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46 Prozent der Österreicher für Beschneidungsverbot

14.07.2012 | 11:54 |   (DiePresse.com)

Knapp die Hälfte der Österreicher ist laut einer aktuellen Umfrage dafür, die rituelle Beschneidung von Buben zu verbieten.

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Knapp die Hälfte der Österreicher ist dafür, die rituelle Beschneidung von Buben zu verbieten. In einer Umfrage des Nachrichtenmagazins "profil" sprachen sich 46 Prozent der Befragten für ein Beschneidungsverbot aus. 40 Prozent wollen laut der am Montag erscheinenden Ausgabe des Magazins, dass Beschneidungen wie bisher erlaubt bleiben. 14 Prozent wollten sich in der von der Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage zu dem Thema nicht äußern.

Hintergrund der derzeitigen Debatte um ein Verbot der rituellen Beschneidung von Buben, wie sie im Judentum und im Islam Tradition ist, ist ein umstrittenes Urteil eines deutschen Gerichtes. Das Kölner Landgericht hatte Ende Juni in einem Urteil die Auffassung vertreten, die Beschneidung von Buben aus religiösen Gründen sei als Körperverletzung strafbar. Das für andere Gerichte nicht verbindliche Urteil stieß vor allem bei islamischen und jüdischen Verbänden in Deutschland und im Ausland auf scharfe Kritik. Die deutsche Bundesregierung kündigte deshalb am Freitag an, sie wolle schnell Wege finden, um "verantwortungsvoll durchgeführte Beschneidungen" auch künftig in Deutschland straffrei möglich zu machen.

(APA)

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391 Kommentare
 
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Gast: Irg endwer
27.07.2012 17:36
1 0

Wer müssen uns nicht jedes Thema aufzwingen lassen

In österreich gibt es kein beschneidungsverbot. Sie wird seit jahrhunderten praktiziert und keiner hat sich je beklagt. Das ist auch in deutschland so. Solange es in deutschland kein neues gesetz gibt bleibt die beschneidung erlaubt. Das ein paar kasperl in talaren das anders sehen ist in erster linie deren problem. Klarer fall von verletzung der gewaltentrennung. Richter können nicht ohne eine gesetzesänderung von einem tag auf den anderen entscheiden wie sie gerade lustig sind.
Die parlamente sollten sich keinesfalls von ein paar kölschen richterjecken unter druck setzen lassen. Nicht das deutsche und noch viel weniger das österreichische. Aussitzen heisst die devise und die jecken kann man auch gebrauchen als preisrichter bei der prinzenwahl.

Gast: biersauer
27.07.2012 06:26
0 1

Sachliche Darstellung der Beschneidung:

http://diestandard.at/1342947707746/Beschneidung-Der-Kern-der-Sache-ist-die-Sexualitaet
Was die Pfaffen dazu sich exalterieren ist unerheblich.

Gast: Ano Nym 2012
24.07.2012 19:42
0 0

Auslegung des § 90 Abs. 3 StGB

http://www.jusline.at/90_Einwilligung_des_Verletzten_StGB.html
" target="_blank">http://www.jusline.at/90_Einwilligung_des_Verletzten_StGB.html


"(3) In eine Verstümmelung oder sonstige Verletzung der Genitalien, die geeignet ist, eine nachhaltige Beeinträchtigung des sexuellen Empfindens herbeizuführen, kann nicht eingewilligt werden."

Aus dem Wortlaut der Strafnorm geht jedenfalls nicht hervor, dass "derzufolge die männliche Beschneidung vom Tatbestand der Körperverletzung explizit ausgenommen" ist.

Gast: justerix
22.07.2012 09:57
0 0

46%.....

Wo sind denn all die postings nach dem 17.7. hin verschwunden?

DAS GEHT EINFACH NICHT!

Die Glaube bzw die Religion ist jeden einzelnen Individuellen überlassen, dasselbe sollte Babys auch versprochen werden. Beschneidenlassen schon im ersten Lebensjahr ohne persönliches Erlaubnis von einzelnem Mensch widerspricht dem grundliegenden Menschenrecht! Für Kindererziehen sind die Eltern zuständig, aber DAS ist eine künstlerische Abänderung des Körpers, deshalb eine Kindermisshandlung. Ich kann nicht glauben, dass noch sowas in Europa gibt!

Gast: Johnathan
17.07.2012 18:30
5 3

DAS SOLLTE ABGESCHAFFT WERDEN

Die Glaube bzw die Religion ist jedem einzelnen Individuellen überlassen, dasselbe sollte Babys auch versprochen werden. Beschneidenlassen schon im ersten Lebensjahr ohne persönliches Erlaubnis von einzelnem Mensch widerspricht dem grundliegenden Menschenrecht! Für Kindererziehen sind die Eltern zuständig, aber DAS ist eine künstlerische Abänderung des Körpers, deshalb eine Kindermisshandlung. Ich kann nicht glauben, dass noch sowas in Europa gibt!

