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Salz schadet Hundepfoten

10.02.2012 | 18:38 |   (Die Presse)

Hundehalter klagen über zu viel Streusalz auf den Straßen. Tierärzte raten zum Tragen von Hundeschuhen, gestreute Wege sollten gemieden werden.

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Wien/Kb. Die Kältewelle der vergangenen Tage ist nicht nur empfindlichen Zweibeinern ein Dorn im Auge. Auch für Hunde kann ein Spaziergang bei Frost und Schnee zum Spießrutenlauf werden. Durch Streusalz und -splitt steigt die Verletzungsgefahr der Pfoten.

„Durch die eisigen Temperaturen und die intensive Streuung ist die Situation in diesem Winter besonders schlimm“, sagt Ursula Aigner von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. Die Wiener Tierärztekammer habe sich nach vermehrten Anrufen von besorgten Hundebesitzern sogar bei den Behörden beschwert und eine Eindämmung der Salzstreuung gefordert – man warte bis heute auf eine Reaktion. Die Stadt weist die Kritik zurück. „Wir streuen so wenig wie möglich und so viel wie nötig, um Sicherheit zu gewährleisten und die Umwelt zu schonen“, sagt Ulrike Volk von der MA48 (Straßenreinigung). „In diesem Winter wird nicht mehr gestreut als in den vergangenen Jahren.“ Außerdem sei die MA48 hauptsächlich für Straßen zuständig, die Gehsteige würden zumeist private Firmen streuen – Firmen wie Attensam, das größte private Winterdienst-Unternehmen Österreichs. Dort habe man zuletzt sogar weniger Salz gestreut als sonst, sagt Michael Hackl, Leiter des Geschäftsbereichs Winterservice. Denn Salz verflüssige das Eis erst bei Temperaturen ab minus vier Grad, darunter habe es keine Wirkung. Auch im Jahresschnitt sei bisher nicht mehr Salz zum Einsatz gekommen als in vergangenen Wintern.

 

Vaseline und spezielle Schuhe

Aigner rät jedenfalls Hundehaltern, gestreute Wege zu meiden. „Feine Risse in der Ballenhornhaut oder Scheuerstellen zwischen den Zehen können für die Tiere sehr schmerzhaft werden“, sagt die Hunde-Expertin. Das Auftragen von Vaseline oder einer Pfotenschutzcreme könne Verletzungen vermeiden – ebenso wie spezielle Hundeschuhe.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.02.2012)

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38 Kommentare
 
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Gast: Dr. Canaris
13.02.2012 14:04
1 0

Auswirkungen der Hundehaltung auf das soziale Umfeld

Kein gesunder Mensch setzt sich freiwillig und gerne Gekläffe, Gesabber, Gejuckel und der textilen Kontaminierung mit Viehhaaren aus. Besuche werden somit seltener, Einladungen bleiben aus, diejenigen Bekannten und Freunde, die zu ihrer physiologischen Abneigung auch noch berechtigte Ängste gegenüber einem zahnbewehrten Raubtier besitzen, brechen jedweden Kontakt meist sofort ab.

Mit der Zeit nehmen die alten Kontakte ab, da einerseits der Hundehalter selbst immer verstockter auf das Mitführen seines Kotfetischs besteht, andererseits die Leidensfähigkeit des Umfelds immer weiter abnimmt, da letztlich die Qualzucht des Halters einziges Gesprächsthema wird, er mit abweichenden Themenbereichen nichts mehr anfangen kann und, statt sich an der Unterhaltung zu beteiligen, mit starrem Blick und tauben Ohren seinen Infektionsherd ungeniert, auch in der Öffentlichkeit, zu befummeln beginnt.

Auf sogenannten "Hundeplätzen" (meist auf alten Giftmüllhalden kostengünstig umzäunte Seuchengruben) fraternisiert sich der inzwischen hoffnungslos Verlorene mit Leidensgenossen, trinkt, raucht und entwickelt sich zum stupiden Fachidioten, der einen gesunden Menschen mit seinen Hundsarien nur noch zu langweilen und anzuekeln weiß.

Gast: Glück auf
11.02.2012 11:10
5 7

unser Salz, Gott erhalt`s

Das Hunderle ist mir so was von egal. Pure Großstadtdekadenz!

Bezüglich der 6 Tonnen verbliebenen Hundekot täglich auf Wiens öffentl. Flächen nimmt auch niemand Rücksicht!

P.S: jemand, der sich gegen Tierhaltung in der Großstadt ausspricht ist kein "Tierfeind". Im Gegenteil!!!

Antworten Gast: kopfschüttelnd
11.02.2012 11:51
4 4

Re: unser Salz, Gott erhalt`s

einfach den mund halten würd manchmal nicht schaden, vor allem wenn nur unqualifizierter blödsinn rauskommt! diese platte und nahezu fpö verquere “argumentation“ ist einer intelligenten zeitung wie dieser nicht würdig!

