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Islam-Rechtsgelehrter bezichtigt Papst des Aufruhrs

15.09.2012 | 11:23 |   (DiePresse.com)

Al-Qaradawi sieht in einer Papstbotschaft eine Warnung vor einer Islamisierung der Gesellschaft. Der Vatikan solle sich bei den Muslimen entschuldigen.

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Der einflussreiche islamische Rechtsgelehrte Scheich Yusuf Abdallah al-Qaradawi hat Papst Benedikt XVI. bezichtigt, im Libanon "Aufruhr" zwischen Muslimen und Christen stiften zu wollen. Sein Abschlussdokument zur Nahostsynode der Bischöfe enthalte "gefährliche Botschaften und Vorstellungen", erklärte der in Katar lehrende Scheich laut der nationalen Zeitung "The Peninsula" vom Samstag.

So enthalte die Papstbotschaft eine Warnung vor einer Islamisierung der Gesellschaft und verbreite unter den Christen der Region Angst vor einem politischen Islam. "Es ist merkwürdig, dass der Papst vor einem politischen Islam warnt, während er selbst in weitem Umfang ein politisches Christentum praktiziert", so al-Qaradawi. Der Gelehrte gab seine Stellungnahme offenbar vor der Publikation des Synodendokuments am Freitagnachmittag ab.

Entschuldigung für Regensburger Rede

Al-Qaradawi verlangte auch eine Entschuldigung des Papstes für seine Regensburger Rede. Dort hatte Benedikt XVI. in einem Zitat eine islamkritische Aussage des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos (1350-1425) wiedergegeben und damit blutige Proteste in der islamischen Welt ausgelöst. Al-Qaradawi forderte, der Vatikan müsse sich bei den Muslimen ebenso entschuldigen, "wie er sich bei den Juden entschuldigt hat".

In dem Nachsynodalen Schreiben wendet sich Papst Benedikt XVI. laut Kathpress generell gegen Gewaltanwendung und religiösen Fundamentalismus. Die Muslime teilten "mit den Christen die Überzeugung, dass in religiösen Dingen kein Zwang und erst recht keine Gewaltanwendung erlaubt" seien. "Ein solcher Zwang, der vielerlei und unterschwellige Formen auf persönlicher wie gesellschaftlicher, kultureller, behördlicher und politischer Ebene annehmen kann, ist gegen den Willen Gottes", heißt es in dem Dokument.

Weiter schreibt der Papst: "Die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, die Begabung einiger zur Manipulation und ein mangelhaftes Verständnis der Religion bilden unter anderem die Basis für den religiösen Fundamentalismus. Dieser sucht alle religiösen Gemeinschaften heim und lehnt das jahrhundertealte Zusammenleben ab. Aus politischen Gründen sucht er - manchmal mit Gewalt - die Macht über das Gewissen der einzelnen und über die Religion zu gewinnen. Ich appelliere an alle jüdischen, christlichen und muslimischen Religionsführer der Region, danach zu streben, durch ihr Beispiel und ihre Lehre alles zu tun, um diese Bedrohung auszumerzen, die unterschiedslos und tödlich die Gläubigen aller Religionen ergreift."

(APA)

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45 Kommentare
 
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Gast: jou
15.09.2012 17:37
21 0

Man sollte jetzt und für immer

diese größenwahnsinnigen Koranorientalen in die Schranken weisen und ihnen auf keinen Fall auch noch ein ungerechtfertigtes Portal geben
P.S. Bin nicht religiös

0 14

Re: Man sollte jetzt und für immer

Sehr tolerant?

Re: Re: Man sollte jetzt und für immer

Null Toleranz den Intoleranten!!!!!!

7 0

Re: Re: Man sollte jetzt und für immer

Wenn wir unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten
ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung
gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten
vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen." (aus: "Die offene
Gesellschaft und ihre Feinde" Sir Karl Popper). Alles klar?

Antworten Antworten Gast: Gunner
15.09.2012 19:17
6 0

Re: Re: Man sollte jetzt und für immer

Zur Hölle mit der Toleranz.
Es reicht.

