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Kältewelle geht in die zweite Runde

09.02.2012 | 10:52 |   (DiePresse.com)

Zum Wochenende kommt wieder strenger Frost bis minus 25 Grad. Die neue Woche bringt nördlich der Alpen größere Mengen Neuschnee, die Temperaturen werden etwas milder.

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Nach einer kurzen Verschnaufpause bringt das Wochenende eine zweite Runde der Kältewelle: "Für Samstag- und Sonntagnacht wird wieder besonders strenger Frost erwartet", sagte Andreas Brömser vom Wetterdienst Ubimet. Auch untertags kommen die Temperaturen nicht über minus zwölf bis minus sechs Grad hinaus. In der Nacht kann die Temperatur "in den typischen Kältelöchern sogar unter minus 25 Grad" sinken.

Erst ab Dienstag werden wieder leichte Plusgrade erwartet, in Wien zum Beispiel plus zwei Grad. Gleichzeitig kommt feuchtkalte Nordseeluft in den Alpenraum und bringt größere Mengen Neuschnee bis in die tiefen Lagen. Auch in der zweiten Wochenhälfte deutet sich unbeständiges und kaltes Wetter an, wobei es immer wieder bis in die Niederungen schneien kann.

Die Prognosen im Detail

Am Freitagvormittag kann es aus dichten Wolken örtlich leicht schneien. Nach und nach lässt der Niederschlag jedoch nach und es lockert örtlich auf. Länger trüb bleibt es nur im Nordstau der Alpen sowie südlich des Alpenhauptkammes. Der Wind weht weiterhin schwach bis mäßig aus nördlicher Richtung. In der Früh umspannen die Temperaturen minus 18 bis minus sechs Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen minus neun und null Grad.

Am Samstag ziehen südlich des Alpenhauptkammes bereits am Vormittag dichte Wolken durch und zeitweise schneit es. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Südosten Österreichs. Im Norden beginnt der Tag hingegen zumindest zeitweise sonnig. Im Tagesverlauf nimmt jedoch von Süden die Bewölkung langsam zu. Der Wind weht schwach, im Osten auch mäßig aus Nordwest bis Nordost. Frühtemperaturen minus 22 bis minus acht Grad, Tageshöchstwerte minus zehn bis minus drei Grad.

Den meisten Sonnenschein gibt es am Sonntag in Vorarlberg, Ober- und Niederösterreich. Sonst zeigt sich der Himmel meist stark bewölkt, im Südosten ist mit leichtem Schneefall zu rechnen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nordost. Frühtemperaturen minus 19 bis minus elf Grad, Höchstwerte minus zehn bis minus drei Grad.

Der Montag soll recht freundlich werden - mit etwas Sonnenschein und trockenem Wetter. Gegen Abend ziehen von Nordwesten dichte Wolkenfelder auf. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 19 bis minus elf Grad, tagsüber wird es etwas milder als zuletzt, die Maxima liegen zwischen minus sechs und null Grad.

Am Dienstag zieht von Nordwesten eine Störungszone heran und bringt vor allem im Westen und Norden dichte Wolken und Schneeschauer, entlang der Alpennordseite schneit es teils anhaltend. Vorübergehend wird es etwas milder und der Schneefall kann in tiefen Lagen kurzzeitig in Regen übergehen. Wetterbegünstigt ist der Süden Österreichs. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlicher Richtung. Frühtemperaturen minus zwölf bis minus vier Grad, Höchstwerte minus sechs bis plus zwei Grad.

(Red.)

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23 Kommentare
redneck
10.02.2012 18:14
0 0

Hummer fahren

vielleicht wird's warm

die beitrage uber geschundene Donau, arme Anterl und was Topfen ist sind gute Unterhaltung, danke
stay warm! sagt ma bei uns

Antworten doubleg
11.02.2012 19:30
0 0

Re: Hummer fahren

Ja, macht Spass. Die Kraftwerke sind also Schuld dran, dass die Donau friert. Eigentlich irgendwie fast witzig, wenn's nicht so ein Schmarrn wäre. Aber man kann auch was vorrechnen und es versteht totzdem keiner, weil die einfachsten physikalischen Grundkenntnisse fehlen. Dabei sollte doch jeder in der Schule mal den Versuch mit Eiswasser und dem Thermometer gemacht haben. Aber wer kann sich schon an die Schule erinnern?

