Kuh marschiert sechs Kilometer auf der Tauernautobahn

Das Vieh war in der Nacht von Weide entlaufen und trabte Richtung Villach. Die Polizei konnte das Rind von der A10 "ableiten".

Archivbild: Die Tauernautobahn in Salzburg
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Archivbild: Die Tauernautobahn in Salzburg
Archivbild: Die Tauernautobahn in Salzburg – (c) EPA (Franz Neumayr)

Eine entlaufene Kuh war am Sonntag früh auf der Tauerautobahn im Salzburger Pongau als "Geisterfahrer" unterwegs. Das Vieh war im Bereich Altenmarkt auf die Autobahn gelangt und marschierte dann auf der Fahrbahn rund sechs Kilometer Richtung Villach. Bei der Auffahrt Flachau konnten Polizisten das Rind von der A10 "ableiten". Bei der Aktion rammte die aggressive Kuh das Polizeiauto, berichtete die Sicherheitsdirektion.

Das Vieh rannte danach noch weiter zu einem Bauernhof in Reitdorf, wo es blieb, bis die Polizei den Besitzer ausgeforscht hatte. Dieser holte die Kuh ab. Der Landwirt gab an, dass er insgesamt neun Stück Vieh auf der Weide bei Radstadt hatte. In der Nacht seien vier Rinder ausgebüxt. Zwei habe er selbstständig einfangen können, eine Kuh sei in Altenmarkt eingefangen worden, die vierte trabte auf die Autobahn.

Die Polizei hatte nach Bekanntwerden der tierischen "Geisterfahrt" die Autobahn gesperrt, bis die Kuh die A10 wieder verlassen hatte. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, auch die Kuh überstand ihre Attacke gegen den Streifenwagen unverletzt.

(APA)

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