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Berlin: Jüdische Klinik setzt Beschneidungen aus

29.06.2012 | 15:48 |   (DiePresse.com)

Das Jüdische Krankenhaus in Berlin-Mitte reagiert auf das umstrittene Kölner Urteil, wochach religiöse Beschneidungen "Körperverletzung" seien.

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Wegen des Kölner Beschneidungsurteils nimmt das Jüdische Krankenhaus Berlin bis auf weiteres keine religiös begründeten Beschneidungen an Buben mehr vor. Die Chirurgen des Krankenhauses könnten nicht in einem nun quasi rechtsfreien Raum operieren, begründete der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kristof Graf, der "tageszeitung" den Schritt. Das Krankenhaus hatte demnach das umstrittene Urteils durch einen internen und einen externen Juristen prüfen lassen.

Schon jetzt seien im Jüdischen Krankenhaus Berlin zwei geplante Beschneidungen vom Operationsplan abgesetzt worden, sagte Graf. Von den rund 300 Beschneidungen des vergangenen Jahres in seinem Haus seien über ein Drittel religiös motiviert gewesen. Die Mehrheit davon sei nicht an jüdischen, sondern an muslimischen Buben vorgenommen worden. Das Jüdische Krankenhaus Berlin im Stadtteil Mitte gilt als lokales Versorgungskrankenhaus in einem Viertel mit einem hohen Anteil von Menschen türkischer Herkunft.

Religionsfreiheit des Judentums eingeschränkt

Graf sagte, das Kölner Urteil zur Strafbarkeit von Beschneidungen bei Buben sei "in seinen Konsequenzen eine Katastrophe" und "erschreckend in seinen Dimensionen". Die Kölner Entscheidung schränke die Religionsfreiheit des Judentums massiv ein.

Das Kölner Landgericht hatte in seiner am Dienstag veröffentlichten Entscheidung die Auffassung vertreten, eine Beschneidung aus religiösen Gründen erfülle den Tatbestand der Körperverletzung. Sie sei auch nicht durch die Einwilligung der Eltern gerechtfertigt, da sie nicht dem Wohl des Kindes entspreche. Dessen Körper werde durch die in Islam und Judentum verbreitete Beschneidung "dauerhaft und irreparabel verändert".

Die Beauftragte der deutschen Unionsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth, vertrat die Auffassung, die Rechtsauffassung der Kölner Richter sei "sicherlich zu hinterfragen". "Für eine andere, stärkere Gewichtung der Religionsfreiheit und des Erziehungsrechts der Eltern gibt es gute Gründe", erklärte Flachsbarth in Berlin. Es sei zu befürchten, "dass das Niveau der medizinischen Qualität der Beschneidungen sinkt, weil betroffene Eltern ihre Kinder in Zukunft von Unqualifizierten beschneiden lassen könnten". Damit drohe "erst recht eine reale Gefährdung des Kindeswohls".

(APA/AFP)

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38 Kommentare
 
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Gast: Kirchenrat
01.07.2012 17:22
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Eine Gewichtung der Bedeutung


von circumcisio und interruptio in dieser Diskussion darf wohl nicht stattfinden. Warum bloß?

Gast: mia19xx
01.07.2012 09:59
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Pro und Contra der Penisbeschneidung

Statistisch lassen sich einige Vorteile der Beschneidung belegen. Der bedeutendste Risikofaktor für Peniskrebs liegt in der nicht erfolgten Beschneidung. Auch die Gefahr, sich mit HIV zu infizieren, ist bei beschnittener Vorhaut signifikant geringer. Deshalb wird die Beschneidung von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen und in einigen afrikanischen Ländern propagiert. Ob die Beschneidung des Mannes Gebärmutterhalskrebs bei der Partnerin verhindern kann, ist umstritten. Neben dem ästhetischen Aspekt wird auch der sexuelle als Vorteil der Beschneidung genannt. Die Reibung der ungeschützten Eichel an der Unterwäsche führt zu einer geringeren Empfindlichkeit, was wiederum zu einem verlängerten Geschlechtsakt führen kann.
Überhaupt soll die Bewegung des beschnittenen Gliedes in der Vagina für beide Partner lustvoller sein. Vorzeitige Ejakulation scheint unter beschnittenen Männern ein geringeres Problem darzustellen. Die Gegenposition weist darauf hin, dass die "geringere Empfindlichkeit" der Eichel nichts anderes als ein Verlust der Sensibilität am erotisch empfänglichsten Teil des männlichen Körpers bedeutet. Man könnte daher die Grundsatzfrage stellen, warum sich ein Mann dieser Form der Sensibilität berauben sollte, um möglicherwrweise größere Leistungen auf sexuellem Gebiet zu erreichen. Davon abgesehen bleibt die Tatsache bestehen, dass bei älteren Männern mit entsprechend geringerer Potenz diese geringere Empfindlichkeit die Erektion schwierig machen kann.

