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Studie: Rauchverbote reduzieren Krankenhausaufenthalte

29.10.2012 | 21:01 |   (DiePresse.com)

US-Forscher erläutern, dass in vielen Ländern kurz nach dem Inkrafttreten von Rauchverboten die Zahl einschlägiger Erkrankungen zurückgegangen ist.

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Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern führen einer Studie zufolge schon kurz nach Inkrafttreten zu deutlich weniger Krankenhausaufenthalten. Setzt ein Land umfassende Rauchverbote für Arbeitsräume, Restaurants und Bars durch, werden dort bis zu einem Viertel weniger Menschen wegen Herzinfarkten, Schlaganfällen und Lungenkrankheiten in Kliniken gebracht. Das erläutert das Team um Stanton Glantz von der amerikanischen Universität von Kalifornien in San Francisco.

Für die im Fachmagazin "Circulation" der American Heart Association veröffentlichte Untersuchung analysierten die Wissenschaftler 33 Gesetze und Bestimmungen in zahlreichen Ländern der Erde. Demnach sank in den untersuchten Ländern die Zahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund von Herzinfarkten durchschnittlich um 15 Prozent, bei Schlaganfällen waren es 16 Prozent und bei Lungenkrankheiten sogar 24. Je umfangreicher der Nichtraucherschutz, desto besser war das Ergebnis.

"Die Gesundheitsbehörden und Experten müssen verstehen, dass Ausnahmen und Schlupflöcher in der Gesetzgebung - wie zum Beispiel für Casinos - mehr Menschen in die Notaufnahmen bringen", sagte Glantz laut einer Mitteilung der American Heart Association. Der Fachgesellschaft zufolge hatten auch vorherige Forschungsergebnisse bereits die Wirksamkeit von Nichtraucherschutzgesetzen erwiesen.

Eine weitere US-Studie, die sich nur auf einen Bezirk im Bundesstaat Michigan konzentrierte, kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. 18 Monate nachdem ein umfassendes Nichtraucherschutzgesetz in dem Bezirk Olmsted County erlassen worden war, seien rund ein Drittel weniger Menschen mit Herzinfarkten ins Krankenhaus gebracht worden. Die Wissenschaftler um Richard Hurt von der Mayo Clinic in Rochester im US-Bundesstaat Minnesota veröffentlichten ihre Ergebnisse in den "Archives of International Medicine".

(APA)

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22 Kommentare

"FORSCHUNG"

Man sollte besser wissen als wie AntiRaucher Hysteriker Glantz zu zitieren.
Wenn man nur die Mühe nehmen würde dies mal zu lesen: Professor Romano Grieshaber «Passiv­rauchen – Götterdämmerung der Wissenschaft» dann weiss man wo alle diese Antirauch Lügen her kommen.
Meine Meinung: Anfangs angekündigt als "Nichtraucherschutz" haben sich diese "Gesetze" mittlerweile entfaltet als absurde und diktatorische Gesetzgebung. Mit anscheinend als Hauptmotiv nur noch: „ Ich finde, dass es stinkt“ Dabei wäre es doch so einfach. Ein Schild “Raucher” oder “Nichtraucher” würde doch reichen. So könnten Erwachsenen selber entscheiden und auch das Personal hätte die Wahl "hier arbeite ich ja oder nicht". So hätte man auch noch Abermilionen an Steuern bei der Gesetzgebung und vor allem bei der Kontrolle des Vollzugs sparen können.
Wie weit gehen die Bemühungen der Regierungen noch ? Eine neue Idee wäre ein Aufkleber auf jeder Bratwurst "Diese Wurst ist fett und kann daher Tödlich sein"
Ich rate die verantwortlichen Gesetzgebern, und den hier mitlesenden Verbotsfanatikern, zehn Minuten in einer geschlossenen Garage zusammen mit einem laufenden Motor zu verbringen, so lernt man was, im Gegensatz zu ein bisschen harmlosen Tabakrauch, wirklich gefährliche Abgase sind.(Nicht tun natürlich denn es ist wirklich tödlich)

Gast: Hollger
03.11.2012 02:05
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Ausnahmen abschaffen, dadurch wird Tabak illegal

Warum Tabakprodukte überhaupt noch legal sind, nach allem was man über die fürchterlichen Folgen besonders für unschuldige Unbeteiligte und Kinder der rücksichtslosen Eltern weiß.
Das Raucher keine Rücksicht nehmen wollen, beweisen sie täglich und auch hier wieder in ihren Kommentagen. Wer nicht hören will muss eben fühlen. Weg mit dem Drogenmüll.

Rauchverbot - Wischiwaschi

in Österreich, da gibt es auch Rauchverbote aber das Gesetz ist eben österreichisch und da braucht man es nicht so genau nehmen. Wer von Bayern durch Österreich nach Italien fährt wird in jedem Gastlokal massiv daran erinnert dass er nicht mehr in dem einen und noch nicht in dem anderen Land ist. Da können wir uns unglaublicherweise sogar ein Beispiel an Griechenland und der Türkei nehmen. Aber wir sind halt in Österreich

in einem krankenhaus prinzipiell das rauchen

zu erlauben ist schon irgendwie pervers. oder gehts da auch nur drum, sich die künftige kundschaft nicht aussterben zu lassen?

