25.05.2013 16:05 Merkliste 0

Unfallbilanz: Mehr tote Radfahrer

12.04.2012 | 18:57 |  Von KLAUS STÖGER (Die Presse)

Österreichs Straßen werden sicherer: Im Straßenverkehr sind im Jahr 2011 österreichweit 42 Radfahrer gestorben – eine Zunahme von 31 Prozent. Allerdings gab es so wenig getötete Verkehrsteilnehmer wie nie zuvor.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien. Österreichs Straßen werden sicherer: Im vergangenen Jahr starben laut Statistik Austria 523 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr – ein Minus von 5,3 Prozent gegenüber 2010. 45.025 Personen (-1,8 Prozent gegenüber 2010) wurden bei Unfällen verletzt. Dabei handelt es sich, wie am Donnerstag bei der Präsentation der Zahlen erklärt wurde, um die beste Unfallstatistik seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1950er-Jahren.

Allerdings gibt es in der Statistik auch Schattenseiten: Im abgelaufenen Jahr gab es mehr verletzte und getötete Radfahrer. 2011 starben 42 Radler auf den heimischen Straßen, 2010 waren es insgesamt 32. Das ist eine Zunahme von 31 Prozent. Angeführt wird diese Bilanz von Oberösterreich mit zwölf toten Radfahrern, gefolgt von Niederösterreich (8) und Salzburg (7). In Wien gab es 2011 lediglich ein Todesopfer.

Wo liegen die Ursachen dafür? Sowohl Klaus Robatsch, Experte beim Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), als auch Wiens Radverkehrsbeauftragter Martin Blum (siehe Interview unten) meinen, das sei auch auf die zunehmende Zahl der Radfahrer zurückzuführen. Zudem, so Robatsch, würden Unfälle, an denen Senioren beteiligt seien, öfter tödlich enden als jene mit jüngeren Radfahrern.

KfV will Handyverbot

Eine Sprecherin des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) erklärte der „Presse“: „Seit 2007 hat der Radverkehr um mehr als ein Drittel zugenommen, gleichzeitig ist aber die Zahl der tödlichen Unfälle pro Milliarde geradelter Kilometer um 18 Prozent gesunken.“

Laut ÖAMTC passierten 60 Prozent aller tödlichen Fahrradunfälle durch eigenes Fehlverhalten. Der Autofahrerklub mahnte daher am Donnerstag auch eine „vorsichtige Fahrweise“ und ein „gegenseitiges Verständnis aller Verkehrsteilnehmer“ ein. KfV-Experte Robatsch erklärte, die Hälfte aller Radunfälle ereigne sich an Kreuzungen. Er forderte bessere Verkehrsplanungen an diesen neuralgischen Stellen.

Von den 42 getöteten Radlern waren 20 zwischen 70 und 79 alt, weitere drei älter als 80 Jahre. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen gab es hingegen keine Toten. Bei zehn der 42 Getöteten handelte es sich um Frauen.

„Um die Sicherheit der Radfahrer zu erhöhen, müsste die Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 Promille gesenkt sowie ein Handyverbot am Rad erwirkt werden“, forderte der KfV. Speziell die Senkung der Promillegrenze für Radfahrer ist schon seit Jahren ein strittiges Diskussionsthema.
Ein weiterer negativer Aspekt der aktuellen Statistik: Es gab mehr tödlich verunglückte Kinder im Straßenverkehr. Insgesamt kamen im Vorjahr 13 Kinder (2010 waren es zehn) ums Leben, die meisten davon waren Insassen in einem Pkw.

vergrößern




Im Jahr 2011 wurden aber auch um 14 Prozent mehr Motorradfahrer bei Unfällen verletzt als im Vorjahr. Hauptgrund für diesen drastischen Anstieg ist für das KfV „die neue Risikogruppe der 45- bis 60-jährigen Wiedereinsteiger“. Generell war an jedem zehnten Verkehrsunfall 2011 mit Personenschaden ein Motorrad beteiligt.

Mehr Tote durch Alkoholunfälle

Zwar ist die Zahl der Alkoholunfälle und der dabei Verletzten im abgelaufenen Jahr gesunken (um 0,7 beziehungsweise 1,0 Prozent). Allerdings starben mehr Verkehrsteilnehmer durch Alkoholunfälle als im Jahr 2010 (plus 18 Tote).