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Logik -Fehler

Sie können ein religiös motiviertes Gebot, nicht mit anderen Argumenten rechtfertigen!
Sie vermengen dabei Äpfel mit Birnen!
Es geht darum, dass die Beschneidung ein schwerwiegender Eingriff ist und dieser nur zur Kennzeichung einer Zugehörigkeit einer religiösen Gruppe dient.
Zu argumentieren, dass die Betroffenen später einmal im Leben mehr oder weniger Spaß am Sex haben, ist wirklich abartig!

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Re: Logik -Fehler

an gut aber vom hygienischen standpunkt aus betrachtet ists schon besser, gut stimmt waschen sollten sich die knaben so oder so und vergleichbar mit der beschneidung von damen ists nicht

Antworten Antworten Gast: mia19xx
01.07.2012 15:59
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Re: Logik -Fehler

Nun ja, meinen Kommentar als abartig zu bezeichnen ist vielleicht ein bisschen übertrieben.
Ich wollte hiermit nur aufzeigen, dass die Beschneidung des Mannes keine bloße Verstümmelung des Körpers ist sondern dass sie durchaus auch Vorteile hat.

Ich sehe ein Beschneidungsverbot halt etwas kritisch - zum Einen da wir Religionsfreiheit haben und zum Anderen weil hierbei kein körperlicher Schaden zu erwarten ist.

Ihr Argument, dass dies zu einer Kennzeichnung einer Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe gehört - ich denke, keiner von uns kann seine Kinder "objektiv" erziehen. Wenn Sie zB nicht an Gott glauben, werden Sie Ihren Kindern das so weitergeben. Ich glaube an Gott und lehre auch meinen Kindern, dass es einen Gott gibt.
Was ich hier sagen will, wir alle geben unseren Kindern unsere persönlichen, auch religiösen Ansichten mit, ob sie nun richtig sind oder nicht. Und diese prägen die Kinder ihr ganzes Leben lang.
Ich sehe das mit einer Beschneidung ähnlich.

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Re: Re: Logik -Fehler

Sie haben aber ausschließlich "gesundheitlich" argumentiert.
Und obendrein steht diese "gesundheitliche" Diskussion auch noch auf schewachen Beinen!

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Religion ist mit Leben heute unvereinbar!

Mit dem, was wir heute über das Leben wissen, mit dem was wir heute über die gesamte Natur und ihrer Entwicklung wissen, also mit den naturwissenschaftlichen Tatsachen ist Religion schlichtweg untragbar.
Aus diesem Basiskonflikt heraus ergibt sich eine Reihe von Merkwürdigkeiten. Immer dann, wenn man die Ebene der Argumentationen genügend weit hinten, unten oder früh ansetzt, wird es eben immer skurriler.
Es ist völlig egal, ob es sich um die Beschneidung handelt, ob es sich um die Teufelsaustreibung handelt, ob es sich um die Schächtung von Tieren, ob es sich um den Umgang mit Homosexualität, ob es sich um die Beschneidung von Mädchen, ob es sich um das zwangsweise Tragen religiöser Kopfbedeckungen, ob es sich um Kreatonismus und Intelligent Design oder ob es sich um mühsam durch die Aufklärung errungene Menschenrechte und vieles andere mehr, das in einer modernen Zivilisation eigentlich selbstverständlich sein sollte, handelt, ein Hinterfragen derartiger Ansichten und Praktiken, die mit unserem Wissenstand und unseren modernen ethischen Grundsätzen nicht vereinbar sind, wird immer mit einem trotzigen Hinweis, dass dies eine unerlaubte Einmischung in religiöse Angelegenheiten sei, abgelehnt.