Gast: Kibietz
09.02.2012 19:43
0 4

Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

Die vermindern das Gfeälle und nehmen ja Energie aus dem Wasser. Damit gefriert das Wasser viel leichter und nichts geht mehr.
Mein Gott, was machen jetzt die armen Anterl wie der Dagobert?

Antworten doubleg
09.02.2012 22:46
1 0

Re: Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

So ein Topfen. Wasser friert durch Energieentzug in Form von Wärme, nicht durch weniger Bewegung oder Lageänderung. In einem Fluss gibt es sowieso keine Schichtung wie in einem See. Auch in einem Staubecken gibt es vertikale Strömungen.
Mit dem Eis auf der Donau haben die Staukraftwerke nichts zu tun. Es ist die Kälte, sonst gar nichts.
Wasser wird nicht kälter weil es durch eine Turbine fließt. Es wird Lageenergie entzogen, nicht Wärme. Energie ist nicht gleich Energie.

Antworten Antworten Gast: Kibietz
10.02.2012 09:03
0 1

Re: Re: Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

Na Sie sind mir ein Freizeitphysiker!

Wo bitte kommt den die Lageenergie in einer nicht staudammgefolterten Donau hin?
Spart sich die das Wasser auf bis es im Schwoarzen Meer ist? Und was macht es dann? 300 Meter hoch hüpfen?

Was wir an Strom herausnehmen, das kann keine Reibungswärme mehr erzeugen. So schauts aus Herr Doktor!

Antworten Antworten Antworten Zeitgeist1
10.02.2012 14:56
0 0

Re: Re: Re: Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

Was mir nicht eingeht. Warum fliessendes Wasser langsamer gefriert. I

in dieser Hinsicht schon, weil was sich bewegt, kann "irgendwie" nicht so schnell fest werden, wie das, was ruht.

Ok, nur; fliessendes Wasser (also wenn es in Bewegung ist, müsste ja schneller seine Wärme an die Luft abgeben als ruhendes; denke ich mal), und deswegen schneller auf 0°C abkühlen.

Es muss aber ein Fehler in meiner Überlegung sein, da die Natur das Gegenteil zeigt.

Kann es sein, dass durch die Durchmischung bei Bewegung tiefere Schichten im Wasser (die nicht ganz so kalt sind, weil tiefer sind es meist +4°C wegen der Dichteanomalie des Wassers), deswegen die Wärme nicht so schnell verliert?


Antworten Antworten Antworten Antworten doubleg
11.02.2012 19:27
0 0

Re: Re: Re: Re: Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

Fließendes Wasser friert deshalb langsamer, weil sich die Eiskristalle ja vereinigen bzw. wachsen müssen, damit es fest wird. Wenn man beim Abkühlen gut rührt, dann bekommt man Eiswasser. Also Wasser mit kleinen Eiskristallen drin.

0 0

Re: Re: Re: Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

bei einer Klima-Erwärmung

würde die Donau nicht einfrieren.

Eis entsteht bekanntlich durch Kälte und nicht Wärme.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxx
10.02.2012 13:17
0 0

Re: Re: Re: Re: Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

Aha! Gut zu wissen!

Und warum gibt es am Schwedenplatz nur im Sommer leckeres Gelati?

Sommer gibt es ja wegen der Wärme und nicht wegen der Kälte, oder?

