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Deutsche Arbeitgeber wollen Rauchpausen abschaffen

13.01.2012 | 08:39 |   (DiePresse.com)

Beschäftigte sollen nur noch in der Mittagspause und nach der Arbeit rauchen dürfen. Die Rauchpausen könnten den Betrieb lahmlegen. Außerdem würden Nichtraucher benachteiligt, sagen Unternehmerverbände.

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Deutsche Arbeitgeber fordern komplett rauchfreie Arbeitszeiten. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen Beschäftigte Zigaretten künftig nur noch in der Mittagspause oder nach Feierabend konsumieren. "Schluss mit dem blauen Dunst während der Arbeit", sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, der Zeitung. "Raucherpausen kosten die Betriebe bares Geld und stören den Arbeitsablauf."

Vorbild sei Schweden, wo viele Firmen das Konzept "rauchfreie Arbeitszeit" umgesetzt haben. Die Chefin des Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft, Ursula Frerichs, unterstützte den Vorstoß. "Extra-Pausen für Raucher müssen abgeschafft werden. Es kann nicht sein, dass Nichtraucher bestraft werden." Oft würden mehrere Raucher zusammenstehen und mehr als nur eine Zigarette rauchen, was im Extremfall den ganzen Betrieb lahmlegen könne, sagte Frerichs der Zeitung.

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(Ag.)

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46 Kommentare
 
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Selten soviel Schwachsinn gelesen

Es gibt heir zwar auch den ein oder anderen vernünftigen Artikel aber die meisten sind doch purer Schwachsinn.
Tatsache ist daß die Raucher ihre Rauchpausen nicht ANSTATT der Kaffee- oder Pinkelpause nehmen, sondern zusätzlich.
Ursula Frerichs hat es schon richtig gesagt: Zusätzlich Rauchpausen MÜSSEN der Fairness wegen abgeschaft werden.
Es hat in dem Artikel niemand etwas davon gesagt, alle Pausen abzuschaffen. Das wäre auch Kontraproduktiv, wie es schon in einem Kommentar geschrieben wurde.
Bei uns im Unternehmen gilt absolutes Rauchverbot und Rauchpausen sind nicht gedultet!
Da mir das Unternehmen gehört, kann ich das leicht festlegen. Beschwert hat sich bisher niemand und Mitarbeiter habe ich deswegen auch keine verloren. Es wird eigentlich allegemein begrüßt, auch bei neuen Bewerbern.

Das ist ungefähr so wie das dämliche österreichiesche Nichtraucherregelung in Lokalen! Hier wird einem auch eingeredet, daß ein totales Rauchverbot nicht funktionieren wird. Seltsam ist nur, daß es in ALLEN anderen Lädnern hervorragend funktioniert. Die Lokale sind meist gesteckt voll.

Also: Totales Rauchverbot in geschlossenen Räumen und Abzug der Rauchpausen von der Arbeitszeit.

Antworten Gast: Mitarbeiter
13.01.2012 19:11
2 0

Re: Selten soviel Schwachsinn gelesen

Ihr fundamentalistischer Leserbrief
ist voller Rechtschreibfehler.

Re: Re: Selten soviel Schwachsinn gelesen

Tippfehler passieren leider. Ich entschuldige mich dafür.

Wenn Fairness mit fundamentalitsch gleichzusetzen ist, dann wird das wohl so sein.
Ansonsten ist ihr Kommentar wertlos.

Antworten Antworten Antworten Gast: Zweifelhaft
14.01.2012 02:41
1 0

Re: Re: Re: Selten soviel Schwachsinn gelesen

Ich zweifle daran das hinter "grossermeister" ein Firmeninhaber steckt?

1.) es gibt keinen Chef in Österreich der tatsächlich davon ausgehen kann das seine Mitarbeiter 100% über 8 Stunden und den gesetzlichen Pausen arbeiten können, wer das tatsächlich fordert hat einen Personalverschleiß mit der ein Unternehmen auf Dauer am Markt nicht bestehen kann.