Wozu beschneiden?

Wer kommt auf die verrückte Idee, wahllos Körperteile abzuschneiden, ohne jegliche medizinische Notwendigkeit? Die Natur hat sich schon was dabei gedacht! Wer nimmt sich das Recht heraus, ein Körperteil für unnötig und entbehrlich zu halten?

Noch ärger finde ich das aus religiösen Gründen. Es heißt ja immer, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen. Heißt das jetzt also, dass Gott Fehler und Mängel aufweist, weil dieses Stückchen Haut da anscheinend zu viel ist und entfernt werden muss? Oder wie wird das begründet?

Jede unnötige Operation ist schlichtweg abzulehnen. Und wenn schon jemand darauf besteht, dann bitte jener Mensch, dessen Körper operiert wird. Wenn dieser erwachsen ist und sich freiwillig dafür entscheidet - seine Sache. Aber könnte man bitte Babys damit verschonen?

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Re: Wozu beschneiden?

Die Natur hat sich schon was dabei gedacht! Jaja, trotzdem habe ich hier mal ein paar Stichwörter: Haare rasieren, schneiden oder zupfen (Kopf, Nase, Augen, Gesicht, Brust, Rücken, Intimbereich, Beine, Achseln), schminken, Zähne aufhellen, Ohrenschmalz entfernen! Tattoo, Piercing, Botox! Gut, hat jetzt nichts mit Religion zu tun, dennoch laufen wir definitiv nicht so rum, wie es der Meister sich gedacht hat!

Re: Re: Wozu beschneiden?

Sorry, aber Haare rasieren, zupfen und schneiden kann man definitiv nicht mit einer Operation vergleichen! Genausowenig wie Schminken, Zähne aufhellen oder Ohrenschmalz entfernen. Das sind kein blutigen Eingriffe und sie tun nicht mal besonders weh.

Bei Botox, Piercings und Tattoos sehe ich das schon kritischer (deshalb hab ich auch nichts davon und will es auch nicht).

Abgesehen davon: all diese Dinge tun für gewöhnlich Menschen, die sich freiwillig dafür entscheiden. Die Babys werden aber nicht gefragt, ob sie beschnitten werden wollen oder nicht.

Antworten Gast: lavater
30.06.2012 19:22
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Re: Wozu beschneiden?

Im Hebräischen sagt man nicht "einen Bund schließen" sondern "einen Bund schneiden".
Die Beschneidung ist ein von Gott selbst verordnetes äußeres Zeichen, mit dem der Bund zwischen Gott und dem einzelnen Juden geschlossen wird.
Nebenbei ist die Beschneidung medizinisch gesehen, sogar gesund, hunderte Menschen ersparen sich dadurch jedes Jahr vorzeitig an Peniskrebs zu sterben.

Die erste Beschneidung wird in der Bibel bei Abraham (2.000 v. Chr.) berichtet, die Beschneidung ist also mindestens 4000 Jahre alt.
Bis jetzt hat kein einziges Gericht der Welt die Beschneidung als rechtswidrig erklärt.
Unserer pseudohumanistische Gesellschaft bleibt es vorbehalten, Abtreibung als gesetzmäßig und Beschneidung als ungesetzmäßig zu erklären.
Ich bin weder Muslim noch Jude bin aber schon sehr erschüttert über diese
Entscheidung, weil sie doch in die Religionsfreiheit eingreift. Gläubige Juden sind nämlich verpflichtet, ihre Kinder am 8.Tag beschneiden zu lassen.

Im übrigen steht sowohl im AT als auch im NT, dass es nicht auf die äußere, sondern auf die innere Beschneidung ankommt (Jeremia 4:4; Philipperbrief 3:3)


Re: Re: Wozu beschneiden?

Zum letzten Satz: Warum muss man Kindern Schmerzen zufügen?

