05
1 0

„Was aber nicht geht, ist, wenn sich Taxifahrer sowohl die Kunden über die App als auch über die Funkzentrale holen.“ Der Kunde kenne sich ja nicht mehr aus. Und wer sei dann für die Beschwerden zuständig? „Man kann ja nicht auch einfach bei McDonalds einen Hamburger von einer anderen Firma kaufen“, sagt er...

Is this guy for real?
Wow freie marktwirtschaft auf wienerisch oder wie?! worth a nobel prize!!!

people DO fear competition in this tiny country! as if competition is something bad... they seem to prefer mafia-freunderln-structures... the sepperl... koarl... michi... peppi connection... alles unter uns... outsiders unerwünscht!!!

1 2

das autofahren selbst

ist eine tätigkeit, die viele ausüben, ohne ihr gehirn besonders anzustrengen.

das betreiben einer taxizentrale ist eine tätigkeit für leute, denen selbst das noch zu anstrengend ist.

2 0

„Man kann ja nicht auch einfach bei McDonalds einen Hamburger von einer anderen Firma kaufen“

blöder vergleich...
man kann auch nicht gleichzeitig in 2 verschiedenen taxis sitzen!


Vario
02.02.2012 01:40
5 0

Gerzabeksche Logik?

Warum soll es nicht gehen, wenn ein Taxi Kunden von zwei Vermittlungsstellen bekommt? Und warum sollen sich Kunden nicht mehr auskennen?

Der Hamburgervergleich ist ein Witz: Ich bestelle und bekomme einen Hamburger - ob die Fleischlaibchen dafür von einem oder zwei Herstellern geliefert werden, ist für mich unerheblich. Im Fall des Falles beschwere ich mich dort, wo ich ihn bestellt habe.

Antworten Gast: versteches
02.02.2012 09:20
1 0

Re: Gerzabeksche Logik?

Wahrscheinlich wäre Gerzabek überfordert und schließt von sich selbst auf andere!

Gast: Wetterhahn
01.02.2012 23:52
1 1

Es muss endlich ein Gesetz fuer Elektro-Taxis her.

Weil was die Diesel und Benzin Kraxn Wien verstinken, geht auf keine Kuhhaut mehr.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.pilotprojekt-erstes-elektro-taxi-kurvt-durch-muenchen.63aef9d0-8bba-46ba-91ee-31cc9367647a.html

Antworten DerMike
02.02.2012 12:45
0 0

Re: Es muss endlich ein Gesetz fuer Elektro-Taxis her.

Wir könnten auch billige Arbeitskräfte - Inder, Bangladesen oder Pakistani - holen und uns durch Wien radl lassen!

Antworten fefe
02.02.2012 02:23
1 1

Re: Es muss endlich ein Gesetz fuer Elektro-Taxis her.

Eine Reichweite von 100km ist aber ein schlechter Witz für ein Taxi. Zudem laufen viele Taxis rund um die Uhr. Wann wollen Sie da aufladen?

Antworten Antworten Gast: Gegen
02.02.2012 09:04
1 0

Re: Re: Es muss endlich ein Gesetz fuer Elektro-Taxis her.

Ein Taxi steht mehr als des fährt , die Akku Reichweite ist locker 200km.

Auch taxler müssen 30min Mittagspause machen , das reicht für eine hochstromladung.

Im Prinzip wäre auch für den Taxler ein e Auto wesentlich angenehmer zu fahren .

Aber ich weiß eh - geht nicht, war schon immer so und warum überhaupt...

Antworten Antworten Antworten fefe
02.02.2012 11:44
0 0

Re: Re: Re: Es muss endlich ein Gesetz fuer Elektro-Taxis her.

So habe ich das nicht gemeint. Selbstverständlich wären E-Autos ideal. In dem Artikel waren 100km als Reichweite angegeben.

Wenn bei Taxi-Standplätzen Ladestationen sind und die Reichweite 200km ist, dann geht sich das schon aus und wäre freilich ideal.

