IGGiÖ: Anti-Islam-Film rechtfertigt Gewalt nicht

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich distanziert sich von den Gewaltakten gegen US-Einrichtungen.

US-Konsulat in Benghazi
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US-Konsulat in Benghazi
US-Konsulat in Benghazi – (c) AP (Ibrahim Alaguri)

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) hat sich von den gewaltsamen Protesten gegen den islamfeindlichen Film "Innocence of Muslims" distanziert. Zwar würden in dem Film die religiösen Lehren des Islam herabgewürdigt und solche "Provokationen und Beleidigungen" seien "abzulehnen". "Dennoch sind sie keine Rechtfertigung für derartige kriminelle Akte", heißt es in einer auf der IGGiÖ-Internetseite veröffentlichten Erklärung.

"Es gibt keine Rechtfertigung für solche Taten, und die sie verüben, sind als Kriminelle zu sehen", schreibt die Islamische Glaubensgemeinschaft mit Blick auf den "grausamen Anschlag" auf das US-Konsulat in Benghazi weiter. Bei dem Anschlag waren der US-Botschafter in Libyen und drei weitere Personen ums Leben gekommen. "Derartige Bluttaten sind durch den Islam in keiner Weise zu rechtfertigen."

(APA)

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