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

165 Kommentare
 
12 3 4
Gast: Auguri
03.11.2012 19:05
0 0

Österreichs Straßen werden sicherer: Im Straßenverkehr sind im Jahr 2011 österreichweit 42 Radfahrer gestorben

Bald keine Radfahrer mehr .....


aus sicht der fußgänger habe ich die erfahrung gemacht,

dass radfahrer weit gefährlicher sind als autos. war als fußgänger noch nie in einer brenzligen situation mit einem pkw. wurde allerdings schon 3x von einem radfahrer angefahren. einmal am gehsteig und zweimal bei einem fußgängerübergang, bei dem der radfahrer rot gehabt hätte, was diesen jedoch genau gar nicht gekümmert hat....

3 1

Als Rad,Autofahrer und Fußgänger

Kann ich nur sagen mich wundert es ,dass es nur so wenige tote Radfahrer sind.
Fahre bei halbwegs gutem Wetter täglich zwischen 50 bis 120 km mit dem Rad.
Die Blödheit,Rücksichtslosigkeit ist allgemein bei allen im steigen egal welche der Fortbewegungsarten es ist.
Kein Wunder es wird nicht kontrolliert daher gibt es keine Konsequenzen es darf sich niemand wundern wenn die Kinder es nicht besser können,bei den Vorbildern und Erziehern/innen.

Re: Als Rad,Autofahrer und Fußgänger

wenn man sich wundert, ist es immer gut sein Realitätsmodell zu adjustieren.


was mir aufgefallen ist...

... bin letztens mal wieder eine längere Strecke quer durch Wien gefahren und hab mich (entgegen aller Vorverurteilungen hier) an die STVO gehalten.

- Autos warten mit dem Ausparken, wenn Autos vorbeifahren, kommt ein Radfahrer daher muss er Bremsen und das Auto ausparken lassen.

- Satte 3mal auf 10 Km wurde mir als Radfahrer der Vorrang genommen. Entweder man hat mich nicht gesehen oder es war egal.

Es bleibt für mich festzuhalten: Wer als Radfahrer rücksichtlos fährt gefährdet sich selts massiv, weil selbst bei korrektem Verhalten erhöhtes Risiko besteht.

Rücksichtsloses Verhalten von Autofahrern ist ebenso an der Tagesordnung und mind. genauso gefährlich.


Re: was mir aufgefallen ist...

Dass Autofahren "mindestens so gefährdend wie Radfahren" ist, ist eine dreiste Untertreibung.

Man braucht nur die Haftpflichtprämien zu vergleichen, dann bekommt man ein realistisches Bild: Auto 500-1000€/Jahr, Radfahrer 1€/Jahr. Das inkludiert auch medizinische Unfallfolgen: 99.9% werden also von KFZ verursacht. Die von Radlern verursachten Unfallschäden liegen in derselben Grössenordnung wie jene von Fussgängern.

Die dzt laufende unsägliche Diskussion ("Kopfhörerverbot" etc) soll nur genau davon ablenken.

Re: was mir aufgefallen ist...

herbe mischung kann man auch zum verhalten radfahrer vs. fussgänger sagen:

zumal ich nicht nur tagsüber am we
sondern auch sowohl a) spätnachts wie ebenso b) sehr früh am morgen unterwegs bin (per pedes) konnte ich in fast 10 jahren im grünbezirk fest stellen
dass IMMERZU
von oben nach unten getreten wird :-(

1) -> lkws verlassen sich auf ihre "masse".

2) -> autofahrer missachten häufig die rechte von 1. motorrädern 2. mopeds eh
3. radlern 4. fussgängern

3) -> nachrangige... motorisierte einspurige
nehmen eher den radlern&fussis den vorrang weg

4) -> radfahrer kämpfen gern contra fussgeher

5... jammer: -> den letzten fressen die vorherigen 4 dogs:
wer auf schusters rappen unterwegs
für den gilt quasi eine art ständiges ampel-gelblicht: das "selber-aufpassen-prinzip"
weil sehr oft wird hr/fr fussgänger auch am zebrastreifen schlicht ignoriert nach dem steinzeitmodul: wer hat die grössere keule.


Antworten Antworten Gast: Der Steuerzahler
13.04.2012 11:01
2 2

Re: Re: was mir aufgefallen ist...

