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Tabakgesetz: Wirte wollen totales Rauchverbot

11.02.2009 | 18:34 |  MIRJAM MARITS (Die Presse)

Das sechs Wochen alte Tabakgesetz ist wettbewerbs-verzerrend, sagen die Kritiker. Wirte und Einkaufszentren sind für komplette Rauchfreiheit und wollen ein genaueres Gesetz.

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WIEN. Genau sechs Wochen ist das „Rauchverbot“ in der Gastronomie mit seinen vielen Ausnahmen und Übergangsfristen in Kraft. Sechs Wochen, in denen viele Wirte das neue Tabakgesetz als ungerecht und wettbewerbsverzerrend kennengelernt haben. Tenor: Wenn schon ein Rauchverbot, dann eines ganz ohne Ausnahmen. Denn derzeit kann bei kleineren Lokalen frei entschieden werden, ob sie als Raucher- oder Nichtraucherbetrieb geführt werden, bei größeren aber müssen getrennte Räume für Raucher geschaffen werden.

Die Stimmung der Wirte soll nun in einer Petition für ein generelles Rauchverbot festgehalten werden. Mit ihrer Unterschrift sollen sie „Druck auf die Wirtschaftskammer machen, die dieses untaugliche Gesetz mitverhandelt hat“, wie Initiator Robert Rockenbauer sagt. Die Gastronomen als Rebellen gegen die eigene Kammervertretung? Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, glaubt: Ja. Von 175 von ihm befragten Lokalbetreibern seien nur zwei dagegen, sagt er. Unterstützung kommt von der Österreichischen Fachvereinigung für Einkaufszentren (ACSC): „Die Gastronomen in den EKZ sind sicher dafür.“ Denn Lokale in EKZ müssen seit Jahresbeginn komplett rauchfrei sein, was als ungerecht gegenüber den anderen Lokalen empfunden wird. Umsatzeinbußen von 20 bis 50 Prozent seien die Folge, viele der Wirte lassen mittlerweile wieder rauchen und nehmen das Risiko einer Geldstrafe im Kauf.

Auch bei der Konditoreikette „Aida“ hält man von der Petition viel: „Wir unterstützen das“, heißt es. „Ein komplettes Rauchverbot ist das Einzige, das wirklich Sinn machen würde.“ Ab kommendem Montag wird eine der 26 Aida-Filialen (jene in der Rotenturmstraße) gänzlich rauchfrei geführt. Und das, obwohl frühere Versuche Umsatzrückgänge erbracht haben.

Im Gasthaus „Zu den 3 Hacken“ unterstützt man die Idee der Petition zwar, zweifelt aber am Erfolg. „Es ist eine Schwäche der Regierung, dass sie sich nicht zu einem generellen Rauchverbot entschließen kann.“ Daran werde die Petition nichts ändern.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2009)

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81 Kommentare
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Gast: hahö
19.08.2009 05:43
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so ein Blödsinn

Ich bin Wirt und kenne keinen anderen der für ein generelles Rauchverbot in Gastlokalen ist.
Wenn Rauchverbot dann generell wie bei Rauschgift, aber dann bitte gleich Alkohol-, Schokolade-, Fett-, Lust und dumme Politikerverbot. Werden aber wenige überbleiben.

Gast: Arzt
13.02.2009 12:17
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Luftverschmutzung

Ein generelles Rauchverbot ist die gerechteste Lösung und einfach zu überwachen (kostete nicht mehr Polizeieinsatz als die Einführung der Gurtenpflicht im Auto). Vor allem aber ist sie die preiswerteste Maßnahme, um die Herzinfarkte in der Bevölkerung um ca. 10% zu senken, und zwar schon innerhalb eines Jahres. Auch das Risiko, durch Passivrauchen einen Schlaganfall oder Lungenkrebs zu bekommen, nimmt ab. Studien zeigen, dass dann auch zu Hause weniger geraucht wird. Rauchverbote machen dem Raucher seine Luftverschmutzung bewusst und helfen ihm beim Ausstieg. Deshalb werden sie von der Tabakindustrie so bekämpft.

