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Rauchverbot in Lokalen: Scharfe Kritik an Wirten

28.12.2009 | 06:44 |   (DiePresse.com)

In vielen Gaststätten werde der Nichtraucherschutz nicht eingehalten, kritisiert Gesundheitsminister Alois Stöger. Er hat eine Evaluierung des gesetzlichen Rauchverbots in Auftrag gegeben.

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Gesundheitsminister Alois Stöger (S) hat wie vor einem Jahr angekündigt eine Evaluierung des gesetzlichen Rauchverbots in der Gastronomie in Auftrag gegeben. Die Qualität der österreichischen Lösung mit zahlreichen Ausnahmen wie Raucherräumen wird überprüft. "Wenn der Kompromiss nicht in der Lage ist, das Problem zu lösen, muss man über andere Möglichkeiten nachdenken", so Stöger.

"Die Entwicklung geht in die richtige Richtung", sagte Stöger im APA-Gespräch über den Umgang mit dem Gesetz in der Praxis. Aber "Verbesserungen in der Umsetzung" seien möglich: "Ich merke ja, dass in vielen Gaststätten der Nichtraucherschutz nicht eingehalten wird." Scharfe Kritik übt der Gesundheitsminister diesbezüglich an den Wirten selbst, die "dem Nationalrat einen Kompromiss abgerungen und sich daran zu halten" hätten. "Wer einen Kompromiss will, muss den auch einhalten. Ich bin da ärgerlich, wenn man das schleifen lässt", betonte Stöger. "Das Gesetz muss eingehalten werden. Ich akzeptiere keine Ausreden."

Nachzügler beim Nichtraucherschutz

International sieht Stöger Österreichs Nichtraucherschutz in der Gastronomie "leider im unteren Drittel", in anderen Ländern herrsche "mehr Klarheit, da es dort in Gaststätten generell nicht gestattet ist, zu rauchen". Insofern gebe es weniger Auseinandersetzungen mit dem Thema als in Österreich, wo dies in jedem Lokal einzeln diskutiert werden müsse. "Das ist schwieriger, aber die Wirte haben sich das so gewünscht", meinte der Gesundheitsminister. "Der Großteil der Bevölkerung raucht nicht. Die Wirte tun gut daran, diese Mehrheit zu berücksichtigen."

Bei der Evaluierung des Rauchverbots gehe es darum, "wie das Gesetz in der Praxis wirkt und die Einstellung der Bevölkerung ist", so Stöger. "Ich gehe davon aus, dass wir im ersten Quartal 2010 vernünftige Daten haben." Erfasst und interpretiert werden die Informationen von einem neutralen Forschungsinstitut, geplant sind unter anderem Befragungen der Bevölkerung sowie der Wirte.

Simpel klingt Stögers Idealvorstellung für Österreichs Lokale: "Verbannen wir die Aschenbecher und es wird weniger geraucht." Eine Gefahr für das traditionelle Gastwesen würde eine solche Maßnahme nicht darstellen, betonte er. "Das Rauchen gefährdet meiner Meinung nach die Kaffeehauskultur."

(APA)

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218 Kommentare
 
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Gast: ein Ausländer
29.12.2009 15:50
1 1

steinzeit

Österreich ist Steinzeit

Antworten Gast: trainingsraum
30.12.2009 17:54
1 1

Re: steinzeit

kein wunder! wir lassen ja auch jeden rein. das zieht eben runter.

Antworten Antworten Gast: Gast
07.01.2010 14:56
1 1

@trainingraum:

nein! wegen solcher beschränkter und einseitiger sichtweisen wie der ihren ist es ein problem!

Gast: Kommrat.ing.Alfred Schabauer
29.12.2009 12:03
2 1

Schwache Politiker

Wir sind enttäuscht über die unwirksame gesetzliche Regelung. Aber das ist für unsere "Spitzen Politiker" die bekannte entscheidungsschwache Vorgangsweise. Lieber keine wirkliche Entscheidung zu treffen als die Chance zu nützen, mit mutigen, sachbezogenen gesetzlichen Regelungen für klare Verhältnisse und damit an einen politischen Gewinn zu denken. Unsere Entscheidung ist, dass wir weniger in den Restaurants und mehr zu Hause essen. Es wird ja nicht einmal das Rauchen von zum Teil übelriechenden und Appetit verdebenden Zigarillos oder Zigarren beeinsprucht.

