Innenministerin: "Gut evaluierter Fall"

28.02.2012 | 10:00 |   (DiePresse.com)

Die Regierung kommentiert die Mehrtätertheorie im Fall Kampusch nicht. Sollte weiterer Handlungsbedarf bestehen, werde man alles auf den Tisch legen.

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Die zuständigen Ministerinnen haben die neu aufgetauchte Mehrtätertheorie im Fall Kampusch zurückhaltend kommentiert. Sowohl Justizministerin Beatrix Karl als auch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (beide V), wollten vor dem Ministerrat am Dienstag entsprechende Äußerungen des ÖVP-Abgeordneten Werner Amon nicht bewerten. Dieser hatte als Vorsitzender des geheimen Unterausschusses, der den Fall untersucht, Zweifel am Einzeltäter Wolfgang Priklopil geäußert.

Sie wolle zuerst das Ergebnis des Unterausschusses abwarten, so Karl. Ob juristischer Handlungsbedarf bestehe, könne sie daher nicht sagen. Innenministerin Mikl-Leitner meinte auf die Frage, ob in diesem Fall schlecht gearbeitet worden sei, das sei ein gut evaluierter Fall. Sollte weiterer Handlungsbedarf bestehen, werde man alles auf den Tisch legen. Die Mehrtätertheorie wollte auch sie nicht kommentieren.

(APA)

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3 Kommentare
Gast: gast1
29.02.2012 08:49
0

Ermittlung lebensgefährlich ?

Viele wollen wahrscheinlich die Ermittlung im Fall Kampusch deswegen einstellen, weil sie dabei nicht ihr Leben riskieren wollen.
Denn schon einmal ist der Chefermittler auf mysteriöse Weise gestorben.

Gast: Garst
28.02.2012 12:49
0

Es wird schon wieder herum geeiert!

Ein sicheres Indiz, dass wieder verschleiert und verschleppt werden soll. Wir brauchen wirklich Hilfe aus dem Ausland!

Gast: InteressierterLeser
28.02.2012 10:51
0

"Auf den Tisch"

"werde man alles auf den Tisch legen"

-> Was liegt denn derzeit nicht auf dem Tisch?

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