Antworten Gast: Carolus Magnus
09.11.2009 16:29
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Re: Luftverschmutzung

Kein Wunder, bleiben Sie anonym, denn Sie dürfen nur nach der Doktrin der Aerztekammer reden:

Viele fragten sich schon lange, wie es dazu kommen konnte, daß an sich intelligente Ärzte keine abweichende Meinung zum Witz des Jahrhunderts über die Schädlichkeit des Passivrauches haben um der Hysterie endlich ein Ende zu bereiten, obwohl 15 Prozent der Ärzte Raucher sind. Nachfolgender Fall zeigt vorzüglich, weshalb dem so ist.

In einer Zeit des Verbotswahns, der Inquisition, der Zensur und Gedankenkontrolle, der Esoterik, des korrupten globalisierten Krankheitswesens müssen kritische, selbst denkende, sich der Doktrin der Ärztekammern und Regierungsmeinungen widersetzende Ärzte, die ihr verfassungsmäßig verbrieftes Recht der freien Meinungsäußerung beanspruchen, mit dem Entzug der Approbation rechnen. Es wird ihnen die Lizenz zum Heilen und das Recht der freien Berufsausübung, die Therapiefreiheit sowie ihr finanzielles Auskommen mit einem Federstrich verweigert. Regierungen, ja sogar Rechtsprechung und Gleichschaltungsfanatiker an den Marionettenfäden mächtiger Pharmafirmen lassen sich entweder korrumpieren, einschüchtern oder als Soldaten gleichschalten. Es ist bekannt, daß Selbsthilfegruppen von Pharmaerzeugern mit Medikamenten und Geldern für die Bewerbung ihres Produktes gesponsert werden. Also hüten sich frei praktizierende Ärzte, echte Aufklärung zu leisten und lassen sich widerstandslos zensieren.

http://www.sackstark.info/?p=15416

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Re: Luftverschmutzung

Falls Sie wirklich Arzt sind wundert es mich nicht, dass sie das nur anonym schreiben wollen. Ich verstehe, dass sie sich als Fachmann dafür schämen... ;)

Sie wissen nämlich ganz genau, dass es ein großer Unsinn ist, von 10% weniger Herzinfarkten in einem Jahr nur durch ein Rauchverbot in der Gastronomie schreiben. Und wenn Sie die Verminderung eines praktisch nicht vorhandenen Risikos (wer täglich mit Mundwasser gurgelt, hat wahrscheinlich ein weit höheres Krebsrisiko als durch Passivrauchen enteht) soooo herausstreichen, zeigt das schon ziemlich deutlich, dass Hans Weiss in seinem neuen Buch die Ärzteschaft nicht grundlos erwähnt hat.

Und noch was: Die Tabakindustrie ist jedenfalls moralisch ok. Die behauptet wenigsten (im Gegensatz zur Pharmaindustrie) nicht, dass ihr die Gesundheit der Menschen ein Anliegen ist...

locke
20.02.2009 17:27
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Re: Re: Luftverschmutzung

Unabhängig von einem Gesundheitsrisiko stelle ich die allseits bekannte Tatsache in den Raum, dass Tabakrauch stinkt und dass viele Menschen diesen Gestank nicht haben wollen. Das muss jeder für sich entscheiden und es kann nicht sein, dass ein Raucher so salopp für andere Menschen über die Qualität der Atemluft mitentscheidet. Raucher dürfen rauchen solange und soviel sie wollen, aber bitte so, dass Unbeteiligte verschon werden. Das sollte doch eine minimal Anforderung sein. Leider sind viele Suchtgeplagte damit überfordert. Deshalb ist nur ein absolutes Rauchverbot sinnvoll und zielführend.

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Re: Re: Re: Luftverschmutzung

Na, diese Tatsache brauchen Sie aber nicht sooo in den Raum stellen. Die steht schon millionenfach im Raum und ist imho das einzig stichhaltige Argument in der ganzen Diskussion... ;)

Wenn wir, um so ein "Problem" zu "lösen" wirklich ein Gesetz brauchen, welches massiv in Privatrechte (Eigentums-/Hausrecht) eingreift, dann möchte ich gar nicht daran denken, welche Gesetze dann manche als "notwendig" erachten werden, wenn es um wirkliche Probleme geht - zB innere und äußere Sicherheit...

locke
22.02.2009 17:08
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Re: Re: Re: Re: Luftverschmutzung

Sie sind vermutlich ein Beauftrager der Tabakindustrie. Der Auftrag dürfte in etwa lauten, auf jeden Artikel im Forum ein "Re" zu schreiben. Ihre Beiträge sind meistens Wiederholungen von vielfach geposteten Argumenten. Als Grundlage dient wohl das Fliegenprinzip. Wonach Kuhfladen köstlich sein müssen, denn 10 Millionen Fliegen können sich nicht irren.