2 1

ein subjektiver standpunkt:

mir persönlich als nichtraucher geht es weniger um meine gesund, sondern um meine allgemeine LEBENSQUALITÄT. diese vermindert sich sofort, wenn irgendjemand in meiner nähe raucht oder vor kurzem geraucht hat.
meine augen brennen, ich werde subjektiv müde, meine haare und meine kleidung stinken.
diesen EINGRIFF IN MEINE PERSÖNLICHE FREIHEIT sähe ich gerne so stark als möglich eingeschränkt. punkt.
erschwerend kommt natürlich noch hinzu, dass diese meine lebensqualität einschränkende tätigkeit anderer leute:
1. allgemein gesundheitsschädlich ist
2. eine suchtabhängigkeit wiederspiegelt
3. volkswirtschaftliche kosten verursacht

wie bei vielen dingen auf dieser welt ist hierbei nicht die frage, was korrekt ist, sondern wie damit umzugehen ist, dass rauchen auf "kosten" anderer (zb mir) jahrhunderte lang ein eigentlich illegitimes privileg war, das jetzt halt endlich abgeschafft werden soll. klar, dass sich da raucher angefeindet fühlen, wenn ihnen ein altes recht weggenommen wird.

das ist mein subjektiver standpunkt, der aber vielleicht die wahre grundlage der meisten "meinungen" hierzulande ist.

zum schluss noch was objektiveres :-)
wenn wirte darüber entscheiden, ob "raucherlokal? ja oder nein", wird das das problem nicht lösen können, weil damit der großteil der für nichtraucher-interessanten lokale sofort zu raucherlokalen gemacht würden. d.h das wäre dann im endeffekt für nichtraucher eine schlechterstellung (wie vor der letzten gesetzesänderung)

Re: ein subjektiver standpunkt:

Ich bin vollkommen ihrer Meinung. Auch mich stört das Rauchen in meiner unmittekbaren Umgebung immens. Ich betrete keinen Raum, in dem geraucht wird.

Antworten Gast: schlÄchter
29.12.2009 12:14
0 0

Re: ein subjektiver standpunkt:

sg "unwissender"!
ihr standpunkt ist durchaus nachvollziehbar und selbstverständlich als ihrer zu akzeptieren.
mein psersönlicher senf dazu:
ich bin gelegenheitsraucher, da ich bei festen gerne eine stineknde zigarre oder mehrere zigarillos oder gelegentlich an einer (geschnorrten) zigarette paffe (keine lungenzüge).
das kommt im monat 3-4 x vor.
außerdem "schnalzle" (schnupftabak) ich auch gelegentlich bei den gleichen angelegenheiten und trinke+esse recht ausgiebig dazu. das mag ich, das gehört zu meiner lebensqualität, zu meiner lebensplanung.
wenn ich privat zu gast bin frage ich den gastgeber wo ich paffen darf, ansonsten gehe ich in entsprechende raucherbreiche (bar) in lokalen oder praktiziere das im freien (gastgarten, terrasse) oder bei mir in meinen heiligen 4 wänden.

meine augen brennen auch, bin oft dann auch müde/verkatert, meine haare und meine kleideung stinbke, kalter rauch ist in der tat grauslich.

dennoch nehme ich das fürt mich in anspruch, als teil meiner persönlichen freiheit über mein leben entscheiden zu können.

objektiv zu ihrem letzen absatz:
auch der wirt, der soll prinzipiell die möglichkeit haben im rahmen seiner persönlichen gewerbsausübung zu entscheiden ob er rauchern lassen will. falls ja, nimmt er ein privileg in anspruch und soll dafür auch bezahlen müssen (sonderabgabe). verbieten würde ichs zwingend nur bei gastrobetrieben in denen speiseverabreíchung stattfindet, dort auis schutz für kinder.

mfg
s.

wazuneu
29.12.2009 11:13
0 0

Rauchverbot

Der Konsum und Besitz von geringe Mengen Marihuana für den Eigenbedarf ist frei. Hier gibt es Bestrebungen, dass man leicte Drogen überhaupt freigibt, da der Kampf gegen das Rauschgit schon verloren ist. Beim Rauchen schürt man aber den Hass gegeneinander und hetzt das Volk, insbesonders von den Medien, auf.

