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Wien: Raucherregelung verstärkt Trend zum Schanigarten

29.02.2012 | 09:14 |   (DiePresse.com)

In Wien beginnt die Schanigarten-Saison. Die Anträge auf eine Bewilligung nehmen zu, weil in Schanigärten das Rauchen uneingeschränkt erlaubt ist.

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Im Vorjahr gab es in Wien rund 1800 Schanigärten auf öffentlichem Grund und rund 600 Gastgärten auf privaten Flächen. Morgen, am 1. März, startet wieder die Schanigarten-Saison in der Bundeshauptstadt. Noch seien nicht alle Anträge eingelangt. Es sei aber schon abseher, dass heuer die Zahl der Schanigärten noch steigen wird, so Willy Turecek, Obmann der Fachgruppe Gastronomie: "Das sehe ich schon an der Zahl der bisherigen Neuansuchen."

Der Hauptgrund für den anhaltenden Trend zum Schanigarten: die Raucherregelung. Denn im Freien ist möglich, was in vielen Lokalen nicht mehr erlaubt ist - das Rauchen.

Schanigärten dürfen zwischen 1. März und 15. November von 8 bis 23 Uhr geöffnet sein, bei Gastgärten in Innenhöfen ist um 22 Uhr Schluss. In manchen Straßenzügen ist es auch erlaubt, bis Mitternacht im Freien zu essen bzw. zu trinken. Für genehmigungspflichtige Anlagen wird eine Nutzungsgebühr entrichtet, wobei hier derzeit eine Neuregelung verhandelt wird.

Gerechtere Gebrauchsabgabe

Die sogenannte Gebrauchsabgabe soll nämlich gerechter werden, wie im Rathaus versprochen wird. So dürften sich die Kosten künftig nach der Lage richten. Was ziemlich sicher bedeutet: Für Wirte in guten Lagen wird es teurer. Das System wird aber zeitlich flexibler. Wurden bisher Genehmigungen nur für die gesamte Saison erteilt, kann künftig wohl monatlich gezahlt werden, was den Gastronomen gleichzeitig erlaubt, einen Schanigarten nur beschränkt einzurichten.

Schanigärten müssen von den Magistratischen Bezirksämtern bewilligt werden. Dabei werden "Aspekte der Stadtgestaltung und die architektonische Wirkung im örtlichen Stadtbild" beurteilt, wie es heißt. Der Garten soll, so empfiehlt die Behörde, auch den Charakter des Lokals zum Ausdruck bringen.

(APA)

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2 Kommentare
Gast: Tom Stock
16.06.2012 09:44
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Rauchen ist gefährlich

Das Zigarettenrauch gefährlich ist, ist mittlerweilen allgemein bekannt und wissenschaftlich nachgewiesen.

Daher sollte Rauchen nur in geschlossenen Räumen mit einer entsprechenden Abgasbehandlung stattfinden, da ansonst immer unschuldige Personen belästigt werden.

Rauchen in Schanigärten sollte somit ebenfalls verboten werden, da nicht sichergestellt ist das nichtrauchende Passanten und Anrainer durch den schädlichen Zigarettenrauch gesundheitlich geschädigt werden.

Zudem ist es für Nichtraucher ebenso unangenehm wenn am Nebentisch im Schanigarten jemand raucht und man gerade beim Essen von Zigarettenrauchschwaden umgeben ist.

Gast: Kein Thema mehr!
29.02.2012 14:11
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Mit der E-Zigarette!

Einzig es ist noch kein Lokal auf die Idee gekommen diese E-Zigaretten als Serviceleistung den Kunden anzubieten, nun ja die Patrone kostet 2.50 im Handel, ein Mietpreis + Patrone um 4.00 Euro denkbar.

Und das Argument von Gesundheitsgefahr, hier werden auch die schärfsten Gegner sich die Zähne ausbeißen, erste Versuche gab es ja, mit dem Effekt das sich diese Gruppe nur mehr lächerlich macht, der Beweis das Hysterie ohne Ahnung geht, ist damit voll gelungen.

-Inhaltsstoffe, sind in vielen Medikamenten enthalten, wäre nie Zugellasen worden wenn tatsächlich eine Gesundheitsgefahr besteht.
-Explodiert mit schwersten Folgen, detto gescheitert, den so kann das Ding nie und nimmer Explodieren!

(Leider ohne Nikotin, wäre auch kein Problem weil dieses viel zu Unstabil ist als das eine Gefahr rein von dieser Substanz ausgehen könnte...)