Entwöhnung

Unbestritten, Rauchen ist ungesund (sage ich als Raucher).

Aber Verbote sind trotzdem der falsche Weg. Was wirklich helfen würde ist, wenn die Krankenkassen die Entwöhnung bezahlen. Ich kenne viele Raucher die gerne aufhören würden, es aber von alleine nicht schaffen. Und die ganzen Hilfsmittelchen mit denen es vielleicht geht kosten (zumindest kurzfristig gesehen) wesentlich mehr als die Zigaretten. Wenn hier ein Teil der Kosten übernommen werden würde, ich bin mir sicher die Raucherquote würde drastisch sinken!

Aber unsere KK zahlen ja lieber für die Folgen des Rauchens anstatt den Leuten zu helfen damit aufzuhören.

Re: Entwöhnung

zusammenfassung:

sie wissen, dass rauchen ihrer gesundheit schadet.
sie rauchen trotzdem.
jemand anders soll dafür bezahlen, dass sie aufhören.

ja ich weiss: so tickt österreich. eigenverantwortung hamma nie gelernt, wo soll ma sie dann plötzlich her haben? die beiträge zu den krankenkassen bezahlen auch nichtraucher.

würg!

Re: Re: Entwöhnung

1) Ich gebe zu dass es ein Fehler gewesen ist, dass ich jemals zu rauchen begonnen habe

2) Falls sie noch nie geraucht haben, haben sie nicht das Recht zu beurteilen wie leicht oder schwer es ist aufzuhören

3) Ich würde gerne aufhören....

4) Auch ich bezahle meine Krankenkassenbeiträge

5) Die Kosten die "jemand anderer" zu bezahlen hat wenn ich nicht aufhöre (was ich so zugegebenerweise nicht schaffe) sind noch wesentlich höher, als die, die anfallen für die Entwöhnung

Gast: Gesundes Amerika sieht anders aus!
30.10.2012 14:23
1 0

Komische Studie....

Seit dem Beginn der Nichtraucheraktionen ist die Lebenserwartung von Platz 1 heute irgendwo auf Rang 50 in den USA, inzwischen heben die Kinder ein geringere Lebenserwartung als die Eltern, wie da diese Studie hineinpaßt ist und bleibt wohl eines der große Rätsel der Menschheit...

Rauchen ist nicht gesund stimmt, was ich mir dennoch wünschen würde, eine ehrliche Studio, weder von den Tabakkonzernen noch von den Nichtraucherlobisten, mir klar ein bißchen sehr viel verlangt angesichts dessen das sich die zwei Gruppen tagtäglich das weiße aus den Augen kratzen würde, wenn es ginge.

Ein geheimer Wunsch der wohl nie in Erfüllung gehen wird, ein objektive Studie die auch Windcastel und Tschernobyl berücksichtigt, Weihnachten und Ostern ist nicht jetzt, so bleibt nichts anderes übrig als weiterhin mit der Schätzung und Hochrechnung zu leben das mindesten 15% bis etwa 50% aller Rauchererkrankungen diesen Unglücken zuzuschreiben ist, 70ng Plutonium in der Lunge sind einfach nicht Nachweisbar, ebenso wenig wie Jod in den Schilddrüsen, die Symptome und Folgen sind haargenau die gleichen...

Antworten Gast: toro
30.10.2012 15:10
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Re: Komische Studie....

Was Sie zu den USA schreiben ist schlicht falsch. Auch dort ist die momentane LEbenserwartung am historischen Höchststand und steigt weiter - wie in jedem Industrieland.

Antworten Antworten Gast: Gesundes Amerika sieht anders aus!
30.10.2012 16:14
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Re: Re: Komische Studie....

Mach ich nicht gerne, dennoch hier ein Quellenangabe dazu!

In weiten Teilen der USA sinkt die Lebenserwartung im internationalen Vergleich
Florian Rötzer, 16.06.2011
http://www.heise.de/tp/artikel/34/34947/1.html

Antworten Antworten Antworten Gast: toro
30.10.2012 17:22
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Re: Re: Re: Komische Studie....

Sie haben oben behauptet, dass Kinder eine geringere Lebenserwartung haben als ihre Eltern.
Das ist auch nach dieser Quelle falsch.
Zudem wird überhaupt kein Zusammenhang mit Nicht/rauchen (was auch absurd wäre) konstruiert - nur von Ihnen.
Weiters falsch: der 50. Platz.
Die Studie spricht vom Rang 37.

Antworten Antworten Antworten Gast: tonimaier
30.10.2012 17:00
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Re: Re: Re: Komische Studie....

In ihrem verlinkten Artikel steht, dass die Lebenserwartung in den USA auf dem historischen Höchsstand ist. Was ist nun also an toros Aussage nicht richtig?

Erst gestern wurde eine neue Studie präsentiert, die besatätigt, dass Raucher im Schnitt 10 Jahre früher sterben als Nichtraucher. Tabakrauch ist übrigens in hohem Maße radioaktiv, falls Sie das nicht wussten

http://www.heise.de/tp/artikel/37/37904/1.html

Gast: Ggrufti
30.10.2012 12:35
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????