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Re: Re: Re: Re: Re: Luftverschmutzung

Na Sie haben aber voll den Durchblick, Herr Locke ;) Gehen Ihnen etwa die Argumente aus?
Außerdem könnte man Ihr Posting genauso auf viele der missionarischen Gesundheitsapostel anwenden. Man müsste dazu nur ein Wort ("Tabakindustrie" gegen "Zwangsgesundungsindustrie") austauschen....

Pflanze
16.02.2009 09:04
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Re: Re: Luftverschmutzung

http://www.lung.ch/fileadmin/user_upload/Publikationen/Innen-_und_Aussenluft/Factsheet_Gastronomie_d.pdf

Sie können noch so gerne "Schuldige" bei den anderen suchen; es ändert nichts daran, dass ein Rauchverbot absolut zum Schutz der Angestellten vor Tabakrauch notwendig ist!

Ein Arbeiter beim Hochofen der VÖST erhält auch einen Schutzanzug um vor den Gefahren geschützt zu werden, ein/e Angestellte/r in der Gastronomie ist jedoch den Gefahren schutzlos ausgesetzt!

Das generelle Rauchverbot richtet sich - auch wenn Sie nicht müde werden dies zu behaupten - in keinster Weise gegen Raucher, sondern es dient einzig und allein dem Schutz der Nichtraucher und Angestellten!

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Re: Re: Re: Luftverschmutzung

Ihr Link zeigt ja auf eine Propagandaschrift... :)
Einen schweizer Link - http://www.sackstark.info/?p=1441 - kann ich auch bieten.

Tatsächlich aber richtet sich ein totales Rauchverbot gegen die Raucher. Das sieht man alleine schon daran, dass von den Forderern überhaupt keine Ausnahmeen zugelassen werden. Ginge es nur um den Schutz von Nichtrauchern oder Gastgewerbemitarbeiter, dann bräuchte man beispielsweise kein Verbot in Raucherlokalen, wo nur die Besitzer bedienen...

Pflanze
19.02.2009 16:05
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Re: Re: Re: Re: Luftverschmutzung

Ein Unternehmen, welches keine Arbeitneher beschäftigt, muss sich trotzdem an Vorschriften halten, die dem Schutz anderer dienen!

Auch käme die von Ihnen vorgeschlagene Ausnahme wiederum einer Wettbewerbsverzerrung gleich!

Und ja, eine Ausnahme darf es beim Schutz einfach nicht geben!

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Re: Re: Re: Re: Re: Luftverschmutzung

Wem soll ein Unternehmen, dass keine Arbeitnehmer beschäftigt denn schützen? Den Wirt selber gegen seinen Willen? Die Gäste, die wegen dem Rauchen kommen?

Und so sehr wettbewerbsverzerrend werden Kleinstlokale, wo nur einer arbeitet wohl nicht sein, oder?

Es geht einzig und alleine darum, es Rauchern nicht zu gönnen, zum Kaffee eine Zigarette zu rauchen. Das ist der Hauptgrund, obwohl auch etwas Angst der Zwangsgesunder mitschwingen dürfte, dass auch die überwiegende Mehrheit der Nichtraucher auch hingehen würde, und somit das ganze Raucher/Nichtrauchertheater als das entlarft, was es tatsächlich ist... :)

Pflanze
19.02.2009 16:07
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Re: Re: Re: Re: Re: Luftverschmutzung

PS: Wenn es sich gegen Raucher richten würde, würde es heißen "Raucher: Betreten verboten". Dies ist aber nicht der Fall, denn sie dürfen alles was Nichtraucher dürfen!

Ein Rauchverbot richtet sich gegen alle und dient einzig und allein dem Schutz!

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Luftverschmutzung

"Ein Rauchverbot richtet sich gegen alle..."