Antworten Antworten Gast: Parteigänger
12.02.2012 15:26
2 1

Re: Re: unser Salz, Gott erhalt`s

Durch die braune Kacke, die überall in Wien herumliegt entsteht viel Hass. Und damit meine ich nicht die FPÖ, sondern die ekligen Ausscheidungen des gemeinen Stadthundes.

Meinen Sie, Rote und Schwarze stört der Hundekot nicht? "Unqualifizierter Blödsinn"? Nur weil Sie HundenärrIn sind, haben Sie ja hoffentich nicht Ihren Verstand verloren.

Antworten Antworten Zeitgeist1
11.02.2012 12:44
1 4

Re: Re: unser Salz, Gott erhalt`s

Die letzten zwei Sätze des Vorposters waren kein Blödsinn.

Gast: Versammlung
11.02.2012 10:57
2 3

hundehassender Unterschichtler

im Forum einer bürgerlichen Zeitung erstaunt doch sehr.
Kultivierte Menschen lieben und schützen Tiere.
Der unzivilisierte Rest soll sich doch bitte nach Bulgarien und in verlendete GUS-Staaten bemühen, wo man nicht nur die überzähligen Kinder auf die Straße schickt, sondern Tierschutz seit eh und je verlacht. Da die Bevölkerung dort (und zwar arm und reich) nicht viel humane Kinkerlitzchen macht, wird sein eigenes Leben dann auch um einiges spannender als hier bei uns verlaufen.

Antworten Gast: HH99
12.02.2012 15:28
1 0

Re: hundehassender Unterschichtler

Auch ich hasse diese unnötigen dekadenten Stadtvieher, egal ob Hunde, Katzen, Tauben, Ratten etc.

Effizienter Tierschutz wäre, auf Haustierhaltung zu verzichten.

Antworten individual
11.02.2012 12:20
0 3

Re: hundehassender Unterschichtler

ack zu ihren 2 ersten sätzen.

nack zu staaten in osteuropa insofern: dass selbstverständlich in ländern wo mehr wohlstand "wohnt" (der güldene westen) tierschutz weiter fort geschritten und effizienter ist
und hochherzige krümel von "jedermanns tafelgesellschaft" reichlicher in tierschutz rieseln
als solches in armen regionen der fall ist.

es ist aber gravierend unrichtig wenn in bausch&bogen bulgarien als hort des so zitierten "unzivilisierten restes" abgetan wird.

tierschutz in osteuropa ist nur wesentlich mühsamer und die guten gelder gibt es nicht so en masse...

um animal rescue sofia http://arsofia.com/ zu benennen (ansonsten andere: stichwort -bulgarischer tierschutz- google mit 1.7mio results/0,16sec)


Antworten Zeitgeist1
11.02.2012 12:08
2 3

Re: hundehassender Unterschichtler

Ein bisschen präpotent, oder was?

Ich mag auch andere Tiere, aber ich hasse Hunde, na und? Gehöre aber sicher nicht der Unterschicht an.

1 3

Re: Re: hundehassender Unterschichtler

Schon allen die Tatsache, das Sie überhaupt hassen, lässt sie zumindest geistig der Unterschicht sehr nahe stehen.

Antworten Antworten Antworten Zeitgeist1
11.02.2012 19:25
1 1

Re: Re: Re: hundehassender Unterschichtler

Hähh?

Aus welchem Loch kommen sie gekrochen?

Geben sie ihren Senf doch woanders dazu.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Hundewürschtlhasser
12.02.2012 15:32
1 1

Re: Re: Re: Re: hundehassender Unterschichtler

Die Tierlieber hier verwechseln ihre dekadente "Tierliebe" mit Tierschutz.

Gerade in der sog. "Unterschicht" finden sich die meisten Tiermessies. Habe noch nie gehört, dass eine Luxusvilla bzw. ein Penthouse wegen Vermüllung und Tierverkotung geräumt werden musste. Höchste Haustierdichte findet sich übrigends im Sozialhilfemilieu, da diese Klientel ja auch den ganzen Tag Zeit hat für die Betreuung ihres Zoos und ihre (Gemeinde)wohnungen auch ausschaun und riechen wie Ställe.

Pfui!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Zeitgeist1
12.02.2012 18:30
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: hundehassender Unterschichtler

Meiner Meinung nach ist halt der Hund ein Ersatz für irgendjemanden, die

1) sich wichtig vorkommen (Kampfhunde), und es geniessen, wenn die Leute Angst vor ihnen und dem Hund bekommen. Das ist die übelste Sorte von Hundehaltern.

2) niemanden haben (was ich dann auch ok finde)

3) oder Leute, die einfach alles haben müssen (und damit automatisch auch ein Hunderl)

4) Leute, die fast zwanghaft fürsorglich sein müssen und einen sozialen Ersatz brauchen.

Der Hund kann eh nichts dafür und irgendwo muss er sich ja die Ausscheidungen hinterlassen. Es sind die oft leichtfertigen Herrln und Frauln, die für den Wildwuchs von Haustieren verantwortlich sind.

