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Missbrauch: Kirche droht Betroffenen-Plattform mit Klagen

31.07.2012 | 10:40 |   (DiePresse.com)

Die "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" nannte den Diözesen Namen missbrauchsverdächtiger Priester, die teilweise noch im Amt sein sollen. Die Diözesen sehen teilweise unrichtige Behauptungen.

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Keinen Handlungsbedarf sehen die römisch-katholischen Diözesen nach dem Vorwurf, dass sich nach wie vor rund 40 missbrauchsverdächtige Priester im Amt befinden würden. Die "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" hatte an die entsprechenden Bischöfe Briefe mit der Bitte um Aufklärung geschickt. Die Diözesen sehen die Vorwürfe entweder als unberechtigt an, oder es seien bereits Konsequenzen gezogen worden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Dienstag.

Sepp Rothwangl, Gründungsmitglied der Plattform, zeigt sich im Ö1-Interview empört: "Wenn die Beschuldigten die Anschuldigungen bestreiten, ist es für Bischöfe offensichtlich genug, sie weiter in Beschäftigung zu halten." Anschuldigungen, die die Diözesen zurückweisen. Von den sieben Namen, die die Initiative genannt habe, sei ein Name unbekannt gewesen, die restlichen sechs Fälle habe man sich sehr genau angesehen, verteidigt Helmut Burkhad von der Diözese Graz-Seckau das Vorgehen der Kirche. Einige der Beschuldigten seien mittlerweile nicht mehr im Dienst, weil sich "ein Tatverdacht erhärtet hat". Andere seien aber nochin der Seelsorge tätig, "weil es sich nach unserer Meinung nicht um pädophile Missbrauchstäter handelt", so Burkhard.

In Nieder- und Oberösterreich gab es laut Ö1 ähnliche Reaktionen. Zwei der von der Plattform genannten Priester würden nicht mehr in der Pfarrseelsorge arbeiten, zwei andere seien aber zu Unrecht beschuldigt worden. Man überlege sich zivilrechtliche Schritte gegen die Anschuldigungen. Auch die Diözese Steiermark schreibt in ihrem Brief an die Plattform, dass man sich rechtliche Schritte vorbehalte - für Rothwangl ein Affront: "Man fordert uns auf, Namen von Pädopriestern zu nennen. Wenn wir sie dann nennen, werden wir von einer Klage bedroht." Er hoffe auf eine Klage, "denn dann können wir den Wahrheitsbeweis antreten", so Rothwangl. Die Plattform setzt sich weiterhin für eine staatliche Kommission zur Untersuchung der Missbrauchsfälle ein.

(Red.)

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10 Kommentare
Gast: Frage des Gewissens !
31.07.2012 20:15
15 4

AUSTRITT


zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/82/Seite.820004.html
(Homepage der Bundesregierung)




"Lasset die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran!"

(Matth. 19,14)


Gast: b754
31.07.2012 15:36
26 7

die größte verbrecherorganisation der welt agiert immer noch im rechtsfreien raum

wann gelten für die endlich die selben gesetze wie für alle

Antworten Gast: vergilius
01.08.2012 11:27
3 9

Re: die größte verbrecherorganisation der welt agiert immer noch im rechtsfreien raum

wen meinen sie denn konkret mit verbrecherorganisaton?

Diese Sekte gehört verboten!

Der Kirche bzw. deren Vertretern (bis auf einige Ausnahmen) kann man gar nichts mehr glauben!

Mit aller Gewalt wird da, auf Kosten der Opfer, vertuscht und beschönigt!

Es hat sich halt nichts geändert!

Die geistige Überlegenheit und die verliehene Macht zu missbrauchen, um zu schänden, ist die größte Feigheit überhaupt.

Da wird gegen fast alle 10 Gebote verstoßen!
Oh Schande, wer kann euch denn noch etwas glauben!

Antworten Gast: justerix
31.07.2012 15:02
6 14

Re: Diese Sekte gehört verboten!

Bloße Beschuldigungen reichen eben nicht aus; da sind schon Gerichtsurteile notwendig. Schon einmal daran gedacht, dass jemand auch verleumdet werden kann?

Antworten Antworten Gast: Gast.on
01.08.2012 08:19
10 0

Re: Re: Diese Sekte gehört verboten!


lasst Christoph Schönborn sprechen

http://www.youtube.com/watch?v=N0GEGzEFAHU



Re: Re: Diese Sekte gehört verboten!

Soeie beim Groer, der wurde ja auch verurteilt, nicht wahr?

Gast: b754
31.07.2012 13:04
26 6

soviel zur klasnik vertuschungs kommission

und die frau ist jetzt für ethik in der övp verantwortlich

Gast: Ceska1964
31.07.2012 12:15
25 1

Wider die Omerta

a) Missbrauchstäter sind nur zu einem geringen Prozentsatz "pädophil". Entweder handelt es sich um gewöhnliche Kriminelle oder um Menschen mit verschiedenen Persönlichkeitsstörungen, z.B. einer sadistischen Neigung.
Dabei spielt es keine Rolle ob sie Priester, Politiker, Medienleute oder sonstwas sind.

b) Menschen mit kriminellen Neigungen bzw. Persönlichkeitsstörungen zu akquirieren ist eine Strategie der Führung der RKK, um dem ekklatanten Personalmangel zu begegnen bzw. Personalkosten zu sparen http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/interview-die-kirche-muss-ihre-haltung-zum-sex-aendern/1969730.html
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c) So etwas könnte man als organisierte Kriminalität bezeichnen. Unabhängige, energische, möglichst länderübergreifende Aufklärung und Ahnung tut deshalb not.

Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, Betroffene sexualisierter Misshandlung in der Kindheit