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Streit beendet: Käsekrainer bleibt Käsekrainer

15.06.2012 | 15:19 |   (DiePresse.com)

Minister Berlakovich präsentiert stolz einen Kompromiss mit Slowenien. Österreich darf die deutschsprachige Bezeichnung Krainer beibehalten.

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Der Spruch "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei" muss nun wohl umgeschrieben werden. Denn nach intensiven bilateralen Verhandlungen konnte heute ein Kompromiss zwischen Österreich und Slowenien in der Käsekrainer-Frage erzielt werden.

Slowenien erklärt sich demnach bereit, seine landestypische Bezeichnung "Kranjska Klobasa" als geografisch geschützte Angabe eintragen zu lassen. Es wird jedoch akzeptiert, dass Österreich die deutschsprachige Bezeichnung "Krainer bzw. Käsekrainer" dennoch beibehält.

"Relevanter Wirtschaftsfaktor"

"Für uns ist das wichtig, da die Käsekrainer eine österreichische Erfindung ist, eine lange Tradition hat und auch ein relevanter Wirtschaftsfaktor ist. Mit dem jetzigen Kompromiss ist allen geholfen." so der österreichische Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich.

Slowenien hatte beim europäischen Patentamt einen Antrag auf Schutz der Bezeichnung "Kranjska Klobasa" gestellt. Das österreichische Patentamt hatte davor gewarnt, dass die Annahme der slowenischen Forderung das Ende der hierzulande verwendeten Bezeichnung wie "Krainer" oder "Käsekrainer" bedeuten würde. Der Streit um die Käsekrainer hatte hierzulande auch medial hohe Wellen geschlagen.Wirtschaftskammer, Landwirtschaftsministerium sowie Experten der Veterinärmedizinischen Universität kündigten mit Unterstützung des Patentamtes an, Einspruchsgründe bei der EU-Kommission geltend machen zu wollen.

Auch der Kürbiskern-Streit ist beendet

Im Rahmen der Verhandlungen konnte auch die Diskussion um das seit längerem laufende Registrierungsverfahren des "Steirischen Kürbiskernöl" gelöst werden. Slowenisches Kürbiskernöl darf ausschließlich als "stajersko" aber nicht in der deutschsprachigen Übersetzung "steirisches" vermarktet werden und das Ursprungsland muss deutlich sichtbar angegeben werden

(Red.)

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64 Kommentare
 
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Gast: donner33
18.06.2012 19:01
1 0

grainer

Tschutschn sag i geht zum Teufel.

Gast: L.W.
17.06.2012 20:27
0 0

Minister Berlakovich präsentiert stolz

Stolz ist er also, der Herr Minister.

Worauf denn eigentlich ? Glaubt er, dass dieses "Problem" in die Annalen eingehen wird ?

Haben wir echt keine anderen Sorgen ? Traurig. Sehr traurig.

Gast: Johann S
17.06.2012 20:20
0 0

Real

betrachtet,hätte sich am Würstelstand nichts geändert.
Der Kunde hätte eine Krainer bestellt und der Betreiber hätte diese serviert.
Ein Hoch der Bürokratie.

Die wahren Probleme

Das sind die wahren Probleme in Europa.Wurscht, dass ein Land nach dem anderen finanziell kracht, Hauptsache wir haben die Käsekrainer.Eigentlich zum lachen, wäre es nicht so traurig.
Schämen Sie sich eigentlich nicht, Herr Berlakovich?Sie bringen nichts zusammen und so einen Sch... verkaufen Sie als Erfolg.Bitte sofort zurücktreten.Rücktrittsreif sind Sie nämlich schon seit der Flugaffäre.

Berlakovich

Sonst bringt Berlakovich eh nix zsamm.Als hätten wir keine anderen Sorgen wie so ein blödes Würstl.Lächerlich.

1 0

Re: Berlakovich

er hat den Wienern die Identität zurückgegeben!

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Die deutschsprachige

Bezeichnung dürfen wir behalten, vielen vielen Dank!. Übrigens ich heiße Fritz, geht das in Ordnung?.

BKM

... mein posting ist ironisch gemeint, bin ganz ihrer meinung!

Gast: Kaerntnerbeobachter
16.06.2012 16:16
0 0

Slovenien

Gehoert einfach wieder in das Herzogtum Kaernten und Krain integriert, und a Ruah is.

Antworten Gast: Dieter vom Schloßberg
16.06.2012 19:51
0 0

Re: Slovenien

Nicht Kärnten, sondern Steiermark (wegen der Unter-Steiermark)!!!

erfolg

... und trotzdem werden die politiker immer
"schlechtgeredet", warum?