2.) das Raucher in der Regel jene Gruppe sind in Firmen die die höhere Innovation haben, wenn man so wie hier auf Mitarbeiter besteht die generell nicht rauchen verzichtet man auch auf diese, deren Kapazität dann der Konkurrenz zugute kommt, kann sich keine Firma leisten.

Vernünftig denkende Menschen lehnen derartige Radikalisierungen generell ab und werden sich detto in derartigen Firmen nicht bewerben selbst wenn sie zur Gruppe der Nichtraucher gehören, ein weiterer wertvoller Verzicht auf Mitarbeiter, das bekommt man als Firmeninhaber aber nicht mit wenn in der Stellausschreibung schon im Vorfeld auf das Rauchverbot hingewiesen wird!

Ich hab zwar keine Firma, berate einige aber in Punkto EDV, meine Erfahrungen daraus, der Unterschied zwischen einem schlechten und guten, sprich benutzbaren Programm liegt daran das die effektive Arbeitszeit um mehr als 60% variiert, das ist bei weitem mehr als ein striktes Rauchverbot an Mehrleistung je einbringen kann!

Am Schluß so als kleiner Hinweis, in einer "gesunden" Firma liegt die tatsächliche Arbeitsleitung zwischen 25 und 35%.

Re: Re: Re: Re: Selten soviel Schwachsinn gelesen

Ich betreibe zwar erst seit mehr als 16 Jahren mein Unternehmen, aber der Berater wirds schon Wissen. Man sieht auch wie genau die Texte gelesen werden. Wo steht beispielsweise, daß keine Pausen erlaubt sind? Pausen sind mehr als notwendig, wie ich schon in meine ersten Statement geschrieben habe wäre keine Pausen kontraprouktiv. Genau lesen bevor man Unwahrheiten verbreitet.
Außerdem nehmen wir auch Raucher auf, das ist gar kein Problem. Seltsamerweise haben die aber auch kein Problem mit dem Rauchverbot im Unternehmen.
Es ist auch Interessant, daß Fairness einmal mit fundamentalisisch und einmal mit Radikalisierung gleichgesetzt wird.
Vermutlich gehören die beiden der Minderheit der Bevölkerung (=Raucher, ca. 25%) an, die der Mehrheit der Bevölkerung (=Nichtraucher, ca. 75%) ihre Sucht aufzwingen wollen.

Leider bewegt sich die Diskussion des Nichtraucherschutzes immer auf diesem seltsamen Niveau, weil die Raucher meist völlig uneinsichtig sind. Und das obwohl sie die absolte Minderheit sind. Das bestätigen leider auch viele Diskussionen im Freundeskreis.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zweifelhaft
14.01.2012 13:00
0 0

Der Nichtraucherschutz setzt voraus das es etwas zu schützen gibt, das Schützenswert ist, vom Gestank durch schlechte Lüftung mal abgesehen, nur schlechte Lüftung ist ohnedies auf Dauer fast ebenso belastend wie Passivrauchen.

Die einzige mir bisher bekannte Studie zu dem Thema ist so fehlerhaft das sie unter anderen Umständen von Universitäten in der Luft zerrissen worden wäre:

1.) Altersangabe, Todesfälle durch Passivrauchen bei Personen Älter als 80 Jahre, ist ein schlechter Witz.

2.) Tschernobylfaktor, sämtliche Erkrankungen von Lungenkrebs bis Kehlkopfkrebs ist die Trennung Rauchen und Unfall nicht zu trennen, Statistiken deuten darauf hin das etwa 1/3 aller Aktivraucher Krebsfälle Tschernobyl zuzuordnen sind, das geht insofern das es Länder gibt mit vielen Rauchern wo keine Belastung durch Tschernobyl erfolgte.

3.) Straßenbelastung, Staub, Abgase, das gehen auf der Mariahlifer Straße in Wien ist definitiv ungesünder als das verweilen in einem geschlossen gut gelüfteten Raum mit Rauchern.

4.) Gesundheit, seit beginn der Nichtraucheraktionen ist die Lebenserwartung in den USA massiv gesunken, war das Land zu beginn noch jenes mit der höchsten Lebenserwartung ist es heute irgendwo zwischen Rang 25 und Rang 30.

