20.05.2013 16:03 Merkliste 0

Startschuss für Österreich-Tour des Dalai Lama

17.05.2012 | 17:17 |   (Die Presse)

Das Geistliche Oberhaupt der Tibeter begann seine Reise in Hüttenberg, der Kärntner Heimatgemeinde von seinem mittlerweile verstorbenen Lehrer und Freund Heinrich Harrer. Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm.

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Klagenfurt/Hüttenberg/ZOE. Groß ist die Kärntner Marktgemeinde Hüttenberg nicht, doch sie hat einen großen Fan: den Dalai Lama. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter besuchte zum Auftakt seines elftägigen Österreich-Besuchs am Feiertag Christi Himmelfahrt die rund 1600 Seelen starke Gemeinde im Bezirk Sankt Veit an der Glan. Bereits zum vierten Mal reiste er in das entlegene einstige Bergbaudorf, um seinem mittlerweile verstorbenen Lehrer und Freund Heinrich Harrer die Ehre zu erweisen. Harrer hätte heuer seinen 100. Geburtstag. Im Jahr 2006 hatte der Dalai Lama in Hüttenberg den Grundstein für das Tibetzentrum gelegt, das heute zu den Hauptattraktionen des Ortes zählt.

Mit großer Verspätung kam der Dalai Lama per Privatjet von Maribor in Klagenfurt an, wo er am Flughafen unter den Klängen einer Blasmusikkapelle vom Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) empfangen wurde. Österreich sei – so wie Tibet – „ein kleines, aber gutes Land“, so der Dalai Lama. Und: „Ich werde mich immer an Heinrich Harrer erinnern.“ Dann ging es  – gemeinsam mit dem Landeshauptmann – im Blaulichtkonvoi nach Hüttenberg, wo bereits tausende Besucher auf den hohen Gast warteten.

Strenge Sicherheitsvorkehrung

Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm: Neben persönlichen Bodyguards sind in Kärnten 300 Polizisten im Einsatz, dazu kommen an den einzelnen Veranstaltungsorten, die alle Bombenchecks unterzogen wurden, Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen. Bis Sonntag bleibt der Dalai Lama in Kärnten, dann reist er weiter nach Salzburg und Wien. Abschluss ist ein Auftritt am Wiener Heldenplatz  am 26. Mai im Rahmen einer Solidaritätskundgebung für Tibet.

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57 Kommentare
 
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ein Segen für Österreich....

und seine Menschen ist der diesjährige Besuch des Dalai Lama. Mögen möglichst viele Besucher zu seinen Veranstaltungen kommen. In solch sozialen und wirtschaftliche unruhigen Zeiten, tut es wohl einige spirituelle Gedanken zu hören.

Gast: sobse
18.05.2012 20:04
1 1

sobse

...ich dachte die presse hat intelligente leser.
"fetter bettelmönch" usw. ein erbärmliches niveau, aber typisch für österreich.

ich bin stolzer hüttenberger, jedesmal hat mich der besuch des DALAI LAMA gefreut, er hat etwas in unserem herzen hinterlassen.

ich finde es erschreckend solche scheisskommentare von "fetten frustrierten wiener vollidioten"> habe mir erlaubt auf das niveau der postings zu begeben> in der "PRESSE" lesen !

Buch-Tipp:John Niven " GOTT BEWAHRE " > seid lieb zueinander !!!!!

Antworten Gast: bergziege
18.05.2012 21:24
0 0

Re: sobse

Das Niveau ist eine Katastrophe. Keine Ahnung haben und vor sich hinschimpfen. Das tut weh. Vor allem, wenn man den Dalai Lama kennt.

0 3

das der dauergrinsende fette Bettelmönch von Dörfler empfangen wurde ist stimmig


dem guten Dörfler hat man ja auch eine geistige Beeinträchtigung amtlich bestätigt.
Amtlich!

0 2

Eine linke Ikone die keine Berührungsängste nach Ultrarechts hat


passt zum Griechenland Desaster und zur Strategie unserer EU Diktatur des "Großen Bruder's"

Frage

Wo bleiben die Anti - Dalai Lama Kundgebungen. Er ist ja auch schließlich für den Zölibat?

...
ach so, er ist ja nicht katholisch.

Antworten Gast: nina blum
18.05.2012 13:38
0 1

Re: Frage

Na, dann gehens schon mal demonstrieren.
Oder bekommen Sie Ihren Sessel nicht mehr vom Gesäß?

Re: Frage

Wenn der Zölibat das einzige Problem der katholischen Kirche wäre ...

Gast: Pater Noster ohne Kloster!
18.05.2012 01:07
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Religionen haben seit Jahrtausenden dasselbe Problem.........

.......Sie müssen etwas verkaufen, was noch nie jemand gesehen hat..........jede Religion sagt, sie habe allein den Schlüssel zum Himmelreich. Ich bin gespannt, wer recht haben wird!

Antworten Gast: bergziege
18.05.2012 11:12
1 0

Re: Religionen haben seit Jahrtausenden dasselbe Problem.........

Die Humanität.

Re: Religionen haben seit Jahrtausenden dasselbe Problem.........

Und wenn du nicht recht hattest?
Dann hast du mehr zu verlieren, als der der geglaubt hat.

Re: Religionen haben seit Jahrtausenden dasselbe Problem.........

Und wenn du nicht recht hattest?
Dann hast du mehr zu verlieren, als der der geglaubt hat.

