Schwere Schäden nach Unwetter

21.06.2012 | 18:13 |   (Die Presse)

Starke Regenfälle in der Nacht auf Donnerstag führten zu Überflutungen und Murenabgängen. Am stärksten betroffen war der Norden Salzburgs. Auch in Oberösterreich war die Feuerwehr im Dauereinsatz.

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Wien/Apa. Auf die große Hitze der vergangenen Tage folgte in der Nacht auf Donnerstag ein schweres Unwetter, das in mehreren Bundesländern zu Überflutungen, Murenabgängen und Bränden geführt hat. Am stärksten betroffen war der Norden Salzburgs, wo die Feuerwehr 651-mal zu Überschwemmungen und Murenabgängen gerufen wurde.

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Auch in Oberösterreich war die Feuerwehr im Dauereinsatz: Zu Spitzenzeiten wurden bis zu zwölf Einsätze pro Minute angenommen. Im Bezirk Ried waren manche Straßen bis zu einem Meter hoch überflutet. Auch die ÖBB-Strecke Ried-Braunau wurde unterspült und ist vermutlich noch bis Samstag gesperrt.

Unwetter in Österreich: Großeinsatz der Feuerwehr

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Im Bezirk Braunau konnte eine pflegebedürftige Frau gerettet werden: In ihrem Schlafzimmer im Erdgeschoß stand das Wasser schon bis zur Bettkante, die bettlägrige Frau konnte sich nicht selbst in Sicherheit bringen und wurde per Boot gerettet.

Auch die Obersteiermark war vom Unwetter betroffen: Hier richteten Hagel und Sturm teils massive Schäden an, am Hirschenkogel (Semmering) wurde mit 100,3 Liter/m ein neuer Regenrekord aufgestellt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.06.2012)

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11 Kommentare

raus aus der EU dann passts mit dem Wetter auch wieder

die haben uns den Frühling und den Herbst genommen genauso wie die Marmalade. korrupter S..haufen.

so - jetzt bin ich mal gespannt, ...

Wie hier die einschlägigen Kampfposter es schaffen werden, die EU für die Unwetter verantwortlich zu machen.

wetter richtet schaden an

wieso unwetter, wenn kein wetter, kein schaden?

Re: wetter richtet schaden an

ganz Falsch:
"Wetter richten Schaden an"

Suchthaftes spielen ist nun mal schädlich...
;-)

Re: wetter richtet schaden an

Schlaumeier, man nehme einen Duden und schlage nach, wenn man die Bedeutung eines Wortes nicht kennt. Man verwendet auch Ball für eine Tanzveranstaltung, nur so als Beispiel...

Gast: niewiederoevaubaeh
21.06.2012 12:32
2

DANKE, FREIWILLIGE FEUERWEHR !!!!

DANKE an all die FREIWILLIGEN von der FEUERWEHR, ihr seid toll.

.
.

@ÖVP

Schaust, man braucht keinen Zwang und keinen Österreich-Dienst und keine Lügenmärchen ala "ohne Bundesheer kein Katastrophenschutz".

Re: DANKE, FREIWILLIGE FEUERWEHR !!!!

Naja, es ist wohl eher nicht die Frage nach entweder/oder sondern nach und. Das BH hat schweres Bergegerät bzw Hubschrauber, das hat die FW nicht oder nicht in der gleichen Art. Wasser ist halt eine klare Domäne der FW.
Aber ich stimme zu: Dank den vielen freiwilligen Helfern. Gut, dass es sowas noch gibt, wenn es in vielen Gegenden allerdings auch schon ein Problem mit dem Interesse an der FFW gibt.

Gast: warning523
21.06.2012 10:57
0

2012


Gast: Lustig essen!
20.06.2012 23:29
0

Unwetter richten Schäden in Österreich an.....

....und jetzt meine Mittwochvorndonnerstagdannkommtfreitagfrage.....WAS haben die Unwetter mit unseren Politikern gemeinsam???
Be.es: die Antwort schicken sie an die Haargel-Versicherung!

Gast: vor dem arlberg
20.06.2012 22:33
2

Deckung

Mir tun die Betroffenen leid. Muss schlimm sein. Aber für unverständlich ist es, dass gewisse Elementarschäden in Österreich noch immer nicht versicherbar sind. Die Schweizer sind da - wie üblich - vorbildlich. Dort gibt es eine generelle Versicherung, die von allen Bürgern mitgetragen wird, egal ob er in einer Wohnung lebt und Zeit seines Lebens dieses Problem nicht haben wird oder ein Haus besitzt und dadurch einer Gefahr ausgesetzt ist. Dort wird Solidarität noch gelebt.

Re: Deckung

da wird es aber zeit, die schweizer von unserem erfolgsmodell zu überzeugen: dem florianiprinzip!

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