Das Ergebnis dieser Studie scheint wohl ein Wunschergebnis zu sein. Wie gross ist die Zeitspanne, innerhalb derer sich durch Rauchen eine ernsthafte Krankheit entwickelt? Sicher nicht ein Jahr sondern mehrere. Ebenso kann der Erfolg des Nichtrauchergestzes wohl nicht kurz nach dem Inkrafttreten feststellbar sein. Ob es da tatsaechlich einen ursaechlichen Zusammenhang gibt, wage ich zu bezweifeln.

Gast: Knaller
30.10.2012 10:52
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Wichtig wäre es, die Zahl an jungen RaucherInnen zu vermindern!

Langjährige RaucherInnen können sich Rauchen nur schwer abgewöhnen, daher wäre es wichtig, Jugendlichen klar zu machen, dass es ohne Rauchen auch geht.

Darüber hinaus gehört endlich ein komplettes Rauchverbot in jeder Art von Lokalen und das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden gehört überwacht und bei Missachtung müssen Sanktionen her.

Die ewigen Vergleiche Trinken : Rauchen sind lächerlich. Wenn ich gemässigt Alkohol trinke schadet es weder meiner Gesundheit noch stört oder gefährdet es meine Mitmenschen. Dies ist bei Rauchen anders, es gefährdet den Raucher, aber auch den Passivraucher.

Antworten Gast: Alkohol gefährdet auch den Mitbürger...
30.10.2012 14:41
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Re: Wichtig wäre es, die Zahl an jungen RaucherInnen zu vermindern!

Wie viele Verkehrsunfälle gibt es wo Unbeteiligte zu schaden kommt wenn sich ein Alkolenker hinter das Steure setzt, wieviel Gewalt gibt es in Familien durch Alkkonsum wo gerade Kinder am schwersten betroffen sind?

Es geht weniger das eine mit dem anderen Abzuwägen, oder Racheglüste, es geht darum wo sind die Grenzen, als nächstes kommt sicher Alkohol daran, München überlegt schon sehr ernsthaft, was dann, kein fettes Essen mehr, etc...

Von dem abgesehen, die Situation ist ohnedies schon jene, Rauchen, oder Rolläden für immer zu, die Alternative, zuhause bei Familie zusammensitzen gemütlich ist sehr im kommen, und der größte Wirtshauskiller!

Antworten Antworten Gast: Ire Land
30.10.2012 15:12
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Re: Re: Wichtig wäre es, die Zahl an jungen RaucherInnen zu vermindern!

In Irland kein Wirtshauskiller - die Pubs sind voll, auch ohne Rauch.

Antworten Antworten Antworten Gast: Alkohol gefährdet auch den Mitbürger...
30.10.2012 16:18
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Re: Re: Re: Wichtig wäre es, die Zahl an jungen RaucherInnen zu vermindern!

Irrland ist nur nicht Österreich, das Wirtshaussterben in Österreich vor allem am Land zerstört oft die letzte Ortsgemeinsacht, siehe auch Bayern, gleiches Bild, abseits größerer Städte runtergelassene Rollbalken für immer!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: uibel
30.10.2012 17:30
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Re: Re: Re: Re: Wichtig wäre es, die Zahl an jungen RaucherInnen zu vermindern!

Warum sollte das bei uns anders als in Irland sein?
Und gerade die Pubs in Irland sind stark mit unseren Dorfwirtshäusern vergleichbar.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: bavaria14
30.10.2012 17:03
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Re: Re: Re: Re: Wichtig wäre es, die Zahl an jungen RaucherInnen zu vermindern!

In Bayern in der Umsatz seit Einfürhrung des Rauchverbots sogar um ein paar Prozent gestiegen - Quelle : statistisches Landesamt Bayern

Gast: Blankensteiner Husar
30.10.2012 09:11
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Des is a voller Kaas! Wenn man im Krankenhaus liegt und nicht rauchen kann, dann leiden viele Raucher lieber zuhause!

So schauts aus!
Wenn beim Wirten einmal ein Trinkverbot kommt, dann werdens auch zuhause bleiben.
Hat mit "Gesundheitszuwachs" nichts zu tun.

Antworten Gast: MuyComico
30.10.2012 14:25
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Re: Des is a voller Kaas! Wenn man im Krankenhaus liegt und nicht rauchen kann, dann leiden viele Raucher lieber zuhause!

Sie meinen, die Kranken sollten sich eigentlich im Spital behandeln lassen, bleiben aber daheim, damit sie dort rauchen können ? Ist das normal ?

Re: Des is a voller Kaas! Wenn man im Krankenhaus liegt und nicht rauchen kann, dann leiden viele Raucher lieber zuhause!

Ich denke das geht Hand in Hand.

Passivrauchen wird vermindert -> Gut für die Nichtraucher.

Und die Raucher flüchten lieber nach Hause. Wobei ja in den Spitälern die ich kenne kein generelles Rauchverbot herrscht, dort gibt's extra dafür Raucherkammerl.