Antworten Jaroslav
29.12.2009 11:38
0 0

Re: Rauchverbot

von nikotin-raucher nur 33% ist fahig damit aufhoren, 33% kann aufhoren nur nach einer therapie, und 33% raucher sind schwer abhangig da hilft keine therapie

28% Marihuana raucher brauchen eine therapie, aber eine THC zigarette ist 7x gefahrlicher fur lungenkrebs

wenn ich das mit Alkohol vergleiche wo nur zza 1,5-2% konsumenten schwer abhangig sind - rauchen sollte man ganz verboten

wazuneu
29.12.2009 10:58
0 0

Rauchverbot


Gast: Michael
29.12.2009 10:27
0 0

laßt das Volk entscheiden!

wenn für unsere Politiker die Umsetzung des Nichtraucherschutzes tatsächlich so schwierig ist weil sie Angst vor den nächsten Wahlen haben sollten sie das Volk in einer bindenden Volksabstimmung darüber entscheiden lassen. Oder ist das Volk auch für so eine Abstimmung zu dumm?

Antworten Jaroslav
29.12.2009 10:45
1 0

Re: laßt das Volk entscheiden!

volk ist immer ausgesprochen dumm
volksabstimmung darf nicht uber menschenrechte sein und es geht um nichtraucherrechte hier

Antworten Antworten freeman
30.12.2009 08:02
0 0

Du weißt schon,

daß dies ein sehr antidemokratischer Standpunkt ist...

Was mir bisher keiner der "das Volk ist dumm"-Apologeten erklären konnte ist, wo denn die Gscheiterln sitzen, denen das Regieren quasi in die Wiege gelegt ist...

Gast: Manfred
29.12.2009 10:02
0 2

Erinnerungen

Da werden bei mir Erinnerungen wach ....

Kennzeichnung der Raucherlokale bis hin zu Armschleifen für Raucher!

Hört doch auf mit dieser Hetze

0 0

Re: Erinnerungen

Da bin ich ganz auf Ihrer Seite,Manfred!
Die Raucherdebatte erzeugt nur Gift und Galle ! Und die Debatte wird ebenso fruchtlos sein,wie es die prohibition in USA war.Mir selbst sind Zigaretten so unwichtig,dass ich nicht einmal den Preis kenne.Dennoch ein paar Infos:
In einer Tankfuellung Otto-Kraftstoff sind mehr Karzinogene enthalten als im Rauch von etwa 20 Millionen Zigaretten. Da einige der Bestandteile von "Benzin" Leukämie hervorrufen,sollten Kinder Tankstellen nicht betreten.Man sollte auch nur mit Atemschutz sein Auto auftanken.
Auch ist es extrem ungesund,auf von KfZ befahrenen Strassen etwa zu joggen oder radzufahren,da die Abgase viele Gifte enthalten.
Auch die Strahlung von Handys und Sendemasten ist schädlich.
Wenn man die Misocapnus-Argumente,wie sie dauernd strapaziert werden,hier anwendet,muss man alle Autofahrer ,Telefonierer,etc. ächten.
Ein weite(re)s Feld fuer Fanatiker!!

Gast: Diversity
29.12.2009 08:43
0 1

Gaststätten, die das Rauchen zulassen, vermeiden

Ich finde das Gesetz und die Diskussion umsonst, denn jeder ist in der Lage selbst zu entscheiden und kann jene Gaststätten vermeiden, die das Rauchen zulassen.

Oder brauchen [wollen] wir für alles eine Vorschrift / Gesetz? - Werden wir schlußendlich nur mehr Marionetten sein ohne eigene Entscheidungskraft und Eigenverantwortung?

Mir geht dieses "voltigieren" der Menschen zu weit und ich bin für mehr Selbstentscheidung und Eigenverantwortung.

Das (nicht-) Raucher - Gängelband (Gesetz sollte ersatzlos gestrichen werden.

Steininger
29.12.2009 04:58
0 0

Bei der Evaluierung ginge es darum wie die Einstellung der Bevölkerung ist?

Äh, was? Wie die Einstellung der Bevölkerung zum Gesetz ist, und wie die Wirte darauf reagieren?
Oder wie die Einstellung der Bevölkerung zum Gesetz ist und wie die Wirte nicht darauf reagieren?
Beide Fragestellungen sind unzulässig.
Wenn der Gesetzgeber schon ein Gesetz macht, dann müssen sich auch alle dran halten.
Wenn sich der Gesetzgeber unsicher ist ob ein Gesetz vom Souverän erwüscht ist dann ist eine Volksabstimmung angebracht!
Nichts weiter mehr!