Antworten Antworten Antworten doubleg
10.02.2012 10:00
1 0

Re: Re: Re: Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

Ok, nur um die Kirche wieder ins Dorf zu bringen. Wie hoch fällt denn das Wasser von Passau bis Hainburg? 156m. Das klingt nach viel. Die Donau hat einen Mittelwasserstrom bei Wien von 1900m³/s. Das ergibt also eine Gesamtleistung Verlust an Lageenergie von ca. 2,9GW. Ich nehme an Sie wissen wie man das rechnet. Die Schmelzwärme von Wasser beträgt ca. 332kJ/kg. Das heißt, dass die 2,9GW einer Schmelzleistung von ca. 8800kg/s entspricht, oder anders gesagt 8,8m³/s. Das ist aber nur 0,5% des Mittelwasserstroms und diese Milchmädchenrechnung nimmt den unmöglichen ungünstigsten Fall her. Das heißt, die fehlende Reibungswärme, die ja nur zu einem Bruchteil wirklich dem Wasser entzogen wird, kann vielleicht 0,05% der Donau frieren. Das reicht nicht um einen Fluss zufrieren zu lassen. Es muss schon noch saukalt sein, damit das passiert. Und, wie sieht Ihre Berechnung aus? Oder haben Sie nur große Sprüche auf Lager aber von Physik keine Ahnung?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
10.02.2012 11:27
0 1

Re: Re: Re: Re: Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

Dann is ja die Rechung supi-leicht!

Rechnen wir mal dann den Eiszuwachs je Tag! Das sind dann 60 Sekunden x 60 Minuten x 24 Stunden sind 86.400 Sekunden je Tag.
Das mal die 8,8 m3 macht 760.320 m3 je Tag.
Wäre die Donau im Schnitt 100 Meter breit und in Österreich 350 km lang, dann wäre das je Tag ein Eiszuwachs von 2 Zentimeter.
Und jetzt ist es dann bald 2 Wochen kalt und es sind dann 30 cm. Die ganze Fläche!

Jaja, die Energientnahme macht nichts aus............

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten doubleg
11.02.2012 19:21
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Klar friert die geschundene Donau zu. Geht gar nicht anders wegen der grauslichen Kraftwerke

Ok, Physik, erste Stunde:
Sie wissen was Eiswasser ist? Wenn Sie Wasser zu Eis erstarren lassen wollen, dann müssen Sie das gesamte Volumen (wenn es wie bei einem Fluss ständig durchmischt wird) von 0°C Wasser auf 0°C Eis bringen, indem Sie Wärme entziehen.
Wenn Sie nur 0,5% der Schmelzwärme entziehen haben Sie nicht Eis, sondern Eiswasser, und das ist flüssig (mit winzigen Kristallen drin). Die 8,8m³/s waren eine fiktive Rechengröße zum Mengenvergleich. Es entstehen doch nicht 8,8m³ Eis pro Sekunden.
Na gut, nun zum zweiten Teil:
Die Donau holt sich die Wärme vor allem aus dem Boden und verliert sie an die Luft, die ja momentan sehr kalt ist. Wenn wir 30W/m² Verlust an die Luft annehmen wird das wohl nicht allzu falsch sein. Dann bleiben wir bei Ihren Werten für Länge und Breite. Die 350km in Ö stimmen. Die Breite mit 100m ist wohl etwas zu mickrig. Bei Linz ist sie 250m breit, bei Wien 280m, in der Wachau weniger, aber in den Staubecken eher mehr. Also im Schnitt mind. 250m. Das sind dann ca. 2,6GW, die geballt an der Oberfläche wirken, nicht am ganzen Volumen. Also kann sich am Rand, wo die Strömung sehr klein ist, Eis bilden. Diese Eisschicht kann nur langsam von oben nach unten wachsen. Die Lageenergie, die beim Fließen verbraucht wird, steckt im ganzen Volumen und kann daher an der Oberfläche so gut wie keine Wirkung erzeugen.
Um die ganze Donau zu frieren bräuche man dann 630GW bei 1900m³/s. Dass da die Lageenergie keine Rolle spielt sollte einleuchten.

2 0

ein wahnsinns winter


Zeitgeist1
09.02.2012 18:29
4 2

Mir ists lieber, wenns bis März ...