Also auch gegen Nichtraucher (gibt ja nur Raucher oder Nichtraucher in der Frage)... . jetzt haben Sie sich aber selber übertroffen... :)

Pflanze
25.02.2009 17:46
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Luftverschmutzung

Freut mich, wenn Sie sich da so freuen! Ein nicht vernebeltes Hirn ist eben ein besseres! :-)

Gast: Kater Carlo
12.02.2009 18:43
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Alle "Wirte für totales Rauchverbot" ?

Mag schon sein, daß einige wenige Wirte für ein generelles Rauchverbot sind, weil sie sich die vom neuen Tabakgesetz vorgeschriebene Trennung in Raucher und Nichtraucherbereich nicht leisten können (oder wollen). Die deshalb auf komplett rauchfrei umstellen müssen und jetzt weniger Umsatz machen. Diese Minderheit unter den Gastronomen stört es natürlich, daß die Kundschaft immer noch frei entscheiden kann, ein Raucher- oder ein Nichtraucherlokal zu besuchen. Für solche "Unternehmer" kann es "freien Wettbewerb" nur bei totalentmündigten Bürgern geben - also her mit einem absoluten Rauchverbot ! Gottseidank denken nur einige wenige Wirte so. Jedenfalls nicht die "Mehrheit", wie sich das Herr Rockenbauer und sein kleines Häufchen krakeelender Nichtraucher-Fanatiker wünscht, die glauben, den Österreichern eine rauch(er)freie Gesellschaft aufzwingen zu können.

Antworten Gast: Peter
12.02.2009 20:19
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Re: Alle

S.g. Hr Kater Carlo! Sie unterliegen einem schweren Irrtum! Ein Rauchverbot ist nämlich keine Entmündigung und ja, fairen Wettbewerb gibt es nur bei einem generellen Rauchverbot auch weil der Schutz der Gesundheit nicht vom Markt abhängig sein darf!

Und nein, es denken nicht nur ein paar Wirte so, sondern die Mehrheit! Auch ich habe mit gut zwei Dutzend Wirten gesprochen und 2/3-3/4 davon treten für ein generelles Rauchverbot ein!

Und Personen, die für ein generelles Rauchverbot eintreten, sind keine Fanatiker, sondern Personen, die schlichtweg auf ihr Grundrecht auf Achtung der Gesundheit bestehen!

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

Antworten Antworten Gast: Kater Carlo
12.02.2009 23:15
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Re: Re: Alle

@ Peter:Ein Rauchverbot iS der derzeitigen Regelung - räumlich abgetrennte Raucher-/Nichtraucherbereiche in Lokalen - ist keine Entmündigung, da stimme ich Ihnen zu. Aber ein Totalverbot, das einem Wirt nicht die freie Entscheidung überlässt, ob er einen (räumlich getrennten Teil) seines Lokals rauchenden Gästen zur Verfügung stellt, ist es sehr wohl. Und was das von Ihnen so vehement geforderte "Grundrecht auf Gesundheit" betrifft: Sind Sie dann auch für ein Totalverbot des PKW- und LKW Verkehrs, weil ebenso gesundheitsschädlich ? Oder für ein Verbot des Schifahrens, das pro Saison immer mehr z.T. Schwerstverletzte fordert ? Ok, Sie mögen vielleicht gerne in einem Staat leben, der unter dem Vorwand des "Grundrechts auf Gesundheit" seine Bürger durch "totale Verbote" in allen Lebensbereichen völlig entmündigt. Aber die Mehrheit der Österreicher will in einer solchen Diktatur nicht leben, da bin ich mir sicher.

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Re: Re: Re: Alle

Die Süchtigen sind die, die sich als Diktatoren aufspielen, indem sie rücksichtslos die NR zustinken - und das haben sie ohne Verbote sogar in Liften, Flugzeugen und am Arbeitsplatz getan.

Viele anderen Länder zeigen übrigens, dass die Mehrheit sehr wohl von den Stinkenden genug hat und begrüßt das Eingreifen des Staates.

Antworten Antworten Antworten Gast: Horst R.
13.02.2009 10:54
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Re: Re: Re: Alle

1. Wird das Rauchen total verboten? NEIN!
2. Hat Gesundheitsschutz vom good will der Wirte abzuhängen? NEIN!
3. Ist ein Rauchverbot eine Entmündigung des Bürgers? NEIN!
4. Ist ein Rauchverbot diskriminierend? NEIN!
5. Gibt es eine Alternative aus gesundheitspolitischer, ökonomischer und verfassungsrechtlicher Sicht? NEIN!