Es obliegt der zulässigen Instanz über das Gesetz abzustimmen. Dem Souverän!

Und nicht dem Minister, der ein Diener des Souveräns ist!

Antworten carullus
29.12.2009 08:03
0 0

Wohl nicht "Diener"...

Eher schon Beauftragter & Bevollmächtigter, aber auch das nur mittelbar.

Wie dem auch sei: ich halte es durchaus für legitim zu erforschen wie eine gesetzliche Maßnahme vond er Bevölkerung aufgenommen wird, bzw ob sie - in der öffentlichen Wahrnehmung - den angestrebten Zweck erfüllt.

Gast: GAST Name NNaammee
29.12.2009 01:25
0 1

RUHIG Stöger Lois! Was habt ihr EUVassallen gegen das eigene VOLK???

WER KEINE ARGUMENTE HAT DEM BLEIBEN NUR VERBOTE!!!

Anscheinend beliebt unserer Regierung (EU) ihren Untertanen (unsere Politiker) dieses doch sehr ABLENKUNGSREICHE Thema um von den wirklichen Problemen in den nächsten 10 bis 15 Jahren abzulenken.Mit Rauchverboten werden nur selbstständige Wirte geschädigt, denn in zwei Jahren wird die EU ein totales Rauchverbot rausblasen und fertig, die meisten Raucher bleiben dann halt daheim und setzen sich dort zusammen, dann kostet das Krügerl auch keine 3 Euro mehr sondern 50 Cent und man kann daneben Rauchen soviel und was man will.
Dann werden die Raucher halt genauso wie die Drogenjunkies in die Privatwohnungen vertrieben, hauptsache man hört und sieht nichts.Das SICHERHEITSGEFÜHL der Bevölkerung steigt, genauso wie das GESUNDSHEITSGEFÜHL,BLABLUB!Alles nur Geschwätz. Jeder der rauchen will,wird das auch weiter tun, selbst wenn Zigaretten verboten werden, was nur der nächste logische Schritt nach einem öffentlichen Rauchverbot ist. Zuerst werden mal die Steuern angehoben bis ins Bodenlose und wenn die Staatlichen Zigarettenverkäufer dann vollkommen von illegallen Schmugglern unterwandert sind, MUSS MAN ZIGARETTEN VERBIETEN!!!

Wie sang einst ein deutsche Reagge Musiker:
Ey Benji.. Du gehörst also auch zu diesem kriminellen Pack?!
Ey hör mal zu:

Ich rauch mein Ganja den ganzen Tag,
ganz egal wer auch immer was dagegen sagt,
rauche so lange bis ich selbst nicht mehr mag,
tu niemanden was und werde trotzdem angeklagt.

Just Kidding!!!

Antworten carullus
29.12.2009 08:07
2 1

Rauchverbot in der Öffentlichkeit

Dazu wird es in der Tat kommen. Und, noch einmal, es geht nicht um die Volksgesundheit oder ein wie immer geartetes Gesundheitsgefühl: es geht darum, dass Nichtraucher in der Öffentlichkeit nicht weiterhin ungefragt mit Rauch belästigt werden.

Wer weiter rauchen will soll das tun, nur nicht in meiner Gegenwart.

Antworten Antworten Gast: 121212 34
29.12.2009 08:30
0 0

Re: Rauchverbot in der Öffentlichkeit

ES GEHT VIEL EINFACHER

1. REINE RAUCHERBARS

2. REINE NICHTRAUCHERBARS

3. DER WIRT ENTSCHEIDET

ENDE

Antworten Antworten Antworten carullus
29.12.2009 14:21
0 0

Das ist der faktische ...

... Status Quo. Natürlich kann man sagen "Nichtraucherschutz ist uns kein Anliegen" und alles beim alten belassen, aber wenn man das nicht möchte, muss man dagegen etwas tun.

Antworten Antworten Antworten osimon9
29.12.2009 10:24
0 0

Re: Re: Rauchverbot in der Öffentlichkeit

Diese Möglichkeit hatten die Wirte immer schon. Leider haben jedoch nur ganz wenige für's "Nichtrauchen" optiert.