Gast: OCD
30.06.2012 16:49
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Es sei zu befürchten, ...

.. "dass das Niveau der medizinischen Qualität der Beschneidungen sinkt, weil betroffene Eltern ihre Kinder in Zukunft von Unqualifizierten beschneiden lassen könnten". Damit drohe "erst recht eine reale Gefährdung des Kindeswohls".

Tolle Logik. Am besten auch Kinderschändung legalisieren, weil dadurch, dass Kinderschänder mit Strafen rechnen müssen wenn das Kind ausplaudert, sie viel eher dazu neigen das Kind zu töten.
Und häusliche Gewalt sowieso! Wäre es ganz legal seinen Partner grün und blau zu schlagen dann würden die Opfer auch ohne weiteres medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, während sie jetzt ihre Verletzungen meist verstecken (müssen).
Die Liste ist noch weiter fortsetzbar!

Und die Beschneidung von Mädchen aus religiösen Gründen natürlich auch nicht vergessen! Schon klar dass die Beschneidung an Frauen noch schlimmere Folgen hat als bei Männern, aber ich darf auch nicht meinem Nachbarn eine Hand abhacken und darauf verweisen, dass wenn ich ihm beide abgehackt hätte, es ja noch viel schlimmer wäre, weshalb das Abhacken einer Hand ja eigentlich voll in Ordnung sein müsste (um dieser Logik zu folgen).

Die Vorhaut ist ähnlich empfindlich wie die Lippen oder die Fingerspitzen. Wenn Eltern aus religiösen Gründen ihren Kindern die Fingerspitzen oder Lippen abtrennen lassen würden, würde wohl auch keiner auf die Idee kommen das für in Ordnung zu befinden, oder?

Gast: hannes345
30.06.2012 16:17
3 0

in afrika sind es frauen

die die beschneidungen der mädchen durchführen, im geheimen - es sind nicht die männer, die das machen - aber den beschneiderinnen gibt man geld, damit sie was anderes machen können und feministinnen beschuldigen europäische männer für diesen barbarischen brauch verantwortlich zu sein - ich kenne keinen mitteleuropäer, der das fordert

und hier in europa sind es vorwiegend frauen, welche sich erdreisten über die beschneidung männlicher babys reden zu müssen, es gibt hunderte ja tausende frauen, die für die beschneidung der buben in europa mobil machen, weil es optisch schöner wäre, hygienischer, gesünder

in europa kann man sich waschen, und jede vagina ist für den mann auch nicht die erfüllung aller träume weder optisch noch hygienisch, trotzdem sollte man dann eher die partnerin wechseln, anstatt was wegzuschneiden

im übrigen frage ich mich mit wie vielen verschiedenen männern wollen feministinnen eigentlich sex haben, wenn jeder mann beschnitten sein soll - kaum ein mann will sex mit einer feministin

mich interessiert die vagina all der frauen, die an mir in der stadt vorbeigehen jedenfalls nicht die bohne

Unqualifizierte Beschneider

Vor allem der letzte Satz sollte den Befürwortern des Verbots zu denken geben. Ich denke dass gerade jene (vor allem deren Kinder), die ihre Religion streng befolgen, bei einem Bescheidungsverbot erst recht gefährdet sind. Im besten Fall wird es einen "Beschneidungstourismus" in andere Länder geben.

Antworten Gast: gast456
30.06.2012 14:18
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Re: Unqualifizierte Beschneider

bei der logik hätte man die beschneidung der mädchen auch nicht verbieten dürfen, im gegenteil man hätte die mädchen nach europa bringen müssen, weil es hier krankenhäuser gibt und chirurgen und keine beschneiderinnen mit rostigen rasierklingen

sag mal gehts noch?? ist es erst verboten, dann nützt ein beschneidungstourismus auch nichts, weil man dann als elternteil hinterher bestraft wird und das mit recht

es geht nicht an einem baby so was anzutun, was soll denn so was überhaupt, was ist das für eine glaubensrichtung, welche einem großteil der menschen das sexuelle empfinden beschneidet und das selbstbestimmungsrecht auf eine eigenständige sexualität nimmt??