5.) Rauchen ist sicher nicht gesund, ob man sich jetzt die Gesundheit durch Rauchen oder übermäßige Nahrungsaufnahme kaputt macht ist dennoch relevant, Fettsucht belastet auf Dauer oft über Jahrzehnte mit schlechter bis schlechtester Lebensqualität, hingegen ist bei Rauchen die Lebensqualität bis zum Ausbruch der Krankheit weniger angegriffen, und vom Ausbruch der Krankheit bis zum Tod vergeht oft nicht mehr als 1/2 Jahr, ich ziehe letzteres vor!

Gast: quark
13.01.2012 16:05
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Skandal

Ich rauche 2 Packungen pro Tag. Pro Zigarette ca. 5min.

Na sooo schlimm ist das auch wieder nicht.

Re: Skandal

2 Packungen pro Tag, aber nur in der Arbeitszeit....:))))

Gast: NochVW
13.01.2012 16:05
0 0

Deutscher Arbeitgeber

Dann kaufe ich halt nur mehr französische Autos.

Richtig so!

es gibt eine gesetzliche Mittagspause von einer halben Stunde und kein Schulstundensystem, wo nach 50Min Arbeitszeit 5Min Pause ist. das scheinen hier einige zu vergessen, was an deren Arbeitsmoral zweifeln lässt.

Ich bin froh, dass es in meinem Betrieb keine Raucher mehr gibt (zufällig) da sie, auch wenn sie draußen geraucht haben, nachher unerträglich nach Nikotin gestunken haben. Wie komme ich dazu? Ich trage auch nicht übermäßig Parfum und putze mir die Zähne, um andere Menschen nicht durch Gerüche zu belästigen.

Pausen zwischen der Arbeitszeit sind, außer der ohnehin zustehenden Mittagspause, nur dann in Ordnung, wenn man sie am Ende des Tages einarbeitet.

Es lebe das Bruttosozialprodukt!

Und zukünftig kriegt jeder vor Arbeitsantritt einen tritt in den A_wertesten, und schon stimmt die Motivation auch wieder. Die zwischendurch mit der Nilpferdledernen auf Niveau gehalten wird.

Es lebe die neue Gesellschaft der neuen Heiligen! Barcodegeeicht, verbrauchs- und leistungsoptimiert, und vor allem MORALISCH!

Gast: Nikotin
13.01.2012 12:18
3 1

Entzug am Arbeitsplatz

Da werden die Gewalttaten in der Firma aber gewaltig zunehmen.


Re: Entzug am Arbeitsplatz

aber nur temporär, bis der Entzug vorbei ist

Antworten Antworten Gast: roland berger
13.01.2012 16:14
1 0

Re: Re: Entzug am Arbeitsplatz

wie ticken skrupellose unternehmen, die bedenkenlos temporäre gewalt als mittel zum gewinn- orientierten zeitmanagement billigen?

Gast: Motivator
13.01.2012 12:13
4 2

Na viel Spass gute Mitarbeiter zu finden...

Ich geh doch bitte in keinen Betrieb der sich einmischt ob ich rauche oder nicht rauche...

Gute Leute und darunter sind auch Raucher können und werden sich ihren Arbeitgeber aussuchen. Chinesische Fabrikszustände braucht man sich als Akademiker nicht gefallen zu lassen!


Antworten Gast: Der Steuerzahler
13.01.2012 16:02
3 2

Re: Na viel Spass gute Mitarbeiter zu finden...

Ganz einfach:

1) Ausstempeln
2) Rauchen
3) Einstempeln


Antworten Gast: Frustriert?
13.01.2012 13:48
0 0

Re: Na viel Spass gute Mitarbeiter zu finden...


Deshalb wird ja auch nach China "outgesourct"...

Der Hund beißt sich in den Schwanz...

Gast: Vogel Strauss
13.01.2012 11:55
0 1

Abhilfe generelles Rauchverbot

Aber die müssen ja das Pferd wieder von hinten aufzäumen ...

