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Fälschlich des Inzests Verdächtigter tot aufgefunden

16.06.2012 | 10:52 |   (DiePresse.com)

Eine Obduktion zur Klärung der Todesursache wurde angeordnet. Der Fall des Oberösterreichers hatte vergangenen Sommer für Aufsehen gesorgt.

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Jener 80-jährige Oberösterreicher, der im August vergangenen Jahres unter den falschen Verdacht geraten war, sich an seinen eigenen Töchtern vergangen zu haben, ist tot. Der Mann war Freitagmittag leblos in seinem Haus aufgefunden worden. Die Polizei bestätigte auf Anfrage einen Bericht der Kronenzeitung in Ihrer Samstagsausgabe. Eine Obduktion soll nun klären, ob ein Sturz oder gesundheitliche Probleme die Todesursache waren.

Der Oberösterreicher hatte vergangenen Sommer für internationales Aufsehen gesorgt (Mehr dazu >>>).Die beiden Töchter des Mannes - mittlerweile 53 und 45 Jahre alt - warfen ihm vor, sich an ihnen seit den 1970er Jahren vergangen zu haben. Der Pensionist wurde daraufhin in Untersuchungshaft genommen. In kontradiktorischen Einvernahmen stellten die beiden Frauen, bei denen geistige Defizite vorhanden sind, die Übergriffe wieder in Abrede. Aufgrund Ihrer Beeinträchtigung hatten sie bei ihrer ersten Einvernahme durch die Polizei Begrifflichkeiten wie "Vergewaltigung" falsch oder nicht richtig verstanden und so zu Protokoll gegeben.

(APA)

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2 Kommentare
Gast: so viele kluge menschen hier
16.06.2012 12:20
14 0

Falscher Inzest-Verdächtiger

Das wäre ein Fall für die "Sprachpolizei" !

Aus einem "fälschlicherweise des Inzests verdächtigter Mann" wird ein "falscher Verdächtiger" (analog ein "falscher Polizist" etc. ?).

Das tut weh ...

Gut, dass das Prof. Higgins (aus "My fair Lady") nicht mehr miterleiden muss.

"Kann denn die Journalisten niemand lehren wie man spricht ?"


Antworten Gast: Johann S
16.06.2012 13:13
5 0

Re: Falscher Inzest-Verdächtiger

Die Wortsemantik ist das Feindbild mancher Journalisten.
Da würde es mehrerer Hggins bedürfen.