0 12

Re: Re: Re: Man sollte jetzt und für immer

Ja mein Freund, und so fühlen sie sich
die Muslime - wahrscheinlich!
Wir kommen alle zusammen in d. Hölle, kein Angst. Ob es uns dort erlaubt wird die Schädeln gegenseitig einzuhauen, weiss ich nicht!
Machst gut, oder besser!
KS

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: I geißel mi...
17.09.2012 13:51
5 0

Re: Re: Re: Re: Man sollte jetzt und für immer

Hölle -gibt's nicht
Himmel-gibt'nicht
Allah-gibt's nicht
Und was ein Islam ist ist mir wurscht

0 10

Re: Re: Re: Re: Re: Man sollte jetzt und für immer

Warum schicken Sie dann etwas (Toleranz) in die Hölle?
Wenn Sie an nichts glauben, warum befassen Sie sich mit diesem Thema überhaupt?
Sie mögen an Allah nicht glauben,
aber in das gute im Menschen und an die Liebe glauben Sie doch, oder?

Gast: schüsselfekter
15.09.2012 17:27
11 1

äußerst tolerant

das bin ich. aber schön langsam gehen mir diese islamisten auf den ..... sie sollen einmal die toleranz, die sie von den anderen fordern, selbst den anderen entgegenbringen. die westliche welt sollte sofort jegliche humanitäre hilfe einstellen, bis dieser unzivilisierte haufen selbst toleranz gelernt hat.

Gast: phj
15.09.2012 17:07
2 2

Egozentrismus

Eine alte Weisheit besagt: " Jeder sollte vor seiner eigenen Türe kehren ." Das heißt heute: Bevor die Kritiker sich äußern, sollten sie selbst in ihrem Verantwortungsbereich ihre Hausaufgaben gemacht haben.

19 1

xmas

das ist doch der gelehrte der gegen den weihnachtskult der ungläubigen eine fatwa verfasste, worauf es in ägypten ein massaker an kopten gab...er ist ägypter und lebt bequem in quatar

Gast: matt03
15.09.2012 14:15
37 1

Islam-Rechtsgelehrter bezichtigt Papst des Aufruhrs

Das Götz Zitat für diesen Gelehrten(was immer der auch gelernt haben mag).

Jo mei

Ein Blossfüssiger mit zu großer Klappe

Gast: hurka
15.09.2012 13:39
33 2

was für ein gott?

an was für einen gott glauben die moslems (es sind nicht alle!), die menschen töten, gewalt ausüben und angst machen?
Und an was für einen Gott glaubt der Papst, der überall zu Frieden und Versöhnung aufruft?
Da scheint mir der Glaube, den der Papst vertritt doch um vieles glaubwürdiger!

Antworten Gast: Ggrufti
15.09.2012 14:23
9 9

Re: was für ein gott?

Ja. Das ist aber erst so, seit in Europa die Religion in ihre Schranken gewiesen wurde( inquisition, Scheiterhaufen, etc.?)
Wer ist Gott? Welcher der unzaehligen Goetter der Vergangenheit war echt? Echte Bildung, die auf Naturwissenschaften beruhen, ist die einzige Hilfe gegen diesen ganzens Glaubensunfug. Das wissen auch alle Religionsfuehrer, nur wuerde es ihre Existenzberechtigung zerstoeren, falls sie dies oeffentlich zugebeben wuerden.

1 3

Re: Re: was für ein gott?

Echte "Bildung" beruht nicht nur auf Wissen, sondern ist eine "Bildung des Herzens".

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Verliert die gesamte islamische Welt...

...langsam VOLLKOMMEN den Bezug zur Realität?!?

Gast: Rodrigo Díaz de Vivar
15.09.2012 13:06
35 1

Scheint etwas verwirrt zu sein, dieser Scheich

Nichtmal beachten, wobei wahrscheinlich entschuldigt sich noch wirklich einer "unserer" Kriecherpolitiker.

Gast: nicht zu fassen
15.09.2012 13:01
46 2

Der einflussreiche islamische Rechtsgelehrte

Der ist alles, nur nicht gelehrt.

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Hmmm

Wie wärs wenn er sich für den gesamten Terror entschuldigt, den seine Religion bereitet...

 
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