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Hochverehrte Presseredaktion!

Denken Sie doch an den Beginn ihrer Zeitung!
Vielleicht gelingt es doch ein aufgeklärtes Mitglied unserer noch irgendwie aufgeklärten Gesellschaft dazu zu bewegen einen umfangreichen Beitrag zum Thema Beschneidung zu schreiben.
Ehrlich, mir hängen die dümmlichen Vergleiche, die transzendent-religösen Bibelzitate, die pseudomedzinischen Rechtfetigungen, die bis zum geht-nicht-mehr halbjuristischen Betrachtungen und vor allem die doppelten Vorstellungen von Menschenrecht und Aufklärung zum Hals heraus.

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Die Sache ist gegessen

Die deutsche Regierung und auch die Oppositionsparteien haben ganz klar erklärt, dass sie für Rechtssicherheit sorgen werden und Beschneidungen auch in Zukunft möglich sein werden. Also, liebe Religionsgegner, regt euch wieder ab. Ihr werdet euch auch in Zukunft nicht in anderer Leute Angelegenheiten einmischen. Denkt daran, dass ein säkularer Staat nicht nur ein Staat der Säkularen ist und dass ihr in einer multikulturellen Gesellschaft lebt.

Antworten Gast: Üzi Güzi
17.07.2012 02:01
8 1

Die Sache ist noch nicht ganz gegessen

Ist dies eigentlich bekannt?

http://www.beschneidung-und-recht.de/2007100916/nachrichten/schmerzensgeld-wegen-unfreiwilliger-beschneidung-eines-jungen.html

http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de/irj/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet?rid=HMdJ_15/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet/sub/24c/24c33ea3-35d1-511a-eb6d-f144e9169fcc,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003.htm

Wurde schon 2007 entschieden, dass "Die im muslimischen Lebens- und Kulturkreis übliche Beschneidung von Jungen stellt ohne wirksame Einwilligung in die Vornahme des ärztlichen Eingriffs eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und rechtswidrige Körperverletzung dar, die ein Schmerzensgeld rechtfertigen kann.[...]"

Antworten Antworten Gast: Ali Baba
17.07.2012 12:52
1 2

Re: Die Sache ist noch nicht ganz gegessen

Wenn eine gesetzliche Regelung gefunden wird, die die Beschneidung erlaubt, sind auch Schadenersatzklagen hinfällig.

Antworten Gast: Üzi Güzi
17.07.2012 01:59
9 1

Re: Die Sache ist gegessen, nee, nee

Sollte die Politik sich dazu entschliessen zukünftig Beschneidungen als legal anzusehen, wäre diese Handlung wahrlich eine groteske Komödie und Merkel und Co. verkämen zu Komikern. So ist in Deutschland die Beschneidung von Mädchen oder Frauen aus religiösen Gründen verboten und strafbar, die bei männlichen Kindern soll jedoch straffrei bleiben. Das allein verstösst schon gegen den Gleichheitsgrundsatz von Mann und Frau und ist eindeutig eine Diskriminierung des männlichen Geschlechts. Wie man klar erkennt ist diese Angelegenheit ein Fall für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, denn die Abwertung des männlichen Geschlechts kann nicht hingenommen werden.
Selbst Tiere geniessen einen grösseren Schutz in Deutschland als das männliche Wesen. So ist das kupieren von Hundeohren nach § 6 des Tierschutzgesetzes in Deutschland verboten, da es eine Amputation darstellt und wird bestraft. Hunde haben somit also mehr Rechte als Knaben ?

Re: Die Sache ist gegessen

Ein säkularer Staat lässt sich seine Gesetze nicht von irgendwelchen Religionen diktieren.

Antworten Gast: lemiao
16.07.2012 15:56
8 0

die Presse-Zensur ist super.

Es lebe die Pressefrechheit, - äh - freiheit

lustig irgendwie

dass das seit 2000 jahren immer wieder ein thema ist... war ja bei den juden schon so ein tamtam, dass der streit darüber in den bibelbericht aufgenommen wurde (!). paulus machte damals schon klar, dass das eine persönliche angelegenheit und der religiöse zwang von vorgestern bereits damals history war...


Ein früherer Post von mir erweitert.

