Bei einem schweren Alpinunfall am Großglockner in Osttirol sind Samstagmittag zwei Personen getötet worden. Die Gruppe war im Bereich des Kleinglockners unterwegs gewesen, als kurz nach 12.30 Uhr zwei von ihnen über die Südwand in Richtung Ködnitzkees abstürzten. Die Bergearbeiten und Ermittlungen zu dem tödlichen Freizeitunfall waren am frühen Nachmittag noch im Gange.
Bei den Toten handelt es sich um tschechische Staatsangehörige, sagte der Bezirksstellenleiter der Bergrettung in Lienz, Peter Ladstätter. Sie dürften in einer Zweierseilschaft am Stüdlgrat unterwegs gewesen sein, als das Unglück passierte. Demnach stürzten sie rund 450 Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände. Die leblosen Körper kamen in einem Lawinenkegel zu liegen.
Nach Auskunft eines Bergretters dürfte entgegen ersten Angaben doch keine dritte Person in den Freizeitunfall verwickelt gewesen sein. Gegen 15.00 Uhr würden die Toten vom Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal gebracht werden, hieß es. Nähere Umstände zu dem Absturz waren vorerst nicht bekannt.
(APA)
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