ÖBB-Railjet in Vorarlberg entgleist

21.02.2012 | 19:24 |   (DiePresse.com)

Zwischen Bludenz und Arlberg hat der Zug zu holpern begonnen, zwei Waggons sind aus den Schienen gesprungen. Verletzt wurde nach ersten Informationen offenbar niemand.

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Auf der Vorarlberger Seite der Arlbergbahn ist am Dienstagabend gegen 18.35 Uhr der ÖBB-Railjet 363 auf der Fahrt von Zürich nach Wien-Westbahnhof bergwärtsfahrend auf offener Strecke entgleist. Die Garnitur begann zwischen Bludenz und dem Arlberg plötzlich zu "holpern", Gläser zerbrachen, der Zug kam schließlich etwas schief zum Stillstand, wie Augenzeugen berichteten. Neben dem Steuerwagen an der Zugspitze sind weitere zwei Waggon aus den Schienen gesprungen, wie die ÖBB am Abend informierten. Keiner der etwa 150 Fahrgäste wurde verletzt.

Schließlich wurde eine Ersatzgarnitur zur Entgleisungstelle gefahren, die Passagiere stiegen um und wurden mit dem Ersatzzug zurück nach Bludenz transportiert und von dort mit Bussen über den Arlberg gebracht.

Die Arlbergbahn blieb wegen der Entgleisung vorerst gesperrt. Zwischen Bludenz und Langen am Arlberg wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Dauer der Sperre war vorerst nicht abzusehen, laut ÖBB werde sie aber noch mehrere Stunden andauern.

Wie es zu dem Unfall kam war am Abend noch ungeklärt. Der Zug war in Zürich vom 16.40 Uhr planmäßig abgefahren und sollte Mittwoch um 0.44 Uhr in Wien ankommen.

(APA)

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9 Kommentare

Hat wohl was mit der extremen Kälte in den letzten Wochen zu tun

Schäden an Gleisen hat die ÖBB sonst eigentlich fast nie. Maximal eine eingefrohrene Weiche. Wäre interessant, ob es in dieser Woche auch woanders in Westeuropa ähnliche Probleme gegeben hat.

Liebe "Haut die ÖBB-Community" hier im Forum - es war ein Unglück!

Mit - zugegeben! - viel Glück dabei! Dass Superzüge sehr wohl Probleme bekommen können, haben sowohl der TGV als auch der ICE bereits mehrfach bewiesen! "Eschede" mit über hundert Toten schon vergessen? Also, da wir heute Fasttag haben: Ruhe bewahren, den Knüppel im Sack lassen, und vielleicht einmal ECHTE Untersuchungsergebnisse abwarten, bevor wir unsere "Allesbesserwisserhäme" wieder auspacken!? ;o))

Gast: xxxx
21.02.2012 23:26
0

Da ist wohl die Schiene unterm Dampfzug weggerostet!

Weil wegen Geschwindigkeit kanns nicht sein. Das kennt der ÖBBler nur beim Weg aufs Klo!

Gast: Ein Ätzer
21.02.2012 23:11
0

Da wissen einige aber schon mehr als die Presse ...

Von Schienenbruch oder gar einem "Gleisbruch" steht nichts im Artikel ...

Da standen wohl zwei an der Strecke ...

Antworten Gast: Jo
21.02.2012 23:40
1

Re: Da wissen einige aber schon mehr als die Presse ...

Dann müsst Ihr halt Vorarlberg Online lesen, dort steht es - sogar mit Foto.

Gast: gasti
21.02.2012 21:38
0

der superzug-prestigeobjekt der spöbb

kann keine 200km/h fahren, hatte keine steckdosen an board und bleibt nicht mal in den gleisen

Antworten Gast: Jo
21.02.2012 21:52
0

Re: der superzug-prestigeobjekt der spöbb

... könnte 230 km/h fahren, wenn es dafür geeignete Strecke gäbe und hat selbstverständlich Steckdosen an Bord. Und wenn die Gleise brechen, kann auch ein Nicht-Superzug (z.B. der Schnellbahnzug der WESTbahn) entgleisen.

No servas...

... ned ohne mit der ÖBB zu fahren. Da kann man ja Angst kriegen!

Antworten Gast: Jo
21.02.2012 21:49
0

Re: No servas...

Bei einem Schienenbruch, der offenbar die Ursache war, könnte auch jedes private Unternehmen entgleisen. Wenn man allerdings - wie die WESTbahn - dann keine Fahrzeugreserven hat, wird's mit dem Fahrplan eng. Mehr Angst hätte ich allerdings auf der Straße - und das täglich.

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