Fall Wastl: Verdächtiger spricht von Abwehrbewegung

Der Verdächtige sagt aus: Durch seine Abwehrbewegung sei Heidrun Wastl zu Sturz gekommen und hätte sich tödlich verletzt.

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Symbolbild – Klemens Patek

 

Neue Details zu der Unfallversion des unter Mordverdacht stehenden Verdächtigen (41) im Vermisstenfall Heidrun Wastl aus Wiener Neustadt sind am Mittwoch bekanntgeworden. So soll der 41-Jährige beim Waldspaziergang wegen einer plötzlichen Berührung der damals 37-Jährigen erschrocken sein und reflexartig eine Abwehrbewegung "mit einem Fuß oder einer Hand" gemacht haben. Die Frau wurde getroffen und kam zu Sturz, berichtet das Wochenmagazin "News" in einer Vorausmeldung.

Beim Sturz habe Wastl eine "schwere Verletzung im Brustbereich" erlitten, die tödlich gewesen sei. Blut sei aus ihren Ohren gelaufen und sie sei nicht mehr ansprechbar gewesen. In Panik sei er dann geflüchtet, so der Mann. Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt bestätigte auf Anfrage der APA diese Aussage.

Suche nach Leiche noch unterbrochen

Laut "News" sei der Verdächtige einige Wochen später im Oktober 2001 zu der Unfallstelle zurückgekehrt, habe ihre Leiche aber nicht mehr gefunden. Auch die polizeiliche Suche nach den sterblichen Überresten verlief bis dato erfolglos. Die Aktion wurde in der vergangenen Woche abgebrochen und soll erst nach der Detailplanung - das abzusuchende Areal umfasst etwa 50 Hektar - wieder aufgenommen werden. Wann das sein werde, sei noch unklar, hieß es am Mittwoch im Bundeskriminalamt.

Heidrun Wastl gilt seit dem 28. September 2001 als vermisst. Die Kindergartenhelferin wollte an jenem Tag ihren sechsjährigen Sohn um 11.30 Uhr von der Schule abholen, kam dort aber nie an. Sie wurde mittlerweile für tot erklärt. Seit einigen Monaten wird der Fall vom Cold Case Management im Bundeskriminalamt (BK) neu aufgerollt.

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