Antworten Gast: Nicht stehenbleiben bitte!
13.01.2012 12:49
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Re: Abhilfe generelles Rauchverbot

-Generelles Alkoholverbot
(die Arbeitnehmer könnten ja am nächsten Tag einen Kater haben)

-Verbot von zu viel Kalorien
( die Arbeitnehmer könnten durch Verdauungsprobleme träge werden)

-Verbot von Übergewicht
(Übergewicht hemmt die Leistung)

-Verbot von Fernsehen und Zeitung
(Die Arbeitnehmer könnten auf die Idee kommen das nicht alles so ist wie es sein sollte)

-Verbot von Kaffee
(Die Arbeitnehmer könnten wegen Herzinfarkt vorzeitig sterben)

-Verbot an Wahlen teilzunehmen
(Die Arbeitnehmer könnten auf die Idee kommen Regierungen zu wählen mit denen die Wirtschaft nicht einverstanden ist)

-Verbot von Sex und Erotik
(Die Arbeitnehmer könnten durch zu wenig schlaf nicht die notwendige Leistung erbringen)

-Verbot von zu viel Gehalt
(Die Arbeitnehmer könnten durch zu viel Freizeitaktivtät sich verletzten und so nicht mehr die Leistung erbringen)

Wenn diese Forderungen ebenso kommen bin ich detto für ein sehr strenges Tabakgesetz!

Antworten Gast: Frustriert?
13.01.2012 12:24
4 0

Re: Abhilfe generelles Rauchverbot


Rauch und Pausenverbot in der Arbeitszeit!

Damit wir länger und doppelt so viel arbeiten...

... allso wenn das keine "wirtschaftsdiktatur" ist, in der wir leben...

...nicht einmal blinde können dieses übersehen...

Gast: Europa schafft sich selbst ab
13.01.2012 11:50
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Der Schuß nach hinten,

schon lange ist bekannt das diese Kaffee und Rauchpausen ein sozialer Komplex sind, der für die Firmen immer mehr Nutzen als Nachteile haben.

Innovative Firmen werden eben dann freiwillig diese Raucherpausen beibehalten, wissend das dort die besten Ideen geboren werden, und wer dem Wirtschaftsverband folgt, über diese Firmen werden wir schon sehr bald nichts mehr lesen, btw. höchsten noch über ein Insolventsverfahren.

Es würde mich auch nicht weiter wundern wenn die ganze heutige Wirtschaftskrise in kausalem Zusammenhang mit dem Thema Rauchverbot steht.

Re: Der Schuß nach hinten,

üblicherweise sozialisieren sich in den Raucherpausen nur Raucher untereinander.

Außerdem kann man sich auch in der Mittagspause oder nach der Arbeitszeit sozialisieren, dafür braucht man nicht bezahlt werden!

Gast: itctbub
13.01.2012 11:15
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Bei uns im Büro arbeiten Raucher pro Tag ein bis zwei Stunden weniger als Nichtraucher.

Eine Zigarette dauert rund 7 Minuten und wenn man noch ein wenig zusammensteht und plaudert, kommt man auf ein viertel der Arbeitszeit die man nicht arbeitet.

Re: Bei uns im Büro arbeiten Raucher pro Tag ein bis zwei Stunden weniger als Nichtraucher.

Beamter?

Re: Bei uns im Büro arbeiten Raucher pro Tag ein bis zwei Stunden weniger als Nichtraucher.

Raucher sind Suchtkranke! Die werden ihre erworbenen Rechte bis aufs letzte verteidigen

Antworten Gast: ach ja?
13.01.2012 11:25
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und die Nichtraucher in ihrem Büro machen nicht von den gesetzlichen Pausen Gebrauch und

tratschen z.B. in der Küche bei einer Tasse Kaffee oder führen am Handy derweilen Privatgespräche?
Die Pausen stehen ALLEN zur Verfügung, auch Nichtrauchern.
Bei den Nichtrauchern fallen die Pausen halt manchmal weniger auf. weil sie die auch am Arbeitsplatz sitzend verbringen

 
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