... dauerhaft unter Null Grad hat.

Weil wenn das immer um die Nullgradgrenze schwankt, dann zgeht der Schnee wieder (hat man den Gatsch), dann gfrierts wieder und es ist Glatteis, dann schneits wieder drauf, dann zergeht er wieder, ...

Nein, einmal kräftig schneien, dann wochenlang minus 5°C, Sonnenschein und trockene Straßen ist viel besser.

Antworten DerMike
10.02.2012 08:09
0 3

Re: Mir ists lieber, wenns bis März ...

Aha. Und wie soll der Schnee dann wieder weg - es wird warm werden, nur eine Frage der Zeit. Also ob jetzt Gatsch oder erst in ein paar Tagen oder Wochen ist wohl egal!

Antworten Antworten Zeitgeist1
10.02.2012 09:48
1 0

Re: Re: Mir ists lieber, wenns bis März ...

Nicht dauernd Gatsch, Schnee, Glatteis, Gatsch...

Nur einmal im März kurz Gatsch, so habe ich das gemeint. ;)

Gast: gruengruen28
09.02.2012 12:41
6 4

Globale Erwärmung?


Wenn man längere Abschnitte der Entwicklung unseres Planeten betrachtet, fällt auf, dass es schon lange vor der industriellen Revolution einen Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten gegeben hat. Dabei waren die Kaltzeiten für die Menschheit in der Regel eine wesentlich schlimmere Bedrohung als die Warmzeiten.

Ich bestreite keinesfalls den Einfluss von Treibhausgasen auf das Klima. Es irritiert mich aber sehr, mit wieviel Intoleranz und politischem Fanatismus die Treibhausgase zu den mit Abstand wichtigsten Klimafaktoren "gemacht" werden.
Die Meinung, langfristig (!) gesehen, eher am Ende als am Beginn einer Warmzeit zu stehen, wird brutal tabuisiert. Ein Politiker , der diese Meinung verträte, würde umgehend abgewählt werden.

3 1

Es kommen

in den nächsten Jahren immer mehr

Kälte-Runden

für diesen Planeten

durch die sinkende Sonnen-Aktivität.

achgut.com googeln!

Antworten Zeitgeist1
09.02.2012 18:31
2 1

Re: Es kommen

das glaube ich nicht. Die Sonnenaktivität hat viel weniger Einfluss als das überhandnehmende Virus, das die Erde verseucht.

Antworten Antworten Vyne
09.02.2012 20:23
0 1

Re: Re: Es kommen

Also sind sie der Meinung wir sind lebensunfähig ohne Sonne?

Für jede Naturkatastrophe ist die Sonne zumindest teilweise verantwortlich.

Antworten Antworten Antworten Zeitgeist1
09.02.2012 21:13
0 0

Re: Re: Re: Es kommen

1) >Also sind sie der Meinung wir sind lebensunfähig ohne Sonne?

Verstehe die Frage im Zusammenhang mit meinem Vorposting nicht.
.
Ja, natürlich, ohne Sonne geht nichts.

2) Teilweise verantwortlich. Nicht aber für Erdbeben, Vulkanausbrueche, Tsunamis, ...

Antworten Antworten Antworten Antworten Vyne
10.02.2012 09:05
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Re: Re: Re: Re: Es kommen

Muss mich entschuldigen, war ein Denkfehler meinerseits, ich meine natürlich 'lebensfähig', nicht 'lebensunfähig'.
Aber ja, das war aus dem Zusammrnhang gerissen.
Dennoch ist die Sonne zT auch für Tektonik und Vulkanismus verantwortlich. Ihre Gravitation beeinflusst das Erdinnere ja auch. (vgl. Jupitermond Yo)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Zeitgeist1
10.02.2012 10:03
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Es kommen

In gewisser Weise werden die Gezeitenkräfte von Mond und Sonne mitspielen. Ja, bei einigen Monden wie Triton und einigen Jupitermonden ist die Gezeitenwirkung ganz erheblich.