Genau 77.159 Babys erblickten 2011 in Österreich das Licht der Welt - laut Statistik Austria ein Rückgang von 0,8 Prozent verglichen mit 2010. Bis auf Wien und das Burgenland verzeichneten alle Bundesländer ein Minus, am höchsten war der Rückgang in Kärnten. Ersten Schätzungen zufolge stieg die durchschnittliche Kinderzahl von 1,42 auf 1,43 Töchter bzw. Söhne pro Frau, teilte Statistik Austria am Freitag mit.
In Wien kamen mit fast 18.000 Neugeborenen um 1,1 Prozent mehr Kinder zur Welt als 2010. In Burgenland stieg die Zahl der Babys um 0,9 Prozent.
Der Geburtenrückgang war mit minus 3,2 Prozent in Kärnten am deutlichsten. Dahinter:
- Vorarlberg: minus 2,4 Prozent
- Steiermark: minus 2,1 Prozent
- Oberösterreich: minus 2,0 Prozent
- Tirol: minus 1,4 Prozent
- Salzburg: minus 0,8 Prozent
- Niederösterreich: minus 0,1 Prozent
Die Quote der unehelichen Kinder stieg von 40,1 auf 40,3 Prozent und war traditionell in den südlichen Bundesländern am höchsten: Nach Spitzenreiter Kärnten mit 52,8 Prozent folgte die Steiermark mit 48,5 Prozent. In Wien kamen die wenigsten unehelichen Mädchen und Buben (32,4 Prozent) auf die Welt.
Die Geburtenzahlen im Detail:
Jänner: 5361
Februar: 6162
März: 6555
April: 5746
Mai: 6568
Juni: 6688
Juli: 6812
August: 7071
September: 7000
Oktober: 6521
November: 6127
Dezember: 6548
(APA)
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