Bei "4" stimme ich (als Auto-, Fahrrad- und Öffifahrer sowie als Fußgänger) nicht ganz zu:

als Radfahrer fährt man verdammt ungern am Radweg, weil:
* unkomfortabel: Masten, Fußgänger, Stehschilder, etc.pp.
* gefährlich: Hausausgänge und Fußgänger
* verdammt langsam

Manchmal geht es leider nicht anders:
* Baustellen auf Strassen (Wiedner Gürtel als Beispiel)
* verstellte Radwege
* Zufahrt zu Einfahrten und Radständern
* Flucht vor (subjektiv) gefährliche Strasse

Und manchmal gibt es einfach depperte Verkehrsteilnehmer.

Die meisten der Gründe für "Gehsteigradeln" liessen sich durch schlaue Verkehrspolitik lösen, denn kein Radfahrer fährt gerne aus Gehässigkeit am Gehweg - dafür ist es einfach viel zu umständlich.

Re: Re: was mir aufgefallen ist...

kann ich wenig dazu sagen, hatte als Fußgänger noch kein einschneidendes Erlebnis mit rücksichtslosen Radlern. Wirds sicher geben. Als schlimmes Problem, das man in den Griff bekommen muss seh ichs bisher nicht.

Was mir schon auffällt ist, dass viele Fußgänger die Trennung Rad/Fussweg ignorieren und man dann extra aufpassen muss. Wobei, einmal klingeln und 99% der Leut weichen brav aus.

Hab aber natürlich auch schon Radler auf dem Fussweg gesehen... Solang alle aufpassen funkts.

Das große Problem seh ich bei den unübersichtlichen Stellen (Kreuzungsbereiche) und dort wo die Straßenbahnen fahren.

Da kann man sich fast nicht richtig verhalten, ohne sich selbst zu gefährden. Fährt man zwischen Schiene und Gehsteig kommt man mit den Pedalen teilweise schon am Gehsteigrand an oder fährt sehr knapp an den Autos vorbei (wenn da einer die Tür aufmacht, wars das, kenn da einen Fall).

Und wenn ich (verbotenerweise) zwischen den Schienen fahr lauf ich gefahr, dass mir jemand hinter mir den Schädel abreißt ;)

Antworten Antworten Antworten Gast: zwirbeltier
13.04.2012 12:47
1 0

Re: Re: Re: was mir aufgefallen ist...

"verbotenerweise zwischen den Schienen"?

Ich glaub ich hör' nicht recht! Wer hat Ihnen denn diesen Bären aufgebunden?

Natürlich gilt das Rechtsfahrgebot nur unter der Einhaltung von sinnvollen Sicherheitsabständen: Neben Parkenden Autos wird Radfahrern generell ein Abstand von 1m empfohlen (also außerhalb der Türreichweite) - und das bedeutet auf den meisten Straßen mit Straßenbahn ZWISCHEN den Gleisen.

Das viele Mehrzweckstreifen schmäler sind als der einzuhaltende Sicherheitsabstand steht da natürlich auf einem anderen Blatt.

Re: Re: Re: Re: was mir aufgefallen ist...

okay, mein Irrtum, freut mich, dass ich mich da geirrt hab :)

Re: Re: Re: was mir aufgefallen ist...

@radler: "einmal klingeln und 99% der Leut weichen brav aus."
jep. tun sie.

* ich möchte bloss nicht aufm einfachen _gehsteig_ vertrieben werden vom radler. der gehsteig ist meins.

* is ma scho kloa
dass die zeitungsausträger ein echt schweres los haben.

doch es gibt auch berufliche frühaufsteher u/od im job radldienst"befangene" menschen die zu unüblichen zeiten sich auf den strassen bewegen.

also ad zeitungsausträger:
trotzdem(!!) sollte irgendwer denen beibringen
wenns(!) schon aufm gehsteig radeln:
dass sie zur schwarzen zeit zwischen 1+4 bitte m i t . l i c h t fahren und nicht wie sie es bei uns
treiben:

sich unhörbar aus dem hinterhalt
einem frontal annähern. weil ein evtl crash würde weder dem verletzten fussgänger -> noch dem vom rad gestürzten zeitungszusteller von nutzen sein.

anders gesagt:
ich respektiere radler und ihre aktivitäten.
bittschön dass sie mich als menschen auf schusters rappen auch wahrnehmen. dafür danke :-)

leben und leben lassen. -

schönes wochenende herber!