--> Generelles Rauchverbot (irisches Modell)

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Re: Re: Re: Re: Alle

Das ist genau der Stil, der mir Angst macht und den autoritäre Regimes auch an sich haben. Frage stellen, gleich bestätigend die Antwort selber geben und andere Meinungen sind minderwertig/dumm und zählen sowieso nicht. Genau wegen solcher Leute darf man einem Verbot niemals zustimmen, weil es in derem Sinne nur der erste Schritt ist. Wenn man solchen Leuten den kleinen Finger reicht, fehlt einem nachher der ganze Arm, dh wenn die sich wirklich durchsetzen, werden wir in absehbarer Zeit gaaanz ruhig, einheitlich gekleidet, auschließlich Grüntee und Kleie zu sich nehmend durch¿s Leben gehen...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Rolf
16.02.2009 08:58
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Re: Re: Re: Re: Re: Alle

Ihr Posting ist - Sie verzeihen es mir - schlichtweg Unsinn! Die typische Argumentation von Süchtigen, mit denen eine sachliche Diskussion nicht möglich ist!

Ein generelles Rauchverbot ist der erste und letzte Schritt in Sachen Schutz vor Tabakrauch! Da können Sie noch so viel polemisieren!

Gast: Athene
12.02.2009 17:05
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Nichtraucher sind derzeit Gäste zweiter Klasse!

Es ist leider wirklich unerträglich geworden!
Die rücksichtslosigkeit der Raucher ist grenzenlos.
Z.B. Samstag 9:00h, mein jüngster Versuch in einem Wiener Innestadt Cafe entspannt zu frühstücken. Da der Nichtraucherbereich noch nicht in Betrieb war, wurde ich umgesetzt. Nachdem ich einen Tisch im letzten dunklen Eck des Cafés nicht akzeptirete, saß ich an einem Fensterplatz im Raucherbereich (90% des offenen Lokals). Kaum war unser Frühstück am Tisch hat sich ein Raucher an den Nebentisch gesetzt. Seine erste Handlung: noch bevor er etwas bestellte, Zigarette anzünden! Dann hat er einen kleinen Braunen bestellt und noch min. 3 Zigaretten geraucht. Danke!
Nächstes mal frühstücken wir besser zuhause. Wir waren zu viert und hatten vier mal Frühstück bestellt.
Nichtraucher sind derzeit Gäste zweiter Klasse. Konsumieren sollen sie schon aber Komfort gibt es nur für Raucher.


Antworten Gast: Aufklärer
12.02.2009 18:14
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Re: Nichtraucher sind derzeit Gäste zweiter Klasse!

Selbstentlarvung, dein Name ist Athene. Zitat: "Es ist leider wirklich unerträglich geworden!" FALSCH- es hat sich bloß nichts geändert.
Nächster Punkt:
Was kann der arme Raucher dafür, dass der Lokalbetreiber sein Lokal noch nicht für den Gästebesuch fertig gehabt hat? Und so genau wie Sie hier schildern, haben Sie eher mitstenographiert, als sich um Ihr Frühstück zu kümmern. Mein Tipp: Gehen Sie nächstes mal einmal um den Häuserblock und genießen Sie die gute Wiener Luft (vorzugsweise Ringnähe). Dann ist sicher ein Platzerl fertig, das auch Ihren (gehobenen) Ansprüchen gerecht wird.
mfg

Antworten Antworten Gast: Gast
13.02.2009 15:32
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Re: Re: Nichtraucher sind derzeit Gäste zweiter Klasse!

Sie sind Raucher, stimmst's und sicher genauso rücksichtslos wie Sie sich hier geben.

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Re: Re: Nichtraucher sind derzeit Gäste zweiter Klasse!

Darum brauchen wir die Gesetze - damit sich das endlich ändert.

Im übrigen stimmt ihr Vergleich nicht ganz: Dass Großstadtluft nicht dieselbe Qualität hat, wie die am Land bzw in Wald & Wiese ist unbestritten, deswegen ist sie noch lange nicht so beißend, wie der Qualm, der von den Stinkern in Lokalen kommt.

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