1 0

ein paar punkte

1. nicht zu vergessen: es geht auch um kellner und andere angestellte in gastronomiebetrieben, die - sofern sie ihren arbeitsplatz behalten wollen - genötigt sind, sich dem rauch auszusetzen. überall nur nicht dort ist rauchen am arbeitsplatz verboten...

2. es ist ja inzwischen offensichtlich, dass die positiven (gesundheit, lebensqualität, kosten) folgen eines rauchverbotes die negativen (umsatzeinbußen in der gastronomie, weniger genuß der raucher am leben) überwiegen. ich wage zu behaupten dass man das auch objektiv und nicht nur subjektiv feststellen kann.
insofern spricht überhaupt nichts dagegen, die österreichischen menschen zu ihrem glück (also weniger rauch) zu zwingen.
auch wenn dadurch die eine oder andere freiheit ein klein wenig beschnitten wird. sei's drum!
so geschieht es ja auch bei anderen drogen und ungesunden oder gefährlichen dingen.

3. dass die wirte einer ungewissen rechtlichen zukunft entgegen sehen und nicht wissen ob und wann ein totales rauchverbot kommt, ist wirklich eine frechheit, wenn man bedenkt, dass sie teilweise große investitionen für den umbau tätigen müssen...

Antworten Gast: schlÄchter
29.12.2009 08:22
0 0

Re: ein paar punkte

sg "unwissender"!
ihre argumente "stechen" nur bedingt:
ad1.: viele kellner und wirte die ich persönlich kenne, schätzen gerade die möglichkeit am arbeitsplatz rauchen zu können und zu dürfen.
außerdem wäre hier eine lösung, dass der wirt, der rauchen erlaubt "strafzahlungen" in form von zweckgebundenben abgábene entrichtet: siehe auch beschäftigung von behinderten: wer keine einstellen will/kann muss entsprechende "befreiungszahlungen" leisten.

ad2.: eine solche kostenrechnung ist mehr als schwierig: natürlich entstehen hohe behandlungskosten für "rauchopfer" (raucherkrankheiten bei rauchern und passivrauchern), man könnte auch kosten für müllentfernung (kippen), schnellere abnutzung kleidung/möbel (brandlöcher)/räume (verrauchung-ausmalen)etc miteinbeziehen, rauchunfälle (einschlafen mit tschick, autounfälle etc.)...dem gegenüber die hohen steuereinnahemen durch tabaksteuern, arbeistplätze tabakindustrie, niedere lebenserwartung rauchergeschädigter(weniger lange pensionsberechtigt), wirtschaftsankurbelung wegen ausgleich mängel an kleidung/möbel/räumen etc gegenrechnen. was da schlußednlich rauskommt, kann mmn keiner wirklich seriös sagen.

ad3. da bin ich voll bei ihnene und möchte noch zusätzlöich zu bedenken geben: wenn raucher das lokal verlassen um am vorplatz ihren glimmstenegel zu genießen, entwicklet sich dort einkleiner (nichtgenehmgter) gastgarten mit entsprechender lärm- geruchsbelästigung, abfallaufkommen usw.

mfg
s.

0 0

Re: Re: ein paar punkte

ad1.: von etwaigen befreiungszahlungen haben aber jene kellner nichts, die nichtraucher sind. wieviel prozent der kellner sind raucher? so ganz grob geschätzt? hm?

ad2.: tja, sie zählen hier (bewusst sarkastisch?) zahlreiche mindere aspekte auf (brandlöcher + entsprechender wirtschaftsankurbelung...) die ich kaum kommentieren werde.
aber bleiben wir mal bei den etwas handfesteren "pros" für das rauchen:
1. steuereinnahmen: das alte argument, dass die raucher eh genug steuern zahlen, zieht nicht, denn diese steuern sind keine wertschöpfung sondern nur eine umverteilung, die sozial keinerlei staffelung unterliegt. diese steuern werden dem wirtschaftskreislauf indirekt entzogen, weil das selbe geld dafür für den kauf anderer produkte (die die wirtschaftankurbeln) fehlt.
die steuer ist ja ursprünglich nur als lenkungseffekt vorgesehen und nicht als steuermittelbeschaffung.
2. arbeitsplätze: wenn raucher ihr geld für andere dinge als zigaretten ausgeben werden wiederum arbeitsplätze geschaffen

 
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