Antworten Gast: BKM
16.06.2012 15:00
0 1

Re: erfolg

Deswegen: wenn eine Würstelbenamsung schon so eine Heldentat darstellt, dann tu felix Austria. Nicht-Probleme zu lösen ist offenbar eine der vornehmsten Aufgaben unserer kompetenten politischen Führungskräfte. Alles andere ist ihnen sowieso zu steil.

Gast: tigerenter
16.06.2012 14:04
0 1

eine wahre heldentat.

und jetzt retten sie bitte die glühbirne.

sonst bin ich bald gezwungen mit offenen feuer für erträgliche beleuchtung zu sorgen, und sie wissen ja hoffentlich, was das für die feinstaub- und die co2bilanz bedeutet.

2 0

Die wahren Probleme

Ich finde es toll, dass sich zu Zeiten der Eurokrise wenigstens noch irgendjemand um die wahren Probleme kuemmert!

Gast: Don Corleone
16.06.2012 10:25
2 0

Herr Minister, Sie sind mein Held!

Sie haben Österreich gerettet!

Was sind im vergleich dazu die Umweltprobleme?

Gast: LegendIn
16.06.2012 10:18
1 0

Käsekrainer bleibt Käsekrainer

Und Berlakovits bleibt ein Würstchen!

eines der wichtigsten österreichischen kulturgüter


Gast: Sepp Krainburger
16.06.2012 08:35
1 0

Krieg mit Krainern?

Sorgen hat die Welt; solang solcher Schmarrn berichtenswert ist, braucht uns um die Zukunft nicht bange zu werden!
.

Würstel

Also ich stelle fest wir leben wirklich auf einer Insel der seligen !!!!
Haben wir denn keine anderen Probleme ?
Wir werden von unseren "Eliten" abgezockt bis zum geht nicht mehr und dann werden uns solche "Wurstgeschichten" von der hohen Politik als Erfolg verkauft !!!!!
Nicht schlecht :-))))))

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STOLZ

Wenn ÖVP- Minister Berlakovich auf diesen "heissen Wind" wirklich stolz ist, ist sein Niveau nicht höher als das meistgelesene Kleinformat die Mehrheit der Österreicher vom Auflagevolumen zu Recht, einschätzt. Tut er aber nur so, um von den tatsächlichen Umweltproblemen zu Gunsten der landwirtschaftlichen Industrie abzulenken, ist er ein Scharlatan.

Gast: ajoux
15.06.2012 22:49
0 0

da wird ja richtig schwer geackert und gerackert

im schweiße des angesichts.

damit endlich alles wieder so ist wie es ohne EU immer war.

naja, alles nicht. nur die käsekrainer.
jössas ....

Gast: Wirtschaftler
15.06.2012 22:17
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Da bleibt mir der Mund offen, ...

...aber nicht wegen der Käsekrainer.
Wenn das die wichtigen Sachen sind, wofür wir die Politiker bezahlen, dann sollten die sich schleunigst eine andere Arbeit suchen. Jeder Stadtstreicher leitet mehr, und wenn er nur die Zigarettentschicks aufklaubt.
Bei mir würde das sofort eine fristlose Entlassung herbeiführen, wenn wegen solcher Privatsachen die Arbeit stehen bleibt.

Gast: oupos
15.06.2012 21:57
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Jetzt wissen wir also...

warum die Kyoto-Ziele meilenweit verfehlz wurden: Berlakovich war zu beschäftigt damit, die Käsekrainer zu retten...

Gast: schüsselfekter
15.06.2012 21:42
6 2

und am montag......

..... hole ich mir ein schwarzes parteibüchl. wahre heldentaten müßen belohnt werden.

Re: und am montag......

ich hol mir von jeder Partei eins
weil´s g´hupft wie g´hatscht is, also wurscht...

Gast: GASterkk
15.06.2012 21:40
4 2

SUPER!! Und kann sich die HOHE POLITIK nun bitte wieder um die WICHTIGEN THEMEN WIDMEN!!!

nachdem ja nicht nur das eiter-rohr, sondern nach über zig jahren auch die ach so lebensnotwendig ortstafelstreiterei beendet ist, können sich unsere suppenkasper und kasperinnen nun endlich den wichtigen themen widmen, welche unserem land unter den fingernägeln brennt.

verwaltungsreform, gesundheitsreform, schuldenstand endlich reduzieren usw......


 
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