Antworten Antworten Gast: Ambrose Bierce hat gesagt:
18.05.2012 12:16
0 0

"Unglaube ist die größte der großen Weltreligionen"

Wenn eine einzige Religion "recht" hätte, hätten alle anderen religiösen Menschen unrecht - und hätten somit "mehr verloren, als sie geglaubt haben", - obwohl sie ein religiöses Leben geführt haben! Ich könnte mir vorstellen, dass "Gott" sich nicht in solche beschränkten Schemata pressen lässt.

0 0

Des Kaisers neues Geschwurbel


http://www.taz.de/!2252/

Gast: bittenichtschonwieder
18.05.2012 00:34
2 3

Lächelnde Taliban

Ich verstehe diese völlig unkritische Haltung gegenüber dem Dalai Lama nicht.
Zumindest nicht ausserhalb Kärntens.

Der Mann versteht sich allen ernstes als "Gottheit" und tritt für einen Gottesstaat in Tibet ein.
Mit Demokratie oder Menschenrechten hat der „Heilige Herr, gütige Herr, mitfühlender Verteidiger des Glaubens, Ozean der Weisheit“ oder „alle Wünsche erfüllender Edelstein“ wie er sich auch von seinen Anhängern nennen lässt nichts am Hut.

Zur Erinnerung:
Als die Taliban in Afghanistan gegen die Sowjetunion kämpften wurden sie im Westen auch als Freiheitskämpfer gefeiert und unterstützt.
Das Resultat ist hinlänglich bekannt.

Re: Lächelnde Taliban

Einfach mal zum Nachdenken:

- der Buddhismus ist keine theistische Religion (wie z.B. das Christentum oder der Islam),
- demzufolge glauben Buddhisten an keinen Schöpfergott,
- weshalb der Dalai Lama auch nicht als "Gott" bezeichnet wird,
- sondern als Boddhisatva,
- was er aber selbst immer in Abrede stellt.

Wenn Sie den Buddhismus mit dem Islam ("Gottesstaat") gleichstellen und den Dalai Lama mit den Taliban vergleichen, dann sind Sie der chinesischen Propaganda gegenüber zu leichtgläubig.

Gast: gasti
18.05.2012 00:14
0 5

und was wird das anfüttern des lamas den steuerzahler kosten??


Gast: bergziege
17.05.2012 23:09
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Ist das Presseniveau?

Die Kritik am Dalai Lama in den Vorgängerpostings ist haarsträubend. Man mag seine Heiligkeit mögen oder nicht. Was hier geschrieben wurde, entspricht nicht der Realität. Wer mit offenen Augen und Ohren in Tibet, Qinghai (Amdo, woher der Dalai Lama kommt) und in McLeod Ganj (tibetische Exilregierung) weiß um die Probleme und den Identitätskampf der Tibeter Bescheid. Wenn man keine Ahnung hat, schreibt man besser nichts. Der Dalai Lama nur als Mensch gesehen, ist ein angenehmer Zeitgenosse. Die Welt kann froh sein ihn noch zu haben. Ein Mindestmaß an Respekt, wenn von ihm die Rede ist, könnte man sich deshalb sehr wohl erwarten.

Re: Ist das Presseniveau?

bin ganz Ihrer Meinung. Viele Postings sind haarsträubend und zeigen deutlich, wie verwirrt und unwissend die Verfasser hier zu Werke gehen. Demut und Emphatie sind Ihnen fremd. Wer ein Mindestmass an humaner und werteorientierter Bildung genossen hat, ist zu solchen Äusserungen nicht in der Lage.

Gast: Verlogene Presse!
17.05.2012 22:41
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Der Zensor ist anscheinend nicht Dalai Lama freundlich,

denn er läßt nur Kommentare durch die sich gegen den Dalai Lama richten!

Drecksblatt!!!!

Ignoranz und Vorurteile

Es ist unglaublich, mit welcher Ignoranz Leute hier gegen einen Friedensnobelpreisträger hetzen.

Antworten Gast: sodasler
18.05.2012 11:42
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Re: Ignoranz und Vorurteile

weil sie ihn nicht verstehen wollen....

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Der Friedensnobelpreis hat auch schon bessere Zeiten gesehen...

seitdem Verbrecher, Agenten von militärischen Geheimdiensten, Bandenchefs und anderes Gesocks den Preis bekommen ist es schon bald eine Auszeichnung den FNP nicht zu kriegen...

Re: Der Friedensnobelpreis hat auch schon bessere Zeiten gesehen...

Wären Sie so freundlich, die Namen dieser Subjekte bekanntgegeben, die sich den Friedensnobelpreis unter Vorspiegelung falscher Tatsachen unrechtmäßig erschwindelt haben?

P.S.: bitte nennen Sie jetzt nicht Barack Obama ...

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Re: Re: Der Friedensnobelpreis hat auch schon bessere Zeiten gesehen...

Na gut - wenn Sie den ersten Friedensnobelpreisträger der gleichzeitig zu der Verleihung des Friedensnobelpreises eine unprovozierten Angriffskrieg führte negieren haben wollen, wie wärs mit dem palästinensischer "Freiheitskämpfer", Politiker, Terroristen, PLO-Führer und Träger des Friedensnobelpreis 1994 Jassir Arafat gemeinsam mit den in der gleichen Branche, nur auf der anderen Seite des Flusses tätigen Mossad & Shin Beet Agenten (aus der Terror-Familie der berüchtigten Stern Gangs stammen) Shimon Peres und Jitzhak Rabin?

Re: Re: Re: Der Friedensnobelpreis hat auch schon bessere Zeiten gesehen...

O.K., das ist ein Argument

 
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