19.05.2013 03:33 Merkliste 0

Grundbuch bleibt zehn Tage lang geschlossen

05.04.2012 | 19:22 |   (Die Presse)

Das Grundbuch, jene Datenbank, in der alle Grundstücke und deren Rechtsverhältnisse verzeichnet sind, wird wegen Software-Updates im Zeitraum vom 27. April bis 6. Mai nur äußerst eingeschränkt nutzbar sein.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien/gr. Das Grundbuch, jene Datenbank, in der alle Grundstücke und deren Rechtsverhältnisse verzeichnet sind, wird den Österreichern vom 27. April bis 6. Mai nur äußerst eingeschränkt zur Verfügung stehen. Konkret können in diesem Zeitraum zwar Abfragen getätigt, aber keine neuen Einträge vorgenommen oder Anträge als „Plomben“ bei Einträgen angezeigt werden.

Grund für diese Einschränkung, die zu Verzögerungen etwa bei Eigentumsübertragungen oder Hypotheken führen kann, ist eine Aktualisierung der Software der Datenbank. Deren Grundgerüst stammt nämlich noch aus den 1970er-Jahren und wird seit 2006 schrittweise moderneren Technologien angepasst.

Neues Kostenmodell geplant

Mit 7. Mai soll nun die neuste Version 1.5 in Betrieb gehen, die erstmals Kataster und Grundbuch auf zwei miteinander vernetzte Datenbanken aufteilt. Das soll nicht nur eine merkliche Beschleunigung der Grundbuchverfahren zur Folge haben, es soll auch eine zeitgemäßere Benutzeroberfläche aufgespielt werden.

In der Folge plant das Justizministerium eine neue Preise für Grundbuchabfragen – eine „Flat Fee“ von drei Euro pro Abfrage soll das aktuelle Modell ablösen, bei dem pro zehn abgefragten Zeilen Gebühren anfallen.

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

4 Kommentare

für eine grundbucheintragung

zahlt man viel zu viel.

Gast: Cestovatel
05.04.2012 17:30
5 0

In der Folge plant das Justizministerium


" eine neue Preise "

für Grundbuchabfragen.

Abgesehen davon, daß der Preis meiner Meinung nach für digitale Abfragen in keiner Weise gerechtfertigt ist, die Grammatik läßt zu wünschen übrig!

3 0

Re: In der Folge plant das Justizministerium

Selbstverständlich sind die Preise pervers überzogen aber was will man vom Staat anderes erwarten...
Tatsächlich gerechtfertigt wären vielleicht 3 ct pro Anfrage.

Viel niederträchtiger sind meiner Meinung nach aber all die anderen Gebühren, die bei einem Grundstückskauf anfallen. Tausende Euro werden von Grundbuch und Notar für absolut nichts kassiert...

Antworten Antworten Gast: Genosse Graf Gudenus, Paris
05.04.2012 20:45
0 0

Kauf

Grundbuchsrichter hat Kaufvertrag umsonst zu verfassen! Stempelmarken sind freilich immer zu finanzieren!