Ein mit einer Faschingsmaske verkleideter Mann hat am Freitag eine oststeirische Bank überfallen und ist mit einem roten Kleinwagen geflüchtet. Eine internationale Fahndung verlief vorerst ohne Ergebnis, berichtet das Landeskriminalamt Steiermark. Der Täter war nicht bewaffnet, trug aber ein silbernes, blinkendes Kästchen um den Hals. Dabei könnte es sich um ein Funkgerät gehandelt haben. Verletzt wurde niemand.
Der Mann betrat kurz nach zehn Uhr die Raika Filiale in St. Kathrein am Hauenstein. Er war mit einer hellen Langhaarperücke, einem Vollbart und einer Brille verkleidet, marschierte zum Schalter und verlangte von der 50-jährigen Angestellten Geld. Die Beute packte er dann in einen silbernen Aktenkoffer, den er selbst mitgebracht hatte. Danach lief er zu dem vor der Bank geparkten roten Pkw, der vermutlich von einem japanischen Hersteller - Subaru oder Mazda - ist und das ungarische Kennzeichen "HOA-013" montiert hatte.
Die Angestellte und ein ebenfalls anwesender 80-jähriger Kunde blieben unverletzt und beschrieben den Täter als etwa 180 Zentimeter groß und schlank. Er trug einen hellgrauen Parka, darunter einen dunklen Rollkragen sowie das unbekannte technische Gerät. Die Haare der Perücke waren zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.
Ermittler Erwin Strametz meinte, dass es sich bei dem Kästchen, das der Täter um den Hals getragen hatte, möglicherweise um ein Funkgerät handelte. Entgegen ersten Meldungen war der Mann nicht bewaffnet, trat dafür aber resolut und professionell auf und sprach nur in Stichworten.
(APA)
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