Es sollten aber auch anständige Autos möglich sein. Ein aufgeblasener Smart - wie das Auto im Foto - ist vielleicht nicht das Wahre.

Antworten Antworten Antworten bbss22
02.02.2012 09:49
0 0

Das E-Taxi kommt sofort, wenn Mercedes ein entsprechendes Elektroauto fertig hat


Bis dahin wird Mercedes alles daran setzen, sein Fast-Monopol bei den Taxis aufrecht zu erhalten.

3 0

Endlich ein weiterer Anbieter!

Samstag. 21.01.2012, 20.20 Uhr: keine der Funktaxi-Zentralen ist erreichbar. Auch beim 10. Versuch. Bei den zwei nächstgelegenen Taxistandplätzen ist ebenfalls niemand erreichbar. Es ist höchste Zeit für mehrere Anbieter!

Antworten Gast: Cindy von der Faxizentrale!
02.02.2012 01:35
0 0

Bei den zwei nächstgelegenen Taxistandplätzen ist ebenfalls niemand erreichbar???....

....wäre es nicht gescheiter wegesen, wenn sie gleich zu Fuss dort hingegangen sind, wo sie hinwollten....ich mein nur, bevor sie von Taxistandplatz zu Taxistandplatz gelaufen und gemüdet sind???

Antworten fefe
02.02.2012 00:12
1 0

Re: Endlich ein weiterer Anbieter!

Es sind halt zuwenig Taxis, die werden mehr Anbieter auch nicht herbeizaubern können. Die Anzahl der Taxis richtet sich aber nicht nach dem Bedarf an Leuten, die um 20 Uhr an einem Samstag in der Ballsaison wohinfahren wollen.

Wenn man zwei Minuten nachdenkt kommt man vielleicht auf die Idee, dass man sich eines vorab reservieren sollte.

Antworten Antworten Vario
02.02.2012 01:46
3 0

Re: Re: Endlich ein weiterer Anbieter!

Ungefähr 80 Stunden pro Jahr gibt es zu wenig Taxis, die restlichen 8.680 Stunden gibt es rund 1.000 zu viel.

Antworten Antworten Antworten fefe
02.02.2012 02:20
1 0

Re: Re: Re: Endlich ein weiterer Anbieter!

Danke, nur 80 Stunden. Ich kann mich noch erinnern, als Zilk Bürgermeister war und einmal an einem Freitag Nachmittag bei Regen - also offenbar auch Bedingungen für gute Taxi-Nachfrage - kein Taxi bekommen hatte, hatte er die Zahl der Taxi-Zulassungen erhöhen lassen, die dann aber zuviel waren.

Gast: Aber was hilft es mir, wenn ich wegen dem Taxipreis nach Portugal auswandere, wenn ich ein Taxi in die Taborstrasse brauche???
01.02.2012 22:02
2 0

Europaweit gesehen liegt Wien im unteren Mittelfeld.....

......die Taxipreise bestimmt der Landeshauptmann!
Ich hoffe die Menschen können erahnen, WAS demnächst um 80% teurer wird!?
Ps: 80% ist die Lieblingszahl von Michi und Vassi;-)

fefe
01.02.2012 21:45
3 0

Künstliches Problem

Ich verstehe nicht, worin das Problem liegen soll. Es gibt 4500 Taxis, davon sind 2500 bei zwei Taxizentralen. Es sind 2000 Taxis frei als Teilnehmer zu gewinnen.

Sind die neu eintretenden Taxizentralen nun fähige Unternehmer oder könenn sie nichts anderes als bereits bestehende Funktaxis mit niedrigeren Preisen abwerben. In ein paar Jahren haben die ja sowieso die selben Preise. Kennt man ja auch von anderen "Wettbewerben".

Glosar
01.02.2012 21:23
2 0

Leopold Müllner, Geschäftsführer der größten Wiener Taxizentrale „40100“... und vorher sagte der typ dass konkurrenz bei ihm nicht überlebt hat und bla bla bla... *gähn*


 
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