Ich vergönne alten Leuten, die alleine sind, sicher auch ihren Hund. Ausserdem sind Polizeihund (mit Vorbehalt), Lawinenhund, Blindenhund, ... nützlich und sinnvoll. Ich habe auch einmal (irgendwo im TV) gesehen, wie eine querschnittgelähmte Person einen sehr gut ausgebildeten Hund hatte (der sicher auch sehr teuer war), aber wirklich das Leben leichter machte.

2 2

jetzt wird hier auch noch gegen Tierschutzvereine gewettert.

Dachte bisher, dass bei "DiePresse.com" nur die Misanthropie verbreitet ist, aber offensichtlich sind auch die Tierfeinde hier reichlich vertreten.

Tierschutzorganisationen setzen sich beispielsweise für folgendes ein: http://features.peta.org/ChineseFurFarms/

Bitte erst nach dem Frühstück ansehen!

wmaurer
11.02.2012 09:58
1 5

das Wohlergehen des Hunderls ist wichtiger


als die Sicherheit und Unversehrtheit des Menschen. Sollen sich doch die Leut am Glatteis die Haxn brechen!

Antworten individual
11.02.2012 10:47
2 1

Re: das Wohlergehen des Hunderls ist wichtiger

@wmaurer

da sie offenbar imstande sind die tastatur am rechner zu bedienen
können sie sich allzeit über suchmaschinen (google etc) tipps holen
wie sie mit ordentlichem schuhwerk dem beinbruch auf glatteis entgehen.

ihre beschuhung schützt sie nebstbei gegen streusalz!

der hund allerdings hat das salz nicht gestreut und ist mit blossen pfoten dem salz schutzlos ausgeliefert
weil er sich eben nicht famoser methoden -siehe google- informativ bedienen kann.

hth :-\

Antworten Antworten wmaurer
11.02.2012 11:08
0 1

Re: Haxnbrechen


Als Philantrop mach ich mir weniger Sorgen um mich, als um alte/gehbehinderte Frauen und Männer, die sich bei solchen Witterungen oft nicht auf die Strasse trauen. Dieser Personenkreis googelt auch selten sondern will ganz einfach möglichst viel Sicherheit auf seine alten Tage.

Antworten Antworten Antworten individual
11.02.2012 12:05
0 0

Re: Re: Haxnbrechen

es ehrt sie wenn auf auf schwächere personen rücksicht nehmen. aber auch an evtl ungünstiger wetterlage (schnee glatteis) sind halt nicht die haustiere schuld - ihr spruch: "wohlergehen-hunderl-wichtiger..." klang nach häme -
und m.e. kann man gleichermassen auf seine mitmenschen rücksicht nehmen wie auch seinen hund pfleglich behandeln:

das ist kein widerspruch.

schönes wochenende jedenfalls!


Gast: Latos
11.02.2012 09:35
4 3

Hundesteuer

Wann wird endlich die Hundesteuer auf 100Euro/Hund/Monat angehoben.
Dann wird nicht mehr die halbe Stadt von diesen grausligen Viechern zugeschissen.

Antworten wmaurer
11.02.2012 10:00
2 3

Re: Hundesteuer

ein Supervorschlag zur Budgetsanierung. Und die Mehrwertsteuer für Hundefutter auf 50% erhöhen!

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Re: Re: Hundesteuer

Sie tun mir beide wirklich unheimlich leid mir ihrem ganzen Hass auf wehrlose Tiere.

Antworten Antworten Antworten Gast: Kinderchirurg
13.02.2012 19:23
1 0

Re: Re: Re: Hundesteuer

"wehrlos" waren nur jene ca. 6000 Mitmenschen, die lt. Statistik in Österreich letztes Jahr von den Kotbestien krankenhausreif gebissen wurden.

Um kommenden Missverständnissen vorzubeugen: Auch KFZ töten, nur haben KFZ im Unterschied zu Hunden einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen und Lawinensuchhunde wurden in Wien, soweit ich weiss, noch nie gebraucht.

Zeitgeist1
11.02.2012 08:27
1 5

Die vier Pfoten ist ein scheinheiliger Verein

Die armen Köter, weil sie sich ein Steinderl eintreten könnten... kopfschüttel

Aber wenn in einem Mastbetrieb Hunderte Tiere zusammengepfercht sind, und nur auf ihren Tod warten, dann ist das nicht so schlimm, oder wie? Wie schizophren...

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Re: Die vier Pfoten ist ein scheinheiliger Verein

Glauben Sie wirklich, dass sich Vier Pfoten dafür nicht auch engagieren?

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"Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde."

Franz von Assis

Und Sie vergleichen tatsächlich 'nen Hund mit einer Legehenne? Unfassbar!

Antworten Antworten Gast: Dichter und Denker
12.02.2012 15:41
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Re:

Der Hund ist ein willenloser, von seinem Herrl/Frauerl abhängiger Dodl.

So eine armselige Kreatur als "Freund" zu bezeichnen ist schon krank.

Diesen Kadavergehorsam einer vollkommen naturentfremdeten Qualzucht als "Treue" zu verstehen ist abartig.

 
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