im prinzip ist das wie der mitteleuropäer, der nie barfuß unterwegs ist, der spürt jeden kieselstein, wenn er doch ohne schuhe mal aus jux geht, der ureinwohner im amazonasbecken, der immer barfuß unterwegs ist, spürt kaum mehr was, wenn er über spitze steine läuft, das selbe passiert bei der beschneidung, der mann spürt aufgrund des fehlenden schutzes durch die vorhaut kaum mehr was - also toll ist anders

Gast: qualan
30.06.2012 11:07
1 3

Das kommt davon, wenn man keine ordentliche Gesetze hat wie in Österreich (zumindest was Beschneidungen betrifft) und einzelne RichterInnen ideologisch ausrasten

Gesetze, die dann keiner einhält, weil es religiöse Vorschrift schaden dem Rechtsstaat.

Weitere längst überfällige Verbote:

- Ohrstechverbot (Ohrringerl erst ab 18)
- Ohrklippverbot (Quetschung d. Ohrläppchen)
- Haareschneidverbot
- Fingernägelschneidverbot

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Religionsfreiheit?

welche Freiheit zu wählen hat denn der zu beschneidende Bub? Religionsfreiheit haben in dem Fall doch bloß die Eltern, oder?

Antworten Gast: schnuppan
30.06.2012 11:13
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das liegt ja wohl in der Natur der Sache, dass jene, dem das Kind ihr Leben verdankt auch die Richtung vorgeben, wohin es sich entwickeln soll, solange es nicht selbst dafür sorgen kann.

Absurd wird es aber, wenn ausgerechnet jene, die für Abtreibung sind, bei der ein Kind im Mutterleib getötet wird und keiner auf die Idee kommt zu fragen, welche Freiheit und Recht das Kind hat, aber nun bei einem MiniSchnitt durch ein Bändchen, welches seit bis zu 4.000 Jahren entfernt wird, aufheulen und von Körperverletzung sprechen.

In den USA werden 3/4 der Jungen beschnitten und das hat durchaus gute Gründe, fragen sie mal jene, denen das Teil beim Sex reißt, ob das angenehm ist und einfacher hygienisch zu halten ist es auch.

Gast: strafrechtlerin
29.06.2012 22:39
3 0

Die Chirurgen des Krankenhauses könnten nicht in einem nun quasi rechtsfreien Raum operieren

"Die Chirurgen des Krankenhauses könnten nicht in einem STRAFBAREN Raum operieren" müsste es heißen.

worüber Die Presse nix berichtet: >>> „Auch die katholische Deutsche Bischofskonferenz kritisierte die Entscheidung als "äußerst befremdlich" und bezeichnete das Verbot als schwerwiegenden Eingriff in die Religionsfreiheit…“ <<<




vgl. http://www.ftd.de/politik/deutschland/:nach-koelner-gerichtsurteil-auch-katholiken-kritisieren-beschneidungsverbot/70055895.html



Anmerkung: Die Presse ist im Besitz der römisch-katholischen Kirche




Antworten Gast: aber geh
30.06.2012 11:17
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Die Presse ist nicht im Besitz der kathKirche, so wenig Frau Mecar im Besitz "ihrer" Stiftung

Eigentümer der Presse ist über die Styria Media Group die katholische Medienstiftung und spätestens seit der Graf-Geschischte sollte allen klar sein, dass eine Stiftung recht unabhängig vom Stifter ist und der/die nichts mehr zu sagen hat, sondern ausschließlich der Stiftungszweck verfolgt wird, von dazu berufenen Stiftungsmanagern.

Der Volksgerichtshof Köln...

... hat seinen Urteil gesprochen, und wenn man die Kommentare liest, fühlt man sich im Ostmark.

Antworten Gast: Free
29.06.2012 22:57
3 2

Re: Der Volksgerichtshof Köln...

Nordkorea hat sicher ein Platzerl für dich - frag doch den Heinzi.

Antworten Antworten Gast: duarma
30.06.2012 01:07
2 2

Re: Re: Der Volksgerichtshof Köln...

Armselig.

 
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