Großbrand: 120 Feuerwehrleute beim Kloster Mehrerau im Einsatz

04.05.2012 | 08:51 |   (DiePresse.com)

120 Feuerwehrleute waren in der Nacht auf Freitag im Einsatz, um den Brand in einer Tischlerei, einer Schlosserei und einer Holzlagerhalle beim Kloster Mehrerau zu löschen.

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Um 0.40 Uhr in der Nacht auf Freitag wurden Anwohner auf den Brand in einer 60 mal zehn Meter großen Holzlagerhalle beim Kloster Mehrerau (Vorarlberg) aufmerksam, berichtet Polizeieinsatzleiter Andreas Weiss dem ORF Vorarlberg. Als die Feuerwehr eintraf, hatte das Feuer bereits die gesamte Halle, eine Schlosserei und eine Tischlerei in Brand gesetzt.

120 Feuerwehreinsatzkräfte waren mit 25 Fahrzeugen und der Unterstützung von 16 Polizeibeamten im Einsatz, um den Brand zu löschen. Eine Dieseltankstelle und ein Wohnheim des Sanatoriums in der Nähe seien gefährdet gewesen, einen Übergriff der Flammen konnte die Feuerwehr aber verhindern, so Weiss. Eine Rettung der betroffenen Gebäude war allerdings nicht möglich, sie brannten völlig nieder. Als große Herausforderung stellte sich angesichts des Großbrands der anfängliche Wassermangel heraus. Vier Hydranten wurden angezapft, doch die Feuerwehr benötigte mehr Löschwasser. Die Einsatzkräfte legten daher parallel Leitungen zum nahe gelegenen Bodensee, erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter Jürgen Zimmermann. Bei den Löscharbeiten erlitt eine Feuerwehrfrau eine leichte Rauchgasvergiftung.

Gebäudeteile werden abgetragen

Nach dreieinhalb Stunden brachten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Nachlöscharbeiten waren am Freitag noch im Gange. Aufgrund der Bauweise müssen Gebäudeteile teilweise mit Baggern abgetragen werden, um letzte Glutnester zu löschen.

Im Kloster Mehrerau herrsche große Betroffenheit, schildert Mehrerau-Sprecher Harald Schiffl. Ebenso groß sei aber auch die Dankbarkeit gegenüber der Feuerwehr, die noch Schlimmeres verhindert habe. So blieben das Kloster sowie Schule und Internat von den Flammen verschont, "der Schulbetrieb geht ganz normal weiter", so Schiffl. Zur Schadenshöhe könne er vorerst keine Angaben machen. Überhaupt müsse man nun erst die Ermittlungen der Behörden abwarten. Die Brandermittlungen verzögern sich, da das Gelände laut Sicherheitsdirektion noch nicht ohne Gefahr betreten werden kann.

 

(APA/Red.)

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8 Kommentare
Gast: ROTFRONT
05.05.2012 09:32
0

Die Strafe Gottes!

Als nächstes kommt sie als Blitz ins Mehreraushicehaus.

Gast: Froschsympathisant
04.05.2012 12:48
0

RIP Friedl

Mein Mitleid gilt Frosch Friedl, der eigentlich nur eine nächtliche Schwimmtour im Bodensee genoss und plötzlich mittles eines Feuerwehrschlauches fein püriert in einem Flammenmeer endete.

Antworten Gast: FW-Maschinist
04.05.2012 13:22
3

Re: RIP Friedl

Nachdem am Ende einer Saugleitung ein Saugkopf (http://de.wikipedia.org/wiki/Saugkopf) angebracht ist und eine Pumpe soviel lärmt, dass jedes Getier sofort flüchtet gehts Friedl wahrscheinlich gut ;)

Was sagt da wohl -

- der Pfarrer von Windischgarsten dazu?


Gast: aladin55
04.05.2012 10:17
6

Der Abt hat sicher auch so ein gutes Herz wie der Dompfarrer aus Wiener Neustadt!


Gast: otto100
04.05.2012 09:20
7

Da hat wohl wieder jemand Langweile gehabt!


Gast: Kibietz
04.05.2012 09:13
2

Hääääääääääh? Wieso soll Gott es in Mehrersau brennen lassen?

Oder gibts den gar nicht?

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