Beschneidung weil sie harmlos ist, das Glied ästhetischer macht usw sage ich folgendes: Verlangen sie von einer Frau das entfernen der Klitorisvorhaut( exakt derselbe Eingriff) ich denke nicht, sie würden Sturm laufen. Ich würde kontern, dass so die Klitoris leichter zugänglich für Stimulation wäre, und u.U. die Orgasmusfähigkeit erhöht. Diese Eingriffe sind vollkommen schwachsinnig, und sollte es kulturelles Erbe sein, so muss sich die Kultur eben ändern, sie sind ja auch nicht gegen Emanzipation ! Wir haben auch unsere Kultur und unsere Traditionen angepasst und weiterentwickelt und gerade ein fremdbestimmte irrevesibler Eingriff nur um ein Kind zu brandmarken für eine Religion ist nicht mehr zeitgemäß.

Gerade das oben genannte Bsp. zeigt uns, dass der Mann es wiedereinmal erdulden müsste. Ich frage mich nicht, warum die Beschnittenen diese verteidigen, der Einschnitt ist nicht so gravierend wie bei der Genitalverstümmelung einer Frau, und unser Gehirn biegt sich die Realität so gut es geht zurecht, dass es sogar daraus einen Vorteil schaffen kann.

2 Dinge sollten bedacht werden : religös: einfach unhaltbar, es ist mehr ein Brandzeichen um sich einer Gruppe zugehören zu müssen, warum sollte Gott(wenn es denn einen gibt) etwas erschaffen nur um es wieder absäbeln zu lassen.
gesellschaftlich: Gesellschaften müssen sich weiterentwickeln, denn auch das Schlagen von Frau und Kind oder andere für unsere Zeit abartige Praktiken sind verpöhnt und verboten.

1 0

Reziproke Information durch die Presse!

Sie wissen nicht was eine reziproke Informsation ist. Nun, das ist ganz einfach. Je mehr ein Thema diskutiert wird, je "brisanter" die Thematik ist desto billiger und inhaltsleerer werden die Beiträge in der ersten Zeigung des Landes.
Da kommen dann Hinz und Kunz zu Worte. Welechen ernsthaften und mitdenkenden Leser interessiert wirklich die Rechtfertigungsanekdote irgend eines Rabbi? Na der wird uns genau so wenig weiterhelfen, wie der Bischof Krenn in Sachen Erbünde.
Aber es gibt vieles darüber zu lesen, aber nicht in der Presse.

Gast: Tom Pyra
16.07.2012 10:20
10 2

Das Justizministerium zur Verstümmelung aus pseudoreligiösem Wahn: Sie ist sozial akzeptiert. Daher ist es auch egal, wer es macht.

Österreich im Jahr 2012.

Allahu Akbar!

Lasst doch diese

altertümlichen Religionsgemeinschaften einander so viel genitalverstümmeln wie sie wollen. Weil noch kein Opfer im Erwachsenenalter dagegen geklagt hat, kann man doch annehmen, dass sie glücklich mit ihrer Beschneidung sind.

Antworten Gast: Eierkuchen
16.07.2012 15:59
5 0

genau,

und wir mit unserer westlichen Überheblichkeit haben damals auch den Kannibalen ihre Brauchtumspflege verboten. Dabei sollen weibliche Unterarme köstlich schmecken, - lt. Aussage eines Häuptlings.

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Re: Lasst doch diese

Genau, es gibt keinen Grund für Einmischungen.

Antworten Antworten Gast: antworter
16.07.2012 14:36
5 0

Re: Re: Lasst doch diese


es kann ja nicht sein, dass man in diesem fall einfach weg sehen sollte, aber z.b. im bereich der genitalverstümmelung in afrika man sich sehr wohl aufregt!

diese religiösen altertümlichen blödsinne gehören sofort abgestellt, egal, welcher religion sie angehören.

seht euch ein kind an, wie dieses weint und wochenlang schmerzen hat, dann würdet ihr auf die barrikaden steigen.

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Re: Re: Re: Lasst doch diese

Vielleicht sollten Sie sich über den Unterschied von FGM und Knabenbeschneidung schlau machen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Üzi Güzi
16.07.2012 23:46
3 1

Unterschied von FGM und Knabenbeschneidung

Geh bitte, vorsätzliche Körperverletzung ist Genderneutral.
Da gibt es kein bei Frauen ja und bei Männer nein Körperverletzung.

Gast: garbo
16.07.2012 00:34
1 3

hinterhofschnipseleien

braucht aber auch keiner. dann schon lieber ein gesetz, das beinhaltet, dass das chirurgen nur unter narkose ausführen dürfen.


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46 Prozent der Österreicher haben keine Ahnung vom Jüdischen Glauben!! in der Tora in der Tora

steht geschrieben
die Juden sollen sich beschneiden lassen!
Jedes Knäblein, wenn's acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen !!
Pasta!!
<<Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen >>

es geht hier nicht um Verstümmelung!!
es wäre auch eine Möglichkeit den Mann im entsprechenden alter selber zu entscheiden lassen


 
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