Antworten Antworten Antworten Gast: Der Steuerzahler
13.04.2012 11:03
0 0

Re: Re: Re: was mir aufgefallen ist...

Es wird mal Zeit, dass eine Aufklärungskampagne durchgeführt wird:

Es ist nciht verboten, zwischen den Schienen zu fahren!!!
(Ganz im Gegenteil: zwischen den Schienen ist der sicherste Ort, wenn rechts der rechten Schiene weniger als 1m Platz ist)

Gast: gradermichl
13.04.2012 09:45
2 2

Autofahrer sind schuld

Handy Telefonieren ob wohls verboten ist. In der 30 er Zone überholen mit 50 und schneiden. Wenn ein Radfahrer bei einer Stop Tafel stehn bleibt. Er hat ja kein Bremslicht. Autofahrer schreit. ( bist deppat, wos bleibst steh) der hat vermutlich die stop Tafel ignoriert oder ned gsehen etc. Fahren`s mit den Rad im 20, 21, 22, Bezirk. Dann habens die Bestätigung. Handzeichen zum Abbiegen geben, der Autofahrer überholt, obwohls in Straßennmitte Fahren und vorschriftsmäßig abbiegen. Da gibts genug davon. Nicht nur immer die Radfahrer sind schuld und sollen Nummertafeln erhalten. Ich hätt nichts dagegen. Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, und jeden Autofahrer Anzeige, der gegen die Einbahn oder in ein Fahrverbot, bei den Bahnübergang bei roten licht noch durchfährt. Würde so mancher mehr Strafen bezahlen als er verdient. Natürich gibts auch Radfahrer als Wildschweine. Die gehören auch bestraft die kein Grün bei der Ampel kennen. Die Fahren bei rot weil es ihnen zu lang dauert. In der Stadt ist das gang und gebe.
Wenn man Hirn hat solte man als Radfahrer wie auch als Autofahrer mitdenken. Olle andern san die Trotteln. Nur i ned! Das kent doch jeder

"Wenn ein Radfahrer bei einer Stop Tafel stehn bleibt"

Das wäre der erste, den ich sehe.

Gast: aikon
13.04.2012 09:24
2 2

lernen von anderen, die es besser machen

diese (teils medien-) hetze autofahrer vs. radfahrer gibt es z.b. in holland gar nicht. ich denke, auch die medien hätten hier einiges zu tun.

in 10-20 jahren werden wir vermutlich 10 mal so viel radfahrer in den großstädten haben. alle massnahmen, die sich schon heute auf dieses wachstum ausrichten halte ich für richtig und zukunftsweisend. wenigen ist das klar, viele haben das offensichtlich überhaupt noch nicht verstanden.

in diesem zusammenhang sollte auch auf die konferenz "velo city" im juni 2013 verwiesen werden.

Unter dem Motto "The Sound of Cycling. Urban Bicycle Cultures" werden vier Tage lang die neuesten Entwicklungen auf dem Sektor Radverkehr diskutiert und Fachmeinungen ausgetauscht. Und es soll nach neuen Wegen gesucht werden, den Radverkehr international weiter zu forcieren.

Re: lernen von anderen, die es besser machen

nahezu alle holländischen autofahrer sind auch selber radfahrer, deshalb verhalten sie sich als autolenker den fahrradlern gegenüber auch korrekt.

Re: lernen von anderen, die es besser machen

man kann bitte doch die flachen niederlande nicht mit dem hügel-rauf und hügel-runter vieler gebiete in at. vergleichen.

radfahren mag ein schöner sport sein.
absolut kein einwand!
der alltägliche nutzen für _alle_ sieht anders aus:

a) abgesehen von young professionals ("raddienste") ist fahrrad fahren im flotten vorwärts-bewegen(!!)
etwas dauerhaftes für junge bis mittlere oder früh"ältere" erwachsene.

das entspricht ganz sicher nicht
der bevölkerungsstruktur:
sei es bei kleinkindern wie bei alten leuts.

fahrrad fahren kann wer
der _f i t_ ist!!!

wer noch unreif ist (säuglinge. kleinkinder) oder marode senioren
werden krasse probs haben:

b) nicht können säuglinge bis kleine kinder mit halten.
detto können auch nicht teilnehmen
c) am bewegungsapparat stärker erkrankte menschen
d) ältere bis alte und sehr alte menschen:

* aber all diese -b bis d- haben auch teil an der gesellschaft und müssen

mobil sein und
brauchen sichere versorgung -

also wie soll das (von * deren seite) ganzjährig mit dem fahrrad gewährleistet sein?

u.a.w.g. - vielen dank!


3 0

Re: lernen von anderen, die es besser machen

Also für Wien glaube ich das nicht. Die typischen Radfahr-Städte sind ja alle ziemlich eben. Da kann man mit normaler Kleidung ohne Anstrengung von A nach B fahren. Das geht halt in Wien in manchen Bezirken nicht. Deswegen glaube ich nicht, dass sich das durchsetzen wird. Als Sport und Spazierenfahren, aber nicht als Zweck-Transportmittel.

Re: Re: lernen von anderen, die es besser machen

in at. sind gegenden durchaus hügelig.
sehr wahr.

dann kommen noch beschneiungs- und vereisungs-gebiete im winter hinzu: bergauf. richtiges vergnügen :-\

es ist absurd dass man at. mit nl. unbedingt solche ebenen flachen länder fahrradmässig gleich zu setzen:
man erhebt ja auch nicht railtours rocky mountains zum allzwecktauglichen ziel.


Gast: Autofahrer, Fussgänger UND gelegentlich Radfahrer
13.04.2012 07:52
3 1

Ich will:

Nummerntafeln für Radfahrer, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Radwegen und der Donauinsel. Baulich getrennte Radwege und einen Führerschein für Radfahrer.

Antworten Gast: aber selten denkender
13.04.2012 08:25
2 1

Re: Ich will:

a) die meisten Radfahrer über 18 haben den B-Führerschein - bezweifeln Sie etwa, dass der zur Teilnahme am Strassenverkehr qualifiziert? (ich hin-und-wieder, wenn ich mir die anderen Verkehrsteilnehmer ansehe)

b) Nummertafeln war Quatsch, ist Quatsch und wird Quatsch bleiben.

c) Baulich getrennte Radwege: oftmals gerne, nur müssen dann halt die Zweispurer entweder eine Fahrbahn oder eine Parkspur opfern (oder glauben Sie, man kann den Platz herzaubern?)

Antworten Gast: Alien (Dauerzensuriert)
13.04.2012 08:24
2 0

Re: Ich will:

Ein Ende der Anarchie auf den Radwegen!

Gast: Almi66
13.04.2012 06:53
2 5

Reflex der Autofahrerlobby

Kaum sterben in Wien 0,1 Radfahrer statistisch mehr, rufen sofort ÖAMTC, KfV und Wirtschaftskammer zu strengeren Regeln gegen Radfahrer auf.

Ich fahre in Wien fast täglich Rad und was mich vor einem all zu frühen Unfalltod bewahrt, ist größte Vorsicht, vor Autofahrern, die bei Rot fahren, mit dem Handy telefonieren oder den Vorrang missachten.

Radfahrer sind oftmals selbstgefährdend unterwegs, etwa, wenn sie nachts ohne Licht fahren, sie sind oft moralisch fragwürdig unterwegs, wenn sie auf Gehwegen fahren, oder die wartende Kolonne bei Rot passieren.

Dennoch: Die tötliche Gefahr geht von einer Tonne Stahl aus, nicht von einem Drahtesel!

Antworten Gast: Erdapfel
03.11.2012 19:26
0 0

Radfahrer sind oftmals selbstgefährdend unterwegs wenn sie ohne Licht fahren .....

Das ist nicht nur selbstgefährdend, das ist kriminell!

Das führt unweigerlich zu Unfällen, weil ein Radfahrer ohne Licht in der Nacht einfach nicht zu sehen ist.

Es herrscht im Übrigen Lichtvorschrift für Einspurige Fahrzeuge auch bei Tag, weil des KFV sagt, daß einspurige dann besser gesehen werden. Einspurig sind auch Räder, die ja ein noch schmaleres Profil haben, als Motorradfahrer.

Also, Lichtpflicht "bei Tag" auch für Fahrräder, der Verkehrssicherheit zu Liebe.


Antworten Gast: Rot + Grün = schlimmer als die..........
25.07.2012 12:09
0 0

nicht von einem Drahtesel?


Von den 42 Radfahrern starben 25 durch ihr eigenes Fehlverhalten und 17 durch Fremdverschulden.

 
12 3 4